AT124469B - Münzfernsprecher für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb. - Google Patents

Münzfernsprecher für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb.

Info

Publication number
AT124469B
AT124469B AT124469DA AT124469B AT 124469 B AT124469 B AT 124469B AT 124469D A AT124469D A AT 124469DA AT 124469 B AT124469 B AT 124469B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
contact
dial
coin
hook switch
action
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Zwietusch E & Co Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Zwietusch E & Co Gmbh filed Critical Zwietusch E & Co Gmbh
Application granted granted Critical
Publication of AT124469B publication Critical patent/AT124469B/de

Links

Landscapes

  • Prepayment Telephone Systems (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Einrichtung, die eine unrechtmässige Benutzung des Apparats verhüten soll. Bei vielen Münzfernsprechern wird durch das Einhängen des Hörers an den Hakenumsehalter nicht nur die Leitung zum Amt unterbrochen, sondern auch der Weiterlauf der in einer Zwischenstellung gehaltenen Münze veranlasst. Würde daher der Teilnehmer die über Wähler hergestellte Verbindung auftrennen, ohne den Hörer einzuhängen, so wäre ihm damit die Möglichkeit gegeben, ohne Einwurf einer neuen Münze eine weitere Verbindung herzustellen. Dies ist ohne gewaltsamen Eingriff leicht möglich. Es ist nur erforderlich, die Nummernscheibe ein wenig aufzuziehen und in dieser Stellung längere Zeit gesperrt zu halten. Durch den geöffneten Impulskontakt wird die Amtsschleife unterbrochen und die Wähler fallen zusammen.

   Der Teilnehmer lässt darauf die Nummernscheibe wieder in die Nullage zurückgehen. Es würde jetzt der Anfangszustand herrschen, d. h. der Hörer ist abgenommen und eine Münze ist eingeworfen. Diese Betrugsmöglichkeit ist nicht nur vorhanden bei Apparaten, die dem als Ausführungsbeispiel gezeigten Apparat ähneln, sondern auch bei Apparaten, bei denen die Einkassierung der Münze erst bei Gesprächsschluss mit Hilfe eines Kassiermagneten erfolgt, wenn nicht im Amt besondere Einrichtungen zur Speicherung des Zählimpulses vorgesehen sind, die den Zählimpuls solange speichern, bis der Kassiermagnet angesprochen hat. 



   Die vorliegende Erfindung bedient sich einer an sich bekannten Einrichtung, die bei Münzfernsprechen bereits für andre Zwecke Anwendung gefunden hat. Von der Nummernscheibe wird eine die Anzahl der ausgesandten Stromstossreihen zählende Einrichtung so gesteuert, dass nach beendigter Wahl eine weitere Wahl so lange verhindert wird, bis durch Einhängen des Hörers an den Hakenumschalter alle Organe des Apparats wieder in die Anfangslage geführt sind. 



   An Hand des in der Zeichnung gezeigten Ausführungsbeispiels sei die Erfindung beschrieben. 



   Fig. 1 zeigt schematisch den konstruktiven Aufbau des Apparats, Fig. 2 zeigt schematisch die von der Nummernscheibe gesteuerte Einrichtung, Fig. 3 ist ein Schaltschema für den Münzfernsprecher. 



   Der in Fig. 1 gezeigte Apparat arbeitet ohne   Münzrückgabe   bei nicht zustande gekommenem Gespräch. Es sei jedoch nochmals betont, dass die Erfindung sich nicht nur auf derartige Apparate beschränkt, sondern auch bei Apparaten mit Kassiermagneten Anwendung finden kann, bei denen die   Rückgabe   der Münze durch eine Massnahme des Teilnehmers bei nicht zustande gekommenem Gespräch bewirkt wird. Fig. 1 zeigt den Münzfernsprecher in seiner Ruhelage, d. h. bei eingehängtem Hakenumschalter ohne Einwurf einer Münze. Punktiert ist der Zustand angedeutet, wenn eine Münze eingeworfen und der Hakenumschalter abgehoben ist. Mit 1 ist der Münzkanal bezeichnet, der zu dem Kassierbehälter 3 führt.

   Wenn der Hakenumschalter 4 entlastet ist, so wird der unter Wirkung der Feder 10 stehende Hebel 9 um den Drehpunkt 11 in die punktierte Lage geschwenkt. Wird eine Münze 2 eingeworfen, so wird sie durch den Hebel 9 in der hier gezeigten Lage festgehalten. Hiebei betätigt sie den Kontakt 12, der in seiner Ruhelage, wie Fig. 3 zeigt, den Impulskontakt28 kurz   schliesst.   Um die Wähler einstellen zu können, ist daher der Teilnehmer gezwungen, eine Münze einzuwerfen. Wird der. Hakenumschalter   4   wieder belastet, so wird die Sperrung für die Münze durch den Hebel 9 wieder aufgehoben 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 



Claims (1)

  1. Fig. 2 zeigt, die von der Nummernseheibe 15 gesteuerte Einrichtung, die die Anzahl der ausgesendeten Stromstossreihen zählt, in die Ruhelage geführt. Beim jedesmaligen Aufziehen der Nummemseheibe j ! bis zu dem Fingeranschlag 16 wird mit Hilfe der unter Wirkung der Drehfeder 18 stehenden Stossklinke 17 das Schaltrad 21, das unter Wirkung der Drehfeder 22 steht, in Pfeilrichtung um einen Schritt weiter- geschaltet. : Mit Hilfe der Sperrklinke 6, die sich um den Drehpunkt 29 dreht und unter Wirkung der Feder 30 steht, wird das Schaltrad 21 nach jeder Schaltbewegung in dieser Stellung festgehalten.
    Das Schaltrad 21 ist nockenartig ausgebildet und soll beispielsweise nach vier Schaltschritten den Kontakt 24 betätigen, d. h. wenn die Nummernscheibe zum fünftenmal aufgezogen wird, ist der Kontakt 24 geschlossen und damit, wie Fig. 3 zeigt, der Impulskontakt 28 unwirksam gemacht. Es wäre an sich denkbar. anstatt den Impulskontakt 28 elektrisch zu sperren, eine mechanische Sperrung auszulösen, die eine weitere Betätigung der Nummernscheibe unmöglich macht. Durch Einhängen des Hakenumschalters 4 wird der Hebel 6 ausgeklinkt, und das Schaltrad M bewegt sich unter Wirkung der Feder 22 entgegen der Pfeilriehtung wieder bis zum Anschlag 23. An Hand des Schaltbildes (Fig. 3) sei nunmehr kurz die Wirkungsweise erläutert. Mit 25 ist das Mikrophon, mit 27 der Fernhörer bezeichnet, 26 ist eine Induktionspule.
    Um wählen zu können, muss nach Abheben des Hakenumschalters durch Einwurf einer Münze : ler Kontakt 12 geöffnet werden. Nachdem so viel Stromstossreihen ausgesendet sind, wie zur Herstellung einer gebührenpflichtigen Verbindung erforderlich sind, wird beim nochmaligen Aufziehen der Nummernscheibe der Kontakt 24 geschlossen und dem Teilnehmer die Möglichkeit genommen, durch Öffnen des Impulskontakts 28 die Amtsschleife aufzutrennen.
    Er ist daher gezwungen, den Hakenumschalter durch Einhängen des Hörers zu betätigen, womit der beabsichtigte Zweck, die Münze in die Kassette zu befördern, srreicht ist, PATENT-ANSPRUCH : Münzfernsprecher für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb, dadurch gekennzeichnet, dass durch ; ine von der Nummernscheibe gesteuerte Einrichtung (24) nach beendigter Wahl eine weitere Wahl so lange verhindert wird, bis durch Einhängen des Hörers an den Hakenumschalter alle Organe (12, 24) les Apparats wieder in die Anfangslage geführt sind, EMI2.1
AT124469D 1929-05-30 1930-03-25 Münzfernsprecher für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb. AT124469B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE124469X 1929-05-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT124469B true AT124469B (de) 1931-09-10

Family

ID=5658253

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT124469D AT124469B (de) 1929-05-30 1930-03-25 Münzfernsprecher für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT124469B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT124469B (de) Münzfernsprecher für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb.
DE548675C (de) Schaltungsanordnung fuer Muenzfernsprecher in Verbindung mit Selbstanschluss-Fernsprechanlagen mit Gebuehrenabstufung und Zeitbegrenzung
DE625347C (de) Schaltungsanordnung zum Anschluss von Muenzfernsprechern an ein Ericsson-Selbstanschl ussamt
DE608420C (de) Schaltungsanordnung fuer Muenzfernsprecher mit einem von der Nummernscheibe gesteuerten Hilfskontakt zur Gebuehrenabstufung
DE565906C (de) Muenzfernsprecher
DE592666C (de) Schaltungsanordnung fuer Muenzfernsprecher
DE634537C (de) Gebuehrenmelder an Fernsprechteilnehmerstellen
AT131506B (de) Schaltungsanordnung für Münzfernsprecher mit Gebührenerhebung nach Zeit und Zone in Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb.
DE715763C (de) Fernsprechanlage mit Muenzfernsprechern
DE526633C (de) Schaltungsanordnung fuer Muenzfernsprecher
AT122405B (de) Schaltungsanordnung für Münzfernsprecher.
DE691329C (de) Schaltungsanordnung fuer Sprechstellen beschraenkter Verkehrsberechtigung
AT90164B (de) Telephonschaltsystem.
AT131047B (de) Münzkontrolleinrichtung für selbstkassierende Fernsprechstationen.
DE623234C (de) Schaltungsanordnung fuer eine Zusatzkassiereinrichtung
AT121905B (de) Münzfernsprecher für den Passivverkehr.
DE604712C (de) Schaltungsanordnung fuer Selbstanschlussfernsprechstellen, insbesondere fuer Muenzfernsprecher
DE662106C (de) Schaltungsanordnung fuer Muenzfernsprecher in Selbstanschlussfernsprechanlagen zur Feststellung der UEbereinstimmung des eingeworfenen Betrages mit dem Werte der hergestellten Verbindung
DE268459C (de)
AT148650B (de) Münzfernsprecher für verschiedenwertige Gespräche.
DE690401C (de) Schaltungsanordnung fuer Muenzfernsprecher mit selbsttaetiger Gebuehrenkontrolle im Amt
AT137873B (de) Münzfernsprecher mit Zeitbegrenzung.
DE167828C (de)
DE587572C (de) Schaltungsanordnung fuer Muenzkassierstellen in Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb
DE698013C (de) d Rueckgabe der Muenzen