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Verpackung von festem Kohlendioxid.
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Wenn beispielsweise die angenommenen drei Schichten von lOzölligen Eiswürfeln, die je neun Würfel enthalten, einfach in einem dickwandigen Balsaholzkasten eingeschlossen werden, so ist das Eis für alle praktischen Zwecke gegen äussere Wärme isoliert. Es hat sich aber gezeigt, dass nichtsdestoweniger rein lokale Wärmebedingungen innerhalb des Kastens nachteilige Einwirkungen auf das Eis ausüben, welche zur Erreichung genügender Wirtschaftlichkeit Korrektur verlangen. Wärmeströmungen im Inneren des Kastens (ungeachtet der Wirksamkeit der Isolierung durch die Kastenwände) haben die Tendenz, ungleichmässige und unsymmetrische Erosion des Eises hervorzubringen, die an manchen Stellen mit
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und Formen zu liefern.
Die eben erwähnten nachteiligen Wirkungen werden durch Anwendung des Verfahrens und der Vorrichtungen gemäss der vorliegenden Erfindung auf ein praktisches Mindestmass gebracht. Gemäss der Erfindung wird das Eis innerhalb des es unmittelbar einschliessenden, bei Aufbewahrung, Beförderung oder Anwendung benutzten Behälters gegen direkte Berührung oder Beeinflssuung durch Wärmeströmungen geschützt. Es ist bekannt (deutsches Patent Nr. 436.243), Kohlensäureschnee oder Eis innerhalb eines isolierenden Behälters unterzubringen und diesen Behälter in eine grosse Kammer einzusetzen, welche gekühlt werden soll. Bei dieser älteren Einrichtung ist aber kein Schutz des Schnees oder Eises gegen Wärmeströmungen gegeben, welche innerhalb des Behälters selbst auftreten.
Die Wichtigkeit dieses Unterschiedes ergibt sich dem Fachmann leicht aus der folgenden Beschreibung.
Ein Ausführungsbeispiel des Verfahrens und einer Einrichtung zur Benutzung des Verfahrens kann zweckmässig unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen erläutert werden. In diesen ist
Fig. 1 ein Schaubild eines Kohlensäureeisbloekes, welcher in einem Papiersack eingeschlossen ist, wobei einige Teile des Sackes abgebrochen und im Querschnitt gezeichnet sind. Fig. 2 zeigt in Seitenansicht teilweise im Schnitt ein Isoliergefäss zur Aufbewahrung oder Beförderung, welches übereinandergelegte Eisblöcke enthält, deren jeder in einem Papiersack eingeschlossen ist.
Fig. 3 zeigt schematisch, wie bei Blöcken, welche nicht gemäss der Erfindung geschützt sind, innerhalb des Behälters allgemeine Konvektionsströme oder eine Wärmezirkulation eintritt und Wirbelströme gebildet werden, die in der Nähe des oberen Endes der aufeinanderliegenden Eisblöcke ungleichmässige Erosion veranlassen.
Der Aufbewahrungsbehälter nach Fig. 2 umfasst einen Boden 1, Seitenwände 2, 3 und einen Deckel 4 aus isolierendem Material, beispielsweise Balsaholz. Innerhalb des Behälters befinden sich drei Schichten von Eisblöcken 5, 5, 6,6, 7,7. Jeder Block ist in einem besonderen Papiersack 8 eingeschlossen, ent-
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gesichert werden.
Fig. 3 zeigt in etwas übertriebenes Verhältnissen, dass nach einer gewissen erheblichen Zeit jeder einzelne Block, wenn er in seinem Papiersaek (oder einer entsprechenden Schutzhülle) eingeschlossen ist, etwas rascher an der oberen Fläche als an der unteren Fläche sublimiert und verbraucht wird. Dies wird durch das Auftreten einer Wärmezirkulation innerhalb des Papiersackes hervorgebracht.
Die Umschliessung jedes Blockes mit einem Papiersack od. dgl. schafft jedoch einen Schutz zwischen dem Eis und den allgemeinen Wärmeströmungen innerhalb des Behälters, welcher die ungleichförmigen Erosionen jedes Eisblockes und der Eisblöcke an verschiedenen Stellen des Behälters auf ein Minimum zurückführt. Der Erfolg der beschriebenen Anwendung einzelner Papiersäeke od. dgl. zur Aufnahme der Eisblöcke besteht
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und Gestalt erhalten werden, so dass ihre Abweichungen für gewerbliche Zwecke vernachlässigt werden können.
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sammengelegt.
Man erkennt, dass die oberen Blöcke 7 in höchstem Masse der zerstörenden Einwirkung der Wärmezirkulation ausgesetzt sind, die sieh zwischen den oberen und den unteren Teilen der Kammer ergibt und durch die senkrechten Pfeillinien angedeutet ist. Ferner wirken im oberen Teil des Behälters die Wirbelströme, die bei S angedeutet sind, in verstärktem Masse.
Jeder solcher Behälter, wie in den Zeichnungen angedeutet, ist ferner in gewissem Masse dem Eindringen von Luft in das Innere ausgesetzt. Diese Luft wird in dem Wärmekreislauf im Inneren des Behälters eingesehlossen. Das Vorhandensein von Luft würde bei der Einrichtung nach Fig. 3 an und für sich eine zerstörende Wirkung auf das Eis ausüben. Demgegenüber hat. wenn jeder Eisblock durch
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Eisblock in verhältnismässig reiner und statischer Umgebung von Kohlensäuregas gehalten wird, welche den Schutz des Eises gegen die Wärmeströmung und die Luft im Inneren des Behälters befördert.
Dabei kann der Behälter oder Sack aus Papier od. dgl. so dünn sein und so wenig Einfluss auf die Wärmeisolation lzaben, dass der im Sack eingeschlossene Block unmittelbar in kühlende Verbindung mit dem zu kühlenden 5 Gegenstand gebracht werden kann, während die Dauerhaftigkeit und Wirksamkeit des umhüllten Eises in beträchtlichem Masse gefördert wird.