AT121166B - Kupplung, welche zwei Wellen immer nur für eine ganze Umdrehung oder ein Vielfaches davon in beiden Drehrichtungen schaltet. - Google Patents

Kupplung, welche zwei Wellen immer nur für eine ganze Umdrehung oder ein Vielfaches davon in beiden Drehrichtungen schaltet.

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AT121166B
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Bernhard Weiner
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Bernhard Weiner
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Kupplung, welche zwei Wellen immer nur für eine ganze Umdrehung oder ein
Vielfaches davon in beiden Drehrichtungen schaltet. 



   Kupplungen, welche zwei oder mehrere Wellen für beide Drehrichtungen für eine ganze Umdrehung oder ein vorher bestimmtes Vielfaches davon miteinander kuppeln, sind bisher in einfacher und betriebs- sicherer Anordnung nicht bekannt. 



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist nun eine Kupplung, welche die Umdrehungen einer ) Antriebswelle auf eine getriebene Welle immer nur für eine ganze Umdrehung oder für ein Vielfaches davon, u. zw. für beide   Drehriehtungen   der getriebenen Welle überträgt, wobei die Kupplung äusserst einfach und in ihrer Wirkungsweise vollkommenst zuverlässig ist. Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass ein Kupplungsteil von einer Mitnehmervorrichtung der treibenden Welle mitgenommen wird und der die Mitnahme bewirkende Teil des mitgenommenen Kupplungsteiles nach   vollendeter   ganzer
Umdrehung durch Auflaufen auf einen beweglichen Kupplungsteil die Verbindung zwischen Mitnehmer- vorrichtung und mitgenommenem Kupplungsteil lost.

   Durch Einschalten von Zahnräderpaaren, die mit je einer Kupplungsvorrichtung verbunden werden können, wobei die Kupplungsvorrichtungen zwang- läufig in Abhängigkeit voneinander gesteuert werden können, wird das Einkuppeln für beide Drehrichtungen gewährleistet. 



   In den Zeichnungen ist schematisch ein Ausführungsbeispiel der Kupplung nach der Erfindung dargestellt und stellt   Hg.   1 eine Seitenansicht mit teilweisen Schnitten der Kupplung dar, Fig. 2 zeigt einen   Grundriss   der Kupplung. Fig. 3 zeigt eine Ansicht der Kupplung von der Antriebsseite. Fig. 4,
5, 6,7 zeigt einzelne Details perspektivisch dargestellt. Fig. 8 zeigt die beispielsweise Ausführung eines
Elektromagneten für den Fall einer elektromagnetischen Betätigung der Kupplung. 



   Die Kupplung besitzt zwei Antriebswellen 4 und 4', welche mittels der Kegelräder 2,3 durch 
 EMI1.1 
 
Mit jeder dieser Wellen ist eine Scheibe   42   verbunden (Fig. 1, 3, 4), welche zwei Mitnehmernasen 41 besitzt. Diese Scheibe 42 rotiert innerhalb einer mit der Kupplungswelle 6 fix verbundenen Scheibe 5 m, welche an einer Stelle den radialen Schlitz 43   (Fig.   4) hat. In diesem Schlitz 43 ist das Kupplungs- 
 EMI1.2 
 verbunden ist. Die Hebel 13, 14 sind über der Horizontalplatte 45 in der Säule 15 kreuzweise drehbar gelagert. In der Horizontalplatte 45 laufen auf Kugeln die Schlitten 16 mit den Anschlagbolzen 46, welche wiederum durch die Druckfedern 36 und 37 abgefedert sind und die halbmondförmigen Teile 44 an ihrem nicht abgefederten Ende haben.

   Die Bolzen 18 der Hebel 13 und 14. welche Hebel mittels nicht 
 EMI1.3 
 sind, ruhen auf   Gleitstücken   19 und 20 auf, welche wiederum in einem Schlitze der Scheiben 7 und 8 beweglich sind und welche durch die Druckfeder. 34 nach unten abgefedert sind. In den Scheiben 7 und 8 läuft wieder je eine Scheibe, die genau so ausgebildet ist wie die Scheiben 42 mit Nasen 41 und welche mit zwei ineinandergreifenden Zahnrädern 21 und 22 fest verbunden sind, ebenso wie mit den getriebenen Wellen 23 und 46, von denen jedoch nur eine, 23, als getriebene Welle in Betracht kommt und die andere 
 EMI1.4 
 

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 innerhalb einer mit dem Kupplungsgestell verbundenen Brille 33, welche die Schlitze   40      trägt (Fig. 6).   



  Die Scheiben 7 und 8 sind mit den Kupplungswellen 6 fest verbunden. Alle Wellen sind in den Lagern   25,   
 EMI2.1 
 senkt sich der Hebel 13 auf dieser Seite und gibt dem Gleitstück 19 den Weg nach oben frei. Zwischen der getriebenen Welle 46 und der Kupplung besteht nun keine andere Verbindung als über die Zahnräder   21,   22, so dass die Scheibe 8 in Ruhe bleibt und nur die Scheibe 7 mit der durch das Gleitstück 20 jetzt gekuppelten getriebenen Welle 23 die Drehung der Welle 4 in derselben Drehrichtung mitmacht. 



  Wird sofort oder wann immer während der Umdrehung der Hebel 49 losgelassen, so gleitet der & chlitten 16 zurück und nach erfolgter ganzer Umdrehung der Scheibe 5 fährt die Nase 10 des Gleitstückes 9 auf den   halbmondförmigen   Teil des Schlittens auf, wird gehoben, hebt ihrerseits das GleitstÜck 31 und fährt 
 EMI2.2 
 ausgekuppelt, gleichgültig zu welchem Zeitpunkte der Drehung die Kupplung gelöst wurde. 



   Wird nun der Hebel 50 verdreht, wird der andere Schlitten seitlich   gedrückt,   der Hebel 14 fällt auf der Seite des Bolzens 12 nach unten, nachdem die Kupplung zwischen 4'und 5'wiederum hergestellt 
 EMI2.3 
 getriebenen Welle   23.   Diese wird vielmehr jetzt über die Zahnräder 22 und 21 angetrieben. Da sich jetzt das Zahnrad 22 in derselben Richtung dreht wie die angetriebene Welle   4',   so wird die getriebene 
 EMI2.4 
 getriebenen Wellen 4 und 4'mitmachen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Kupplung, welche zwei Wellen immer nur für eine ganze Umdrehung oder ein Vielfaches davon in beiden Drehrichtungen schaltet, dadurch gekennzeichnet, dass durch Anordnung von zwei gleichartigen 
 EMI2.5 
 in zwangläufiger Verbindung ist, die Umdrehbarkeit der Drehrichtung erzielt, wobei jeder der einzelnen
Kupplungsteile von der Hauptwelle   (1)   durch Nebenwellen   (4   bzw.   4')   in Drehung versetzt wird, sobald ein Mitnehmerglied   (9)   in der zur Tätigkeit kommenden Kupplung in Eingriff mit einem Klinken- rad (42) kommt und durch eine Hebelübertragung   3   bzw.   14)   die Einschaltung des   Mitnehmergliedes   eines Kupphungsteiles (5' bzw.

   5) die Ausschaltung des Mitnehmergliedes (19) des angetriebenen Teiles des benachbarten Kupplungsteiles   (8   bzw. 7) bewirkt.

Claims (1)

  1. 2. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Kupplungsteil (5'bzw. 5) von der ständig in Umdrehung befindlichen treibenden Welle (1) durch Einschalten eines Mitnehmergliedes (9) in Umdrehung versetzt wird und in Drehbewegung durch Auflaufen eines Ansatzes (10) des Mitnehmer- gliedes auf eine vorbestimmte Bahn (44) eingestellt wird.
    3. Kupplung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Mitnehmerglied (9) des anzutreibenden Kupplungsteiles (5 bzw. 5') mit einem Ansatz (10) oder Nase versehen ist, welcher nach erfolgter Einkupplung mit dem Klinkenrad der treibenden Welle durch Auflaufen auf eine EMI2.6
    5. Kupplung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Einschaltung des Mitnehmergliedes (9) auf Seite der treibenden Welle (4 bzw. 4') durch eine Übersetzung (13 bzw. auf das Mitnehmerglied (19 bzw. 20) auf Seite der getriebenen (23 bzw. 46) bewirkt wird.
    6. Kupplung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Einfallen des Mitnehmergliedes (9) in das zugehörige Klinkenrad j ! bzw. 42) durch Verstellung der Anlaufbahn (44) ermöglicht wird.
    7. Kupplung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlaufbahn (44) für die Mitnehmerglieder (9) durch Verschiebung oder durch Verdrehen in oder ausserhalb der Umdrehungs- bahn gebracht wird, wobei die Steuerung von Hand aus mechanisch oder elektrisch in Zwangläufigkeit mit der Umdrehung der treibenden Welle (4 bzw. 4') erfolgt.
    8. Kupplung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass in der Umlaufbahn der Nase des Mitnehmergliedes (9) mehrere Auflaufbahnen (44) in beliebigem Winkelabstand voneinander angeordnet werden, welche in Abhängigkeit voneinander so gesteuert werden, dass auch kleinere Winkelbewegungen als 360 von der Kupplung genau gesteuert werden können.
AT121166D 1929-07-12 1929-07-12 Kupplung, welche zwei Wellen immer nur für eine ganze Umdrehung oder ein Vielfaches davon in beiden Drehrichtungen schaltet. AT121166B (de)

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