AT121886B - Verfahren und Vorrichtung zum Eichen und Einstellen von Überstromauslösern in elektrischen Selbstschaltern. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Eichen und Einstellen von Überstromauslösern in elektrischen Selbstschaltern.

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AT121886B
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Schiele & Bruchsaler Ind
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 kennzeichnenden Anzeigeteils bei Nullstromanslösestellung dieses Gliedes mit der   Nullmarke   einer Skalentafel durch Verschiebung der Skalentafel in bezug auf den stillstehenden Anzeigeteil herbeigeführt werden. Bei dem   Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 5   wirkt die zur   Ausführung   der oben angegebenen Gegenüberstellung dienende zusätzliche Verstelleinrichtung auf das Verstellglied und sie ist sowohl gemeinsam mit dem Antrieb des Verstellgliedes als auch unabhängig von ihm verschiebbar. 



     - Gemäss Fig. l   besteht der Auslöser a aus einem von einer Heizwicklung umgebenen Ausdehnungskörper, auf dem ein Fühlhebel e, Ci ruht. der auf eine Klinke g einwirkt. die als Auslöseglied dient und den Schalter durch ihre Bewegung zum Ansprechen bringt. Die Klinke   g kann entweder   das Schalterschloss, das in der Regel Freiauslösung ermöglicht,   unmittelbar   öffnen oder aber die in einem Arbeits- 
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 Schraube, durch welche die Skalentafel in jeder ihrer Stellungen festgeklemmt werden kann. sind als zusätzliche Verstelleinrichtung neben der Antriebsschraube d anzusehen. Durch diese zusätzliche Verstelleinrichtung kann offenbar die Skalentafel in bezug auf den stillstehenden Anzeigeteil m verschoben werden.

   Ist die Skala h, wie oben angegeben, ausgehend von der   Nullstromauslösestellung   im Prüffeld geeicht und entspricht bei   der Einstellung des Auslösers   in der betrieblichen Praxis ihr   Nullpunkt   der   Nullstromauslösestellung   des Körpers a und des Hebels   c,     fi, so   bedarf es nur einer Verstellung der Schraube d, um die Auslösestromstärke beliebig zu verändern. Bei diesem Ausführungsbeispiel der 
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 bewegt, wogegen bei allen in der Folge beschriebenen Ausführungsformen der Erfindung bei der Verschiebung des Verstellgliedes die Lage des   Auslösers   unverändert bleibt. 



   Gemäss Fig. 2 ist die   U-förmig   gestaltete, eben ausgebildete Bimetallfeder a. die als Auslöser dient, mit dem Auslösestift b versehen. Bewegt sieh dieser infolge eines Überstromes so weit nach oben. dass er die als Verstellglied dienende Feder Cl Ci berührt, so wird ein Hilfsstromkreis geschlossen und hiedureh ein elektrisches Relais betätigt, welches das Auslöseglied enthält. Bei diesem   Ausführungs-   beispiel der Erfindung wird der   Auslöseweg. c durch Verstellen   der   Schraube cl   geändert. Die folgenden Abbildungen stellen Ausführungsbeispiele der Erfindung dar, bei denen die Auslösung nicht durch einen Hilfsstromkreis, sondern auf rein mechanischem Weg erfolgt. 



   Gemäss Fig. 3 liegt der Hebel c. Cl auf dem Auslösestift b der   U-förmig   gestalteten, stromdurchflossenen Bimetallfeder a. Der Arm c des als Verstellglied dienenden Hebels   c,   c1 ist im   Punkte l'an   einem Läufer angelenkt, der mit einem Zeiger versehen ist. Der mit   dem Hebel c, fi verbundene Läufer   kann durch die Schraube d   willkÜrlich verse hoben   werden. Durch Drehen dieser Schraube d ändert sich daher auch die Neigung des Hebels c,   fi. Seiner Bewegung folgt zwangläufig der   um die Achse 2 
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 der Bewegung des   Bauteiles 1 ;   der auf das zu beeinflussende Glied g einwirkt. wird der Auslöseweg   x   verändert.

   Die Skalentafel   7 {, auf welcher   der Zeiger des durch die Schraube d bewegten Läufers spielt, ist nach Lösung der sie festhaltenden Schraube wie bei den Ausführungsbeispielen gemäss den Fig. 1 und 2 verschiebbar. 



   In den Fig. 4-9 sind die Bauteile, die denjenigen der Fig. 3 entsprechen, mit dem gleichen Bezugszeichen versehen. 



   Die Ausführungsform der Erfindung   gemäss Fig.   4 unterscheidet sieh von derjenigen nach Fig. 3 nur dadurch, dass bei der ersteren der Hebel e, Cl im Bereich des Punktes l'einen Schlitz aufweist und dass an seinem Gegenende der Bauteil/'angelenkt ist. 



   Während den Fig. 3 und 4 zufolge durch den Bauteil f eine Klinke g bewegt wird, soll bei dem in Fig. 5 dargestellten Ausführungsbeispiel durch die Bewegung des am Verstellglied c, c1 befestigten   Bauteils y unmittelbar ein Arbeitsspeicher, nämlich   eine Wellenfeder in die gestrichelt ausgezogene Stellung   übergeführt   werden,   wodureh   die in ihm aufgespeicherte potentielle Energie teilweise frei wird, so dass sie zur Öffnung des Schalterschlosses benutzt werden kann. Im übrigen unterscheidet sieh das 
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 dass bei ihm nicht ein rein thermischer, sondern ein thermisch-elektrodynamisch wirkender Auslöser vorgesehen ist. Die ebene.

   U-förmig geformte, stromdurchflossene Bimetallfeder a ist nämlich bei ihm innerhalb eines gleichfalls   stromdurehflossenen,   U-förmig   geformten und annähernd   in   der Mitte um   
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 Ausführungsbeispiele besteht darin, dass bei ihnen die Einstellarbeit nur an spannungslosen Teilen vorgenommen wird, sowie darin, dass man die   Auslösestromstärke   innerhalb des Auslösestromstärkenbereiches des Auslösers beliebig ändern kann, ohne den Schalter ausschalten zu müssen.

   Ein weiterer Vorteil liegt endlich darin, dass man die Auslösestromstärke innerhalb des Auslösestromstärkenbereiches des Auslösers verändern kann, ohne hiebei der Gefahr ausgesetzt zu sein, dass der im Betrieb befindliche Schalter infolge einer ungewollten Berührung des Auslösegliedes   y ausfällt.   



   Bei Anwendung der Vorrichtung gemäss Fig. 5 wird die   Nullstromauslösestellung   ermittelt, indem man die Kerbe m durch Drehung der Schraube   d   bis zum Nullpunkt der Skala verschiebt, dann die 
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 gestrichelt gezeichnete Lage überspringt und dabei den Schalter auslöst. Sodann wird die Schraube d gemeinsam mit der Schraube   n   emporgedreht, bis die Kerbe m mit einem   Skalenstrich zusammenfällt,   für den man die betreffende   Auslösestromstärke   ermitteln will. Wenn es sich nicht um Eichung, sondern um Einstellung handelt, wird die Kerbe m jenem Skalenstrich gegenübergestellt, welcher der zuvor vorgenommenen Prüffeldeichung zufolge der   gewünschten     Auslösestromstärke   entspricht. 



     PATENT-ANSPRÜCHE   :
1. Verfahren zum Eichen und Einstellen von solchen Überstromauslösern in elektrischen Selbstschaltern, deren Auslösewege bei sonst gleichbleibenden Verhältnissen ein Mass für die Auslösestromstärke darstellen, dadurch gekennzeichnet, dass zuerst ein den Auslöseweg (x) änderndes Verstell- 
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 hierauf um eine Weglänge zurückverschoben wird, für die man die entsprechende Auslösestromstärke ermitteln will, bzw. zuvor ermittelt hat.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein ver- EMI4.3 gliedes (e, Cl) die Gegenüberstellung eines seine Lage kennzeichnenden Anzeigeteiles mit der Nullmarke einer Skalentafel (h) herbeizuführen (Fig. 1-9).
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen mit dem Antrieb (d) des Verstellgliedes (c, Cl) beweglichen Zeiger und eine in bezug auf den stillstehenden Zeiger verschiebbare Skalentafel (h) (Fig. 1-4 und 6--8).
    4. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine zusätzliche Verstelleinrichtung (n). die auf das Verstellglied (c, Cl) wirkt und die sowohl gemeinsam mit dem Antrieb (d) des Verstellgliedes als auch unabhängig von ihm verschiebbar ist (Fig. 5).
    5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 4, gekennzeichnet durch eine ortsfeste Skalentafel (h,) und eine mit einer Marke versehene, in bezug auf sie verschiebbare Schraube (d), durch deren Verschiebung die Lage des Verstellgliedes (e, c) geändert wird und in der gleichachsig zu ihrer Längsachse eine zweite Sehraube (n) vorgesehen ist (Fig. 5).
    6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Verstellglied (c, cj durch einen aus einer Schraube bestehenden Antrieb bewegbar und mit einem Läufer der Schraube (d) gelenkig verbunden ist (Fig. 3,4, 6,7).
    7. Vorrichtung nach Anspruch 2,3 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Verstellglied aus einem doppelarmigen Hebel (e, Cl) besteht, der um einen Punkt des Auslösers (a, b) drehbar ist und von dem ein Arm (e) mittels eines Antriebes betätigt wird, während der andere Arm (c,), der Bewegung des ersten folgend, seinen Abstand (x) bzw. den Abstand eines von ihm bewegten Bauteils (f) in bezug auf das Auslöseglied verändert (Fig. 3,4, 5,7 und 8@.
    8. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Verstellglied aus einem doppelarmigen Hebel (c, Cl) besteht, der um einen Punkt des Auslösegliedes (g) drehbar ist und von dem ein Arm (e) mittels eines Antriebes (d) betätigt wird, während der andere Arm (cd, der Bewegung des ersten folgend, seinen Abstand (x) bzw. den Abstand (x) eines von ihm bewegten Bauteiles in bezug auf den Auslöser (a, b) verändert (Fig. 9).
    9. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Verstellglied (c, e,) EMI4.4
AT121886D 1928-02-13 1929-02-08 Verfahren und Vorrichtung zum Eichen und Einstellen von Überstromauslösern in elektrischen Selbstschaltern. AT121886B (de)

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