AT121618B - Verpackung von festem Kohlendioxyd. - Google Patents

Verpackung von festem Kohlendioxyd.

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AT121618B
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  Verpackung von festem   Kohlendioxid.   
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   Wenn beispielsweise die angenommenen drei Schichten von lOzölligen Eiswürfeln, die je neun Würfel enthalten, einfach in einem dickwandigen Balsaholzkasten eingeschlossen werden, so ist das Eis für alle praktischen Zwecke gegen   äussere Wärme   isoliert. Es hat sich aber gezeigt, dass nichtsdestoweniger rein lokale   Wärmebedingungen   innerhalb des Kastens nachteilige   Einwirkungen   auf das Eis ausüben, welche zur   Erreichung genügender Wirtschaftlichkeit   Korrektur   verlangen. Wärmeströmungen im   Inneren des Kastens (ungeachtet der Wirksamkeit der Isolierung durch die Kastenwände) haben die Tendenz,   ungleichmässige   und unsymmetrische Erosion des Eises hervorzubringen, die an manchen Stellen mit 
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 und Formen zu liefern. 



   Die eben erwähnten nachteiligen Wirkungen werden durch Anwendung des Verfahrens und der Vorrichtungen gemäss der vorliegenden Erfindung auf ein praktisches Mindestmass gebracht. Gemäss der Erfindung wird das Eis innerhalb des es unmittelbar einschliessenden, bei Aufbewahrung, Beförderung oder Anwendung benutzten Behälters gegen direkte Berührung oder   Beeinflssuung durch Wärmeströmungen   geschützt. Es ist bekannt (deutsches   Patent Nr.   436.243), Kohlensäureschnee oder Eis innerhalb eines isolierenden Behälters unterzubringen und diesen Behälter in   eine grosse Kammer   einzusetzen, welche gekühlt werden soll. Bei dieser älteren Einrichtung ist aber kein Schutz des Schnees oder Eises gegen Wärmeströmungen gegeben, welche innerhalb des Behälters selbst auftreten.

   Die Wichtigkeit dieses Unterschiedes ergibt sich dem Fachmann leicht aus der folgenden   Beschreibung.   



   Ein   Ausführungsbeispiel   des Verfahrens und einer   Einrichtung   zur Benutzung des Verfahrens kann zweckmässig unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen erläutert werden. In diesen ist
Fig. 1 ein Schaubild eines Kohlensäureeisbloekes, welcher in einem Papiersack eingeschlossen ist, wobei einige Teile des Sackes abgebrochen und im Querschnitt gezeichnet sind. Fig. 2 zeigt in Seitenansicht teilweise im Schnitt ein Isoliergefäss zur Aufbewahrung oder   Beförderung,   welches übereinandergelegte   Eisblöcke   enthält, deren jeder in einem Papiersack eingeschlossen ist.

   Fig. 3 zeigt schematisch, wie bei   Blöcken,   welche nicht gemäss der Erfindung geschützt sind, innerhalb des Behälters allgemeine Konvektionsströme oder eine Wärmezirkulation eintritt und Wirbelströme gebildet werden, die in der Nähe des oberen Endes der aufeinanderliegenden Eisblöcke   ungleichmässige   Erosion veranlassen. 



   Der   Aufbewahrungsbehälter nach Fig.   2 umfasst einen Boden 1, Seitenwände 2, 3 und einen Deckel 4 aus isolierendem Material, beispielsweise Balsaholz. Innerhalb des Behälters befinden sich drei Schichten von   Eisblöcken   5, 5, 6,6, 7,7. Jeder Block ist in einem besonderen   Papiersack   8 eingeschlossen, ent- 
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 gesichert werden. 



   Fig. 3 zeigt in etwas   übertriebenes   Verhältnissen, dass nach einer gewissen erheblichen Zeit jeder einzelne Block, wenn er in seinem Papiersaek (oder einer entsprechenden   Schutzhülle)   eingeschlossen ist, etwas rascher an der oberen Fläche als an der unteren Fläche sublimiert und verbraucht wird. Dies wird durch das Auftreten einer Wärmezirkulation innerhalb des Papiersackes hervorgebracht.

   Die Umschliessung jedes Blockes mit einem   Papiersack   od. dgl. schafft jedoch einen Schutz zwischen dem Eis und den allgemeinen   Wärmeströmungen   innerhalb des Behälters, welcher die   ungleichförmigen   Erosionen jedes Eisblockes und der   Eisblöcke   an verschiedenen Stellen des Behälters auf ein Minimum   zurückführt.   Der Erfolg der beschriebenen   Anwendung einzelner Papiersäeke od. dgl.   zur Aufnahme der   Eisblöcke   besteht 
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 und Gestalt erhalten werden, so dass ihre Abweichungen für gewerbliche Zwecke vernachlässigt werden können. 
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 sammengelegt.

   Man erkennt, dass die oberen   Blöcke   7 in höchstem   Masse der   zerstörenden Einwirkung der Wärmezirkulation ausgesetzt sind, die sieh zwischen den oberen und den unteren Teilen der Kammer ergibt und durch die senkrechten Pfeillinien angedeutet ist. Ferner wirken im oberen Teil des Behälters die Wirbelströme, die bei S angedeutet sind, in verstärktem Masse. 



   Jeder solcher Behälter, wie in den Zeichnungen angedeutet, ist ferner in gewissem   Masse dem   Eindringen von Luft in das Innere ausgesetzt. Diese Luft wird in dem Wärmekreislauf im Inneren des Behälters eingesehlossen. Das Vorhandensein von Luft würde bei der Einrichtung nach Fig. 3 an und für sich eine zerstörende Wirkung auf das Eis ausüben. Demgegenüber hat. wenn jeder Eisblock durch 
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   Eisblock in verhältnismässig reiner und statischer Umgebung von Kohlensäuregas gehalten wird, welche den Schutz des Eises gegen die Wärmeströmung und die Luft im Inneren des Behälters befördert.

   Dabei   kann der Behälter oder Sack aus Papier od. dgl. so dünn sein und so wenig Einfluss auf die Wärmeisolation   lzaben,   dass der im Sack eingeschlossene Block unmittelbar in kühlende Verbindung mit dem zu kühlenden   5 Gegenstand gebracht werden kann,   während die Dauerhaftigkeit und Wirksamkeit des umhüllten Eises in   beträchtlichem   Masse gefördert wird.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verpackung von festem Kohlendioxyd zur Verminderung der Verdampfllngsverluste beim Transport und bei der Anwendung, dadurch gekennzeichnet, dass das in wärmeisolierenden Transportkästen befind- EMI3.1 EMI3.2
AT121618D 1927-11-22 1928-10-27 Verpackung von festem Kohlendioxyd. AT121618B (de)

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