AT120388B - Verfahren zur Chromierung leitender Körper. - Google Patents

Verfahren zur Chromierung leitender Körper.

Info

Publication number
AT120388B
AT120388B AT120388DA AT120388B AT 120388 B AT120388 B AT 120388B AT 120388D A AT120388D A AT 120388DA AT 120388 B AT120388 B AT 120388B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
chromium
acid
chromic acid
bath
hydrofluoric
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
August Hollard
Original Assignee
L Orfevrerie D Ercuis Soc Nouv
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by L Orfevrerie D Ercuis Soc Nouv filed Critical L Orfevrerie D Ercuis Soc Nouv
Application granted granted Critical
Publication of AT120388B publication Critical patent/AT120388B/de

Links

Landscapes

  • Inorganic Compounds Of Heavy Metals (AREA)
  • Chemical Treatment Of Metals (AREA)
  • Electroplating And Plating Baths Therefor (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Chromierung leitender Körper. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Chromierung leitender Körper mittels eines fluorborsauren Chrom enthaltenden Bades und kennzeichnet sich dadurch, dass die Hauptmenge des Bades aus   Chromsäure   und aus einer zur Pufferung der Chromsäure genügend grossen Menge von Natrium-   bichromat   besteht und diesem Bade jene geringen Mengen von flussborsaurem Chrom mit oder ohne Zusatz von Flussborsäure zugemischt sind, die neben dem Natriumbichromat noch erforderlich sind, um das Bad im bezug auf seinen Gehalt an freier Chromsäure im Gleichgewicht zu erhalten. 



   Es sind bereits Bäder vorgeschlagen worden, die als   Hauptsalz   fluorborsaures Chrom enthalten, dem Chromsalze, z. B. Chiomsulfat, in geringen Mengen und zur Ergänzung des Säureverlustes, z. B. 



  Flussborsäure zugesetzt werden. Bei der vorliegenden Erfindung stellt jedoch die Konzentration des fluorborsauren Chroms nur einen verschwindend geringen Bruchteil der gesamten Chrommenge des Bades und ist nicht zu dem Zwecke vorhanden, um seine Chromionen an der Kathode abzusetzen. Vielmehr hat der Zusatz   von geringen Mengen von fluorborsaurem   Chrom zu dem erfindungsgemäss verwendeten Gemisch von Chromsäure und Natriumbichromat folgenden Zweck :
Chromsäure allein gibt zufolge Mitabscheidung   grosser Wasserstoffmengen   einen nicht sehr haftfesten Niederschlag. Wird die Dissoziation der Chromsäure durch   Natriumbichromat     zurückgedrängt,   also ein Puffersystem hergestellt, so wird die Menge des vom abgeschiedenen Chrom eingeschlossenen Wasserstoffes stark vermindert.

   Durch den weiteren Zusatz geringer Mengen von flussborsaurem Chrom wird die Wasserstoffionenkonzentration noch weiter zurückgedrängt und werden die einzelnen Bestandteile des Bades derart gepuffert, dass eine   Störung des Gleichgewichtszustandes   des Bades infolge eines Überschusses an Chromsäure sofort aufgehoben wird. Ein solcher Überschuss an Chromsäure kann entweder infolge der augenblicklichen Untätigkeit der Chromanoden oder dadurch entstehen, dass man bei Benutzung unlöslicher Anoden zuviel Chromsäure zusetzt. Sobald nun ein solcher Überschuss auftritt, geht er auf Kosten des fluorborsauren Chroms in Chromchromat über, während die freiwerdende Flussborsäure für den Prozess unschädlich ist.

   Umgekehrt kann ein Mangel an Chromsäure durch Bildung von Chromsäure kompensiert werden, die   durch Einwirkung von Flussborsäure   auf das ehromsaure Chrom entsteht. Die kleinste Menge flussborsauren Chroms, z. B. eine Menge, die weniger als den hundertsten Teil der   Gesamtchrommenge   des Bades ausmacht, genügt um diesen Gleichgewichtszustand zu regeln   und   aufrechtzuhalten. 



   Beispiel : Für je   100 l   Bad verwendet man : Natriumbichromat   25 leg,   Chromsäure   15 leg,   Flussborsaures Chrom 900 g. Gegebenenfalls setzt man dem Bade noch Flussborsäure zu u. zw. zweckmässig in einer Menge, die 200 g Borsäure entspricht. Die Elektrolyse wird am besten bei 45  C und einer Stromdichte von 10-20 Ampere pro Quadratdezimeter   durchgeführt.   



   Das Bad gemäss der Erfindung befindet sich durch die Eigenart seiner Zusammensetzung in einem beständigen Gleichgewicht und zeigt gegenüber den bisher bekannten Chromierungsbädern den Vorteil, dass ein besonders regelmässiger Niederschlag erhalten wird, der auch bei grosser Dicke absolut haftfest ist. Die Menge des eingeschlossenen Wasserstoffes ist hiebei auf ein Minimum reduziert. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zurChromierung leitender Körper mittels eines Chromborfluorverbindungen enthaltenden Bades, gegebenenfalls unter Zusatz von Flussborsäure, dadurch gekennzeichnet, dass einem an sich bekannten Chromsäurebad eine zur Pufferung der Chromsäure genügend grosse Menge von Natriumbichromat und gleichzeitig geringe Mengen von flussborsaurem Chrom zugemischt werden, die neben dem Natriumbichromat noch erforderlich sind, um das Bad in bezug auf seinen Gehalt an freier Chromsäure im Gleichgewicht zu erhalten. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT120388D 1928-01-12 1928-12-18 Verfahren zur Chromierung leitender Körper. AT120388B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR120388X 1928-01-12

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT120388B true AT120388B (de) 1930-12-27

Family

ID=8873233

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT120388D AT120388B (de) 1928-01-12 1928-12-18 Verfahren zur Chromierung leitender Körper.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT120388B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2457582C3 (de) Wäßriges, saures, galvanisches Chrombad auf Cr (IH)-Basis
DE2600654A1 (de) Verfahren zur herstellung von elektrolytisch verchromten stahlblechen
EP0118480A1 (de) Nachverdichtungsverfahren.
DE529848C (de) Verfahren zur Erzeugung elektrolytischer Niederschlaege von Metallen der Platingruppe
DE2943049A1 (de) Loesung und verfahren zum elektroplattieren von chrom oder chromlegierungen
AT120388B (de) Verfahren zur Chromierung leitender Körper.
DE855188C (de) Verfahren zum Elektropolieren von Nickel und nickelhaltigen Legierungen und hierzu geeigneter Elektrolyt
DE2818780C2 (de)
DE2251103A1 (de) Saures bad fuer die zinkelektroplattierung
DE1935821C (de)
DE2511119A1 (de) Zusatzmittel fuer die elektroplattierung
DE1621160A1 (de) Sauere Verzinkung
DE398054C (de) Verfahren zur elektrolytischen Abscheidung von metallischem Chrom
DE944038C (de) Verfahren zur elektrolytischen Abscheidung glaenzender Nickelniederschlaege aus galvanischen Baedern
DE615909C (de) Bad fuer die galvanische Kobaltabscheidung
DE957894C (de) Bad und Verfahren zum galvanischen Abscheiden von Nickelüberzügen in gleichmässiger Schichtstärke
DE688814C (de) freien Nickelniederschlaegen
DE699021C (de) Verfahren zur Herstellung von glaenzenden Nickelueberzuegen
AT201964B (de) Elektrolyt zur Erzeugung von Chromniederschlägen aus wässerigen Chromsäurelösungen
DE655494C (de) Verfahren zur Abscheidung metallischen Chroms
DE809739C (de) Verfahren zum elektrolytischen Niederschlagen von Rhodium
DE877848C (de) Verfahren zur Verbesserung der Eigenschaften von fuer elektrolytische Zwecke bestimmten Loesungen, insbesondere galvanischen Baedern
DE1085003B (de) Bad und Verfahren zum galvanischen Abscheiden von Rhodiumueberzuegen
DE688720C (de) Verfahren zur Aufbringung galvanischer Metallueberzuege auf Chromlegierungen
DE727685C (de) Verfahren zur Herstellung konzentrierter Diazoloesungen aus festen Diazoniumchlorid-Chlorzinkdoppelsalzen