AT123976B - Sprechmaschine mit einer Einrichtung zum selbsttätigen Umdrehen einer Schallplatte in die Spielstellung. - Google Patents

Sprechmaschine mit einer Einrichtung zum selbsttätigen Umdrehen einer Schallplatte in die Spielstellung.

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AT123976B
AT123976B AT123976DA AT123976B AT 123976 B AT123976 B AT 123976B AT 123976D A AT123976D A AT 123976DA AT 123976 B AT123976 B AT 123976B
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Gramophone Co Ltd
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Description


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Die Erfindung betrifft Verbesserungen an Sprechmasehinen und insbesondere an   solchen, bei   denen eine Einrichtung getroffen ist, um eine Schallplatte selbsttätig   umzulegen,   so dass nach   dem   
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 welche eine Reihe von Schallplatten spielen, welche einzeln nacheinander aus einem Magazin in die Spielstellung gebracht werden. Wird die Erfindung in dieser Weise angewendet, so   ennoglicht sie, dass   die Schallplatten,   welche vom : Magazin zugeführt   werden, auf beiden Seiten gespielt   werden     können.   



  Es ist indessen zu beachten, dass die Anwendung der Erfindung nicht   auf Magazinspreehmaschinen   beschränkt ist, sondern bei jeder   Masehinenart   anwendbar ist, bei der Schallplatten auf beiden Seiten abgespielt werden. 



   Spreehmaschinen mit einer Einrichtung zum Umlegen der Schallplatten sind an sich bekannt. 



  Bei diesen sind   Schallplattengreifer verwendet, welche   die Schallplatte lotrecht bewegen. Die Greifer können auch so eingerichtet sein, dass sie   zusammen   mit der Schallplatte verdreht werden,   um   die
Schallplatte umzukehren. 



   Nach der Erfindung ist eine Schallplattenumkehrvorrichtung vorgesehen, bei der die Schallplattengreiferarme zum Erfassen der Schallplatte schwenkbar und überdies derart angeordnet sind, dass sie sieh um ihre horizontale Symmetrieachse in einem Lagerkörper drehen, welcher am oberen Ende eines vertikal beweglichen Tragkörpers angeordnet ist, und dass an den die Greiferanne tragenden Körpern ein Zahnrad befestigt ist, welches mit einer feststehenden vertikalen Zahnstange so   zusammenwirkt,   dass, wenn der Tragkörper vertikal bewegt wird, das Zahnrad in Drehung versetzt wird,   um die Schall-   plattengreifer um einen Winkel von   18  um die durch   den Lagerkörper gehende horizontale   Achse   zu verdrehen. 



   Bei einer zweckmässigen Ausführungsform besitzen die Sehallplattengreifer die Form von zwei Armen, welche auf einem Träger schwenkbar befestigt sind und die Schallplatte zwischen sich fassen können. Der Träger ist so angeordnet, dass er sich in einem Lager am oberen Ende einer Säule drehen kann, welche in lotrechter Richtung nach oben und unten bewegbar ist. Sie besitzt auch ein Zahnrad, das mit einer oder mehreren Zahnstangen eines festene Teiles der Maschine   zusammenarbeitet, wenn   die Säule sich lotrecht bewegt, um den Träger, die Arme und die Schallplatte zu drehen. 



   Die Sehallplattengreiferarme des Trägers liegen während des Spiels auf jeder Seite der Schallplatte ausser Berührung mit ihr. Jeder Arm besitzt zwei Teile, welche zusammen um die Zapfen des 
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 platte gefasst ist, werden die Träger, die Arme und die Schallplatte zuerst angehoben, darauf seitlich verschwenkt, bis in eine Stellung, in der Platz zum Umdrehen der Schallplatte vorhanden ist, und darauf werden der Träger, die Arme und die   Schallplatte gesenkt   und darauf wieder gehoben. Während des
Senkens und Hebens werden der Träger, die Arme und die Schallplatte um   180  gedreht, um   die nicht gespielte Seite der Schallplatte nach oben zu bringen.

   Darauf werden der   Träger,   die Arme und die Schallplatte in die Stellung zurückgesehwenkt, in der die Schallplatte über dem Plattenträger liegt, und darauf gesenkt, um die umgelegte Sehallplatte auf den Plattenteller abzulegen, so dass   nunmehr   das oben   befindliehe   Stück wiedergegeben werden kann. 



   Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise in Anwendung auf eine   Sprtch-   maschine dargestellt, welche eine Einrichtung besitzt, durch die der Tonarm zwischen dem   Abpiehn   einer Platte und dem Beginn des Spielens der nächsten selbsttätig zurückgeführt wird ; es zeigen : Fig. 1 eine Draufsicht eines Teiles einer   Spreehmaschine nach   der Erfindung. Fig. 2 eine Draufsicht eines Teiles der Maschine, wobei die Teile der   Sshallplattenumlegevorrichtung   in der Stellung sind, in der das Umlegen teilweise erfolgt ist. Fig. 3 eine Seitenteilansicht der Maschine nach Fig. 2. Fig. 4 eine Seitenteilansicht der Maschine nach Fig. 3, wobei aber die Teile der Umlegevorrichtung in der Ruhestellung sind. 



  Fig. 5 einen Schnitt von Linie A-B von Fig. 1. Fig. 6 eine Draufsicht der Schallplattengreiferarme. 



  Fig. 7 und 8 Schnitte der   Sehallplattengreiferarme   in der Greifer-bzw. in der Ruhestellung in grössere Massstabe nach Linie C-D von Fig. 6, und Fig. 9 bzw. 10 Einzelteile. 



   Nach der Zeichnung (Fig. 1) ist mit 1 die Fussplatte der Maschine bezeichnet, welche in einem 
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 befestigt und trägt an seinem freien Ende die übliche Wiedergabevorrichtung 8. 



   Eine   Kupplungsvorrichtung   9 bekannter Art ist an der Plattentellerwelle 4 vorgesehen. Diese 
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Hebels angelenkt. Die Segmente arbeiten mit einem Klinkenrade 11 eines Armes 12 zusammen, der mit dem Tonarm 6 fest verbunden ist. Die Kupplung wird infolgedessen eingerückt, wenn der Tonarm 6 entgegengesetzt zu der Richtung verschwenkt wird, in der er sieh während des Spielens bewegt. Eine t derartige Umkehrung der Bewegungsrichtung des Tonarmes kann in bekannter Weise dadurch erfolgen, dass die Nadel der Wiedergabevorrichtung in eine exzentrische Nut am Ende der Schallrille in der Nähe der Mitte der Schallplatte eintritt. Wenn die Kupplung in dieser Weise eingerückt wird, wird die dauernd 
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 welle 17 gekuppelt, die eine Anzahl von Kurvenscheiben besitzt, welche die verschiedenen selbsttätigen Schaltungen der Maschine bewirken. 



   Die beschriebene Einrichtung, welche aus der Welle 17 besteht und aus der Kupplungseinrichtung zum Kuppeln der Welle 17 mit dem   Maschinenmotor   3 über die Plattentellerwelle 4, sobald das Ab- spielen einer Platte beendet ist, ist bereits bekannt und bildet keinen Teil der Erfindung. 
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 Kurvenscheiben erfolgt in bekannter Weise und dient dazu, den Tonarm 6 anzuheben, um die Nadel von der auf dem Plattenteller befindlichen Schallplatte abzuheben, den Tonarm 6 nach aussen in eine
Stellung zu bringen, wo die   Wiedergabevorrichtung   über den Rand der Schallplatte hinausragt, den 
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   befindlichen Schallplatte beriihren   kann. 



   Bei der Maschine nach der Erfindung sind Kurvenseheiben   üblicher   Art (nicht dargestellt) an der Kurvenscheibenwelle 17 vorgesehen. Die Kurvenscheiben betätigen mittels Übertragungsgliedern die Schallplattenumkehrvorrichtung. 
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 von ihnen besteht aus einem oberen und einem unteren Teil. Die zweiteiligen Arme sind so befestigt, dass sie um je einen Zapfen schwenkbar sind, welcher durch ein kurzes Rohr 23 bzw. 24 eines Trägers 19 
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 bzw.   untere Platte 20, 21. Diese sind durch ein Zwisehenstück 22 verbunden. Die kurzen Lagerrohre 23,   24 gehen durch Öffnungen in den Platten 20, 21 und sind an diesen durch Muttern 27 gehalten, welche auf die Enden der kurzen Rohre   aufgeschraubt   sind.

   Die beiden Teile jedes Plattengreiferarmes 25, 26 sind miteinander mittels Glieder 28 verbunden, welche nahe den Schwenkpunkten der Arme liegen. 



   Die Arme 25,26 liegen während des Spielens der Maschine in der in Fig. 1 ausgezogen gezeichneten 
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 angedeutet ist. Der obere Teil jedes Armes liegt dann oberhalb der auf dem Plattenteller befindlichen
Schallplatte und der untere Teil unter der Schalplatte. 



   Die Einrichtung, welche diese Bewegung der Arme 25 und 26 bewirkt, besteht aus folgenden Teilen : Durch eine Öffnung in der Mitte des Zwischenstückes 22 des Trägers 19 ragt eine Hülse 29, Fig. 5, welche einen Flansch 30 besitzt, der zwischen den Teilen   20,     21   des Trägers liegt. Die Hülse 29 ist ununbeweglich gegenüber dem Träger 19 durch einen Haltering 31. Die Hülse 29 ist in Kugellagern 32,33 gelagert, so dass sie sich in einem trommelartigen Teil 34 drehen kann, der an seinen Enden die Kugellager 32,33 trägt und selbst am oberen Ende einer lotrechten Säule   3.   5 gelagert ist. 



   Innerhalb der   Hülse 29 liegt   eine Stange 36, welche darin verschiebbar ist, u. zw. zu einem Zwecke, der noch angegeben wird. Auf der Stange ist ein Teil 37 verschiebbar, dessen Form aus Fig. 10 ersichtlich ist. 



   Der Teil 37 besitzt Nasen   38,   39, 40 und   41   an den vier Seiten. In den seitlichen Nasen 39 und 41 befinden sich längliehe Nuten oder Vertiefungen 42. Lotrecht durch den Teil 37 und die obere und untere Nase 38 und 40 geht eine Bohrung   43.   Die Nuten 42 in den seitlichen Nasen 39 und 41 nehmen in der Gebrauchsstellung lotrechte Zapfen 44 auf, welche zwischen Ansätzen am oberen und unteren Teil der Arme 25, 26 befestigt sind ; an jedem Arme ist einer befestigt (Fig. 6). 



   Das untere Ende der Bohrung 43 nimmt das   kugelförmige   Ende eines Hebels 45 auf, der derart befestigt ist, dass er in einer lotrechten Ebene um eine Achse 46 eines festen Maschinenteiles bewegbar ist. 



   Der Hebel   45   ist an seinem unteren Ende an einem waagrechten Arm 47 angelenkt, der eine hin und her gehende Bewegung bestimmter Länge unter der Einwirkung einer nicht dargestellten Kurven-   seheibe   der Kurvenscheibenwelle 17 ausführen kann. 



   Wenn die Arme 25, 26 sich einander nähern sollen, um die umzulegende Schallplatte zu erfassen, wird der Hebel 45 durch die Kurvenscheibe und den Arm 47 aus der in Fig. 4 und 5 gezeigten Stellung 

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 in die Stellung nach Fig. 3 geschwenkt. Infolgedessen gleitet der Teil. 37 auf der Stange 36 aus der Stellung, die in der unteren Hälfte von Fig. 6 gezeigt ist, in die Stellung, die in der oberen Hälfte von Fig. 6 gezeigt ist. Dadurch, dass die Zapfen 44 in den   Ausnehmungen 42   der Nasen 41 und 39 des Teiles 37 liegen, werden die Arme   26   und 26 um die Zapfen   23, 24 aus der   voll ausgezeichneten Stellung   nach Fig. l   in die punktiert gezeichnete Stellung nach Fig. 1 gebracht, um die Schallplatte zu fassen. 



   Wenn die Arme   25,, 26   derart bewegt sind, dass sie die Schallplatte   beruhren,   so kann die Schallplatte mittels einer besonderen Einrichtung so gefasst werden, dass sie zwischen den Teilen der Arme 
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 sind einander zugekehrt. 



   Innerhalb jeder Höhlung (Fig. 7 und 8) ist ein flaches Haltestück 48 befestigt, das z. B. aus dünnem Metall besteht, das mit einer dünnen Filzlage versehen ist. Es besitzt einen kurzen Schenkel 49 
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   Wandung-M   der Höhlung legt, während das andere Ende an einer Stange 52 befestigt ist, welche ebenfalls in dem Hohlraum liegt. Zapfen 53 liegen quer zur Höhlung, um die Feder in ihrer Stellung zu halten. Eine annähernd U-förmige Drahtfeder 54 liegt ebenfalls in der Höhlung hinter den Teilen 48 ; 
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 ordnung ist derart, dass die Feder 54 den Teil 48 nach innen in die Höhlung drückt und so die Schenkel 49 mit dem Boden der Höhlung in Berührung hält. 



   Die der Feder 50 abgewendeten Enden der Stange 52 sind mittels Zapfen mit zwei Lenkern 56und57 
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 Lenker 57 sind mit dem Ende der waagrecht beweglichen Stange. 36 (Fig. 5) durch einen langen Zapfen 59 gelenkig verbunden, welcher sich durch eine Öffnung im Ende der Stange 36 erstreckt und durch die Enden der beiden Linker 57 jedes Armes hindurchgeht. Die Enden des Zapfens 59 sind kugelförmig und das untere Ende greift in eine Nut am Ende eines Hebels 60, der in einer lotrechten Ebene um eine waagrechte Achse 61 eines festen Teiles der Maschine verschwenkbar ist. 
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 ist, dass er waagrechte hin und her gehende Bewegungen in zeitlicher Beziehung mit den Bewegungen des Lenkers 47 unter der Einwirkung einer nicht dargestellten Kurvenscheibe der   Kurvenscheiben-   welle 17   ausführen   kann. 



     Dr   Hebel 60 wird zum Erfassen der auf dem Plattenteller befindliehen Schallplatte durch die Kurvenscheibe und den Lenker 62 aus der in Fig. 5 dargestellten Stellung in die Stellung nach Fig. 3 
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 teile 48 werden vom Boden der Höhlung entfernt und in innige Berührung mit der Fläche der Schallplatte 92 gebracht, welche gefasst werden soll ; dies ist deutlich in Fig. 7 und 8 dargestellt. 



   Wenn   di3   Greiferteile 48 in   Greifstellung   sind, wird die Schallplatte etwas vom Plattenteller angehoben, so dass keine Reibung zwischen der dauernd umlaufenden Plattentellerwelle und der nunmehr nicht umlaufenden Schallplatte besteht. 
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 die Schallplatte vom Plattenteller abgehoben wird, um das Schallplattenloch von der Plattentellerwelle 4 zu befreien. 
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 mit ihm verbundenen Teile selbst so befestigt, dass sie in lotrechter Richtung Bewegungen in einer festen   Führungshülse     6-3   eines feststehenden Maschinenteiles ausführen können. Die lotrechten Bewegungen der Säule 35 in der Hülse 63 erfolgen mittels eines Winkelhebels 64, Fig. 4, der um eine waagrechte Achse schwingen kann, welche durch einen Zapfen 65 gebildet wird.

   Dieser liegt in Lagern 66 am äusseren Teile der Führungshülse   63.   



   Der waagrechte Arm 67 des Winkelhebels umfasst an seinen Enden Zapfen 68 einer Unterlegscheibe 69 (Fig. 5). Diese besitzt eine grössere   Mittelöffnung. Sie   ist mit dem unteren Ende der Säule 35 durch eine Mutter   75   verbunden, welche auf einen   Sehraubenzapfen   76 geschraubt ist, der von einem Verschlussteil 77 am Ende der rohrförmigen Säule 35 ausgeht. Eine Unterlegscheibe liegt zwischen der Mutter 75 und der Scheibe 69. Die Anordnung ist derart, dass die Scheibe 69 sich zur Säule 35 seitlich verschieben kann, um der bogenförmigen Bewegung des Endes des waagrechten Armes des Winkelhebels 64 Rechnung zu tragen. 



   Der lotrechte Arm des Winkelhebels 64 ist bei 71 mit einer Nase 73 gelenkig verbunden, welche von dem Ende des Gliedes 72 nach oben zeigt. Das Glied 72 kann eine hin und her gehende waagrechte Bewegung erhalten unter dem Einfluss einer nicht dargestellten Kurvenscheibe der Kurvenscheibenwelle 17. Wird das Glied   72 nach links   gezogen (Fig. 4), so wird der Winkelhebel 64 um den Zapfen 65 

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 geschwenkt, um die Säule   85   in die Hülse 63 anzuheben. Durch diese Einrichtung werden alle Teile, welche auf der Säule 35 ruhen   (einschliesslich   der Greiferarme 25 und 26 und der von ihnen gefassten 
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 wird der Zapfen 59 von dem becherförmigen Ende des Hebels 60 befreit und ebenso der Teil 37 von dem kugelförmigen Ende des Hebels 45.

   Eine   Schraubenzugfeder   74 ist zwischen dem Verbindungspunkte 71 des Winkelhebels 64 mit dem Gliede 72 und einem festen Punkt der Maschine vorgesehen, um die Arbeit zu verringern, welche der   Maschinenmotor   3 über die   Kurvenseheibenwelle   17 beim Anheben der Säule 35 und der auf ihr ruhende Teile leisten muss. 



   Wenn die Schallplatte vom Plattenteller 5 in der angegebenen Weise angehoben ist, wird sie seitlich oberhalb des Plattentellers 5 in eine Stellung geschwenkt, wo Platz vorhanden ist,   um   die Schallplatten   umzudrehen   ; dies erfolgt durch Drehung   der Säule 3   in der Hülse 63. 



   Am unteren Ende der Säule 35 ist ein Ring 79 befestigt, welcher einen radialen Arm 80 besitzt, an dessen Ende eine lotrechte Stange 81 sitzt. Diese Stange fasst in eine Öffnung am Ende eines waag- 
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 einer derartigen Stellung, dass der Lenker 82 während seiner Bewegungen zwischen ihnen geführt ist. Infolgedessen sind die seitlichen Bewegungen des Lenkers   beschränkt,   welche infolge der bogenförmigen 
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 Ein Paar lotrechte Träger 86, 87 der Grundplatte der Maschine tragen zwei Zahnstangen 88, 89. Diese sind voneinander derart entfernt, dass das Zahnrad 85 entweder auf der Zahnstange 88   oder 89   abrollen kann. 



   Um die Schallplatte umzukehren, wird die Säule 35 in der ausgeschwungenen Stellung gesenkt, u. zw. durch Schwenkbewegung des Winkelhebels 64, durch das Glied 72 und die dazugehörige Kurven scheibe. Während der Abwärtsbewegung rollt das Rad 85 auf der Zahnstange 88. Die Hülse 29 zusammen 
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 Teils 34 gedreht, bis die Säule 35 ihre tiefste Stellung erreicht. Diese Teile sind also um einen Winkel von   90  in   die lotrechte Stellung gedreht, welche in Fig. 3 mit vollen Linien gezeichnet ist. In dieser Stellung wird die Säule 35 etwas entgegen dem Uhrzeigersinne gedreht (nach Fig. 2), u. zw. durch einen entsprechend geformten Teil, der zum Lenker   8 : 2   gehörigen Kurvenscheibe, damit das Rad 85 ausser Eingriff mit der Zahnstange 88 und in Eingriff mit der Zahnstange 89 kommt.

   Die Säule 35 wird jetzt durch Verschwenkung des Winkelhebels 64 angehoben. Die Hülse 29 und die auf ihr ruhenden Teile einschliesslich der Schallplatte werden nochmals   um     900 gedreht,   u. zw. dadurch, dass das Rad 85 in die Zahnstange 89 beim Anheben eingreift. Das Umdrehen der Schallplatte ist nun beendet. 



   Ein Federkolben 90 liegt in einer Öffnung des trommelartigen Teils 34. Dieser Kolben legt sieh mit seinem unteren Ende gegen Abflachungen 91 der   Fläche   der Hülse 29, um sicherzustellen, dass die Hülse 29 in eine Stellung kommt, in der die Schallplatte waagrecht ist. 



   Die Rückkehr der Sehallplatte in Spielstellung erfolgt durch eine Umkehrung der Reihenfolge der Bewegungen, welche vorher angegeben wurden. 



   Der Lenker 82 wird nach links gezogen (Fg. 5), um die Säule 35 zu drehen und die Arme 25, 26 in eine Stellung zu bringen, in der die von ihnen gefasste Schallplatte über dem Plattenteller liegt. Wenn diese Stellung erreicht ist, bewegt sieh der Lenker   72   nach rechts (Fig. 4), damit der Winkelhebel 64 
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 unterste Ende des Zapfens 59 legt sich in das   becherförmige   Ende des Hebels 60. Das zuerst obere und nunmehr untere Ende der Bohrung 4. 3 in Teil 37 legt sich auf die Kugel am Ende des Hebels 45. Der Hebel 60 wird aus der Stellung nach Fig. 3 in die Stellung nach Fig. 5 geschwenkt und die Stange 36 innerhalb der Hülse 29 herausgezogen. Während dieser Bewegungen bleibt der Hebel 45 in der Stellung nach Fig. 3.

   Infolgedessen bewegt sich der Teil 37 nicht aus der Stellung nach der oberen Hälfte von Fig. 6, da die Stange 36 durch den Teil 37 hindurchgeht. Wenn die Stange 36 aus der Hülse 29 bewegt wird, werden die Teile   57,   welche mit ihr verbunden sind, die Lenker 56 verschwenken und die Stangen   52   so bewegen, dass sie teilweise die gewellten Federn 50 strecken. Die Greiferteile   48   können dann in die Höhlungen der Arme 25, 26 unter dem Druck der Federn 54 eintreten und die Schallplatte wird von den Greifern 48 befreit. 



   Der Hebel 45 wird nunmehr entgegen dem Uhrzeigersinne (Fig. 3) durch den Lenker 47 geschwenkt, so dass der Teil 37 aus der in der oberen Hälfte von Fig. 6 gezeichneten Stellung in die Stellung nach 

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 der unteren Hälfte von Fig. 6 geschoben wird. Diese Bewegung bewirkt, dass die Arme 25 und 26 in   waagreehter   Ebene voneinander   weggesehwenkt   werden, u. zw. in die in Fig. 1 ausgezogen gezeichnete Stellung. Wenn die   Arme, ?   und 26 diese Lage einnhemen, ist die   Umkehrung   beendet und die Sehall- 
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 die untere Seite war. 



   Die Kurvenscheibenwelle 17 kann ausser den zum Steuern der aufeinanderfolgenden Bewegungen der Lenker 62, 47, 82 und erforderlichen Kurvenscheiben noch andere Kurvenscheiben besitzen, um in zeitlicher Arbeitsbeziehung zu den Bewegungen der Umkehrvorrichtung andere selbsttätige Schaltungen auszuführen, z. B. den Tonarm und die   Wiedergabevorrichtung   wieder in die Arbeitsstellung zu bringen. 



   Obwohl bei dem   beschriebenen   und dargestellten   Ausführungsbeispiel   die Umkehrung der Schallplatte nur zum Teil während einer   Aufwärtsbewegung     des Trägers   erfolgt, so ist es doch klar, dass bei 
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 wie beim beschriebenen Ausführungsbeispiel in einer Richtung bewegt wird, die senkrecht zur Ebene des Plattentellers steht. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   I 1. Sprecbmaschine ; mit einer Einrichtung zum selbsttätigen Umdrehen einer Schallplatte in die Spielstellung, um ein Abspielen beider Seiten der Schallplatte zu ermöglichen, welche Einrichtung mit der Schallplatte in Eingriff tretenden Greiferarme umfasst, die die Schallplatte erfassen, um sie lotrecht anzuheben, und die mittels einer Zahnstange und eines Zahnrades zusammen mit der Platte in Umdrehung versetzt werden können, um die Platte umzuwenden, dadurch gekennzeichnet, dass die Schallplattengreiferarme (25, 26) zum Erfassen der Schallplatte schwenkbar und überdies derart angeordnet sind, dass sie sich um ihre horizontale Symmetrieachse in einem Lagerkörper (34) drehen, welcher am oberen Ende eines vertikal bewegliehen Tragkörpers (35) angeordnet ist, und dass an den die Greiferarme tragenden Körpern (, 3o) ein Zahnrad (85)

   befestigt ist, welches mit einer feststehenden vertikalen Zahnstange (88 oder 89) so zusammenwirkt, dass, wenn der Tragkörper (35) vertikal bewegt wird, das Zahnrad (85) in Drehung versetzt wird, um die Schallplattengreifer (25, 26) um einen Winkel von   
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Claims (1)

  1. 2. Spreehmasehine nach Anspruch 1, bei welcher der in vertikaler Richtung bewegliche Tragkörper derart angeordnet ist, dass er Drehbewegungen um seine vertikale Achse in einer Hülse vermittels Gliedern ausführen kann, welche vom Motor der Maschine angetrieben werden, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Zahnstangen (88, 89) vorgesehen sind, die nacheinander mit dem Zahnrade (83) in Eingriff kommen, wenn der Tragkörper (3-5) gedreht wird.
    3. Sprechmaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, welche zwei Armpaar zum Fassen der Schallplatte aufweist, wobei diese Armpaare sieh gegeneinander oder voneinander bewegen können und die Schallplatte an jeder Seite fassen, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Armen jedes Paares (25, 26) mittels Reibungsschluss fassende Vorrichtungen (48) vorgesehen sind, die durch Organe (52, 57, 56, 59, 36, 60) vom Antriebsmotor der Maschine relativ zu den Armpaaren (25, 26) derart bewegt werden, dass dadurch die Schallplatte gefasst oder losgelassen wird.
    EMI5.4 sehlüssig fassenden Vorrichtungen (48) durch unabhängige Hebel (45, 60) erfolgen, wobei die Hebel autonmatiseh mit den Betätigungsorganen (37, 59) verbunden oder von ihnen gelöst werden, um die Betätigungseinrichtungen mit den Armen 2J, 26 zu kuppeln oder sie freizumachen, wenn der Trag. körper (35) gesenkt oder gehoben wird, während sich die Platte über dem Traa : teller befindet.
AT123976D 1929-03-16 1930-02-04 Sprechmaschine mit einer Einrichtung zum selbsttätigen Umdrehen einer Schallplatte in die Spielstellung. AT123976B (de)

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