AT328319B - Vorrichtung zum reinigen tierischer darme - Google Patents

Vorrichtung zum reinigen tierischer darme

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AT328319B
AT328319B AT158073A AT158073A AT328319B AT 328319 B AT328319 B AT 328319B AT 158073 A AT158073 A AT 158073A AT 158073 A AT158073 A AT 158073A AT 328319 B AT328319 B AT 328319B
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22CPROCESSING MEAT, POULTRY, OR FISH
    • A22C17/00Other devices for processing meat or bones
    • A22C17/16Cleaning of intestines; Machines for removing fat or slime from intestines

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Rollers For Roller Conveyors For Transfer (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Reinigen tierischer Därme, welche mindestens zwei angetriebene, gezahnte oder geriffelte Walzen sowie achsparallel zu diesen in Abhängigkeit voneinander verschwenkbare Anpressplatten aufweist. 



   Es sind Maschinen zum Reinigen von Tierdärmen bekannt, welche in ihrer ersten Bearbeitungsstufe die
Därme zwischen gegeneinanderlaufenden Walzen und entsprechenden Anpressplatten durchführen, wobei diese
Platten als verstellbare, untereinander mit einem Hebelsystem verbundene Gegenhaltekörper ausgeführt sind.
Durch diese Massnahme wird das an der Darminnenwand haftende Material abgelöst, wobei es dann in einem zweiten Arbeitsgang aus dem Darm ausgestreift werden muss. Zu diesem zweiten Arbeitsgang muss der Darm durch ein gegen die Zugrichtung laufendes Reinigungsaggregat, welches aus Walzenpaaren oder einer Walze und verstellbarer Anpressplatte bestehen kann, hindurchgezogen werden. 



   Der Transport des Darmes bei diesem zweiten Arbeitsgang ist mit Schwierigkeiten verbunden, weil einerseits der Darm ein sehr empfindliches Medium ist und ihm anderseits aussen eine Schleimschicht anhaftet, welche ein verlässliches Halten des Darmes sehr schwierig gestaltet. 



   Bereits bekannte Maschinen transportieren den Darm zwischen vorgespannten Gummiwalzen oder zwischen
Walzen und einem mit seiner Aussenseite über diese gespannt laufenden Band. Der Darm fliesst hinter diesen
Transportaggregaten in einen Behälter ab, aus welchem er dann von Hand entnommen wird. Nachträglich muss noch das Wasser abgestreift und der Darm aufgewickelt werden. Diese Transportsysteme haben den Nachteil, dass sie sehr aufwendig und daher teuer sind. Auch haftet den bekannten Ausführungen der Nachteil der komplizierten Handhabung sowie der sehr empfindlichen Einstellung der Anpressplatten an. 



   Bei einer weiteren bekannten Ausführung sind zwei Walzen vorgesehen, welche eine unterschiedliche
Umfangsgeschwindigkeit und auch eine entgegengesetzte Drehrichtung aufweisen. Die hier vorgesehenen
Anpressplatten sind um parallel zu den Walzenachsen liegend Achsen schwenkbar, wobei jedoch die beiden
Enden der Anpressplatten in die gleiche Richtung weisen. Eine Abhängigkeit der Bewegungen der beiden
Anpressplatten wird insofern hergestellt, als eine an der einen Anpressplatte angeordnete Rippe gegen die andere
Anpressplatte gedrückt wird. 



   Eine Verstellung ist hier lediglich in einem sehr geringen Masse möglich, wobei ausserdem nur in der einen
Richtung eine zwangsweise Mitnahme gewährleistet ist. Diese konstruktive Lösung ist nicht nur aufwendig, sondern die erforderliche Rippe nimmt auch einen entsprechenden Platz ein, wobei in diesem Bereich der Darm nicht durchgeführt werden kann. Es ist daher entweder erforderlich, dass die Anpressplatten über die Enden der
Walzen hinausgeführt werden, wobei dann dort die Übertragungselemente vorhanden sind oder aber die Walzen müssen entsprechend länger ausgestaltet werden. Wenn jedoch eine solche Übertragung mittels der Rippe nur am
Randbereich der Anpressplatten erfolgt, so wird es mit der Zeit kaum mehr gewährleistet sein, dass die Anpressplatte über die ganze Länge genau parallel gegenüber der Oberfläche der Walzen angeordnet ist. 



   Als weiterer wesentlicher Nachteil dieser Ausführung ist zu vermerken, dass der Darm annähernd S-förmig durch die Maschine hindurchgeführt werden muss, so dass das Einbringen des Darmanfanges nur sehr schwierig durchführbar ist. Mit dem Ende des Darmes muss nämlich bei dieser Ausgestaltung zwischen die beiden Walzen hineingegriffen werden, was nicht selten zu Unfällen führt. 



   Die Erfindung hat sich daher zur Aufgabe gestellt, eine Vorrichtung zum Reinigen tierischer Därme zu schaffen, welche die oben erwähnten Nachteile nicht aufweist und trotzdem in einer sehr einfachen Konstruktion ausgeführt werden kann. 



   Erfindungsgemäss gelingt dies dadurch, dass zwei benachbarte Walzen die gleiche Drehrichtung, jedoch in an sich bekannter Weise eine unterschiedliche Umfangsgeschwindigkeit besitzen, dass die beiden Anpressplatten auf der gleichen Seite der Walzen angeordnet sind und dass die Anpressplatten beider Walzen mit ihren freien, den Schwenkachsen abgewandten Enden gegeneinander gerichtet sind, wobei an diesen Enden eine gemeinsame Verstelleinrichtung für beide Anpressplatten angreift. 



   Durch die   erfindungsgemässen   Massnahmen ist es erst möglich, dass der Darm annähernd geradlinig eingeführt werden kann, so dass während des Einführens der Darm von der Seite her im gestreckten Zustand in die Vorrichtung eingebracht werden kann. Es ist daher kein schwieriges und verletzungsbedingtes Einfädeln des Darmanfanges erforderlich. Die Handhabung einer erfindungsgemässen Vorrichtung ist daher wesentlich einfacher als bei den bekannten Ausgestaltungen. 



   Die Verstellung der Anpressplatten gemäss der Erfindung ist sehr genau und einfach durchzuführen. Dies ist eben erst dadurch möglich, dass die beiden Enden der Anpressplatten gegeneinander gerichtet sind, wobei beide Anpressplattenenden zwangsweise durch eine Verstelleinrichtung sowohl gegen die Walzen als auch von diesen wegbewegt werden. Es fallen dadurch komplizierte und teilweise unwirksame sowie die Handhabung erschwerende übertragungselemente weg. 



   Weitere erfindungsgemässe Merkmale und besondere Vorteile werden in der nachstehenden Beschreibung an Hand der Zeichnungen noch mehr erläutert, doch soll die Erfindung nicht auf das dargestellte Beispiel beschränkt sein. 



   Es   zeigen : Fig. 1   eine Seitenansicht der Vorrichtung und Fig. 2 eine Stirnansicht ; die Fig. 3 und 4 schematisch dargestellt den Arbeitsablauf. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 



   An dem   Gehäuse--8-,   in welchem nur der Antriebsmotor untergebracht ist, sind stirnseitig verschraubte, freistehende Achsen-9, 10- angebracht, auf welchen sich   Walzen--1, 2--sowie   die   Zahnräder --11, 12-- des   Getriebes drehen. 



   Der   Getriebeschutzdeckel-13-ist   als wasserführender Teil so ausgebildet, so dass einerseits für das Getriebe eine Wasserschmierung vorhanden ist und anderseits entsprechende Austrittsöffnungen für eine Wassersprühanlage beschickt werden können. Es sind hier einerseits achsparallel zu den Walzen-l und 2-austretende   Öffnungen --14-- vorgesehen,   welche zweckmässigerweise an der Unterseite der Walze-2angeordnet werden. Durch diese austrittsöffnungen --14-- wird die untere Walze in axialer Richtung, also parallel zu ihren Zähnen am Mantel, bestrichen.

   Weiters ist an der Vorrichtung eine parallel zur Achsrichtung der Walzen nach aussen stehende   Leitung--15--mit   Austrittsöffnungen vorgesehen, wobei diese Austrittsöffnungen quer zur Achsrichtung der Walzen und annähernd tangential zur Walze--2--verlaufen. 
 EMI2.2 
    --15-- trifftAnpressplatten--5   und 6--in einer parallel zu einer durch die Drehachse der beiden   Walzen--l   und 2-geführten Ebene liegenden Ebene angeordnet sind. Dadurch ist eine ganz gleichmässige Verstellung beider Anpressplatten --5 und   6-- möglich,   ohne dass eine besondere Gestängekonstruktion erforderlich wäre.

   Es ist dabei durchaus möglich, dass die   Anpressplatten-5   und   6-in   einem Drehlager gehalten werden, doch ist es konstruktiv sehr einfach, wenn hier das eine Ende dieser Anpressplatten lediglich in einer entsprechenden Nut   --17-- eines   anschraubbaren   Flansches --18-- gehalten   sind, wobei diese Nut so ausgebildet ist, dass ein 
 EMI2.3 
 freien Enden hintergreift. Durch diese Ausgestaltung ist eine sehr einfache, aber trotzdem genaue und daher auch fein einstellbare Verstellmöglichkeit für die Anpressplatten --5 und 6--gegeben. Die Anpressung kann daher individuell angepasst werden, so dass je nach Darmsorte verschiedene Einstellungen möglich sind, wobei somit auch eine sehr schonende Behandlung jeder Darmart gewährleistet ist. 



   Es ist am zweckmässigsten, wenn die   Anpressplatten --5, 6-- zwangsweise   in beiden Bewegungsrichtungen mittels der Verstelleinrichtung bewegbar sind, da dadurch eine besonders genaue und auch immer gleichbleibende Verstellung möglich ist. Selbstverständlich ist es denkbar, für den Rückzug der   Anpressplatten--5, 6--entsprechende   Federn vorzusehen, doch bilden solche zusätzliche Teile gerade bei solchen Vorrichtungen wesentliche Nachteile, die insbesondere in der sehr schwierigen Sauberhaltung liegen. 



   Im vorstehenden wurde beschrieben, dass die Gewindespindel --19-- mit einem an ihrem freien Ende angeordneten Teil --20-- die Anpressplatten --5 und   6--an   ihren freien Enden hintergreift. 



  Selbstverständlich ist es konstruktiv auch so zu lösen, dass an den freien Enden der Platten und am freien Ende der Spindel entsprechende Kupplungsteile angeordnet werden. Eine besondere Ausführung dieser Art sieht vor, dass an den Enden der Anpressplatten Hinterschneidungen bildende Kupplungsteile befestigt sind,   z. B.   werden diese angenietet, wobei die Gewindespindel dann an ihrem Eingriffsende einen scheibenartigen Kupplungsteil trägt, welcher in die Kupplungsteile an den beiden Anpressplatten eingreift. Dadurch ist es möglich, dass die Anpressplatten an ihrer Eingriffseite ganz glatt ausgeführt werden können, da eine Befestigung der Kupplungsteile mit Senknieten möglich ist. Trotzdem ist aber dadurch eine zwangsweise Bewegung der Anpressplatten --5 und 6--in beiden Richtungen durchführbar. 



   Der Antrieb der   Walzen--l   und 2--erfolgt über einen Elektromotor--7--, dessen Zahnritzel --21-- die als Zahnrad ausgebildete untere Walze --2-- antreibt. Selbstverständlich ist es auch möglich, nur einen Teil der Länge der Walze--2--mit einer zum Eingriff des   Ritzels--21--dienenden   Verzahnung auszustatten, wobei dann der andere Bereich der Walze entsprechend geriffelt werden könnte. Es ist auch denkbar, dass mit der Walze--2--ein entsprechendes Zahnrad fest verbunden wird. Ein solcher direkter Antrieb der   Walze--2--bewirkt,   dass innerhalb des Getriebeteiles lediglich zwei Ebenen von Zahnrädern vorhanden sind, da die zusätzlich erforderliche Lage von Zahnrädern ausserhalb des Getriebes durch die direkte Verbindung des   Zahnritzels--21--mit   der Walze --2-- angeordnet ist. 



   Zwischen den beiden   Walzen--l   und   2--ist   zum gegenseitigen Antrieb ein entsprechendes Getriebe 
 EMI2.4 
 verbundene kleinere   Zahnrad--24--treibt ein   mit der oberen   Walze--l--fest   verbundene Zahnrad   --11-- an.   Dieses   Zahnrad --11-- steht   wieder mit einem   Antriebszahnrad --25-- eines   Aufwickelhaspels 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1 jedoch in an sich bekannter Weise eine unterschiedliche Umfangsgeschwindigkeit besitzen, dass die beiden Anpressplatten (5,6) auf der gleichen Seite der Walzen (1, 2) angeordnet sind und dass die Anpressplatten (5,6) beider Walzen mit ihren freien, den Schwenkachsen abgewandten Enden gegeneinander gerichtet sind, wobei an diesen Enden eine gemeinsame Verstelleinrichtung (16) für beide Anpressplatten (5,6) angreift. EMI4.2 als Gewindespindel (19) ausgeführt ist, welche mit einem an ihrem freien Ende angeordneten Teil (20) beide Anpressplatten (5,6) an ihren freien Enden hintergreift bzw. in einen entsprechenden Kupplungsteil an beiden freien Enden der Anpressplatten eingreift. EMI4.3 Anpressplatten Hinterschneidungen bildende Kupplungsteile befestigt, z.
    B. angenietet sind, wobei die Gewindespindel (19) an ihrem Eingriffsende einen scheibenartigen Kupplungsteil trägt, welcher in die Kupplungsteile an beiden Anpressplatten (5,6) eingreift.
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