AT122349B - Anlasseranlage für Brennkraftmaschinen. - Google Patents

Anlasseranlage für Brennkraftmaschinen.

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AT122349B
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Description


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    Anlasseralllage für Brellnkraftmaschillen.   



   Die Erfindung bezieht sieh auf Anlasser für Brennkraftmasehinen und insbesondere auf Anlasser nach dem Trägheitsprinzip. 



   Man hat bereits vorgeschlagen, für Brennkraftmaschinen Anlasser nach dem Trägheitsprinzip zu verwenden, die ein drehbar in einem Gehäuse angeordnetes Schwungrad besitzen. Das Gehäuse, das an dem hinteren Ende der   Maschinenkurbelwelle   befestigt werden kann,   umschliesst   einen   Übertragung-   mechanismus, der die Bewegung des Schwungrades einem Anlasserglied übermittelt. das in Eingriff mit 
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 bindung, z. B. eine Reibungskupplung, umfasst, ist so beschaffen, dass das Anlasserglied mit einer verhältnismässig niedrigen Geschwindigkeit hinsichtlich des Schwungrades gedreht wird.

   Es sind Yorriehtungen vorgesehen, welche eine sehr   sehnelle   Drehung des Schwungrades   bewirken, wodurch eine grosse   Energie in   einem kleinen Schwungrad aufgespeichert werden   kann. Das Anlasserglied, das   ale Kupplung     baeke ausgebildet   sein kann, wird normalerweise ausser treibendem Eingriff mit der Maschinenkurbelwelle gehalten, damit eine grosse Energie in dem Schwungrad aufgespeichert werden kann. 



   Nachdem das Schwungrad auf die richtige Umlaufgeschwindigkeit gebracht worden ist. wird da, Anlasserglied in der   Längsrichtung   bis zum Eingriff mit dem Glied der anzulassenden Maschine bewegt, und wenn die beiden Glieder auf diese Weise miteinander in Eingriff gekommen sind, wird die Kurbelwelle der Maschine mit einer Geschwindigkeit von annähernd 100 Umdrehungen pro Minute gedreht. so dass die Maschine anläuft. Das Andrehen erfolgt hiebei durch die im Schwungrad aufgespeicherte kinetische Energie, und es kann der Motor mechanisch oder bzw. und elektrisch abgeschaltet sein. 



   Bisher wurde das Anlasserglied von Hand mittels geeigneter Gestänge und Steuerverbindungen in treibenden Eingriff mit dem Maschinenglied gebracht. In gewissen Fällen, z. B. bei Flugzeugen, ist es erwünscht, dass das zum Steuern des Eingriffs des Anlassergliedes mit der Maschine zu   handhabende   Glied in einiger Entfernung von der Maschine liegt, so dass der besagte Eingriff beispielsweise von dem Führersitz des Flugzeuges aus gesteuert werden kann. Eine Hebelanordnung für diesen Zweck erhöht das Gewicht des Apparats. Ferner ist es bei Schiffen mit mehreren Maschinen, wo der Anlasser und die Maschinen in beträchtlichen Entfernungen von dem   Kockpit liegen, praktisch unmöglich. eine einzme  
Stelle vorzusehen, von der aus man jeden einzelnen der Anlasser mit Apparaten der bisher verwendeten Art steuern kann. 



   Ein Ziel der Erfindung ist, neue Mittel vorzusehen, welche den Eingriff des   Anlassermechanismus   mit einer anzulassenden Brennkraftmaschine bewirken. 



   Ein weiteres Ziel der Erfindung ist, zum Ineingriffbringen des Anlassers mit der Maschine eine elektrische Vorrichtung vorzusehen, die es ermöglicht, die Steuerung des Eingriffes an einer von dem Anlasser und der Maschine entfernten Stelle zu bewirken. 



   Es ist weiterhin ein Ziel der Erfindung, eine Vorrichtung vorzusehen, durch die die Anlasser eines   Flugsehiffes   mit mehreren Maschinen wahlweise von einer im Führersitz   befindlichen gemeinsamen Steuer-   vorrichtung aus in Betrieb gesetzt werden können. 



   Ein weiteres Ziel der Erfindung ist, eine neue Solenoidvorrichtung zum Schliessen des Stromkreises des Elektromotors und zum Einrücken des Anlassers mit der Brennkraftmaschine vorzusehen. 



   Ferner ist es ein Ziel der Erfindung, einen   Anlassermeehanismus   des Trägheitstyps vorzusehen, der sowohl elektrisch als auch von Hand zu steuernde Vorrichtungen besitzt, die wahlweise zum EinrÜcken des Anlassers mit der anzulassenden Maschine benutzt werden können. 



   Ein weiteres Ziel der Erfindung ist, eine neue Schaltvorrichtung vorzusehen, welche das selbsttätige Aufspeichern von Energie in dem Trägheitselement des Anlassermechanismus bewirkt, und die danach gesteuert werden kann, um den Anlasser selbsttätig mit der Maschine in Eingriff zu bringen. 



  Diese und weitere Ziele der Erfindung gehen ausführlicher aus der nachstehenden Beschreibung hervor. 



   In den Zeichnungen sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, die   Erfindung but   jedoch nicht auf die dargestellten und beschriebenen Beispiele beschränkt. 



   Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht, teils im Schnitt und teils schematisch, einer   Ausführungsform   gemäss der Erfindung, Fig. 2 zeigt teils   sehaubildlich,   teils schematisch, eine weitere   Ausführungsform   gemäss der Erfindung, Fig. 3 zeigt ein Schema für die Anwendung der Erfindung in einem Schiff mit mehreren 
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   In Fig. 1 umfasst der Anlassermechanismus ein   Gehäuse 4,   in dem ein Trägheitselement oder Schwungrad 5 drehbar angeordnet ist, das entweder selbsttätig durch einen Elektromotor 6 oder von Hand durch eine Welle 7 gedreht werden kann. Das Schwungrad ist in der Lage, mittels eines in dem 

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 Stange 14 nach links bewegt, wodurch sie den Hebel   42   steuert und die   Anlasserbacke   8 in Eingriff mit der auf der Maschinenkurbelwelle sitzenden Backe 9 bringt. 



   Zum Steuern des von einer Batterie 23 nach den Spulen 17 und 18 fliessenden Stromes ist ein neuer Schaltmechanismus vorgesehen. Dieser   Sehaltmechanismus   umfasst ein   Gehäuse     24.   das zweckmässig aus Isoliermaterial besteht und mit   Stirnwänden 24a   und 24b versehen ist.

   In den Stirnwänden des 
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 in dem Gehäuse   24   befindet sich eine Isolierhülse   27,   die mit der Stange beispielsweise durch einen Stift 28 fest verbunden ist.   Kontaktglieder 29 und. 30   sind auf den entgegengesetzten Enden der Hülse 27 in irgendeiner geeigneten Weise befestigt, so dass sie sich mit der Hülse und der Stange   25 bewegen.   In der Regel werden die Stange   25   und die Kontaktglieder   29   und 30 in dem   Gehäuse 24   in einer Mittellage durch Schraubenfedern 31, 32 gehalten, die die Stange 25 umgeben, mit ihrem Aussenende an der benachbarten Stirnwand des Gehäuses und mit ihrem Innenende an den Kontaktgliedern 29 bzw.   80   anliegen. 



   Wenn die Stange 25 nach rechts (Fig.   1)   bewegt wird, kommt das Kontaktglied 29 in Berührung mit einem Kontaktpaar   33,   das durch Schrauben 34 an der Stirnwand   24a   befestigt ist. Die Kontakte 29, 33 steuern den Stromfluss von der Batterie 23 durch die Leiter 35, 36 und 37 nach der Spule 18. 



   Wenn die Stange   25   nach links (Fig. 1) bewegt wird, kommt das Kontaktglied 30 in Berührung mit einem Kontaktpaar 38, das ebenfalls durch Schrauben 39 an der Innenfläche der Stirnwand 24b befestigt ist. Die Kontakte 30 und   88   steuern den Stromfluss von der Batterie 23 durch die Leiter 40, 41 und   43   nach der Spule 17. 



   Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist   folgendermassen   : Die Stange   : Z5   wird zuerst nach rechts gezogen, wodurch die Spule 18 erregt wird und die Stange 14 infolge der Wirkung des Magnetfeldes der Spule 18 auf den Kern 16 nach rechts bewegt wird. Diese Bewegung der Stange 14, die ganz begrenzt ist, dient zum Schliessen der Kontakte   19. 22.   Wenn diese Kontakte geschlossen sind, fliesst ein Strom von der   Batterie 2. 3 durch den Leiter 44 nach dem Motor   6, Leiter   45, Kontakte 22. 49,   Leiter 37 und zurück zur Batterie. Der Motor versetzt jetzt das Schwungrad 5 in Drehung und speichert darin die zum Anlassen 

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 der Maschine erforderliche Energie auf.

   Wie im   nachstehenden   näher beschrieben wird, ist bei   dol   beschriebenen Ausführungsbeispiel der Motor normalerweise ausser treibendem Eingriff mit dem Schwang-   rad J,   ein   selbsttätiger Kupplungsmechanismus bewirkt jedoch   die Verbindung von   Schwungrad und   Motor, wenn letzterer in der oben beschriebenen Weise erregt wird. 



   Nachdem das Schwungrad auf eine hinreichende Umlaufgeschwindigkeit gebracht worden ist, wird die Stange   25   nach links (Fig. 1) gestossen, um die Kontakte 30, 38 zu schliessen. Wenn die Kontakte geschlossen sind, fliesst ein Strom von der Batterie 2. 3 durch den   Leiters10,   die Kontakte   38,   30, den Leiter 41, 
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 zur   Verfügung.   



   Falls die Verwendung einer elektrischen Apparatur zum Kuppeln der Kupplungshälften 8 und   dz   
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 dargestellt) von Hand aus   ein Zug ausgeübt   werden, u. zw. in einer solchen   Richtung,   dass der Hebel 12 im   Gegenuhrzeigersinne gedreht wird,   was zur Folge hat, dass die Kupplungshälften 8 und 9   miteinander   gekuppelt werden. 



   Falls die Verwendung des Motors 6 zum   Aufspeiehern   von Energie in dem   Schwungrad 3 au,   irgendeinem Grunde unerwünscht ist, kann die Welle 7 von Hand aus, beispielsweise mittels einer nicht dargestellten Handkurbel, gedreht werden, um dem Schwungrad die gewünschte Umdrehungsgeschwindigkeit zu geben. 



   In Fig. 2 ist eine andere   Ausführungsform   der Erfindung dargestellt, die von der in Fig. l gezeigten insofern abweieht, als der durch das Solenoid gesteuerte Schalter zum Schliessen des   Motorstromkreises   
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 eines Stiftes 50 an einem Arm des Winkelhebels 12 angelenkt ist, so dass der besagte Hebel gesteuert werden kann, um die Anlasserbaeke 8 mit der zugeordneten Backe auf der   Maschinenkllrbelwelle   in Eingriff zu bringen. Der durch das Kontaktstück 19 und die Kontakte 22, 22 gebildete Motorschalter wird durch die Erregung der Spule 17 gesteuert, die auf den Kern 51 einwirkt, der in einer Entfernung von dem Kern 48 angeordnet sein kann. 
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 Wicklungen 17 und 47 in Verbindung und hat dieselbe Bauweise wie der in Fig. 1 gezeigte Schalter.

   Wenn die Stange 25 nach rechts bewegt wird, fliesst ein Strom von der Batterie 23 durch die Spule   17,   so dass der Kolben 51 nach links bewegt wird, um das Kontaktstück 19 mit den Kontakten 22 in Berührung zu bringen und den Stromkreis durch den Motor zu schliessen. Nachdem das Schwungrad auf die richtige Unlaufgesehwindigkeit gebracht worden ist, wird die Stange 25 nach links bewegt, so dass ein Strom von 
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 hat den Zweck, den Kern 48 und die Stange 49 nach links (Fig. 2) zu bewegen, wodurch der Winkelhebel 12 im Gegenuhrzeigersinne gedreht und die Anlasserbacke 8 in Eingriff mit der von der   Maschinenkurbelwelle   
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 nach dem Motor 6 und der   Solenoidwicklung   47 unterbrochen sind. 



   Fig. 3 zeigt schematisch eine Vorrichtung zum wahlweisen Steuern von Anlassern nach dem   Traf-   
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 sind über den   Stosszugschalter   mit dem positiven Pol der Batterie 23 parallel geschaltet, während getrennte   Rückführleitungen   61, 62 und 63 für die besagten Wicklungen vorgesehen sind, welche   Rück-     führleitungen   wahlweise mit dem negativen Pol der Batterie durch einen   Wählschalter   64 verbunden 
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 zugeordnet, die zum Steuern der oben erwähnten Hebel 12 dienen, und die Rückfiihrleitungen für die Wicklungen 47 der besagten Solenoide sind mit den Leitern 61,   68 bzw. 63 verbunden.   



   Wenn die Erregung des Motors 55 gewÜnscht wird, wird der   Wählschalter 64 in eine solche Lage   bewegt, dass er den Stromkreis durch den Leiter 61 nach der Batterie   83 schliesst. Dann wird die Stange 8J   

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 wird und die Stange 49 bewegt, welche den Hebel 12 steuert. 



   Wenn die dem   Anlassermotor     56 zugeordnete Maschine angelassen   werden soll, wird der Wählschalter 64 so eingestellt, dass er den Stromkreis durch den Leiter 62 schliesst, worauf man den   Stols   zugschalter in der oben beschriebenen Weise handhabt. Zur Erregung des Motors 57 wird der Wählschalter 64 so eingestellt, dass er den Stromkreis durch den Leiter   63 schliesst.   



    In Fig. 1 ist eine Ausführungsform eines Anlassers gemäss der Erfindung gezeigt. In einem Gehäuse 4   ist ein Schwungrad. 5 vorgesehen, das von einem Motor 6 oder von Hand aus mittels einer Welle 7 gedreht wird. Es ist einleuchtend, dass die Vorrichtung für den Antrieb von Hand weggelassen werden kann. man sieht jedoch zweckmässig sowohl den Kraftantrieb wie den Handantrieb vor. 
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   Maschinenellde   des Gehäuses 4, und ein   Kugellager 76   ist zu diesem Zwecke vorgesehen. Drei Planetentriebräder 79, von denen das eine im Schnitt gezeigt ist, sitzen drehbar an dem geschlossenen Ende des Zylinders 75 und werden von rohrförmigen, mit Kugellagern 78 versehenen Hülsen 77   getragen.

   Ei) i   
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 und der Ring und die Hülsen sind an dem Zylinder 76 mittels Schrauben 77 a befestigt, die sich durch die Hülsen erstrecken und in die Stirnwand 74 des Zylinders geschraubt sind. 



   Jedes der Planetentriebräder 79 steht in Eingriff mit einem ringförmigen Stirnrad 81, das an dem Gehäuse 4 mittels Schraubenbolzen   82   befestigt ist. Ferner steht jedes der Planetentriebräder 79 in Eingriff mit einem Triebrad   83,   das drehbar auf der Hülse 73 sitzt und   zweckmässig   ein Ganzes mit einem ringförmigen Stirnrad   84   bildet. Das   ringförmige Stirnrad 84   steht in Eingriff mit einem Zahnrad   83.   das ein Ganzes mit einem   glockenförmigen   Glied 86 bildet. Das   flanseliförmige   Ende des Gliedes 86 ist gezahnt und bildet ein Spurrad 87.

   Das   glockenförmige   Glied 86 ist zweckmässig drehbar angeordnet beispielsweise in der Weise, dass eine ein Ganzes mit dem Glied 86 bildende Welle 88 vorgesehen ist, die konzentrisch zu dem Zahnrad ? liegt und in einem Teil des Gehäuses J auf Kugellagern 89 gelagert ist Mit dem Spurrad 87 steht ein Zahnrad 90 in Eingriff, das auf einer Welle 91 befestigt ist, die mit dein 
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 die in einem   kreisförmigen   Ansatz   9 : 2   des Gehäuses 4 liegen. 



   Wenn die Drehung des Schwungrades 3 von Hand   gewünscht   wird, um in dem Schwungrad die zum Anlassen der Brennkraftmaschine erforderliche Energie aufzuspeichern, wird eine nicht dargestellte Handkurbel in Drehung versetzt, die mit der Welle 7 verbunden ist. Die Drehung der Welle wird durch ein Kegelradgetriebe 70, 71, Hülse 73, Zylinder 75, Planetentriebrad 79, Zahnrad   83, ringförmiges   Zahnrad 84, Zahnrad 85, Triebrad 87 und Zahnrad 90 dem   Schwungrad übermittelt.   
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 Planetentriebräder 79 gedreht wird. Die   Scheibeukuppluns umfasst   eine Mehrzahl Platten 94, die auf Rippen der Innenfläche des Zylinders   76   in der Nähe von dessen geschlossenem Ende aufgeschoben sind. 



  Zwischen die Platten 94 sind eine   Mehrzahl   Platten 95 eingeschaltet, die auf Rippen der   Aussenfläche   einer Mutter 96 aufgezogen sind, welche einen nach aussen vorstehenden Flansch 96a besitzt. Mit der Innenfläche der Mutter 96 ist eine Welle 97 verschraubt, die an ihrem Innende eine Anschlagmutter 98 trägt und auf ihrem äusseren Ende mit   längs   verlaufenden Rippen versehen ist. welche mit dem inneren. 
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 den Platten 94 und 95 kann beispielsweise durch eine Anzahl Schraubenfedern 99 eingestellt werden. die   zwischen dem flanschförmigen   Teil der Mutter 96 und einer Einstellschraube 100 liegen, die in das Aussenende des Zylinders 75 geschraubt ist. 



   Die Anlasserbacke   8.   die Teile der Reibungskupplung und der Zylinder 7, drehen sich als Einheit, wenn das Schwungrad gedreht wird und die Backe 8 ausser Eingriff mit der Backe 9 ist. Wenn dagegen die Backen 8 und 9 in Eingriff miteinander sind, gestattet die Scheibenkupplung ein Gleiten zwischen der Backe 8 und dem Zylinder 75, falls die Belastung der Backe 8 zu irgendeiner Zeit grösser ist als die Belastung, für welche die   Reibungskupplung   eingestellt worden ist. 

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 bringen. wenn der Winkelhebel 12 in der oben beschriebenen Weise gesteuert wird, sind geeignete Vorrichtungen vorgesehen. Diese Vorrichtungen sind zweckmässig so beschaffen, dass ein vollständiger Eingriff der Backen bewirkt und eine Beschädigung der Kanten der Zähne der Backen verhindert wird. 



  Ferner sind die besagten Vorrichtungen derart gebaut, dass sie ein   Zurückziehen   des Anlasserbaekens gestatten, falls die Maschine nicht anläuft und die Anlasserelemente zur Ruhe kommen, während die Backen 8 und 9 miteinander in Eingriff sind. Der Winkelhebel   12   ist fest mit dem Aussenende einer   Schwingwelle- ? M   verbunden, die sich durch das   Gehäuse4   erstreckt und an ihrem Innenende mit einem Hebelarm 102 versehen ist. Die Schwingwelle 101 hat einen seitlichen Abstand von der   Längsachse   des Anlassers und ist in   Fig. 4 in punktierten   Linien gezeigt. damit man ihre Lage zu den sonstigen Teilen des Anlassers ersehen kann. 



   An dem Arm 102 ist eine Stange 103 angelenkt, die sich gleitbar durch die   Hülse 7. 3.   die Gewindewelle 97 und den Nabenteil der Anlasserbaeke 8 erstreckt. Die Stange 103 ist mit einer Schulter 103a versehen, die normalerweise an dem Innenende der Welle 97 anliegt. Das Aussenende der Stange 103 ist mit Gewinde versehen, auf dem eine Mutter 104 sitzt, die normalerweise an der   Aussenfläche   des Naben- 
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 im Aussenende der Welle 97 erstreckend, eine die Stange 103 umgebende Schraubenfeder 105. Ein Federmittel, z. B. eine Schraubenfeder 106, die geeignet in dem Gehäuse verankert und an der Schwingwelle 101 befestigt ist, bewirkt mittels der Welle   10. 3,   dass die Anlasserbaeke 8 normalerweise ausser Eingriff mit der auf der Maschinenwelle sitzenden Backe 9 gehalten wird. 



   Die Drehungen des Schwungrades werden der Anlasserbacke 8 durch das Zahnrad 90, Triebrad 87. 



  Zahnrad   8So. Triebrad 84,   Zahnrad   83,   Planetentriebräder 79, Zylinder 75, Kupplungsplatten   94. 9J,   Mutter 96 und Welle 97 übermittelt. Die Anlasserbacke und alle Teile im Innern des Zylinders 7. 5 werden in Übereinstimmung gedreht, wenn die Backe 8 ausser Eingriff mit der Backe 9 ist. Jetzt wird die Solenoidwicklung 47 erregt, um die Stange 49 und den Winkelhebel   12   zu steuern, wodurch die Welle 101 ent- 
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 Schwungrades das Anlassen der   Maschine. Die Längsbewegung   der Welle 97 zu der Mutter 96 ist positiv begrenzt durch den Eingriff der Gewindegänge der Mutter 96 mit der Anschlagmutter 98. 



   Nachdem die Maschine aus eigener Kraft angelaufen ist, und wenn die Umlaufgeschwindigkeit der Backe 9 grösser wird als diejenige der Backe   8,   hat die Backe 9 das Bestreben, die Backe 8 anzutreiben. 



  Dieser Antrieb und die Schraubenverbindung zwischen der Mutter 96 und der Welle 97 bewirken das Aussereingriffbringen der Backe 8 und der besagten Welle, sobald das Solenoid   aberregt   wird und die 
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 keine Beschädigung, wenn das Solenoid nach dem Anlauf der Maschine erregt bleibt, da in diesem Falle die einer   Längsverschiebung   fähige Verbindung zwischen der Welle 97 und der Backe 8 der letzteren ein Aussereingriffkommen mit der Backe 9 unter der   Wirkung der-geneigten Flächen   der Zähne der Backen gestattet. 



   Es sind Vorrichtungen vorgesehen, welche den Motor 6 in die Lage setzen, die erforderliche Energie in dem Schwungrad 5 aufzuspeichern. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Motorwelle 107 mit einem Gewindeteil 108 versehen : das äussere glatte Ende der besagten Welle ist in dem Aussenende der Welle 91 geeignet gelagert. Mit dem Gewindeteils der Motorwelle steht ein Kupplungsglied 109 in Eingriff, das in Eingriff mit einem ringförmigen Glied 110 einer Reibungskupplung kommen kann, welches Glied fest an der   Aussenfläche   des Schwungrades sitzt. Wenn der Motor erregt ist. erteilt die   Massenwir1., mg   des Gliedes 109 diesem eine kombinierte Dreh- und Längsbewegung, wodurch das Glied längs des Gewindeteils der Welle 107 in treibenden Eingriff mit dem Glied 110 gebracht und das   Schwung-   rad gedreht wird.

   Nachdem das Schwungrad auf die richtige Umlaufgeschwindigkeit gebracht worden ist, wird die Stange   108   in der oben beschriebenen Weise gesteuert, um die Backe 8 in Eingriff mit der Backe 9 zu bringen. Wenn die beiden Backen in EingTiff sind, bewirkt die Energie des Schwungrades J das Anlassen der Maschine. Wenn der Motor 6 aberregt wird, nimmt die Umlaufgeschwindigkeit der Welle 107 ab, was zur Folge hat, dass das Kupplungsglied 109 von dem Kupplungsglied 110 weg relativ zur Welle 107 bewegt wird. 



   Die Erfindung sieht eine neue Vorrichtung vor, durch die Anlasser nach dem   Trägheitsprinzip   schnell erregt und danach mit der anzulassenden Maschine gekuppelt werden können, wobei die Vorrichtung so beschaffen ist, dass die Brennkraftmaschine und der dieser zugeordnete   Anlassermeehanismus   in einer grossen Entfernung von der Stenerstelle, z. B. der   Führerkabine   eines Flugzeuges, untergebracht   werden können.

   Ferner ist die Vorrichtung so beschaffen, dass die Anlasser für ein Schiff mit mehreren Maschinen bequem von einer einzigen Steuerstelle aus getrennt werden können, gleichgültig in welcher   

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Flugzeug für andere Zwecke   mitgeführt   wird und lange   Steuergestänge   mit ihrem   zusätzlichen   Gewicht und ihrer   unzufriedenstellenden     Handhabung   vermieden sind. 



   Die Vorrichtung ist ausserordentlich einfach in ihrer Bauweise und kann leicht installiert werden. 



   Der   Stoss-und Zugschalter   sowie der Wählschalter 64 können leicht auf dem   Instrnmentbrett   des Flug- zeuges angebracht werden. Der   Mechanismus   ist derart beschaffen, dass das   Sehwungrad   wahlweise elektrisch oder von Hand gedreht werden kann   und   der Eingriffsmechanismus für die Anlasserbacke 8 ist ebenfalls so gebaut, dass er entweder elektrisch oder von Hand steuerbar ist. Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten und beschriebenen   Ausführungsformen   beschränkt, man kann vielmehr bei der
Umsetzung der Erfindung in die Praxis die verschiedensten Änderungen in der Bauweise und Anordnung der Einzelteile vornehmen, ohne sich von dem   Hrfindungsgedanken zu   entfernen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   l. Anlasseranlage für Brennkraftmaschinen,   bei welcher das Andrehen der Maschine durch mechta- nisch aufgespeicherte Energie erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zum mechanischen Aufspeichern von Energie durch eine elektrisch steuerbare Vorrichtung mit der anzudrehenden Maschine gekuppelt wird, wobei gleichzeitig die Antriebsvorrichtung für den Kraftspeicher abgeschaltet sein kann.

Claims (1)

  1. 2. Anlasseranlage nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass ein von der Vorrichtung zur Aufspeicherung mechanischer Energie durch Massenträgheit angetriebener Triebwerksteil, z. B. eine Kupplungshälfte, zum Andrehen der Maschine mittels einer elektromagnetisch gesteuerten Einrichtung zum Eingriff mit einem Triebwerksteil der anzudrehenden Maschine, z. B. einer auf einer Welle derselben vorgesehenen Kupplungshälfte, gebracht wird.
    3. Anlasseranlage nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet, dass der von dem Kraftspeicher angetriebene Triebwerksteil ausser durch die elektromagnetisch gesteuerte Einrichtung auch durch eine von Hand aus betätigte Vorrichtung, z. B. einen Drahtzug oder ein Gestänge, mit dem Triebwerksteil der anzudrehenden Maschine in Eingriff gebracht werden kann.
    4. Anlasseranlage nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch einen drehbaren Kupplungsteil (8). der mit einer Vorrichtung zur Aufspeicherung von mechanischer Energie in Verbindung steht, die elektrisch oder von Hand aus betätigt werden kann, und durch eine elektromagnetische Vorrichtung (46, 47, 48, 49), mittels der der Kupplungsteil (8) mit einem entsprechenden Kupplungsteil (. 9) der anzudrehenden Maschine in Eingriff gebracht werden kann.
    5. Anlasseranlage nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine mit einer Einrichtung (. 5) zum Aufspeichern von Energie mittels Massenträgheit verbundene Kupplung (8), die mittels elektromagnetischer Einrichtungen (46, 47, 48, 49) aus der Entfernung mit der Kurbelwelle der anzudrehenden Maschine in Eingriff gebracht werden kann.
    6. Anlasseranlage nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein längsbewegliehes Glied (8), das mit der Kurbelwelle der anzulassenden Maschine in Eingriff gebracht werden kann, eine Vorrichtung (12, 101, 102, 103) zum Bewegen des besagten Gliedes in Eingriff mit der besagten Kurbelwelle, und eine magnetisch gesteuerte VolTichtung (46, - /. . . die aus einer Entfernung von dem Anlasser zum Inbetriebsetzen der besagten Vorrichtung gesteuert werden kann.
    7. Anlasseranlage nach Anspruch l. gekennzeichnet durch eine elektrisch angetriebene Vorrielltung (5, 6) zum Aufspeichern von Energie in dem Anlasser eine Stromquelle (2 für diese Vorrichtung. eine Vorrichtung (19, zum Steuern des Stromweges von der Stromquelle nach der besagten Vorrichtung und eine Vorrichtung (46, 47, 48, 49) zum Ineingriffsetzen des Anlassers mit der anzudrehenden EMI6.2 zum wahlweisen Erregen der besagten Wicklungen, wobei die Erregung der einen Wicklung dazu dient, den Kern in einer solchen Richtung zu bewegen, dass er die Eontaktvorriehtung für den Motor schliesst und die Erregung der andern Wicklung dazu dient, den Kern in einer solchen Weise zu bewegen,
    dass die Vorrichtung zum wirksamen Verbinden des Anlassers mit der anzulassenden Maschine zur Wirkung gebracht wird (Fig. 1).
    9. Anlasseranlage nach Anspruch l, gekennzeichnet durch einen Motor (6) zum Aufspeichern von EMI6.3 <Desc/Clms Page number 7> EMI7.1 ptielle zu legen (Fig. 1).
    10. Anlasseranlage nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine elektrisch angetriebene Vorrichtung, z. B. ein Schwungrad zum Aufspeichern von Energie in dem Anlasser, eine Stromquelle/ für dessen elektrische Antriebsvorriehtung und eine Vorrichtung (24) zum Einschalten der besagten elektrischen Antriebsvorrichtung in den Stromkreis der Stromquelle, wobei diese Einschaltvorrichtung EMI7.2 Stromquelle antreibbaren Motor (6). ein Solenoid (47) mit einer von der Stromquelle speisbaren Wicklung und eine Schaltvorrichtung (24) mit einem Sehaltglied (J), das in der einen Richtung beweglich ist, um den Motor in den Stromkreis der Stromquelle zu legen, wodurch in dem Anlasser Energie aufgespeichert wird, und in der entgegengesetzten Richtung beweglich ist,
    um das Solenoid zu veranlassen, den Anlasser mit der Maschine zu verbinden.
    12. Anlasseranlage nach Anspruch l und 11, dadurch gekennzeichet, dass die Schaltvorrichtung (.'24) EMI7.3
AT122349D 1928-01-18 1928-12-24 Anlasseranlage für Brennkraftmaschinen. AT122349B (de)

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