AT123517B - Auszahlungsmaschine. - Google Patents

Auszahlungsmaschine.

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AT123517B
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AT
Austria
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sensing
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card
lever
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Inventor
Gustav Tauschek
Original Assignee
Tabulating Machine Company New
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  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Auszahlungsmaschine.   



   Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Auszahlen von Geldsorten, bei welchen die die Auswahl der Geldsorten und die Abzahlung der   Geldeinheiten   regelnden Organe durch Lochkarten überwacht werden, und besteht darin, dass zur   Wirksammachung   der   Kaitenabfühl-und   der Geldauszahlungseinrichtung ein gemeinsames Antriebsorgan vorgesehen ist. Es wird dadurch eine konstruktive Verein-   fachung   der Maschine und eine Erleichterung in der Bedienung derselben herbeigeführt, wodurch die Leistung der Maschine sich steigert. 



   Für den Gegenstand der Erfindung ist es   gleichgültig,   ob gelochte Karten oder Streifen zur Steuerung der Auszahlungseinrichtung hereingezogen werden. Es könnten natürlich auch an Stelle der Lochkarten bzw. Streifen äquivalente Einrichtungen, wie Registrierkarten, Platten u.   dgl.,   treten. Weiters ist es für die Erfindung ohne Belang, nach welchem System die Anordnung der   Löcher   oder Registrierpunkte in den Karten od. dgl. vorgenommen ist. Im nachfolgenden Ausführungsbeispiel ist angenommen, dass eine Lochkarte zur Verwendung kommen soll, in welcher jeder Zahlenwert durch eine entsprechende Anzahl von sich in einer Reihe folgenden Löchern dargestellt ist. 



   Aus den Abbildungen ist die beispielsweise   Ausführungsform   der erfindungsgemässen Einrichtung ersichtlich, u. zw. zeigt Fig. 1 einen schematischen Querschnitt durch die Maschine, Fig. 2 eine Einzelheit und Fig. 3 einen Abschnitt aus der zur Verwendung gelangenden Lochkarte, Fig. 4 eine weitere Ausführungsform. 



   In einem Gehäuse 1 sind in einer der Anzahl der zur Auszahlung benötigten Geldsorten entsprechenden Zahl Gruppen von Fühlstiften 2 angeordnet, u. zw. besteht jede   Fühlstiftgruppe,   die für eine bestimmte Geldsorte in Betracht kommt, aus neun Stiften. Diese Fühlstifte werden durch Federn 3 gegen eine bewegliche, mit Löchern versehene Platte gedrückt. Die Platte 4 kann durch einen Hebel 5 mit Hilfe eines im   Winkelschlitz   6 dieses Hebels gleitenden Zapfens 7 parallel zu sich selbst verschoben werden. Gegenüber der Platte 4 ist eine zweite mit Löchern versehene Platte 8 befestigt, die an ihrem oberen Ende ebenso wie die Platte 4 nach auswärts abgebogen ist und so eine trichterförmige Karteneinführung 27 am Gehäuse 1 bildet.

   Die Fühlstifte sind so gekröpft, dass sie mit ihren in der Abbildung rechts liegenden Enden die Bahn des   Münzenausstossers   9 begrenzen. Der   Münzenausstosser   9 besteht aus einem mit einem Längsschlitz versehenen Hebel, der in diesem Schlitz um einen Zapfen 10 drehund verschiebbar auf dem Antriebshebel 11 befestigt ist. Eine Feder 12 ist bestrebt, den Zapfen 10 im unteren Ende des   Längsschlitzes   zu halten. Am Ausstosser 9 greift ferner noch ein Hebel 13 an, der zusammen mit einem am Gehäuse befestigten   Hebel 1d   ein Kniegelenk bildet. Im Kniepunkt dieses Gelenkes ist ein Hebel 15 befestigt, dessen geschlitztes andres Ende sich um einen im Antriebshebel sitzenden Zapfen 16 legt.

   Eine Feder 17 ist bestrebt, den   Antriebshebel 77   um seinen Drehpunkt 18 im Uhrzeigersinne so weit zu bewegen, als es die Ausnehmung 19 im Gehäuse 1 gestattet. Gegenüber dem hammerförmigen Oberteil des   11Ünzenauswerfers   9 (Fig. 2) befindet sich eine geschlitzte Platte 20, welche als   Auflagefläche   für die im Rohr 21 gestapelten   Münzen   dient. Eine Hülse 22 ist verschiebbar über dieses Rohr gestülpt und ruht an der oberen Kante des   1Iiinzenansstossers. Gegenüber   dem   Münzenausstosser   9 befindet sich ein Trichter   2.'3.   der zusammen mit den korrespondierenden Trichtern andrer Geldsorten in einem Sammeltrichter 24 mündet, unter den beispielsweise das Lohnkuvert 25 od. dgl. geschoben wird. 



   Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende : Die Lochkarte 26 wird in verkehrter Stellung durch die   Karteneinführrng     27   in das Gehäuse 1   eingeführt,   soweit, bis sie mit ihrem oberen Ende, welches 

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 EMI2.1 
 dargestellten Karte ein Betrag von 26'23 M auszubezahlen und die in der Zeichnung   dargestellte     stiftgruppe   für die Auswahl der   1Iarkeinheiten   bestimmt, dann würden sechs Kartenlöcher sieh gegen- über den untersten Abfühlstiften befinden. Nunmehr bewegt die Bedienungsperson den   Antriebshebel   
 EMI2.2 
 beiden Hebel   li und 11 nach   oben durch.

   Der Münzenausstosser 9 dreht sich dadurch um den Zapfen 10 und drückt die ihm gegenüber befindlichen Münzen in den Trichter 2. 3. Ist dieser Arbeitsvorgang vollzogen, so lässt die Bedienungsperson den Hebel 11 frei und dieser bewegt sich unter Wirkung der Feder 17 in seine Ausgangslage zurück. Es wird hiebei vorerst der   Münzenausstosser nach abwärts bewegt,   so dass 
 EMI2.3 
 die zufolge ihrer eigenen Schwere die Bewegung des   1Iünzenauswerfers   nach abwärts mitmacht, die   Münzen   vor ungewolltem Abfallen in den Trichter 2. 3 sichern. Sodann wird durch den Zapfen 16 das Knie der Hebel   13, 14   wieder gestreckt und der   Münzenausstosser   in Ausgangsstellung gebracht.

   In der letzten Phase wird die Platte 4 wieder nach links verschoben, wodurch die Abfühlstifte aus den Kartenlöchern herausgedrängt werden und die Karte durch die Bedienungsperson entfernt werden kann. Zur Zu-und Abführung der Karten könnten natürlich auch selbsttätige Transportmittel, wie sie bei Lochkartenmaschinen allgemein bekannt sind, verwendet werden. 



   Es könnten die beschriebenen mechanisch wirkenden Einrichtungen natürlich ganz oder teilweise durch entsprechend wirkende elektrische Einrichtungen ersetzt werden bzw. der Antrieb elektromotorisch oder durch andre Kraft erfolgen, wobei naturgemäss an Stelle des mechanischen Antriebsorgans für die   Fühl-umd Auszahlungseinrichtung   ein äquivalentes elektrisches, z. B. ein Schalter od. dgl., treten könnte. 



   Eine weitere Ausbildung des Erfindungsgegenstandes würde darin bestehen, die   Betätigung des   Antriebsorgans vom Einbringen der Karte selbst vor das   Fühlwerk abhängig   zu machen. Es könnte dies beispielsweise dadurch erreicht werden, dass ein besonderer Fühler vorgesehen wird. welcher in seiner Ruhelage verändert wird, sobald eine Karte gegenüber dem Fühlwerk in abfühlfähige Stellung gebracht ist und dadurch die Wirksammachung der   Abfühl-und Auszahlungseinrichtung veranlasst.   



   Die   beispielsweise Ausführungsform   einer solchen elektrisch angetriebenen und durch einen besonderen Fühler in Wirksamkeit gesetzten Maschine ist aus der Fig. 4 ersichtlich. Sobald eine Karte 26 in die Auszahlungsmasehine eingebracht wird und sich in   Anfühlstellung   befindet, berührt sie einen Hebel   28,   der in Reibverbindung mit einem Kontakthebel29 steht und diesen gegen den zweiten Kontaktpol 30 drückt.

   Dadurch kommt ein Stromstoss über den Magnet 31 zustande, der den Hebel 11 nach abwärts bewegt und das Abfühlen der Karte sowie   das Ausstossen der Münzen bewirkt.   In der letzten Phase seiner Abwärtsbewegung stösst sein Ansatz 32 gegen den Kontakthebel 29 und öffnet den Kontakt. der Magnet 31 wird dadurch stromlos und der Hebel 11 kehrt unter Wirkung der   Feder 17   in die Aus- 
 EMI2.4 
 unter Wirkung einer Feder 33 in seine Ausgangsstellung zurückkehrt. Die Maschine ist für die Auswertung der nächsten Karte, bei der sich das Arbeitsspiel wiederholt, bereit. 



   Es sind in der Einrichtung naturgemäss so viele   Münzenmagazine   bzw. Gruppen von   Abfühlstiften   vorgesehen, als   Münzsorten   in Betracht kommen. In den in den Fig. 1 und 4 gezeigten Ausführungsformen würden die Abfühlstifte auch noch ein Kröpfen in dem Sinne erfahren, dass ihre in den Abbildungen links liegenden Enden um den Abstand der Lochreihen der Karte, die rechtsliegenden Enden aber um den Abstand zweier   Münzenmagazine   voneinander entfernt sind. Es könnten aber auch an Stelle von   Münzenauswerfern Banknotenauszahleinriehtungen bekannter Art durch   die Abfühlstifte iiberwaeht werden bzw. könnten   Münzen-und Notenauszahlungseinrichtungen   in einer Maschine entsprechend den auftretenden Erfordernissen kombiniert werden.

   Die erfindungsgemässe   Einrichtung könnte schliesslich   auch zum Auszählen von Zahlmarken oder andren   gleichförmigen   Körpern an Stelle von Geldeinheiten Verwendung finden. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCHE : EMI2.5 dass für die Wirksammachung der Kartenabfühl-und der Geldauszahlungseinrichtung ein gemeinsames Antriebsorgan (11) vorgesehen ist. <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 einem Handhebel (11) besteht, der bei seiner Bewegung in einer Richtung die FiiHstifte in Abfiihlstellung bringt und sodann den Auszahhmgsmechanismus einstellt und wirksam macht, bei seiner Rück- bewegung aber alle Organe in Ausgangslage bringt.
    3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das gemeinsame Antriebsorl ! an durch einen Schalter gebildet wird, welcher den Stromfluss zum elektrischen Antrieb der Abfühl- und Aus- zahlungseinrichtungen steuert. EMI3.2 durch die Karte selbst wirksam gemacht wird, sobald dieselbe in abülfertiger Lage sich befindet.
    5. Maschine nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch einen besonderen Fühler od. dgl., welcher bei Änderung seiner Ruhelage das Antriebsorgan beeinflusst.
    6. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abfühlstifte einer Gruppe den Weg eines Münzenstossers (9) begrenzen, der mit dem Antriebsorgan (11) in kraftschlüssiger Verbindung steht.
    7. Maschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Münzenausstosser aus einem in der Richtung des Münzstapels geschlitzten Hebel besteht, der in diesem Schlitz um einen Zapfen (10) derart beweglich ist, dass er eine Bewegung sowohl in Richtung des Münzstapels als auch eine Schwenkbewegung annähernd vertikal hiezu auszuführen vermag. EMI3.3
AT123517D 1929-10-19 1929-10-19 Auszahlungsmaschine. AT123517B (de)

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