AT122312B - Verfahren und Vorrichtung zum Spinnen von Kunstseide nach dem Kupferoxydammoniakstreckspinnverfahren. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Spinnen von Kunstseide nach dem Kupferoxydammoniakstreckspinnverfahren.

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AT122312B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren   und   Vorrichtung   zum   Spinnen von Kunstseide nach   dem Knpferoxyd-   ammoniakstreckspinnverfahren. 
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 der frischen vermischt, mit Kupfer und Ammoniak anreichert und dann aus   dem Abflussrohr abfliesst,   um wieder im Spinntrichter von unten eingeleitet zu werden. Der Vorteil dieses Verfahrens besteht darin, dass verhältnismässig hohe Endkonzentrationen an Kupfer und Ammoniak erhalten werden, welche das Aufarbeiten lohnen. Das Verfahren hat jedoch auch wesentliche Nachteile. Es benötigt eine besondere 
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 basischen   Fällflüssigkeiten   treten öfters Abscheidungen von cellulose-oder kupferhaltigen Niederschlagen auf, welche die Röhren verstopften. 



   Diese Nachteile vermeidet die vorliegende Erfindung. Sie besteht in einem Verfahren, welches bei gleichem Verbrauch an frischer Füllflüssigkeit wie das bekannte Verfahren den Umlauf der   Füllflüssigkeit   in den Spinntrichter selbst verlegt. Erfindungsgemäss wird ein Teil der gebrauchten Fällflüssigkeit 
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 zugemischt und wieder zum Fällen und   zum   Ausziehen der Fäden benutzt. Nur der nicht kreisende Anteil der gebrauchten   FäHflüssigkeit fliesst   ab und wird durch Zufluss an frischer   Fällflüssigkeit ersetzt.   Auf diese Weise kann bei geringem Verbrauch an frischer   Füllflüssigkeit   die   gewünschte     Strömungs-   
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 der abfliessenden Fällflüssigkeit erzielt werden, so dass die Aufarbeitung lohnend wird. 



   Den Gegenstand der Erfindung bildet ferner eine Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens. Brauchbar sind alle Spinnvorrichtungen mit Gehäuse und triehterartigen Einsätzen, bei welchen die Fällflüssigkeit während des Fällens und Ausziehens der Fäden   aus dem sich allmählich verengenden   
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 Fällflüssigkeit zu vermischen. 



   Die Ausbildung   des trichterartigen Einsatzes, in dem das Fällen   und Strecken des Fadens stattfindet, kann verschieden sein. Es kann ein Trichter an seinem unteren engen Ende mit einer gelochten Hohlkugel in Verbindung stehen, die ihrerseits wieder in das erweiterte Ende eines Trichters übergeht. 



  Es können aber auch zwei Trichter so zueinander angeordnet werden, dass das untere Ende des einen von dem weiteren oberen Ende des ändern Trichters umfangen wird und darin   eingerichtet   ist. Etwa in gleicher Höhe mit dem unteren Ende des oberen Trichters befinden sich Öffnungen in der Wand des unteren Trichters. 



   Eine weitere besonders vorteilhafte Ausbildung besteht darin, dass man die Abzweigung des umlaufenden   Fällflüssigkeitsstromes   hart vor   den Austritt   der Flüssigkeit aus der Spinnvorrichtung verlegt. Hiedurch wird eine bis kurz vor die Mündung der   Spinnvorriehtung   verlaufende laminare, d. h. wirbel- 

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   formen. 



  Die Fig. 1 zeigt den Längsschnitt einer Ausführungsform mit einem zylindrischen Gehäuse 1, Zuflussrohr 2 und Spinnbrause. . In dem Gehäuse 1 befindet sieh ein Trichter 4 mit engem unteren Ende 5, an das sich eine hohlkugelartige Erweiterung 6 mit Öffnungen 7 anschliesst, die wiederum in ein   
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 dem verjüngten Ende des oberen Trichters 4 und dem weiteren Ende des unteren Trichters 9 befindet sich die Dichtung 10 ; die   Öffnungen 17 verbinden   das Innere des unteren Trichters 9 mit dem Raum des äusseren Gehäuses   1.   



   Die Fig. 3 zeigt den   Längsschnitt durch eine weitere Ausfühiungsform, u. zw.   befinden sich in dem zylindrischen Gehäuse 1 das Zuflussrohr 2und die   Spinnbrause. 3.   In dem zylindrischen Gehäuse 1 befindet sich weiter ein trichterförmiger Einsatz 4, welcher an seinem unteren Ende von dem etwas weiteren Rohr 9 umgeben wird. Das Rohr 9 verjüngt sich kurzunterhalb des unteren Endes des trichterförmigen Einsatzes zu   einer engeren Ausflussöffnung.   Der   trichterförmige   Einsatz 4 und das Rohr 9 sind gegeneinander zentriert.   Das Rohr (9)   ist fernerhin gegen das zylindrische Gehäuse 1 zu abgedichtet und weist Öffnungen 7 auf, welche eine Verbindung zu dem Gehäuseraum darstellen.

   Beim Betrieb des Spinnapparates zweigt an dem unteren Ende des   trichterförmigen   Einsatzes ein erheblicher Teil der   Fä'l-   flüssigkeit ab, fliesst durch den Zwischenraum zwischen Einsatz 4 und umgebenden Rohr 9 nach oben, durchdringt die   Öffnungen 7   und mischt sich mit der bei dem Zuflussrohr 2 eintretenden frischen   Fällflüssigkeit.   Die nicht umlaufende   Füllflüssigkeit   verlässt an der kurz unterhalb der unteren Mündung des Einsatzes 4 gelegenen verjüngten Stelle des Rohres 9 den Spinnapparat. 



   Eine weitere Ausbildung der Erfindung besteht darin, dass der   trichterförmige   Einsatz 4 an seinem unteren Ende eine Anzahl seitlicher Öffnungen aufweist, welche eine Verbindung mit   dem ihn umgebenden   Rohr 9 bilden. Bei dieser   Anordnung zweigt sieh schon   ein Teil der umlaufenden Fällflüssigkeit oberhalb der Mündung des trichterförmigen Einsatzes 4 ab, und die Wirbelbildung wird noch weiter vermindert. 



   Die Pfeile zeigen die Richtung an, in der ein Teil der in die kugelartige Erweiterung 6 oder den unteren Einsatztrichter 9 gelangenden   Füllflüssigkeit   durch die   Öffnungen ? wieder in   das zylindrische 
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 verwendet wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Spinnen von Kunstseide nach dem Kupferoxydammoniakstreckspinnverfabren mit strömender Fällflüssigkeit, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der   verwendeten Fällflüssigkeit   innerhalb der Spinnvorrichtung kreist und mit der zufliessenden frischen Füllflüssigkeit vermischt erneut zum Fällen und Strecken der Einzelfäden Verwendung findet.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass EMI2.4 Gehäuses (1) verbunden ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatz aus zwei Trichtern (4 und 5) besteht, deren unterer (9) mit seinem oberen Ende die untere \uMlussöffnung des oberen Trichters (4) umfasst, mittels einer Dichtung (10) mit diesem verbunden ist und in der Gegend der Ver- EMI2.5
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die untere Ansflussöffnung (5) des oberen Trichters (4) bis knapp oberhalb der unteren Ausflussöffnung des unteren Einsätze (9) reicht, so dass die Abzweigung des kreisenden Teiles der Füllflüssigkeit zur Vermeidung der Beschädigung der noch n'cht verfestigten Fäden bis kurz oberhalb der Ausflussöffnung verlegt ist. EMI2.6
AT122312D 1928-11-19 1929-10-28 Verfahren und Vorrichtung zum Spinnen von Kunstseide nach dem Kupferoxydammoniakstreckspinnverfahren. AT122312B (de)

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