AT120749B - Hüpfersteuerung für Stufentransformatoren. - Google Patents

Hüpfersteuerung für Stufentransformatoren.

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AT120749B
AT120749B AT120749DA AT120749B AT 120749 B AT120749 B AT 120749B AT 120749D A AT120749D A AT 120749DA AT 120749 B AT120749 B AT 120749B
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Inventor
Fritz Dipl Ing Rampacher
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Siemens Ag
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  • Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Hilpferstellerung   fiir Stufentransformatoren. 



   Bei Hüpfersteuerungen an Stufentransformatoren mit Drosselspulen wird in der Regel beim Überschalten zunächst der Hüpfer. der das eine Ende der Drosselspule an eine Transformatorenanzapfung anschliesst, abgeschaltet und dann dasselbe Ende der Drosselspule durch einen anderen Hüpfer an eine hoher oder tiefer gelegene Anzapfung geschaltet. Bei einem schnellen Schalten hat sich vielfach gezeigt, dass durch die beiden untereinander abwechselnden Hüpfer, die ja unmittelbar an demselben Ende der Drosselspule liegen. die beiden untereinander abwechselnden Transformatoranzapfungen kurzzeitig verbunden und so die dazwischenliegenden   Transformatorwindungen   kurzgeschlossen werden, da vielfach der Lichtbogen am abzuschaltenden Hüpfer noch nicht erloschen ist, wenn der andere Hüpfer einschaltet.

   Durch gegenseitige Verriegelung der Hüpfer hat man versucht. diesem Nachteil abzuhelfen, doch 
 EMI1.1 
 so dass auch bei einwandfreiem Arbeiten der Verriegelungseinrichtungen immer noch Kurzschlüsse auftreten können. Nach der Erfindung soll die genannte   Kurzschlussgpiahr dadurch   vermieden werden, dass die elektrischen Hüpfer derart   ausgebildet werden, dass   sie schnell   abfallen,   aber langsam einschalten. Dies lässt sich durch zusätzliche Einrichtungen an den Hüpfern erreichen. Bei der grossen Zahl der Hüpfer wie sie insbesondere bei   Stufentransformatoren   von Wechselstromlokomotiven vorliegen, bedeutet dies aber eine sehr kostspielige Zusatzeinrichtung.

   Nach einer weiteren Erfindung kann der hierin liegende Nachteil dadurch vermieden werden. dass die Steuerstromkreise für die einzelnen Hüpfer, beispielsweise durch die Führerschaltwalze. an eine   beschränkte   Anzahl von Relais gelegt wird. durch die der hiemit vorbereitete   Steuerstromkreis in vorbeschriebener Weise schnell unterbrochen bzw.   langsam geschlossen   wird. Hiehei können mehrere Hüpfer, soweit sie   nie gleichzeitig gesteuert werden müssen. an ein und dasselbe Relais gelegt werden, wodurch die Zahl der mit einer zusätz- 
 EMI1.2 
 Uhrwerk oder Luftbremseinrichtungen, erfolgen.

   Bei Gleichstromstenerkreisen ergiht sich eine besonders einfache Ausführungsform durch die Verwendung von mit den Relais in Reihe geschalteten Drosselspulen, durch die das Ansteigen des   Einschaltstromstosses verzögert   und so die gewünschte Wirkung erreicht wird. 



   Bei   pneumatischen   oder   elektropneumatischen Hüpfern kann   die rasche Aus-und langsame Einschaltung auch durch entsprechende Bemessung der   Strönmngswege   der Betätigungsluft od. dgl. erreicht werden. Zweckmässig werden hiebei die Querschnitte der Ein-und Aus-   lassorgane entsprechend gewählt.   



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.   Mit 1   ist die   Niederspannungswicklung des Transformators bezeichnet, deren Anzapfungen über Hüpfer 2   untereinander   abwechselnd an zwei Sammelleitungen 3 und-4   gelegt sind, die zu den beiden Enden einer   Doppeldrossel 5 führen, an deren Mitte der Verbraucher ss angeschlossen ist.   Der 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Steuerstromkreis für die   Magnetwicklungen   7 der Hüpfer 2 ist von Erde über die einzelnen Magnetwicklungen über Unterbrechungsstellen 8, 9, 10 zu Kontaktfingern 11 geführt, die durch 
 EMI2.1 
 Unterbrechungsstellen 8, 9, 10 können durch zusätzliche Relais   13, 14   und 15 überbrückt werden,

   die in gleichfalls von der Stellung der   Führerschaltwalze   abhängiger Reihenfolge durch Beläge 16 an eine Gleichstromquelle 17 gelegt werden. Der Anschluss ist hiebei über Drosselspulen 18 geführt, durch die. wie bereits erwähnt, erreicht wird, dass das Einschalten der 
 EMI2.2 
 diese Weise ist zuverlässig erreicht, dass der Lichtbogen an den ausgeschalteten   Hüpfern   in der Zeit zwischen dem Abschalten und dem Einschalten der untereinander abwechselnden   Hüpfer erlischt.   



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Hüpfersteuerung für Stufentransformatoren mit zwischen den Verbraucher und die einzelnen   Anzapfungen   geschalteten Drosselspulen und elektrischen Hüpfern, dadurch   gekenn-   zeichnet, dass die Steuerung der Hüpfer derart ausgebildet ist, dass diese sofort abfallen, aber verzögert schliessen.

Claims (1)

  1. 2. Steuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zweckmässig durch die Führerschaltwalze vorbereiteten Steuerstromkreise der Hüpfer (7, 2) durch eine beschränkte Anzahl von mit entsprechenden Verzögerungseinrichtungen versehenen Relais (13 bis 15) geschlossen bzw. geöffnet werden.
    3. Steuerung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahl der besonderen Relais (13, 14, 15) um mindestens eins grösser ist als die Zahl der gleichzeitig zu steuernden Hüpfer (2).
    4. Steuerung nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch gleichstromerregte Hüpfer (2) bzw. Relais (13-15), in deren Steuerkreis zur Bewegungsdämpfung beim Schliessen eine Drossel (18) eingeschaltet ist.
    5. Steuerung nach den Ansprüchen 1 bis 3 mit pneumatischen oder elektropneumatischen EMI2.3 Luftquerschnitte der Ein-und Auslassorgane derart bemessen sind, dass die Hüpfer schnell abfallen und langsam schliessen. EMI2.4
AT120749D 1928-08-24 1928-10-05 Hüpfersteuerung für Stufentransformatoren. AT120749B (de)

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