AT123066B - Strohpresse mit Abschneidvorrichtung am Eingange zum Preßkanal. - Google Patents

Strohpresse mit Abschneidvorrichtung am Eingange zum Preßkanal.

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AT123066B
AT123066B AT123066DA AT123066B AT 123066 B AT123066 B AT 123066B AT 123066D A AT123066D A AT 123066DA AT 123066 B AT123066 B AT 123066B
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Welger Geb
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Description


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  Strohpresse mit   Abschneidvorrichtung     a, m Eingänge zum Presskanal.   



   Um glatte Ballen zu erzielen und ein Zusammenhängen der Ballen untereinander zu vermeiden, hat man am Eingang zum Presskanal Schneidvorrichtungen angeordnet, die das aus dem Presskanal herausragende Stroh abschneiden. Ein Nachteil dieser meist vom Presskolben getragenen oder bewegten oder vom Presskolbenantrieb gesteuerten Schneidvorrichtungen ist es, dass sie überflüssigerweise bei jedem   Kolbenhube   ihre Wirkung ausüben. Ausserdem ist es in den meisten Fällen durchaus nicht   erwünscht,   das Stroh durch zu vieles Zerschneiden unnötig zu kürzen. Zur Vermeidung dieser Nachteile werden nach der Erfindung die   Absclmeidvorrichtungen,   z. B. zwei zusammenarbeitende Messer, so ausgebildet und angeordnet, dass sie für gewöhnlich während des Pressvorganges unwirksam sind und nur unmittelbar vor jeder Bindung, also z.

   B. bei einem der letzten dieser Bindung vorangehenden Kolbenhübe, in Tätigkeit treten. 



   Zu diesem Zweck ist nach der Erfindung die Abschneidvorrichtung so angeordnet, dass sie erst wenn eine Bindung erfolgen soll, von Hand oder maschinell in die Arbeitslage eingerückt wird, aus der sie nach der Bindung wieder von Hand oder maschinell entfernt wird, damit sie während der Pressarbeit bis zur nächsten Bindung wirkungslos bleibt. 



   In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsformen als Beispiele der Erfindung schematisch 
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 Grundriss zu   Fig. l,   Fig. 4 eine Bewegungseinrichtung für das Abschneidmesser. Die Fig. 3 und 5-10 zeigen Einrichtungen zum maschinellen   Ein- und Ausrücken   der neuen Vorrichtung in verschiedenen Ausführungen. 



   Nach   Fig. l   ist an der die vordere und die obere Fläche des Presskolbens 8 begrenzenden Kante, wie an sich bekannt, ein Messer 1 befestigt, das mit einem an der entsprechenden Wand 3 des Einstopftrichters 3'angeordneten Messer 2 nach Art einer Schere zusammenarbeitet. Dieses Messer 2 ist in Führungen 4 auf-und absehiebbar. Für gewöhnlich liegt es so hoch angehoben, dass das Messer 1 ohne   Schneidewirkung   unter ihm vorbeistreieht. Erst unmittelbar vor einer Ballenbindung wird das Messer 2 in die punktiert gezeichnete Lage   eingerückt,   so dass es beim nächsten Kolbenhube zur Wirkung und eine glatte Abtrennung des im Presskanal 5 befindlichen Strohes von dem darüber im Stopfkanal J liegenden Stroh zustande kommt. 



   Die Einrückung des Messers 2 kann bei Pressen mit Handbindung durch den   Handhebel S   erfolgen. 
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 zu gestalten, indem dieses einfach von dem Teil in Bewegungsabhängigkeit gebracht wird, der die Bindung steuert. 



   In Fig. 3 ist eine solche maschinelle Messersehaltung schematisch angedeutet. Die bekannte, von dem Zackenrad 6 gedrehte Steuerscheibe 7, von der der Bindemechanismus gesteuert wird, wirkt durch die Nocke   if. 3   auf den Hebel 15 ein. Dieser schwingt dabei entgegen der Wirkung seiner Feder 10 nach unten und nimmt vermittels der Zugstange 11 das Messer 2 mit. Diese Schaltung erfolgt bei jeder vollen Umdrehung der Steuerscheibe 7, die der Fertigstellung eines Ballens entspricht, einmal, u. zw. sind die Nocken oder Stifte so angeordnet, dass diese Schaltung der Bindung unmittelbar vorhergeht. 



  In Fig. 3 ist dies dadurch angedeutet, dass der Sehaltstift 12 für das nicht dargestellte Bindenadelsteuer- 
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Fig. 4 zeigt das   : Messer 1   am Presskolben 8 mit   Längsschlitzen   18 auf Stiften 14 quer zur Kolbenbewegung verschiebbar gelagert. Rollen 16 stützen das Messer hier an den   Presskanalwänden   17 ab. Dort, wo das Messer 1 unter das Gegenmesser 2 gelangt, sind die   Filrungswände,   an denen die Rollen 16 
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 erhöht. 



   Die Fig. 5 und 6 zeigen eine einfache und sicher wirkende Einrichtung zum Einrücken der Abschneidvorrichtung bei Strohpressen mit Selbstbindung, sogenannten Lang- oder Glattstrohpressen. 



  Fig. 5 zeigt die Lage der Teile, wenn sie nicht auf die Schneideinrichtung einwirken, Fig. 6 die gleichen Teile während ihrer Einwirkung auf die   Sc1meidvorrichtung.   
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   schlÜssige Verbindung   bringt, wenn die bekannte Balleneinteileinriehtung, z. B. Zaekenrad 6 (Fig. 3), ihre Sperre dem Haken 27 entzieht und das Kuppelglied   ; ! 5   in die   Sperrlücke   28 des Kuppelhakens 31 einfallen kann. 
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 tragung dieser Schwenkung des Hebels 23 auf den Hebel 20,   24 rückt   das Messer 2 in die Arbeitslage (Fig. 6) zum Gegenmesser 1. 



   Da an den Kurventeil 24 des Hebels 23 noch ein geradliniger Teil 29 anschliesst und ausserdem die Bewegung des Hebels 2. 3 nach oben durch einen festen Anschlag 30 begrenzt ist, so ist während der 
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 dem gradlinigen Teil 29 des Hebels 23 gleitende Kuppelglied   25   gesperrt. 



   Nach den Fig. 7-10 ist bei einer sogenannten Ballen-oder Krummstrohpresse die Einrück-   vorriehtung   für die Absehneideinriehtung unabhängig davon gemacht, ob es sich um eine Presse mit selbsttätiger oder Handbindung handelt. 



   Die Verschiebungen des Messers 2 erfolgen hier durch einen zweiarmigen Hebel 20', 21', dessen Arm   21'am   Messer angreift und an dessen Arm 20'ein Stützhebel 32 angelenkt ist, dessen Zapfen in einem   Längsschlitz   33 des Hebelarmes   20'gleiten   kann. 
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 einen Sperrhaken 34 festgehalten wird. In bekannter Weise wird von dem sich im Presskanal vorwärtsschiebenden Ballenstrange das in ihn mit seinen Zacken eintauchende Zaekenrad   39   angetrieben, dessen Durchmesser so bemessen ist, dass seine vollen Umdrehungen der   Baueneinteilung   entsprechen.

   Durch dieses Zackenrad. wird unmittelbar vor einer Bindung mittels des Stiftes   35   od. dgl. der   Sperrhaken     34   dem Stützhebel entzogen, so dass dieser sich unter der Wirkung seiner Feder 36 aufrichten und dadurch das Messer 2 in die Arbeitslage rÜcken kann. 
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 Ruhelage zurückgekippt, also das Messer 2 entsperrt, in seine wirkungslose Lage angehoben und in dieser wieder durch Einfallen des federnden Sperrhakens   34   gesichert. 



   Man kann auch eine maschinelle   Entsperrung   und Ausriickung des Messers erreichen, indem man, wie Fig. 8 und 9 zeigen, diese Ausrückbewegung vom Stopfer der Presse herleitet. Von der Stopfer- 
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 und wieder nach vorwärts geschoben. Dabei gleitet die Stange 41 auf der Rolle 43 in einer   FÜhrung 42,   die ein Anheben des freien Endes der Stossstange   41   zulässt. Auf der Drehachse 38 des Hebels 32 ist 
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 stange 41 zu diesem Arm 44 ist nun so gewählt, dass dieser für gewöhnlich nicht von der hin-und hergehenden Stossstange 41 getroffen wird. Sobald aber deren freies Ende in der   Führung   42 in die obere strichpunktiert gezeichnete Lage angehoben wird, trifft sie auf jenen Arm 44 und drückt ihn in seine Ruhelage zurück.

   Dabei hat dieser Arm 44 den Hebel 32 umgelegt und damit das   Messer 2 wieder   in die wirkungslose Lage angehoben. 



   Das Anheben des freien Endes der Stossstange 44 geschieht von der bekannten Bindenadel 53 aus, die von der Bedienungsperson quer durch den Presskanal geschoben wird. Dabei trifft ein Anschlag   52   dieser Nadel gegen einen   zweiarmigen Hebel 51, 50,   den er verschwenkt (Fig. 10). Dabei   rückt   dieser 
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 den Arm 46 dieses Bügels 45 legen und die   Stossstange   in ihrer wirkungslosen Lage bis zur nächsten Bindung verharren kann. 



   Die Stossstange 41 kann auch als Zahnstange ausgebildet sein, die für gewöhnlich ausser Eingriff zu einem auf der Stützhebelachse   J. S   zwar   längs verschiebbar,   aber nicht frei drehbar angeordneten Zahnrade liegt. Von der eindringenden Bindenadel wird dann dies Zahnrad entgegen der Wirkung seiner Feder in die Zahnstange eingerückt und durch die Zahnstange der Hebel 32 in die Ruhelage zurückgelegt. 



   Die Messer 1 und 2 können jede beliebige und geeignete Gestalt besitzen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Strohpresse mit Abschneidvorrichtung am Eingange zum Presskanal, dadurch gekennzeichnet, dass von der aus zwei zusammenarbeitenden Messern bestehenden Abschneidvorrichtung das eine Messer   (1)   vom Presskolben (8) getragen oder gesteuert wird und das andere Messer   (2)   am Pressengestell (3) so beweglich (verschiebbar, drehbar oder schwenkbar) gelagert ist, dass es von Hand oder maschinell unmittelbar vor einer Bindung in die Bahn des   Gegenmessers (1) gerÜckt   werden kann.

Claims (1)

  1. EMI3.2 einleitenden Steuermeehanismus in seine Arbeitslage eingerÜckt wird.
    3. Strohpresse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Messer (2) von dem Kuppelgliede (25), das die Nadel (26) für jede Bindung mit dem Presskolben (8) kuppelt, in seine Arbeitslage gesteuert wird.
    4. Strohpresse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Messer (2) in seiner Arbeitslage vom Kuppelgliede (25) aus gesperrt wird, solange die Kupplung zwischen Nadel (26) und Presskolben (8) besteht, z. B. durch ein Gestänge (23) mit Einrückkurve (,'24) und anschliessender geradliniger Sperrfläche (29).
    5. Strohpresse nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das für gewöhnlich während des Pressvorganges wirkungslose Messer (2) durch die Balleneinteilvorrichtung (39) in die Arbeitslage eingerückt wird.
    6. Strohpresse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das von der Balleneinteilvor- EMI3.3 seiner Arbeitsendlage selbst sperrt.
    7. Strohpresse nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass vom auf-und niedergehenden Stopfer (Stange 40) das Übertragungsgestänge (32, 20') für das Messer (/o) entsperrt und dieses ausgerückt wird. EMI3.4 verbundenen Arm (44) sich vorbeibewegt, die aber durch das Einschieben der Bindenadel (53) in den Bereich dieses Armes (44) bewegt wird und dann den Stützhebel umlegt.
AT123066D 1930-04-08 1930-05-26 Strohpresse mit Abschneidvorrichtung am Eingange zum Preßkanal. AT123066B (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3552307A (en) * 1969-07-09 1971-01-05 Case Co J I Baler having a self-locating plunger
US5351613A (en) * 1992-12-30 1994-10-04 Harris Waste Management Group, Inc. Apparatus for adjusting a fixed knife in ram balers
US5566610A (en) * 1995-04-05 1996-10-22 Lindemann Recycling Equipment, Inc. Apparatus for baling loose materials

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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