AT124047B - Verfahren zur Behandlung von tierischem Leim. - Google Patents
Verfahren zur Behandlung von tierischem Leim.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Behandlung vom tierischem Leim. Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren, die unangenehmen Eigenschaften des tierischen Leimes, während des Trocknens Spannungen zu verursachen, zu beseitigen. Die Spannungen werden dadurch hervorgerufen, dass der Leim während des Trocknens schwindet. Es tritt dadurch nicht nur ein Verziehen der verleimten Gegenstände auf, sondern die Einzelteile platzen sogar häufig vollkommen wieder ab. Man hat bereits vorgeschlagen, dem Leim Stoffe mineralischen Ursprungs zuzusetzen, u. zw. wählte man zu diesem Zwecke weiche Stoffe, z. B. Kreide, insbesondere Schlämmkreide, sowie Gips. Trotz dieser Zusätze hatte man noch ausserordentlich mit Schwierigkeiten zu kämpfen ; so fand beispielsweise bei Verwendung von Schlämmkreide häufig ein Druchschlagen des Leimes durch die Poren des Holzes statt. Durchweg hatte man viel mit dem Auftreten von Spannungsneigungen zu kämpfen, ferner auch mit starker Abnutzung der Werkzeuge, wie Säge, Hobel usw. Die Erfindung bezieht sich ebenfalls auf die Leimverbesserung durch Zusatz von Kalziumkarbonat oder Kalziumsulfat, u. zw. werden nach ihr zur Verhütung des Auftretens von Spannungen beim Trocknen Marmormehl oder Anhydritmehl zugesetzt. Es wurde festgestellt, dass bei Benutzung dieser Stoffe, die gegenüber den bekannten Zusatzstoffen eine weit grössere Härte aufweisen, nicht nur dem Auftreten von Spannungsneigungen entgegengewirkt werden kann, sondern auch das Durchschlagen durch Holzfurniere unterbleibt, auch die Werkzeuge mehr geschont werden als bisher. Es empfiehlt sich, ausserdem noch Korkmehl in geringen Mengen zuzusetzen, u. zw. werden dem Anhydrit-oder Marmormehl etwa 2-4% Korkmehl zugegeben. Pflanzliche Stoffe, z. B. Holzmehl, Korkmehl u. dgl. hatte man bisher als Füllstoff benutzt, wobei zwecks Bildung bestimmter Körper die Füllstoffe mit geeigneten Mitteln gebunden wurden. Erfindungsgemäss wird durch den Zusatz von Korkmehl in geringen Mengen dem mit Anhydrit-oder Marmormehl gestrecktem Leim eine erhöhte Elastizität gegeben. Weiterhin ist es vorteilhaft, noch Talkum, einen an sieh bekannten Zusatzstoff, zuzusetzen. Auch dieser Stoff ist erfindungsgemäss nur in geringer, bis etwa 4% betragender Menge zu verwenden, u. zw. an Stelle oder neben Korkmehl. Bei Zusatz von Talkum zu einem korkmehlhaltigen Gemisch wählt man gewöhnlich den Talkumgehalt niedriger als den Korkmehlgehalt. Durch die Zugabe EMI1.1 beim Furnieren das dünne Auftragen begünstigt. Beispielsweise vermischt man nach der Erfindung Anhydrit mit etwa 2-4% Korkmehl und setzt ausserdem noch Talkum in Mengen von etwa 1-2% hinzu. Dieses Gemisch wird dem Leim bei seiner Aufbereitung zur Verarbeitung oder auch schon vorher, etwa bei der Herstellung von Leimtafeln, zugemischt. Die Mengen des Zusatzmittels können bis zu 75% der Gesamtmasse ausmachen. Es können also beispielsweise drei Teile Zusatzmittel und ein Teil tierischer Leim vereinigt werden. Der nach dem neuen Verfahren verbesserte Leim zeichnet sich trotz der Gegenwart des Zusatzmittels durch eine ausserordentlich hohe Klebkraft aus. Er ist leicht zu verarbeiten, da die Gefahr des Werfens oder Verziehens der verleimten Gegenstände wesentlich herabgesetzt bzw. vollkommen aufgehoben ist. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Behandlung von tierischem Leim durch Zusatz von Kalziumkarbonat oder Kalziumsulfat mineralischen Ursprungs, dadurch gekennzeichnet, dass dem Leim, um das Auftreten von Spannungen beim Trocknen zu verhindern, Marmormehl oder Anhydritmehl zugesetzt werden. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1 mit Hilfe von Mischungen feinverteilter anorganischer und organischer Stoffe, dadurch gekennzeichnet, dass dem Anhydrit oder Marmormehl etwa 2-4% Korkmehl zugesetzt werden.3. Verfahren nach Anspruch 2 durch Zusatz von Talkum, dadurch gekennzeichnet, dass Talkum EMI1.2 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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