AT124867B - Einrichtung zur selbsttätigen Division bei Rechenmaschinen mit aushebbarem Zählwerk. - Google Patents
Einrichtung zur selbsttätigen Division bei Rechenmaschinen mit aushebbarem Zählwerk.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 Vorliegende Erfindung betrifft eine weitere Ausgestaltung der durch das Patent Nr. 120092 geschützten Rechenmaschine. Die Erfindung besteht im wesentlichen in der Anordnung einer Kapazitätssperre, welche sowohl dann zur Wirkung kommt, wenn die Aufnahmefähigkeit (Kapazität) der Maschine im negativen (subtraktiven) Sinne überschritten wird, wie auch dann, wenn die Überschreitung im positiven (additiven) Sinne erfolgt. Hiebei ist es natürlich ganz gleichgültig, ob der Antrieb der Maschine von Hand aus oder auf motorischem Wege bewerkstelligt wird. Die Einrichtung gemäss vorliegender Erfindung macht sieh beim überschreiten der Kapazität der Maschine sowohl im positiven wie im negativen Sinne durch Blokade oder Ausschaltung des Antriebes oder durch Umsteuern der Zählwerke bemerkbar. In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in Fig. 1 schaubildlieh und in Fig. 2 in Seitenansicht veranschaulicht. Fig. 3 zeigt eine Einzelheit im Schaubild. Zwischen den Platinen 7 und 7'der Maschine ist ein zweiarmiger Hebel 73 um die Achse 13" drehbar gelagert. Das rückwärtige Ende 13'des Hebels untergreift den üblichen an der Rückseite der Platine 7'gelagerten Glockenhebel 14, auf welchen der Anschlag 16 der Zahlenseheibe des höchsten Stellenwertes einwirkt. Das vordere Ende des unter Wirkung einer Feder 17 stehenden Hebels 18 durchsetzt dip Platine 7 und ragt in den Bereich eines Schiebers 10, der verschiebbar an der Vorderseite der Platine 7 gelagert ist. Um eine Achse ist ferner ein zweiarmiger Hebel S horizontal verschwenkbar gelagert, dessen vorderes Ende in der Platine 7 seine Führung findet und den Schieber 10 durchsetzt, so dass bei dessen Bewegung eine Verschwenkung des Hebels 8 in der einen oder andern Richtung erfolgt. EMI1.2 wirkung stehen und je nach ihrer, durch die jeweilige Lage der Hebels 8 bedingten Stellung, die Kupplung zwischen Antriebswelle 1 und Rechenmaschine bzw. zwischen Antriebswelle 7 und Umschaltmechanismus herstellen. Auf der Antriebswelle 1 ist ein Zahnrad 3 lose drehbar gelagert, welches in ein auf der Maschinenwelle 2 sitzendes Zahnrad 54 eingreift. Die Nabe des Zahnrades 3 weist eine Kerbe auf, in welche die Klinke 35 in der Normallage eingreift und somit die Kupplung zwischen Antriebswelle 1 und Zahnrad 3 herstellt. Die Klinke 36 wirkt mit einem auf der Welle 1 lose drehbar sitzenden Daumen 37 zusammen, dessen Nabe zwei einander diametral gegenüberliegende Kerben aufweist. Die Klinke 36 stellt beim Umschalten, in welchem Falle sie der Hebel 8 freigibt, die Kupplung zwischen Daumen 37 und Welle 1 her. Der Daumen 37 wird nunmehr in Drehungsrichtung so lange mitgenommen, bis die Klinke 36 auf einen Anschlag 38 trifft, der sie auslöst. Der Umsehalthebel 9 ist an seinem Ende zu einem Haken 9'ausgebildet, der die Welle 1 in der Ebene des Daumens 37 umgreift, so dass bei Drehung des Daumens der Umschalthebel 9 in der einen <Desc/Clms Page number 2> oder andern Richtung verschwenkt wird. je nachdem der Daumen an der Ober-oder Unterseite des Hakenmaules aufläuft. In der Verlängerung des Unisehalthebels 9 ist eine federnde Klinke-39 angelenkt, welche mit einem Anschlag eines auf der Transportenrwelle 40 für das Lineal sitzenden Hebels 41 zusammenwirkt, Bei der Versehwenkung des Hebels 9 durch den auf die Unterseite des Hakenmaules 9' auflaufenden Daumen.'37 von Addition auf Subtraktion, trifft die Klinke. 39 auf den Ansehlag des Hebels 41, nimmt den Hebel mit und bewirkt somit eine Verschwenkung der Transporteurwelle 40, welche in an sich bekannter Weise das Ausheben des Lineals bewerkstelligt. In der Endstellung (Fig. 2), bei welcher die Umschaltung unter gleichzeitiger Aushebung des Lineals bereits erfolgt ist, ist der Anschlag des Hebels 41 ausser den Bereich der Klinke 39 gekommen und in seiner Rückbewegung nicht mehr gehindert. Bei Umschaltung des Hebels 9 von Subtraktion auf Addition gleitet die Kiinke. 39 ohne Beein- flussung des Hebels 41 über dessen Ansehlag und gelangt durch die Wirkung ihrer Feder wieder in die Gebrauchslage. Durch die Wirkung der Klinke 39 erfolgt ein vollständig selbsttätiges Anheben und Verlegen des Lineals bei Überschreitung der Kapazität. Es ist in diesem Falle überflüssig, das Überschreiten der Kapazität durch das Gloekensignal anzuzeigen. Zur Ausschaltung des Glockensignals dient ein zweiarmiger, durch federnde Rasten in seinen Endlagen festgestellter Hebel 42, der um eine Achse 4. 3 verschwenkbar ist und an dessen freiem Arm ein Lenker 44 angreift, der mit einem Hebel 4J verbunden EMI2.1 Wird der Hebel 42 aus seiner in Fig. 2 veranschaulichten Stellung verschwenkt. so wird die Glocke 47 freigegeben und durch den Stift des Armes 42'die Klinke.'39 so weit angehoben, dass sie nicht mehr in den Bereich des Anschlages des Hebels 41 liegt. Hiedurch ist die zwangläufige Verbindung zwischen Umsehalthebel 9 und Transporteur unter- brochen. Wenn die Reehenoperation bis zur letzten vorhandenen Stelle durchgeführt ist. ein Weiterverschieben des Lineals nicht mehr möglich ist, so verbleibt das Lineal in der angehobenen Stellung. Erfindungsgemäss wird in diesem Momente das Triebwerk der Rechenmaschine ausgeschaltet. Zu diesem Behufe ist zwischen den Platinen 7, 7'ein Hebel 48 um eine horizontale Achse 49 drehbar gelagert, dessen rückwärtiges Ende durch die Wirkung einer Feder gegen die Unterseite des Lineals gedrückt wird. Das die Platine 7 durchgreifende hakenartige Ende des Hebels 48 liegt in dem Bereich einer federnden Doppelklinke 50, welche an einer auf der Antriebswelle 1 frei drehbaren Muffe J7 drehbar gelagert ist. Die Muffe 57 tragt ein Zahnrad, das mit einem von der Maschinenkurbel aus angetriebenen Vorgelegerad 52 zusammenarbeitet. Die Welle 1 weist einen Bund 3 auf, der eine Kerbe besitzt, in welcher das eine Ende der Doppelklinke 50 eingreift und mithin die Kupplung zwischen), Muffe M und Antriebswelle 7 herstellt. Wird das Lineal dauernd angehoben, so verbleibt der Hebel 48 in der herabgezogenen Stellung und sein hakenförmiges Ende fängt bei jedesmaligem Vorbeigang die Klinke 50 ab und verdreht dieselbe so weit, dass die Kupplung zwischen Muffe 57 und Welle 1 unterbrochen bleibt. Die Wirkungsweise bei automatischer Division ist folgende : Angenommen, die Kapazität wird übersehritten, so muss der einmal zu viel abgezogene Betrag wieder zugez1ihlt und das Lineal um eine Stelle verschoben werden. Durch die Zehnerschaltung des höchsten Stellenwertes wurde der Hebel 7. 3 niedergedrückt, gibt mithin den Schieber. 10 frei, der durch die Wirkung seiner Feder so weit verschoben wird, bis er mit seiner zweiten Stufe an den Hebel 1.'3 anschl1igt. Hiedurch ist ein Verschwenken des Hebels 8 erfolgt und derselbe wurde aus dem Bereich der Klinke 36 in den Bereich der Zahnradklinke 35 gebracht. Die Übertragung der Drehung der Welle 1 auf die Maschinenwelle 2 ist somit unterbrochen und das Rechenwerk ist ausser Funktion gesetzt. Die nunmehr freigegebene Klinke 36 hat die Kupplung zwischen Daumen 37 und Antriebswelle 1 hergestellt. Der Daumen 37 wird somit verdreht, läuft auf die Innenseite des oberen Hakenschenkeis 9' und verschwenkt den Umschalthebel 9 von Subtraktion auf Addition. Bei Weiterverdrehung des Daumens.'37 wird derselbe durch Auflaufen seiner Sperrklinke 36 auf den Ansehlag 38 entkuppelt bleibt somit stehen. EMI2.2 Hebel 73 arretiert wird. Um zu verhindern, dass bei der nunmehr auf Addition geschalteten Maschine mehrere Umdrehungen stattfinden, tritt wieder die Kapazitätssperre in Wirkung und der Hebel 8 wird wieder in den Bereich der Klinke 35 gebracht. Es erfolgt nunmehr wieder eine Kupplung des Daumens 37 und dieser drückt den Hebel 9 in die Subtraktionsstellung, da er auf die Innenseite des unteren Hakenmaules aufläuft. <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 durch die zweimalige Kapazitätssperre Fehlresultate ausgeschlossen sind, da immer nur eine einzige Umdrehung der Maschinenwelle behufs Korrektur möglich ist. Bei Erreichung der Endlage des Lineals verbleibt dasselbe in der angehobenen Lage, und der Antrieb wird in der oben beschriebenen Weise dauernd ausgeschaltet. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Einrichtung zur selbsttätigen Division bei Rechenmaschinen mit aushebbarem Zählwerk nach dem Patent Nr. 120092, gekennzeichnet durch ein den Emschalthebel (9) mit dem Aushebmechanismus für das Lineal kuppelndes Organ (89, 41), so dass bei automatischer Division beim Umsteuern von Plus auf Minus gleichzeitig das Lineal (Zählwerk) zur Verschiebung gebracht wird, oder zur dauernden Aussehaltung desselben angehoben wird, gleichgültig, ob die Umsteuerung des Schalthebels (9) von Hand aus oder vom Antrieb der Maschine aus erfolgt.
Claims (1)
- 2. Rechenmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der durch den Schieber (10) gesteuerte Schwenkhebel (8) je nach seiner Stellung auf eine von zwei an der Antriebswelle (1) sitzende EMI3.2 Rechenmaschine, die andere (36) zwischen Antriebswelle und Umschaltmechanismus herstellt.3. Rechenmaschine nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine an dem rückwärtigen Ende des Hebels (8) vorgesehene Nase (8'), welche mit einem an dem Umschalthebel (9) vorgesehenen Anschlag (33) zusammenwirkt.4. Rechenmaschine nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen auf der Antriebswelle (1) lose drehbar sitzenden Daumen (37), dessen Nabe eine Kerbe aufweist, in welche die die Kupplung mit der Antriebswelle (1) herstellende Klinke (36) so lange eingreift, bis sie durch Auflaufen auf einen Anschlag (38) zum Ausklinken gebracht wird.5. Rechenmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Ende des Umschalthebels (9) zu einem die Welle (1) in der Ebene des Daumens (37) umgreifenden Haken (9') ausgebildet ist, so dass bei Drehung des Daumens, je nachdem derselbe an der Ober-oder Unterseite des Hakenmaules aufläuft, der Umschalthebel (9) in der einen oder andern Richtung verschwenkt wird.6. Rechenmaschine nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (38) dem Ende des Hebels (8) diametral gegenüberliegt, so dass die Entkupplung jeweils nach einer halben Umdrehung der Welle (1) erfolgt.7. Rechenmaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine an dem über den Drehpunkt verlängerten Umschalthebel (9) angelenkte federnde Klinke (39), welche mit einem Anschlag eines auf der Transporteurwelle (40) für das Lineal sitzenden Hebels (41) zusammenwirkt.8. Rechenmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausschaltmechanismus von einem zweiarmigen in seinen Endlagen feststellbaren Hebel (42) gebildet wird, der mittels eines Lenkers (44) auf einen Hebel (45) einwirkt, welcher in der Gebrauchslage den Glockenschlögel (46) untergreift.9. Rechenmaschine nach den Ansprüchen 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (42) einen in den Bereich der Klinke (89) reichenden Arm (42') aufweist, der bei Verschwenkung des Hebels (42) die Klinke (39) so weit anhebt, dass sie nicht mehr in den Bereich des Anschlages des Hebels (41) liegt. EMI3.3 drehbaren, durch eine Feder od. dgl. an die Unterseite des Lineals gedrückten Hebel (48), der infolge des ständigen Anhebens des Lineals bei bis zur letzten vorhandenen Stelle durchgeführter Rechenoperation verschwenkt wird und das Triebwerk der Maschine ausschaltet.A11. Rechenmaschine nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch eine die Kupplung zwischen Antriebswelle und Triebwerk herstellende im Bereiche des Hebels (48) angeordnete Doppelklinke (50), in welche der Hebel (48) bei Versehwenkung eingreift und derart das Triebwerk ausschaltet.
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