AT123185B - Vorrichtung zum Kuppeln eines Bodenbearbeitungsgerätes mit einem Traktor. - Google Patents

Vorrichtung zum Kuppeln eines Bodenbearbeitungsgerätes mit einem Traktor.

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AT123185B
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Ernst Printz
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Description


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   Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Kuppeln eines   Bodenbearbeitung-gerätes. insbesondere   eines Pfluges oder von   Kultivatoren, Grubbern   oder ähnlicher Bodenbearbeitungskörper, mit einem Traktor, welche aus einem an dem Traktor quer versehwenkbar befestigten und das Bodenbearbeitungsgerät im Abstand von dem Traktor tragenden Gelenkviereck besteht. Unter Traktor   ist'n dem Fegenden   jede mechanische Zugvorriehtung zu   verstehen, welche für Landwirtschaftszwecke geeignet ist. Die   Kräfte, welche auf einen Pflugkörper oder sonstige Bodenberarbeitungsgeräte wirken, ergeben als 
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 und je nach der Art der Beschaffenheit des Bodens eine Neigung von ungefähr 1   : 4 oder l   : 5 hat.

   Die Erfindung hat nun eine Verbindung des Gelenkvierecks mit dem Traktor derart zum Ziel, dass das Gerät sieh nach den Kräften, welche auf das Bodenbearbeitungsgerät einwirken, frei einstellen kann. d. h. entsprechend dem Bodenwiderstand, u. zw. derart, dass diese Kräfte unmittelbar durch den Traktor aufgenommen werden,   alto ovine   Vermittlung von Rädern, Schlitten od. dgl.. da man nur auf diese Weise 
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 der Erfindung ist eine solche   Wirkung dadurch erzielt,   dass der obere und der   untere   Arm des Gelenkviereeks derart frei beweglich an dem Traktor angelenkt sind. dass sie sieh bei arbeitendem Gerät selbsttätig in die Richtung der auf das Gerät wirkenden   Bodenmittelkraft   einstellen. 



   Die Erfindung bezweckt ferner für den Fall einer Verwendung der Kupplung für   Flüge   eine Vereinigung des Grindels mit jenem Gelenkviereck in einer Weise, dass eine Breitenverstellung der Pflugschare auch bei   Kehrpflügen   möglich ist und die Pfugschare bei jener BreitenverstelIung sieh gegenseitig nicht behindern. Zu diesem Zweck sollen die   Gelenkvierecke   um eine aufrechte Achse schwenkbar und die Grindel in den Gelenkvierecken gleichfalls um eine aufrechte Achse schwenkbar befestigt sein. oder es sollen die um eine aufrechte Achse schwenkbaren   Gelenkviereeke   zu den Grindeln hin gespreizt ausgebildet sein, in diesem Fall können die Grindel anstatt um eine aufrechte   Achse schwenkbar, auch   
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 scharpflug gespreizt an dem Gelenkviereck befestigt sein. 



   Ein drittes Erfindungsmerkmal besteht sodann in der Art der Vereinigung der Grindel mit dem Gelenkviereck,   nämlich   durch eine Klemmbefestigung, welche sowohl ein Schwenken des Grindels in waagreehter Ebene wie ein Schwenken des Grindels in Höhenrichtung zwecks   HoheneinstelIuns'des   Schars und ferner ein Neigen des Grindels um seine Achse zwecks Einstellung der   Seitenneigung   des   Schars gestattet.   



   Die Zeichnung veranschaulicht in Fig. 1 eine   Ausfuhrungsform   des Erfindungsgegenstandes schematisch in Seitenansicht, Fig. 2 zeigt die Ausführungsform in   grösserem Massstab in Seitenansicht   und Fig. 3 teils in Draufsicht und teils im Schnitt nach III-III der Fig. 2, Fig. 4 zeigt eine   Einzelheit   im Schnitt und Fig. 5a und 5b die   Breiteneinstellung des Geräts schematisch.   i Es ist bei dem   Ausfuhrungsbeispiel   angenommen, dass es sich um die Verbindung eines   Pflug,   als Bodenbearbeitungsgerät mit einem Traktor handelt. 



   Es bezeichnet in der Zeichnung   t   das   rückwärtige   Ende eines Traktors beliebiger Art. Das Boden- bearbeitungsgerät ist in den Punkten 1 und 2 mit dem Traktor t verbunden, u. zw. drehbar   um   die senkrechte Linie 1-2 (Fig. 1). so dass der Pflugkörper P in einer waagrechten   Ebene.'chwenken kann.   



  Die Gelenke 1 und 2 bilden ein Ganzes mit einem senkrechten Schenkel 4. der auch   die Gelenke i'iir  
Gelenkarme 5 und 6 besitzt. Diese Arme   a   und 6 sind an ihren andern Enden miteinander durch eine senkrechte Schiene 7 gelenkig verbunden, an welcher der Pflugbalken 8 und somit der   Pflugbi'rj) er I'   befestigt ist.

   Die freie Bewegung von P in einer senkrechten Ebene wird gewährleistet durch die freie   Lenkung   des Gelenkvierecks, wenn der Pflug sich in Arbeitsstellung befindet, u. zw. besteht sie bei den praktisch in Frage kommenden Differenzen in der Tiefeneinstellung der Bodenbearbeitungsgeräte in einer senkrechten Bewegung parallel oder doch annähernd parallel zu   sieh,'elbst.   Ein   Pflugkorper in  
Arbeitsstellung stellt sieh also im vorliegenden Fall selbsttätig frei derart ein. dass die Resultierende R der Widerstandskräfte eine durch die Linie 1 und 2 gehende Senkrechte schneidet, Wenn der Änderung der Bodenbeschaffenheit zufolge sich die Richtung von R ändert, ändert sieh auch die   Lage der Arme J. ss   des Gelenkvierecks und der Pflug arbeitet also mehr oder weniger tief. 



   Um den Tiefgang des Pfluges regeln zu können, ist der Pflug zu sich selbst parallel an der Schiene 7 einstellbar oder der Pflugkörper P derart am Grindel 8 ; dadurch wird auch der   Angriffspunkt der  
Resultierenden gegen das Gelenkviereck verschoben, was aber auf die   Wirkung des Pfluges keinen   Einfluss hat, weil die Arme des Gelenkvierecks sieh stets in der Richtung der Resultierenden R einstellen. unabhängig von der Lage ihres Angriffspunktes. 

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 das Sperrad 22 mit Achse 19 und Kettenrolle 20 dreht und die Kette das gelenkviereck soweit emporzieht, bis der Pflug hoch genug vom Boden ist.

   Um nach jedem Hub ein   Zurückfallen   des Pfluges zu vermeiden, ist eine Halteklinke 29 vorgesehen, welche sich um enen Bolzen. 30, der mit dem Guss-   stück   17 verbunden ist, drehen kann.   ism   den   Pflug in die Arbeitstellung   zu bringen, setzt man die 
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 auf dasselbe wirkende Kräfte in einer günstigen Weise   aufzunehmen   vermag, sind die Gelenke   a', a'     6'6'ausgeführt,   wie in Fig. 3   dargestellt, d. h.   die die Gelenke bildenden Schraubenbolzen 35 greifen mit Gewinde in je einen der gegenüberliegenden Arme 5 bzw. 6 ein und sind dort durch eine Mutter 36 
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 aufgehängt sind und abwechselnd arbeiten. Die gleiche Bauart ist auch anwendbar bei einem einfachen Pflug (Beetpflug). 



   Auf der Schiene 7 ist ein Schlitten 3 mittels einer vor ihm befindlichen Schraubenspindel15 und eines Handrades 16 in Höhenrichtung verschiebbar. Auf dem Schlitten. 3 ruht mittels eines Zapfens 10 
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 und durch das   Lagerstück   9 greifen aufwärts Schrauben 12, durch welche eine Kappe 13 gegen den
Grindel 8 und dieser damit gegen das Lagerstück 9 und den Schlitten. 3 gedrückt wird. Die Kappe 13 hat gegenüber den Schrauben   1 : 2 und   der   Grindel hat gegenüber   dem Lagerstüek 9 soviel seitliches
Spiel, dass er zwecks Einstellung der Seitenneigung der Schare in dem Lagerstück 9 zur einen und andern Seite hin gegen die Senkrechte geneigt werden kann.

   Durch waagrechte Verschwenken des Lagerstücks 9 auf dem   Selditten. 3 um den   Zapfen 10 als Drehpunkt kann die Arbeitsbreite der Sehare eingestellt werden ; die Breiteneinstellung der Grindel kann durch seitlich in dem Schlitten 3 angeordnete und das   Grindelende festklemmende Schrauben 14 gesichert   werden, während bisher der Grindel in einer   Lagerbüchse   geführt ist, die mit der Zeit abnutzt, worauf der Grindel dauernd locker ist. Durch diese Schrauben kann auch die Breiteneinstellung der Grindel bewirkt werden. Zur   Höheneinstellung   des
Grindels dient je ein auf dem Grindel längsverschiebbares und feststellbares Keilstück 18, welches zwischen den Grindel und das Lagerstüek 9 eingeschoben werden kann.

   Beim Anziehen der Schrauben 12 wird auch das   Keilstück   18 mit festgepresst. 



   Bei der in Fig. 3 veranschaulichten Ausführungsform spreizen sich die die Schiene 7 tragenden Arme 5, 6 zu den Grindeln hin, wodurch eine sehr weitgehende Verstellbarkeit der Arbeitsbreite des Pflugs ermöglicht wird. In diesem Fall können die Grindel 8 anstatt in waagrechter Ebene schwenkbar auch in der bisher üblichen Weise quer   zu t-ich verschiebbar   an dem Schlitten 3 befestigt sein, oder falls auf Breitenverstellbarkeit kein Wert gelegt wird, auch starr befestigt sein.

   In allen besprochenen Fällen stellt sich der Grindel des oder der arbeitenden Schare, sei es infolge einer   Schrägstellung   der Grindel in bezug aufeinander oder einer   Schrägstellung   der Gelenkarme oder beider Mittel, parallel zur Längsmittelebene des Pflugs und der die nichtarbeitenden Schare tragende Grindel stellt sich entsprechend   schräg nach auswärts,   wie Fig. 5 einerseits an einem Pflug mit parallelen Grindelträgern bei zwei verschiedenen Schrägstellungen der Grindel und anderseits an einem Pflug mit sich spreizenden starren Grindeln schematisch veranschaulicht. Durch verstellbare Anschläge 37 kann der   Ausschlagwinkel   der Grindel begrenzt werden. 



   Diese Befestigung des Bodenbearbeitungsgeräts am Fahrgestell ist ausser wie dargestellt für Kehr- 
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   Die Einstellung des   Längsneigungswinkels   der Pflugschare erfolgt beispielsweise durch Verstellung einer die Drehachse 2 der Schenkel 4 tragenden   Stange j'l   (Fig. 2 und 3) mittels zweier Schrauben 32, 
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 punkt 1. Statt dessen kann aber auch das die Schenkel 4 miteinander vereinende Verbindungsstück 4' mit einer Reihe von   Vorstecklöehern   versehen sein, mittels deren das Verbindungsstück an der in diesem 

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Fall festen Stange 31 zur Einstellung des Längsneigungswinkels entsprechend zu befestigen sein wiirde.
In beiden Fällen regelt   sieh   auf diese Weise entsprechend der den Scharen gegebenen Schrägstellung die Geschmeidigkeit des Eingriffs der Pflugsehare in den Boden.

   In dem Ausführungsbeispiel werden auf jene Weise beide Schare zugleich eingestellt. 



    @ Zur   Erzielung der erstrebten Wirkung der selbsttätigen Tiefeneinstellung des Pflugs oder sonstigen
Bodenbearbeitungsgerätes ist es nicht notwendig, dass der das Gerät mit dem Traktor verbindende Lenker, wie beispielsweise dargestellt, parallelogrammförmig ist, d. h.. es kann der Arm 6 auch kürzer als der
Arm   5   sein. Diese letztere Ausbildung hat den Vorteil, dass beim   Schwenken   des Gelenkvierecks nach 
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   PATENT-ANSPRUCHE :
1. Vorrichtung zum Kuppeln eines Bodenbearbeitungsgeräts mit einem Traktor, bestehend aus einem an dem Traktor querverschwenkbarem Gelenkviereck, von dem das   Bodenbearbeitungsgerät   im
Abstand von dem Traktor getragen wird, dadurch gekennzeichnet, dass der obere und untere Arm des
Gelenkviereckes in ihrer Ebene derart frei beweglich an dem Traktor angelenkt sind. dass sie sich bei arbeitendem Gerät selbsttätig in die Richtung der auf das Gerät wirkenden Bodenmittelkraft einstellen.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass die Querverschwenkbarkeit der Gelenkvierecke durch Anschläge (.'37) verstellbar begrenzt ist.
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der dem Traktor EMI3.2
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet. dass ein zum Heben und Senken der Gelenkvierecke dienendes Ratschengetriebe (21, 22, 29. 30) an dem oder den Gelenkvierecken angeordnet ist und mittels eines Hebels (27) vom Führersitz aus bedienbar ist. EMI3.3 überstehende Gelenkarme hinsichtlich ihres Abstandes voneinander in den Gelenkpunkten (. 35, 36) verstellbar sind.
    6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (8) des Bodenbearbeitungsgeräts um eine aufrechte Achse (10) schwenkbar am Gelenkviereck befestigt ist.
    7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6 mit zwei in bezug aufeinander nach hinten sich spreizenden Trägem für die Bodenbearbeitungsgeräte, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Träger (5.
    6, 8) mittels einer gemeinsamen Drehachse (2) am Traktor befestigt sind.
    8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Träger (8) jedes Bodenbearbeitungsgeräts parallel zu sieh selbst querverschiebbar an dem Gelenkviereck befestigt oder in bezug auf ihre Winkelstellung veränderlich sind.
    9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet. dass die Bodenbearbeitungsgeräte an dem Gelenkviereck oder in bezug auf das Gelenkviereck in Höhenrichtung parallel zu sich selbst verstellbar sind.
    10. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 9 mit einem oder mehreren Pflugscharen als Boden- EMI3.4 oder die Sehare in Höhenrichtung parallel zu sich selbst verstellbar und in waagreehter Richtung schwenkbar mit dem Gelenkviereck vereinigt sind.
    11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Grindel auch noch in Höhenrichtung beispielsweise mittels eines Keiles (18) neigbar an dem Gelenkviereck befestigt ist. EMI3.5 dass zur Befestigung des Bodenbearbeitungsgeräts an dem Gelenkviereck ein in Höhenrichtung an dem Gelenkviereck verstellbarer Schlitten (3) und ein in waagrechter Ebene auf dem Sehlitten schwenkbares EMI3.6 13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (8) des Boden- bearbeitungsgerätes auf dem schwenkbaren Lagerstück (11) mittels einer Kappe (13) und mittels die Kappe mit dem Lagerstück vereinigenden Klemmschrauben (12) befestigt ist.
    14. Vorrichtung nach Anspruch 13, gekennzeichnet durch an dem Schlitten (3) befestigte und gegen den Träger (8) des Bodenbearbeitungsgeräts sich legende Druckschrauben (14) zum Schwenken des Trägers (8) in waagrechter Ebene und zur Sicherung der Schwenkstellung.
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