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Verdeck für Kraftfahrzeuge.
Die Erfindung betrifft ein Verdeck mit auf Schienen geführten Spriegeln. Sie besteht darin, dass die Spriegel durch kniehebelartige Doppellenker verbunden sind, deren zusammenstossende Enden Kniegelenke bilden, die ein Einknicken der Lenker nur nach aussen gestatten und an-welchen der Verdeckbezug befestigt ist.
In der Zeichnung ist an einem Kraftfahrzeug ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Darin zeigt Fig. 1 die allgemeine Anordnung bei aufgespanntem Verdeck in Seitenansicht, Fig. 2 das Verdeck zur Hälfte gefaltet, Fig. 3 dasselbe vollständig zusammengefaltet. Die Fig. 4 und 5 zeigen die Befestigung des Verdeckes an den Spriegeln. Fig. 6 stellt einen Längsschnitt durch einen Spriegel und seine Führung dar und Fig. 7 eine Seitenansicht auf die Fig. 6.
Nach Fig. l besteht das Kraftfahrzeug aus einem Wagenkasten 1 mit Ständern 2, zwischen denen Glasfenster 24 verschiebbar angeordnet sind, und aus einer diese Ständer verbindenden Schiene 3, welche gleichzeitig die Führung für die das Verdeck 4 tragenden Spriegel 5 bildet. Die Schiene ist röhrenförmig und auf der Oberseite mit einem Längsschlitz 6 (Fig. 6) für die Spriegel versehen. Diese sind mittels zylindrischer Füsse 7 in den röhrenförmigen Längsschienen geführt und mittels Seilen verschiebbar. Das Seil 8 ist endlos und einerseits auf neben dem Hintersitz 9 des Wagens angeordneten Windetrommeln 10 aufgewickelt und anderseits über Rollen 11 geführt.
DieFüsse 7 der Spriegel sind auf den beiden Seilsträngen, u. zw. auf dem zu den Rollen hin-und dem von den Rollen zurückführenden Strang, lose aufgereiht und besitzen zu diesem Zweck zwei entsprechende Durchbohrungen 12. Jedoch ist der vorderste Spriegel 13 mit dem einen Seilstrang fest verbunden und dient als Schlepper für die übrigen Spriegel, indem er beim Drehen der Winde in der einen Richtung beim Aufspannen des Verdeckes die Spriegel mit Hilfe des sie verbindenden Verdeckes mitnimmt und beim Drehen der Winde in der andern Richtung für das Zusammenfalten des Verdeckes die übrigen Spriegel zusammenstösst.
Im gezeigten Beispiel sind fünf für den gerade verlaufenden Teil des Verdeckes bestimmte Spriegel in den Längsschienen geführt, während zwei für das Verdeck des hinteren Wagenendes bestimmte Spriegel 14 und 15 von umlegbaren Stützen gehalten werden.
Davon ist die Stütze 16 nahe ihrem unteren Ende bei 17 gelagert, wobei eine an einer Verlängerung angreifende Zugfeder 18 bestrebt ist, sie aufzurichten. Oberhalb ihres Lagers 17 ist an der Stütze 16 bei 19 eine zweite Stütze angelenkt, welche mit ihrem Spriegel 15 den in einem Winkel ausladenden Teil des Verdeckes zu stützen bestimmt ist. Die grössere Länge der Stütze 20 ist so bemessen, dass beim Zusammenfalten der Spriegel 15 gleichsam die Unterlage bildet für die nach aussen geworfenen Falten des von den darüberliegenden Spriegeln gehaltenen Verdeckes (Fig. 3).
Um beim Zusammenfalten eine regelmässige Faltung des Verdeckes zwischen den Spriegeln nach aussen zu sichern, sind die zwischen den Spriegeln 13 und 14 liegenden Spriegel 5 unter sich und mit den Spriegeln 13 und 14 durch kniehebelartige Doppellenker 22 verbunden, deren zusammenstossende Enden Kniegelenke 23 bilden, die ein Einknicken der Lenker 22 nur nach aussen gestatten und an denen der Verdeckbezug 4 befestigt ist, so dass ein Durchbiegen des Verdeckes nach innen verhindert ist.
Die Bewegung der Windentrommel 20 geschieht mittels Kurbel, für welche auf der Aussenseite der Wagenwand ein nicht gezeigtes Loch zum Einstecken vorgesehen ist.
Statt eines runden Seiles können auch mit Vorteil flache oder andere Bänder verwendet werden.
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