AT144648B - Verfahren zur Herstellung von Tiefdruckefarben. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Tiefdruckefarben.

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AT144648B
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Hans Dr Kurz
Karl Albert
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Hans Dr Kurz
Karl Albert
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  Verfahren zur Herstellung von   Tiefdruelifarben.   
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 besitzen. 



   Durch die Patentschrift Nr. 124742 sind Bindemittel für Tiefdruckfarben bekannt geworden, welche diese Nachteile zu beseitigen gestatten und welche hergestellt werden durch Auflösen von Harzen in Alkohol oder andern wasserlöslichen, flüchtigen organischen Lösungsmitteln und nachherige Verseifung der Harze vermittels Alkalien oder Ammoniak oder aber Mischungen von Alkalien und Ammoniak. 



   Es hat sich nun herausgestellt, dass es vorteilhaft ist, die Reihenfolge der bei der Herstellung des Tiefdruckbindemittels vorzunehmenden Schritte umzukehren. Im Sinne der Erfindung wird daher zuerst das Harz vermittels wässriger Alkalien verseift und dann die so erhaltene Lösung mit Alkohol 
 EMI1.2 
 Die Herstellung der Bindemittel erfolgt derart, dass das feingepulverte Harz in die zur Verseifung nötige Menge wässriger   oder wässrig-alkoholischer Alkalilauge   oder Ammoniak oder aber Mischung von Alkalilauge und Ammoniak unter Rühren eingetragen-und entweder in der Kälte oder in der Wärme gelöst wird. Hierauf werden, wenn mit wässriger Lauge gearbeitet wurde, 20-50% des Harzgewichtes an Alkohol-zugesetzt.

   An   Stelle-von-Spiritus   kann man aber auch die Lösung eines Harzes in Spiritus (oder in Isopropylalkohol u. dgl.) -zusetzen und kann so zu kombinierten Harzfirnissen gelangen, welche auf die in der Patentschrift Nr. 124742 beschriebene Art oft nicht erhältlich sind, weil bei dieser Herstellungsart manche Harze   ausflocken   und nachher nicht wieder in Lösung gebracht werden können. 
 EMI1.3 
 gewöhnlich der Fall ist. Auch ist es bei solchen kombinierten Bindemitteln möglich, die Sprödigkeit des bei der Verwendung entstehenden Harzfilms derart zu regeln, dass Zusätze von hochsiedenden Lösungsmitteln, wie sie in der Patentschrift Nr. 124742 genannt sind, oft entbehrt werden können.

   Die Auflösung des Harzes erfolgt vorteilhaft derart, dass man das Harz zunächst vermittels eines Benetzungsmittels, wie Schmierseife, Nekal u. dgl., in Wasser suspendiert und hierauf die nötige Menge Alkali bzw. Ammoniak bzw. eine Mischung von Alkali und Ammoniak zusetzt. 



   Im Patent Nr. 138609 wurde schon die Verwendung von Terpentinöl als zweckmässig angeführt. 



  Dort handelt es sich um rein wässrige Harzseifenlösungen, die an sich stark   schäumen.   In diesem Falle wirkt ein Zusatz von ätherischen Ölen   entschäumen.   Obgleich die   Sehaumbildung   bei den Bindemittel nach vorliegender Erfindung durch den Gehalt an wasserlöslichen organischen Lösungsmitteln verhindert wird, ist dennoch die Anwesenheit von geringen Mengen hochsiedender organischer Lösungsmittel manchmal vorteilhaft, weil dieselben dem entstehenden Farbfilm günstigere Eigenschaften verleihen. 



   Beispiele : 
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 kommt eine Lösung von 15 g Sandarak in 30 g Spiritus. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Tiefdruekfarben nach Patent Nr. 124742, dadurch gekennzeichnet,. dass die Pigmente mit einem Bindemittel angerieben werden, das man erhält, indem zuerst Harze mittels wässriger Alkalien oder mittels Ammoniak oder auch mittels Mischungen von Alkalien und Ammoniak in der Kälte oder in der Wärme verseift und hierauf die erhaltenen Seifenlösungen mit 20-50% des Harzgewichtes an Spiritus oder andern flüchtigen, wasserlöslichen, organischen Lösungsmitteln oder aber mit einer Lösung von Harzen in solchen Lösungsmitteln versetzt werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT144648D 1930-02-25 1932-03-19 Verfahren zur Herstellung von Tiefdruckefarben. AT144648B (de)

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