AT122970B - Druckgaserzeuger mit einem den freien Querschnitt des Gaserzeugermantels sprungweise verkleinernden, unter der Deckplatte angeordneten Einbau. - Google Patents

Druckgaserzeuger mit einem den freien Querschnitt des Gaserzeugermantels sprungweise verkleinernden, unter der Deckplatte angeordneten Einbau.

Info

Publication number
AT122970B
AT122970B AT122970DA AT122970B AT 122970 B AT122970 B AT 122970B AT 122970D A AT122970D A AT 122970DA AT 122970 B AT122970 B AT 122970B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
gas generator
installation
cover plate
jacket
built
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Koller
Original Assignee
Karl Koller
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Karl Koller filed Critical Karl Koller
Application granted granted Critical
Publication of AT122970B publication Critical patent/AT122970B/de

Links

Landscapes

  • Industrial Gases (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Druckgaserzeuger   mit einem den freien Querschnitt des Gaserzeugermantels sprung- weise verkleinernden, unter der Deckplatte angeordneten   Einbau.   
 EMI1.1 
 der Gasableitungsstutzen mündet. Dieser Einbau dient zu dem Zwecke, die Beschickungskohle in die Mitte des Gaserzeugers zu führen, und darf mit Kohle nicht gefüllt werden, weil sonst 
 EMI1.2 
 



   Es ist ferner bekannt, dass die aus den für die Tieftemperaturvergasung geeigneten Kohlen erzeugten und einer   Nachbehandlung,   u. zw. einer Reinigung, Enlteerung usw., zu unterwerfenden Generatorgase bei der Austrittsstelle aus dem Gaserzeuger auf einer Temperatur, etwa   100-130 ,   gehalten werden müssen, die den Taupunkt des Teers nur wenig überschreitet, um den Teer noch in dampfförmigem Zustand aus dem Generator abführen und denselben hinter dem Generator ohne besondere   Kühlung   abscheiden zu können. Zwecks Erreichung dieser verhältnismässig niedrigen Temperatur und Sicherung der vollständigen Reduktion hat man einesteils sehr hohe   Gaserzeuger gebaut, andernteils ül. er dem Gaserzel1ger Hetorten   angeordnet (s. z.

   B. deutsche Patentschrift Nr.    3608 ! J7). durch welche   die Gase hindurchgeleitet wurden. Der Grundgedanke dieser Vorrichtungen beruht darauf, dass die gesamte reduzierte Gasmasse durch die Kohlenschicht oberhalb der Reduktionszone   hindurchströmt,   wobei die Gase den grössten Teil ihrer   fühlbaren Wärme   derselben übergeben und so den Gaserzeuger mit der   gewünschten   niedrigen Temperatur verlassen. Auch sind solche mit einer in den Schacht hineinragenden Retorte versehene Gaserzeuger bekannt (s. z.

   B.   französische   Patentschrift Nr.   403532),   bei welchen die Hauptmenge der erzeugten Generatorgase aus der Glühzone entfernt und die Destillationsgase, gegebenenfalls nach Einführung von Sekundärluft am oberen Teil des Gaserzeugers, aus der Retorte gesondert abgeführt werden. Die sehr hohen sowie die mit einem Oberbau versehenen Gaserzeuger haben viele Nachteile, wie die hohen Anlagekosten. die Schwierigkeiten der Bedienung usw. 



   Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, die sich bereits im Betriebe befindlichen sowie die zu bauenden Gaserzeuger so zu gestalten, dass sie den obigen Anforderungen entsprechen, ohne das Generatorgas zu verunreinigen und ohne dass es erforderlich wäre, die   Gaserzeuger   zu erhöhen oder mit einem Oberbau zu versehen. 



   Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Verbesserung an Druckgaserzeugern mit einem den freien Querschnitt des Schachtes nach oben sprungweise verkleinernden, unter der Deckplatte   angeordneten zylindrischen   Einbau, in den koaxial das Brennstoffüllrohr und seitlich der Gasableitungsstutzen münden, wobei die ganze Menge der erzeugten Gase durch diesen einen Stutzen abgeführt wird ;

   die Verbesserung ist dadurch gekennzeichnet, dass das   Füllrohr   so tief in den Einbau hinabreicht, dass der Gasstutzen oberhalb des Neigungskegels der aus dem Füllrohr austretenden Kohle in den Einbau mündet, die untere waagrechte Grenzlinie dieses Neigungskegels dagegen oberhalb der unteren Kante des Einbaues verläuft, so dass die im Gas- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 erzeuger befindliche Kohlensäule einen zweifach stufenweise abgesetzten   ununterbrochenen   Rotationskörper bildet. 



   Da der Ableitungsstutzen aus dem Einbau abgezweigt und der Einbau mit frisch beschickter Kohle teilweise gefüllt ist, sind die Gase gezwungen. innerhalb des Einbaues durch die 
 EMI2.1 
 gebildet werden, dass die Verkleidungsmauer des Gaserzeugers im oberen Teil des Mantels sprungweise nach innen verstärkt wird, wobei die   Übergangsfläche   waagrecht oder etwas geneigt verlaufen kann. 



   Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung beispielsweise in drei Ausführungen abgebildet, u. zw. zeigt Fig. 1 die erste, Fig.   2   die zweite und Fig. 3 die dritte   Ausführungs-   form im Längsschnitt. 



   Bei der ersten Ausführungsform ist auf der Deckplatte 1 des Gaserzeugers G das   Füll-   rohr 2 und ein dasselbe umgebendes Rohr 3 befestigt ; der Ableitungsstutzen ist vom oberen Teil des Rohres 3 abgezweigt. Das Füllrohr 2 ist in einer solchen   Länge ausgeführt, dass   der Stutzen 4 oberhalb des   Neigungskegels III-III   der aus dem Füllrohr ständig und gleichmässig austretenden Kohle mündet. Das Rohr 3 ist so lang, dass seine untere Kante a tiefer liegt als die untere Grenzlinie des Neigungskegels III-IIL In dieser Weise bildet die Kohlensäure im Gaserzeuger einen zweifach stufenweise abgesetzten Rotationskörper, wobei die erste 
 EMI2.2 
 wird. Letztere ist die Grenzfläche der aus dem Rohr 3 in den   Gaserzeugersehacht   austretenden Kohle.

   Die Lage dieser Grenzflächen ist, lediglich durch die Länge des Füllrohres 2 bzw. des Einbaues 3 bedingt und somit bei einer bestimmten Konstruktion ein für allemal festgelegt. 
 EMI2.3 
 
Gaserzeugers mit einem Einsprung 6 versehen. 



   Bei der dritten Ausführungsform ist der obere Teil des Wassermantels 7 mit einem Einsprung 8 versehen, dessen innere zylindrische Wand 91 den unteren Teil des Einbaues bildet. An dieser Wand ist das Rohr 92 angeschlossen. das den oberen Teil des Einbaues bildet. Naturgemäss kann auch die Ausführungsform nach Fig. 2 mit der nach Fig. 3 kombiniert werden, in der Weise, dass den oberen Teil des Einbaues die   verstärkte Mauerbekleidung des   Gaserzeugers bildet, die auf dem Einsprung des Wassermantels aufliegt. Durch diese Ausführungsform wird ermöglicht, den unteren Teil des Einbaues zu kühlen. 



   Die dargestellten Einbauten 3, 6 bzw. 91 und 92, die den freien Querschnitt des Gas- 
 EMI2.4 
 strömenden Gase sich verengend   ununterbrochen aus dem grösseren   Profil des Gaserzeugerschachtes in das kleinere Profil des Einbaues übergeht, so dass die Gasströmung innerhalb der Grenzfläche   I-I   vor sich geht. Die Kohle fällt entsprechend ihrem natürlichen Neigungwinkel längs der   Kegelfläche     IR-II   herunter, so dass die Grenzfläche   I-I   der   Gasströmung   sich stets innerhalb der   Kegelfläche II-II   der Kohle befindet.

   Infolgedessen bildet sich eine in der Zeichnung schraffiert angedeutete Kohlendecke, durch welche die Gase nicht hindurchströmen und die somit das Durchdringen des Feuers bis zum Rande der Kohlensäule verhindert. 
 EMI2.5 
 rohr befindliche   Ersatzkohle gegen   das Sickern der Gase einen sicheren   Verschluss   bildet, so dass die mehr oder weniger verwickelten und nicht betriebssicheren   Verschlussvorrichtungen,   wie Doppelkegelverschlüsse, überflüssig werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Druckgaserzeuger mit einem den freien   Querschnitt des Gaserzeugermantels sprung-   weise verkleinernden, unter der Deckplatte angeordneten Einbau, in welchen koaxial das Brennstoffiillrohr und seitlich der Gasableitungsstutzen   münden, wobei die ganze Menge der   erzeugten Gase durch diesen einen Stutzen abgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Füllrohr   (2)   so tief in den Einbau (3,   ss.   9) hinabreicht, dass der   Gasstutzen     (-7) oberhalb   des Neigungskegels   (III-III)   der aus den Füllrohr austretenden Kohle in den Einbau   mündet.   die untere waagrechte Grenzlinie dieses Neigungskegels dagegen oberhalb   der unteren Kante   des   Einbaues verläuft,

     so dass die im Gaserzeuger   befindliche Kohlensäule einen zweifach   stufenweise abgesetzten ununterbrochenen Rotationskörper bildet.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Einbau durch eine Verstärkung der Wandbekleidung des Gaserzeugers gebildet wird.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass der untere Teil des Einbaues durch die zylindrische Innenwand (91) eines Einsprunges am oberen Teil des Wasser- <Desc/Clms Page number 3> mantels gebildet wird, an welchem ein Rohr (9, angeschlossen ist, das den oberen Teil des Einbaues bildet.
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Teil des Einbaues durch die verstärkte Wandbekleidung des Generators gebildet wird, die auf dem Einsprung (91) des Wassermantels aufliegt. EMI3.1
AT122970D 1928-04-16 1929-04-15 Druckgaserzeuger mit einem den freien Querschnitt des Gaserzeugermantels sprungweise verkleinernden, unter der Deckplatte angeordneten Einbau. AT122970B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
HU122970X 1928-04-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT122970B true AT122970B (de) 1931-05-26

Family

ID=10977327

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT122970D AT122970B (de) 1928-04-16 1929-04-15 Druckgaserzeuger mit einem den freien Querschnitt des Gaserzeugermantels sprungweise verkleinernden, unter der Deckplatte angeordneten Einbau.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT122970B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2445841A1 (de) Waermeerzeuger mit kondensierung der verbrennungsprodukte und heizverfahren fuer eine waermeuebertragende fluessigkeit
AT122970B (de) Druckgaserzeuger mit einem den freien Querschnitt des Gaserzeugermantels sprungweise verkleinernden, unter der Deckplatte angeordneten Einbau.
DE102009035051B4 (de) Vergasungsreaktor zur Herstellung von Rohgas
DE202023103916U1 (de) Ein Entschlackungs- und Kühlmechanismus für Kraftwerkskessel
AT221258B (de) Mit flüssigem Brennstoff beheizbarer Heizkessel
DE458660C (de) Brennkammer mit Wandkuehlung
DE607824C (de) Einrichtung zur Umstellung von Gliederkesseln mit zwischen den Wasserkammern liegendem Fuellschacht auf die Verfeuerung von feinkoernigen Brennstoffen
DE558753C (de) Hochdruckdampferzeuger mit geringem Fluessigkeitsinhalt
DE1583975C3 (de) Schachtofen zum Vorwarmen von Gut
AT83445B (de) Vorrichtung zur Herstellung von teerfreiem Generatorgas bei gleichzeitiger Gewinnung der Nebenprodukte.
AT110551B (de) Verfahren zur Ausnützung von backenden Kohlen in Gasgeneratoren.
AT115873B (de) Anlage zur Erzeugung von Wasserspiegeldifferenzen in Flußläufen.
DE600467C (de) Feuerung mit Sattelrost, insbesondere fuer Gliederkessel
DE612005C (de) Wasservorlage fuer Hochdruckacetylen
DE513593C (de) Regenerativ-Verbundkoksofen
AT87084B (de) Regulierbare Rostanlage.
AT132124B (de) Speichertank für Petroleum od. dgl. brennbare Flüssigkeiten.
AT154491B (de) Ofenförmiger Kessel mit Kohlenstaubfeuerung.
AT142976B (de) Kocher für flüssige Brennstoffe.
AT160852B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Verdampfen und Verbrennen von Ablauge.
AT106287B (de) Feuerung.
DE469607C (de) Abhitzekessel zur gleichzeitigen Gewinnung von Hoch- und Niederdruckdampf, insbesondere aus der Abwaerme von Wassergas-, Doppelgas- und Starkgasanlagen
AT203671B (de) Öltopfbrenner
DE696793C (de) Beschickungsvorrichtung fuer eine Feuerung
DE415576C (de) Verfahren zur Gasgewinnung