AT123373B - Gießvorrichtung zur Herstellung von dünnen Folien. - Google Patents

Gießvorrichtung zur Herstellung von dünnen Folien.

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AT123373B
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Heinrich Dr Hampel
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  Giess vorrichtung zur Herstellung von dünnen Folien. 



   Die Erfindung betrifft Verbesserungen an Giessvorrichtungen zur Herstellung von dünnen Folien aus Lösungen plastischer Massen, insbesondere   aus Viskoselösungen.   



   Durch die neue Vorrichtung wird eine genaue Bemessung der durch den Schlitz ausgepressten 
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 Giessvorriehtung besteht aus einem Gehäuse mit Zuflussrohr, welches in eine besondere Zuflusshaube einmünden kann, zwei in dem Gehäuse gelagerten drehbaren, dicht an die Gehäusewand anschliessenden zahnradartigen Walzen und einem diesen Walzen gegenüberliegenden   Giessschlitz   und ist dadurch gekennzeichnet, dass zwecks einer genauen Bemessung der   Giesslösung   der Antrieb der Förderwalzen zwangsläufig 
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 licher Geschwindigkeit fortbewegt werden kann. 



   Vorrichtungen mit zwei ineinandergreifenden Zahnradwalzen in einem   dichtumschliessenden   Gehäuse sind schon vorgeschlagen worden zur Förderung   dünner   Flüssigkeiten zwecks Benetzung an der Austrittsöffnung vorbeistreifender endloser Bahnen, z. B. mit Klebflüssigkeiten, um diese Bahnen miteinander fest zu verbinden ; oder auch zur Erzeugung starker Drücke zwecks Auspressen von schwer 
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 von Filmen durch zwangsläufige Bemessung der dem   Giessschlitz   zugeführten Lösung mit Hilfe mechanischer Fördermittel erzielt werden kann. 



   Auf der Zeichnung ist die Giessvorrichtung dargestellt, u. zw. ist Fig. 1 ein Querschnitt, Fig. 2 ein Längsschnitt nach Linie   A-B   der Fig. 1. 



   In dem Giessergehäuse 1 sind die beiden Walzen 2 und. 3 auf Achsen   1. 3, 14   gelagert. Die Walzen 2 und 3 haben Vorsprünge und Vertiefungen, die ineinander eingreifen. Das Gehäuse des Giessers schliesst dicht an die beiden Walzen an. Die Walzen drehen sich in entgegengesetzter Richtung, wie durch die Pfeile dargestellt, und fördern so die Giessmasse zu dem Schlitz 5 hin. Auf der Welle 13 sitzt eine Scheibe, die mittels einer Kette od. dgl. von einem Motor aus angetrieben wird. 



   Der Giessschlitz hat mit den direkt über ihm liegenden Förderwalzen 2 und 3 gleiche oder annähernd gleiche Länge. Er kann in beliebiger, an sich bekannter Weise ausgebildet und verstellbar eingerichtet sein. 



   Zweckmässig besteht der   Giesssehlitz,   wie aus dem Querschnitt zu ersehen ist, aus einem flachen Kanal 5, der absolut glatt und planparallel ist. Die eine Seite des Schlitzes ist unten bei 4 abgerundet. 



  Der Schlitz wird durch die feste Platte 6 und die verstellbare Platte 7 gebildet. Die verstellbare Platte 7 wird mittels Schrauben 8 befestigt. Zur genauen und absolut planparallelen Einstellung der Schlitzweite   dienen'die stitIich angebrachten Plättchen   9 und   10,   die beim Zusammenschrauben an den Rändern des Giessschlitzes zwischen die feste Platte 6 und die bewegliche Platte 7 gelegt werden. 



   Der Zufluss der zur Verarbeitung kommenden Giesslösung erfolgt durch eine Haube 10 mit dem 
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 schlitzes ist eine Giessunterlage, z. B. eine Trommel   15,   von sehr grossem Durchmesser angeordnet, die sich in der Richtung des eingezeichneten Pfeiles dreht. Der aus dem Schlitz 5 austretende Film legt sich auf diese Trommel   15   und wird von dieser fortgefördert. Um   Beschädigungen   des Films zu vermeiden, ist die Platte 7 am unteren Ende bei 4 abgerundet. 



   Ein besonderer Vorteil der hier beschriebenen Anordnung besteht weiterhin darin, dass sieh mit hrer Hilfe ein sehr exakt arbeitendes   Streckgiessverfahren   ausüben lässt. Zu diesem Zweck wird die 
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 walze) in ein bestimmtes Verhältnis gebracht, u. zw. so, dass die Geschwindigkeit, mit der die plastische Masse den   Giessschlitz   5 verlässt, kleiner ist als die Fortbewegungsgesehwindigkeit der Giessunterlage (z. B. Giesswalze).

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Giessvorriehtung zur Herstellung von dünnen Folien, bestehend aus einem Gehäuse mit Zuflussrohr, zwei in dem Gehäuse gelagerten drehbaren, dicht an die Gehäusewand anschliessenden zahnrad- EMI2.1 EMI2.2
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