AT115873B - Anlage zur Erzeugung von Wasserspiegeldifferenzen in Flußläufen. - Google Patents

Anlage zur Erzeugung von Wasserspiegeldifferenzen in Flußläufen.

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AT115873B
AT115873B AT115873DA AT115873B AT 115873 B AT115873 B AT 115873B AT 115873D A AT115873D A AT 115873DA AT 115873 B AT115873 B AT 115873B
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Techn Projektierungs U Baubuer
August Laeufer Dr Ing
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Anlage zur Erzeugung von Wasserspiegeldiit'erenzen   in Flussläufen. 
 EMI1.1 
 in einem   Fluss   die bisher üblichen Einbauten anzuordnen, um einen gewünschten Stau auf statischem Wege zu erzeugen. 



   Nach dem Gegenstande der Erfindung werden nun Wasserspiegel differenzen in einem   Flusslauf   od. dgl. unter Vermeidung von Wehreinbauten. od. dgl. dadurch erzeugt, dass Flüssigkeit od. dgl. in regelbarer Menge mit einstellbarer Geschwindigkeit und Einfallswinkel entgegen der Strömungsrichtung des Wasserlaufes oder in der Richtung desselben einwirken gelassen wird, je nachdem eine Erhöhung des Wasserspiegels oder eine Absenkung desselben herbeigeführt werden soll. 



   Fig. 1 zeigt schematisch eine beispielsweise Ausführungsform für eine Anlage nach der Erfindung. 



   An der Sohle des Flusses wird ein Rohr a quer zur Stromrichtung verlegt, durch welches ein Energieträger, beispielsweise Wasser, unter hohem Druck eingeleitet wird. Das Rohr kann unter einem Winkel zur Strömungsrichtung des Flusslaufes angeordnet sein oder auch bogenförmig ausgebildet werden. 



   Das Rohr ist in   stromaufwärtiger Richtung   mit   Strahl öffnungen b   versehen, durch welche das Druckwasser in   stromaufwärtsgeriehteten   Strahlen austritt. Es ist wesentlich, dass die Geschwindigkeit des austretenden Druckwasser bedeutend grösser ist als diejenige des im Flusslauf strömenden Wassers. 



   Bei dieser Anordnung entsteht knapp oberhalb des am Boden verlegten Rohres ein Wassersprung, 
 EMI1.2 
 einstellbar, dass die Geschwindigkeit, die Menge des austretenden Energieträgers oder dessen Austrittswinke] verändert wird. 



   Es ist nicht notwendig, dass der Energieträger unmittelbar an der Sohle des Gerinnes einwirkt, 
 EMI1.3 
 oder vom Wasserspiegel zur Einwirkung gebracht werden. 



   Eine beispielsweise Ausführungsform für eine derartige Anordnung ist auf der Fig. 2 schematisch dargestellt. 



   Es ist   hiebei zweckmässig, dass   das Rohr c zwei Gruppen von Strahl öffnungen d, e aufweist. Die eine Gruppe der Strahl öffnungen d ist derart angeordnet, dass der ausströmende Energieträger aufwärts gerichtet ist, um die Anstauung des Wassers zu bewirken, wogegen die zweite Gruppe   e der Strahlöffnungen   den Austritt des Energieträgers schräg zur Sohle gestattet, um ein   Durchfliessen   des Wassers unter dem Rohr zu sperren. 



   Unter Umständen,   beispielsweise zum Zwecke der Unterdükerung   von Bauwerken, ist es erwünscht, eine örtliche Absenkung des Wasserspiegels herbeizuführen. Zu diesem Zwecke ist es, wie Fig. 3 in einer   beispielsweisen Ausführungsform zeigt, lediglich erforderlich,   dass die Strömungsgeschwindigkeit des Wassers im Absenkungsprofil örtlich bedeutend erhöht wird. 



   Es wird bei dieser Ausführungsform ein Rohr f verlegt mit   Strahlöffnungen g, welche   ein Austreten des Energieträgers mit grosser Geschwindigkeit in der   Strömungsrichtung   des Wassers gestatten. 



   Es ist auch in diesem Falle unter Umständen zweckmässig, das Rohr nicht unmittelbar an der Sohle des Gerinnes zu verlegen, sondern in einem gewissen Abstand von ihr, und den Energieträger in einem Winkel gegen die Sohle austreten zu lassen. 



     Als Energieträger   kann jede beliebige Flüssigkeit, Gas oder ein sonstiger fein verteilter, mit einer gewissen Geschwindigkeit   herausgeschleuderter   Körper verwendet werden. 

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   Dabei ist es gleichgültig, ob dem Energieträger die Geschwindigkeit durch   Voníchtungen erteilt   wird, welche am Land angeordnet sind, oder ob diese Vorrichtungen, wie z. B. Propellerflügel, im Stromlauf selbst eingebaut werden. 



   ImallgemeinensindfürdasMassderzurStauerzeugungerforderlichenEnergiefolgendeBedingungen wichtig : 
 EMI2.1 
 2. die Menge des austretenden Energieträgers, 3. die Höhenlage der Einwirkung des Energieträgers im Verhältnis zum Wasserspiegel und 4. der Neigungswinkel, unter welchem der Energieträger gegen den Strom einwirkt. 



   PATENT-ANSPRUCHE : L Anlage zur Erzeugung von Wasserspiegeldifferenzen, dadurch   gekennzeichnet, dass in dem   
 EMI2.2 
 stellbarer Geschwindigkeit unter einem gewünschten   Einfallswinkel   einwirken gelassen wird, falls eine Erhöhung des Wasserspiegels erzielt werden   soll.  

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform der Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Strömung- EMI2.3 keit unter einem gewünschten Einfa]] swinke] eingeführt wird, um eine Absenkung des Wasserspiegels zu erwirken.
    3. Ausführungsform der Anlage nach Anspruch l oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die unmittel- EMI2.4 entsprechenden Abstand vom Wasserspiegel verlegt wird.
    4. Ausführungsform der Anlage nach Anspruch l oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Aus- EMI2.5 differenz einstellbar ist.
    5. AusfÜhrungsform der Anlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Energie- EMI2.6 EMI2.7
AT115873D 1928-03-30 1928-03-30 Anlage zur Erzeugung von Wasserspiegeldifferenzen in Flußläufen. AT115873B (de)

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