AT120093B - Einrichtung zur Erzeugung elektromagnetischer Schwingungen. - Google Patents

Einrichtung zur Erzeugung elektromagnetischer Schwingungen.

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AT120093B
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Miroslav Plohl
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zur Erzeugung elektromagnetischer Schwingungen. 



   Der Gegenstand der Erfindung bildet eine weitere Ausgestaltung der im Pat. Nr. 116170 beschriebenen Einrichtung zur Erzeugung hochfrequenter Schwingungen und besteht darin, dass ein Induktivität und Kapazität enthaltender Kreis mit einer oder mehreren Funkenstrecken bzw. Systemen gleicher oder ähnlicher Charakteristik zu einer Stromquelle in Serie geschaltet ist. Eine derartige Schaltung wird gemäss der Erfindung durch Anwendung einer zweiten Funkenstrecke-oder eines Systems gleicher oder ähnlicher Charakteristik zu einem besonders einfachen und wirksamen Gegenfunkensystem ausgebildet, wobei jede Funkenstrecke einerseits an je einem Pol der Kapazität, anderseits an dem einen Pol der Stromquelle angeschlossen wird, deren anderer Pol mit dem Kondensatorkreis verbunden ist. 



   In der Zeichnung ist ein beispielsweises Schaltschema gemäss der Erfindung dargestellt. 



   Ein Schwingungskreis, enthaltend die Kapazität C und Induktivität L, wird im Punkte A mit dem einen Pol einer geeigneten Stromquelle derart verbunden, dass der Speisepunkt   A   die   Induktivität   L in zwei Teile Li und   L2   teilt. Wie in den im Hauptpatente beschriebenen Fällen haben auch hier die beiden Platten 1 und 2 des Kondensators C gleiches Potential, der Kondensator ist also nicht geladen. An die beiden Platten des Kondensators werden je eine Funkenstreeke oder System gleicher bzw. ähnlicher Charakteristik Fi und F angeschlossen, deren untere Hälften mit dem zweiten Pol der Stromquelle verbunden sind. In die Zuleitungen zu den unteren Hälften der Funkenstrecke bzw. zum Speisepunkte   A   werden nach Bedarf Drosselspulen und Widerstände D, Reingeschaltet. 



   Wird die Spannung der Stromquelle bis zur Zündspannung gesteigert, so springt in Fi oder Fa ein Funke über. Dieser Funkenübergang hat eine Ladung des Kondensators über jene Hälfte des Sehwingungskreises zur Folge, die zur nicht in Aktion getretenen Funkenstrecke führt, da der Verschiebungstrom im Kondensator seine Fortsetzung im Leitungsstrom der eben bezeichneten Leitungshälfte findet. 



  Hat beispielsweise der Funkenübergang in   F1   stattgefunden, so fliesst der Strom über.   A-L2   zur Kondensatorplatte 2. Sobald der Stromübergang in   F1   abgelaufen ist, verschwindet der Strom über   A-L2   und setzt gleichzeitig   über-A-L   zur Platte 1 ein, da die Stromquelle bestrebt ist, die Platte des Kondensators C auf gleiche Spannung zu setzen. Hiedurch steigt das Potential der Platte 2 und der Funken- übergang in F setzt ein. Der durch den Funkenübergang verursachte Verschiebungsstrom im Kondensator 
 EMI1.1 
 Aktionen das früher beschriebene Spiel wiederholt sich. 



   Bei richtig abgeglichenen Funkenstrecken und Induktivitäten Li und L2, die bei kürzesten Wellen aus einfachen Leiterstücke bestehen können, tritt in regelmässiger Reihenfolge einmal die Funkenstrecke   Fi,   einmal die Gegenfunkenstrecke F2 in Aktion. Durch gegenseitige Kopplung der Induktivtäten können beide Hälften des Sehwingungskreises in straffe gegenseitige Abhängigkeit gebracht werden. 



  Die Funkenstrecken oder Systeme gleicher oder ähnlicher Charakteristik liegen ausserhalb des Schwingungkreises, stehen also mit diesem in keiner weiteren Beziehung. Der Stoss kann zu einem idealen ausgebildet werden, wenn Stromstärke und Spannung im richtigen Einklang zur Frequenz stehen. 



   Mit dem Schwingungskreise kann ein   strahlungs-und schwingungsfähiges   System in irgendeiner Weise gekoppelt werden, auf welches dann der Schwingungskreis abgestimmt wird. 

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   Aus der eben gegebenen Beschreibung der sich im Kreise CL1-A-L2-C abspielenden Vorgänge geht hervor, dass dieser Kreis nicht notwendigerweise selbst   schwingungsfähig   zu sein braucht. So kann z. B. ein Widerstand R auf die beiden Teile. A-L1-C bzw. A-L2-C verteilt werden, ohne Rücksicht 
 EMI2.1 
 einander gekoppelt werden.   C-L1-1-L2-C   bilden dann ein periodisches System, welches selbst wieder geeignet ist, ein mit ihm gekoppeltes   strahlungs-und schwingungsfähiges   Gebilde auszustossen, so dass dieses letztere unbeeinflusst seine Eigenschwingung ausführen kann. 



   Da die jeweilig in Funktion tretende Funkenstrecke aus dem Schwingung- (bzw. aperiodischen) Systemen ausgeschaltet ist, kann sie dem System jedesmal nur einen einz'gen Stoss erteilen. Durch   ent-   sprechende Wahl der Grössen: Zeitkonstante, Spannung und Strom kann die Stosszahl in ein beliebiges Verhältnis zur Frequenz gebracht werden, bis zur resultierenden ungedämpften Schwingung. 



   Die Übertragung auf den Luftdraht zum Zwecke der   Zeichenübertragung   (Telegraphie, Telephonie   usw. ) kann durch Kopplung oder direkte Schaltung in irgendeiner bekannten Weise durchgeführt werden.   Das gleiche gilt für die Beeinflussung der Schwingungen im Rhythmus der Zeichen. Besonders wirksam ist die Beeinflussung der Speiseleitung zum Punkte A. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur Erzeugung elektromagnetischer Schwingungen nach Pat. Nr. 116170, dadurch gekennzeichnet, dass ein Induktivität und Kapazität enthaltender Kreis   (O-L1-L2-C)   mit einer oder mehreren Funkenstrecken bzw. Systemen gleicher oder ähnlicher Charakteristik zu einer Stromquelle in Serie geschaltet ist.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Funkenstrecken oder Systeme gleicher oder ähnlicher Charakteristik zur Anwendung gelangen, von denen jeder einerseits an je einen Pol der Kapazität, anderseits an den einen Pol der Stromquelle angeschlossen wird, deren anderer Pol mit dem Kondensatorkreis verbunden ist (Speisepunkt. A).
    3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Speisepunkt (. 11) die Induktivität des Kreises Kreises teilt, wobei die Teilinduktivitäten gegebenenfalls einfache Leiterstücke-miteinander gekoppelt sein können.
    4. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass durch geeignete Wahl der einzelnen Bestimmungsstüoke des Schwingungskreises der aperiodische Grenzfall eintritt, wobei der durch die Funkenstrecke bzw. Funkenstrecken oder Systeme gleicher oder ähnlicher Charakteristik direkt angestossene Kreis entsprechend den Übergängen in den Funkenstrecken aperiodisch geladen und entladen wird.
    5. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zum Zwecke der Zeichen- übertragung die Stromwege zu den Funkenstrecken bzw. den Systemen gleicher oder ähnlicher Charakteristik beeinflusst werden : EMI2.2
AT120093D 1928-01-13 1928-01-13 Einrichtung zur Erzeugung elektromagnetischer Schwingungen. AT120093B (de)

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