AT124852B - Verfahren zur unmittelbaren Herstellung wiedergabefähiger Phonogrammträger. - Google Patents

Verfahren zur unmittelbaren Herstellung wiedergabefähiger Phonogrammträger.

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AT124852B
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  VerfahrenzurunmittelbarenHerstellungwiedergabefähigerPhonogrammträger. 



   Im   Patente Nr. 118459   ist ein Verfahren zur Herstellung wiedergabefähiger Phonogrammträger beschrieben, bei welchem als Aufnahmematerial reine Gelatine verwendet wird, die nach   erfolgter Auf-   nahme durch Formaldehyd gehärtet und derart hinreichend widerstandsfähig gemacht wird. 



   Es hat sich nun gezeigt, dass man durch weitere Ausgestaltung des oben beschriebenen Verfahrens technisch vollkommenere Ergebnisse erzielen kann, wenn man statt einem von der Oberfläche her wirkenden Härtungsmittel das Härtungsmittel gleich bei der Erzeugung der Gelatine einverleibt.   Als   Härtungsmittel kommen dabei solche Stoffe oder Gemenge in Betracht, welche mit der Gelatine unter   gewöhnlichen   Verhältnissen reaktionslos mischbar sind, aber bei Bedarf, sei es durch   Erwäimung, Belichtung oder   
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 saure Salze vermischt werden, welche bei hinreichend intensiver Belichtung (z. B.   Quarzlampe) die   Gelatine gleichmässig härten.

   Man kann der Gelatine auch Stoffgemische, wie Polymere des   Formaldehyds   und   Mennige   od.   dgl., zusetzen, wobei durch genügendes   Erwärmen Formaldehyd in der Masse selbst freigemacht und deralt die Härtung bewirkt wird. Um die   z.   B. mit Trioxymethylen versetzte   Gelatine   noch länger lagerungsfähig zu gestalten, kann man ihr noch eine geringe Menge Ammoniak einverleiben. Statt der Erwärmung kann man im letzteren Falle auch durch Behandlung mit einer Säure, z.   B.

   Ameisen-   säure, den Formaldehyd aus dem Trioxymethylen od. dgl. frei machen   und   derart die   Härtung herbei-   
 EMI1.2 
 ein Schrumpfen und Verziehen der besprochenen Gelatineoberfläche vermieden und so eine reine, korrekte Wiedergabe der Töne erzielt. 



   Statt Gelatine können in manchen   Fällen auch Kasein oder ähnliche härtbare Eiweissverbindungen   verwendet werden. Wurde man Albumin benutzen, so könnte eine Härtung auch durch   blosses Erwärmen   über   600 erfolgen.   Eine besondere Güte der so hergestellten Phonogrammträger wird dadurch erreicht, dass man die die Phonogramme tragenden Schichte von völlig gleicher Dicke herstellt. Es gelingt dies. wenn man das Auftragen der verflüssigten Gelatine durch Aufblasen od. dgl. bewirkt oder beispielsweise der Träger dieser Schichte durch einen gleichmässigen Nebel verflüssigter Gelatine   hindurchgefÜhrt   wird. 



  Es ist klar, dass auf diese Weise eine gleich dicke Schichte von einer Oberfläche erhalten wird. die zu der Unterlage völlig parallel ist, was für die Wiedergabe des Tones von Bedeutung ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur unmittelbaren Herstellung wiedergabefähiger Phonogrammträger nach Patent Nr. 118459, dadurch gekennzeichnet, dass der verwendeten Gelatineschieht ein mit dieser unter   gewöhn-   liehen Bedingungen nicht reagierendes Härtungsmittel homogen einverleibt wird, zum Zwecke, dieses Mittel nach Bedarf willkürlich zur Einwirkung zu bringen. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelatine mit chromsauren Salzen oder ähnlich wirkenden Verbindungen oder Gemischen versetzt wird, so dass sie nach erfolgter Aufnahme durch Belichtung gehärtet werden kann.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als Härtemittel polymeren Formaldehyd allein oder in Gemischen mit Oxydationsmitteln der Masse einverleibt, um nach erfolgter Aufnahme durch Erwärmen Formaldehyd in der Masse freizumachen und so die Härtung zu bewirken, wobei gegebenenfalls auch noch geringe Mengen Ammoniak zugesetzt werden können.
    4. Abgeänderte Ausführungsform des Verfahrens nach Patent Nr. 118459, dadurch gekennzeichnet, dass man die Gelatine durch Kasein, Albumin oder Gemische derselben ganz oder teilweise ersetzt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT124852D 1927-05-23 1930-09-27 Verfahren zur unmittelbaren Herstellung wiedergabefähiger Phonogrammträger. AT124852B (de)

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