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Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung nahtloser, biegsamer Schlaeuche aus Celluloseloesung

Classifications

B29C48/919 Thermal treatment of the stream of extruded material, e.g. cooling using a bath, e.g. extruding into an open bath to coagulate or cool the material
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DE560153C

Germany

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English
Current Assignee
RICHARD WEINGAND DIPL ING
Dow Produktions und Vertriebs GmbH and Co oHG

Worldwide applications
1929 DE

Application DEW83497D events
1932-09-29
Application granted
Expired

Description

  • [0001]
    Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung nahtloser, biegsamer Schläuche aus Celluloselösung Den Gegenstand des Patents 559 363 bildet eine Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung nahtloser, biegsamer Schläuche aus Celluloselösung mit Hilfe einer an die Zuleitung der Lösung angeschlossenen Ringdüse, eines diese Düse durchsetzenden, zur Zuführung von Fällflüssigkeit dienenden Rohres und eines Fällbades, bei der unter der Ringdüse ein der zu erzielenden Schlauchform angepaßter Führungskörper für die aus der Ringdüse ausfließende Celluloselösung angeordnet ist und das Fällmittelzufuhrrohr am oberen Ende des Führungskörpers ausmündet und eine Bespülung dieses Körpers innerhalb der Celluloselösungsschicht mit Fällflüssigkeit bewirkt.
  • [0002]
    Diese Vorrichtung wird erfindungsgemäß, dadurch weiter ausgebildet, daß der Führungskörper mit einer Längsbohrung für die Abführung des Fällmittels versehen ist. Auf diese Weise wird die Koagulierung und Verfestigung des Schlauches von der Innenseite her begünstigt und beschleunigt, indem die Möglichkeit einer bequemen, dauernd oder zeitweise erfolgenden Ableitung von verbrauchtem Fällmittel aus dem Schlauchinneren die Zufuhr einer genügenden Fällmittelmenge zum Führungskörper und deren Regelung erleichtert. Erfindungsgemäß kann ferner im Führungskörper noch eine zweite Längsbohrung zur Zuführung von Waschflüssigkeit vorgesehen sein, wodurch auch ein wirksames Auswaschen der Innenseite des Schlauches erreicht wird. Die Waschflüssigkeit kann zusammen seit dem im Schlauchinnern verbrauchten Fällmittel durch die für dessen Abführung vorgesehene Längsbohrung des Führungskörpers abgesaugt werden.
  • [0003]
    Die Zeichnung zeigt in Abb. i - und 2 im Schnitt beispielsweise zwei Ausführungsformen der Vorrichtung der Erfindung.
  • [0004]
    Gemäß Abb. i ist der längliche, unten abgerundete Führungskörper i mit Abstand von einer Ringdüse 2 umgeben, die ihrerseits von einer dazu konzentrischen zweiten Ringdüse 3 umschlossen ist. Der Zwischenraum zwischen der Ringdüse i und dem Führungskörper i ist am oberen Ende mit einem Stutzen 4 in Verbindung, durch den Fällflüssigkeit eintritt, während in den Zwischenraum zwischen den beiden Ringdüsen 2 und 3 ein Stutzen 5 einmündet, der zur Zuleitung von Celluloselösung, z. B. Viskose, dient. Der Führungskörper i, der am oberen Ende in das die Stutzen q., 5 tragende Gehäuse 7 eingeschraubt ist, weist eine mittlere Längsbohrung 6 auf und taucht unterhalb der Düsen i, 2 in ein Fällbad 8 ein.
  • [0005]
    Die aus der Ringdüse i austretende Fällflüssigkeit bildet beim Entlangfließen an dem Führungskörper i eine diesen benetzende Fällmittelschicht a, auf die. aus der äußeren Ringdüse 3 Viskose in Form eines Schlauches b auffließt, der auf dem Führungskörper i entlanggleitet und dabei von der Fällmittelschicht a von innen heraus koaguliert wird. Wenn der Schlauch b in das Fällbad 8 eintritt, wird auf ihn auch von außen her eine Fällungswirkung ausgeübt. Das zur Einwirkung auf die Schlauchinnenseite verwendete F ällmittel wird durch die Bohrung 8 des Führungskörpers i aus dem Schlauch abgesaugt, Der Schlauch b kann in üblicher Weise in nachfolgenden Bädern weiterbehandelt werden.
  • [0006]
    Die Vorrichtung nach Abb. 2 unterscheidet sich von der Anordnung der Abb. i dadurch, daß der zylindrische Führungskörper i noch einen Längskanal zur Zuleitung von Waschwasser aufweist, indem in ihn mit Abstand von seiner Außenwandung ein Rohr 9 eingesetzt ist, so daß ein Zwischenraum io entsteht, der an einen Stutzen ii angeschlossen ist, durch den Waschwasser zugeführt wird. Der Vorgang der Schlauchherstellung vollzieht sich hier in der gleichen Weise wie bei der Vorrichtung nach Abb. i, nur findet am unteren Ende des Führungskörpers i noch ein Auswaschen der Innenseite des Schlauches b statt, worauf das Waschwasser zusammen mit dem im Schlauchinneren verbrauchten Fällmittel a durch das Rohr 9 abgesaugt wird.

Claims (2)
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  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung nahtloser, biegsamer Schläuche aus Celluloselösung nach Patent 559 363, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungskörper mit einer Längsbohrung für die Abführung des Fällmittels versehen ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß im Führungskörper eine zweite Längsbohrung zur Zuführung von Waschflüssigkeit vorgesehen ist.