AT123846B - Verfahren zur Herstellung von gegossenen Gegenständen aus Eruptivgesteinen oder ihren Mischungen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von gegossenen Gegenständen aus Eruptivgesteinen oder ihren Mischungen.

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AT123846B
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  Verfahren zur Herstellung von gegossenen Gegenständen   ans Eruptivgesteinen oder*   ihren   Mischungen.   



    Die Erfindung betrifft ein Sehmelzverfahren für Basalt und ähnliche Eruptivgesteine, wobei von der Gesteinsmasse durch vorsichtiges langsames Erhitzen nur die Grundmasse und die leicht schmelzbaren Kristalle zum Schmelzen gebracht werden, während die schwer schmelzbaren Kristalle erhalten bleiben, um bei der nachfolgenden Kühlung als Keime den Kristallisationsprozess einzuleiten. Nachdem man die Gesteinsmasse in Schmelzfluss gebracht hat und sie noch sehr zähflüssig ist, was man durch Erfahrung und eventuell Umrühren feststellen kann, sind die schwerschmelzbaren Kristalle noch in der Schmelze erhalten und nur die Grundmasse ist vollständig in Fluss. Von diesem Zeitpunkte an erhitzt man vorzugsweise nur um 200 bis höchstens 400 weiter, um die schwersehmelzbaren Kristalle im Schmelzfluss zu erhalten.

   Die entsprechende Temperatur wird vom Beginn der Schmelze bis zum Vergiessen aufrecht erhalten. Bei dem auf das Vergiessen folgenden Kühlprozess ist am Ofeneingang des Külofens in'der ersten Zone eine Temperatur von zirka 1030  C notwendig. 



  Die unerlässliche Forderung bei dem neuen Verfahren ist die Herstellung eines grob kristallinen Gefüges in der relativ kleinen Grundmasse, das allein ein festes und vor allen Dingen zähes Gebilde   
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 mation der Gesteinsmassen an individuell behandelt. Man treibt ihn nur so weit bis :
1. die glasige oder nicht   vollkristalline richtungslose Grundmasse   und
2. die als leicht schmelzbar definierten und in der richtungslosen Grundmasse eingebetten Kristalle eine zähflüssige Beschaffenheit angenommen haben. 



  In diesem Stadium sind die schwer schmelzbaren Kristalle noch in ihrer   Raumgitterstruktur   erhalten ; sie sollen auch so erhalten bleiben und nicht in der   Grundmassensehmelze   mit aufgehen, da sie bei der darauf folgenden Kühlung die Kristallisationsansätze bilden. 



   Sind schon allein diese in der Gnmdmassenschmelze vorhandenen Mineralrelikte die guten Kristallisationszentren, so können diese noch beliebig vermehrt werden durch eine weitere künstliche Impfung vermittels Zugabe geeigneter, schwer schmelzbarer Mineralien und anderer Stoffe. 



   Das Herstellen von   Gussstücken   mit dieser Schmelze erfolgt entweder durch Niederschmelzell des Gesteins in der Form selbst oder durch Giessen in im Kühlofen vorgewärmte Formen ohne Temperaturverlust, da die zähflüssige Schmelze schwer fliesst. An den Guss schliesst sich die   Kühlung   unmittelbar an. Statt Eruptivgestein kann man auch Schlacke, z. B. Hochofenschlacke verwenden oder zufügen. 



   PATENT-ANSPRUCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von gegossenen Gegenständen aus Eruptivgesteinen oder ihren Mischungen, dadurch gekennzeichnet, dass man von den Gesteinsmassen nur die Grundmasse und die leicht schmelzbaren Kristalle zum Schmelzen bringt, wobei man die Temperatur von dem Eintritt der Zähflüssigkeit an vorzugsweise nur um   200 bis höchsten 400 steigert   und diese Temperatur vom Beginn der Schmelze bis zum Vergiessen einhält und schliesslich für den Kühlprozess am Ofeneingang des Kühlofens in der ersten Zone eine Temperatur von etwa 1030  C aufrecht hält. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man statt Eruptivgesteine Hochofenschlacke verwendet oder zufügt.
    3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass man der Schmelze durch Zufügung von festen Mineralrelikten od. dgl. schwer schmelzbaren Mineralien eine Zusatzimpfung gibt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT123846D 1925-12-02 1926-11-18 Verfahren zur Herstellung von gegossenen Gegenständen aus Eruptivgesteinen oder ihren Mischungen. AT123846B (de)

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