AT123822B - Verfahren zur Herstellung nicht absetzender fester Stoffe wie Pigmente. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung nicht absetzender fester Stoffe wie Pigmente.Info
- Publication number
- AT123822B AT123822B AT123822DA AT123822B AT 123822 B AT123822 B AT 123822B AT 123822D A AT123822D A AT 123822DA AT 123822 B AT123822 B AT 123822B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- pigments
- oil
- solution
- production
- salt
- Prior art date
Links
Landscapes
- Paints Or Removers (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung nicht absetzender fester Stoffe wie Pigmente. EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> Stoffe zu bestäuben, allenfalls nach oder während der Bestäubung mit Wasserglaslöung gasförmigen Chlorwasserstoff, Kohlensäure usw. einwirken zu lassen. In der einen oder ändern Art behandelte Pigmentfarben setzen sieh später in den Anstrichfarben ungleich langsamer ab und bilden niemals feste Boden- EMI2.1 ausser dem geschilderten Effekt eine Adsorption der emulgierten (inneren. nichtwässerigen) Phase, die durch diese Anlagerung an die Pigmentfarben zufolge ihres geringen spezifischen Gewichtes derenSchwebc- EMI2.2 in abgesetzte Pigmente und dünne, oben befindliche Emulsion, sondern es bildet sich obenauf eine dünne fast klare (von Emulsion freie) wässerige Schichte, während sich als Hauptmasse darunter eine lockere. einheitliche Masse bildet, in der die Pigmentfarben und die, die spätere Bindung bewirkende, emulgierte EMI2.3 dadurch besonders gewährleistet, der Anstrich ergibt ausserdem grosse Gleichmässigkeit und erhöhte Deekkraft. Die wässerige oberste Schichte schützt die Farben vor Eintrocknen oder Hautbildung. Das Verfahren bietet hier somit eine Reihe von anstriehtechnischen und ändern Vorteilen, während ohne seine Anwendung gerade bei Emulsionsfarben ein höchst lästiges, rasches Absetzen der Pigmentfarben eintritt. Bei nichtwässerigen Anstrichfarben kann man auch, ohne die Pigmentfarben in der beschriebenen Art vorzubehandeln, ihr Absetzen folgendermassen verhindern. Voraussetzung ist, dass das flüssige Medium oder Anteile desselben nicht mit Wasser mischbar sind, wie bei Öl- und Öllackfarben, Man fügt EMI2.4 mit den Pigmentfarben an, einverleibt durch Emulgieren eine der Fettsäure äquivalente Menge Wasserglaslösung. Es entsteht die entsprechende Alkaliseife und kolleidale Kieselsäure, die einen sehr wirksamen Schutz gegen das Absetzen bildet. Die besondere Zufügung von Fettsäure wird überflüssig, wenn das verwendete Leinöl bzw. der Laekkörper bereits eine Säurezahl von etwa 10 oder mehr besitzt, sofern diese Säurezahl durch freie Fettsäure-Karboxylgruppen bedingt ist. Um die gleichzeitig entstandene Emulsion vom Typ Wasser in Öl haltbar zu machen, ist es noch erforderlich, die gebildete Alkalifettseife durch Einemulgieren von Metallsalzlosungen in Metallseifen umzusetzen, die in bekannter Weise als Sehutzkolloide für Emulsionen Wasser in Öl dienen. Dazu verwendet man zweckmässig die Salze EMI2.5 als Trockenstoffe fungieren. Beispiel 1 : Zur Herstellung eines 20%igen Chromgelbes werden 80 gemahlener Schwerspat mit Wasser angeschlämmt, die Lösung von 20 kg Bleiazetat zugeführt und zur Fällung von Bleiehromat EMI2.6 Zur Bildung eines, das Absetzen verhindernden, Silikatniederschlages wird in dem Farbteig 1 kg geschmol- zenes Chlorkalzium oder eine etwa äquivalente Menge eines andern löslichen (ungefärbten) Salzes der EMI2.7 kann schon in entsprechendem Masse die Fällung von Eisensilikat bewirken, andernfalls wird das Mahlgut noch einer Kohlensäureatmosphäre ausgesetzt. EMI2.8 <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 gekochte oder geblasene Leinöle besitzen oft an sich schon eine Säurezahl in der angeführten Höhe. In solchen Fällen erübrigt sieh eine besondere Zufügung von Fettsäure. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung nicht absetzender fester Stoffe, wie Pigmente, dadurch gekennzeichnet, dass man auf den in Suspension zu haltenden Stoffen eine geringe Menge von Kieselsäure oder Silikaten niederschlägt, u. zw. höchstens 8 . vom Gewicht des Pigmentes od. dgl.
Claims (1)
- 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die Pigmente od. dgl. mit Wasserglaslösung anteigt und aus der Lösung durch Zusatz einer Säure, eines sauren Salzes oder eines, ein unlösliches Silikat liefernden Salzes den Niedersclag erzeugt, wobei man diese Operationen auch in umgekehrter Reihenfolge durchführen kann.3. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man bei Pigmentfarben, die auf troekenem Wege durch Mahlung gewonnen werden, das Mahlgut mit Lösungen der einander fällenden Stoffe bestäubt, u. zw. in solcher Menge, dass auf dem Mahlgut höchstens 8% seines Gewichtes Kieselsäure oder Silikate ausgeschieden werden.4. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass man das Mahlgut nur mit Wasserglaslösung bestäubt und nach oder während der Bestäubung darauf gasförmige Säuren einwirken lässt, wobei die Menge der ausgeschiedenen Kieselsäure höchstens 8% des Mahlgutes betragen soll.5. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man bei der Herstellung nichtwässeriger Pigmentfarben dem als Bindemittel dienenden Öl, Lack od. dgl. etwas öllösliche Fettsäure zusetzt, die Pigmentfarbe einrührt und hierauf die zur Fällung dienende Wasserglaslösung einemulgiert, gegebenenfalls noch die gebildete Alkaliseife durch Einverleibung von Metallsalzlösungen in Metallseifen umsetzt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT123822T | 1926-08-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT123822B true AT123822B (de) | 1931-07-25 |
Family
ID=3633567
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT123822D AT123822B (de) | 1926-08-07 | 1926-08-07 | Verfahren zur Herstellung nicht absetzender fester Stoffe wie Pigmente. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT123822B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1059596B (de) * | 1952-04-24 | 1959-06-18 | Lithopone Kontor G M B H | Verfahren zur Herstellung von Pigmenten |
| DE1151892B (de) * | 1960-01-15 | 1963-07-25 | Iasachtlebenia Ag Fuer Bergbau | Verfahren zur Herstellung von Zinksulfid-Pigmenten mit silicatischen UEberzuegen derPigment-Teilchen |
-
1926
- 1926-08-07 AT AT123822D patent/AT123822B/de active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1059596B (de) * | 1952-04-24 | 1959-06-18 | Lithopone Kontor G M B H | Verfahren zur Herstellung von Pigmenten |
| DE1151892B (de) * | 1960-01-15 | 1963-07-25 | Iasachtlebenia Ag Fuer Bergbau | Verfahren zur Herstellung von Zinksulfid-Pigmenten mit silicatischen UEberzuegen derPigment-Teilchen |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| AT123822B (de) | Verfahren zur Herstellung nicht absetzender fester Stoffe wie Pigmente. | |
| AT131111B (de) | Verfahren zur Herstellung von geleimtem Papier. | |
| AT111709B (de) | Verfahren zur Herstellung einer Masse zur Erzielung hohen Glanzes und reiner Weiße auf Papieren, Feinpapieren, Kunstdruckpapieren, Chromokartons, Erzatz-papieren u. dgl. | |
| AT97693B (de) | Verfahren zum Leimen von Papier im Stoff. | |
| DE748826C (de) | Verbesserung von Titanweissfarbkoerpern | |
| DE482795C (de) | Verfahren zur Darstellung von sekundaeren Aminen aus den entsprechenden N-Nitrosoderivaten und deren Kernsubstitutionsprodukten | |
| AT113000B (de) | Verfahren zur Herstellung einer pastosen Masse zur Erzielung hohen Glanzes und reiner Weiße auf Papieren, Feinpapieren, Kunstdruckpapieren, Chromokartons und Ersatzpapieren. | |
| AT103701B (de) | Verfahren zur Fällung basischer Farbstoffe mittels kieselsäurehaltiger Materialien. | |
| AT115045B (de) | Verfahren zur Herstellung von komplexen Wolfram- und Molybdänverbindungen. | |
| DE698318C (de) | Verfahren zur Herstellung von 2-Oxynaphthalinsulfonsaeuren und ihren Substitutionsprodukten | |
| DE469211C (de) | Verfahren zum Entmineralisieren von Knochen mittels einer Loesung von Phosphorsaeure | |
| AT144648B (de) | Verfahren zur Herstellung von Tiefdruckefarben. | |
| DE349882C (de) | Verfahren zum Fuellen von Papiermasse mit Mineralsalzen (Schwerspat, Gips u. dgl.) | |
| AT225207B (de) | Verfahren zum Ätzen | |
| DE415203C (de) | Herstellung farbstoffreicher Silikatfarben | |
| DE587063C (de) | Verfahren zur Entfernung des karbolaehnlichen Geruches von mit unterchloriger Saeure gebleichten Seifen | |
| AT108702B (de) | Verfahren zur Herstellung von Kopierpapier, insbesondere Kohle- und Durchschreibepapier. | |
| AT119503B (de) | Druckfarbe. | |
| AT79316B (de) | Verfahren zur Herstellung weißer Farbkörper aus Titanhydratverbindungen. | |
| AT159683B (de) | Verfahren zum Schützen von Eisen- und Stahlkonstruktionen gegen Korrosion durch Ölanstrich. | |
| AT155153B (de) | Verfahren zur Veredlung von Leucht- bzw. Röntgenfolien, -schirmen, -schichten u. dgl. | |
| AT92473B (de) | Verfahren zur Herstellung eines gebrauchsfertigen, kombinierten Chromextraktes. | |
| AT113988B (de) | Verfahren zur hydrolytischen Ausfällung weißer Titansäure. | |
| AT142884B (de) | Verfahren zur Pigmentieren, insbesondere zum Mattieren von Kunstseidefäden oder anderen Faserstoffen. | |
| CH136252A (de) | Verfahren zur Darstellung eines Nitroarylazodiarylamins. |