DE566411C - Huelle fuer Reservereifen von Kraftfahrzeugen - Google Patents

Huelle fuer Reservereifen von Kraftfahrzeugen

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DE566411C
DE566411C DER80871D DER0080871D DE566411C DE 566411 C DE566411 C DE 566411C DE R80871 D DER80871 D DE R80871D DE R0080871 D DER0080871 D DE R0080871D DE 566411 C DE566411 C DE 566411C
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DE
Germany
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pulling
tongues
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cylindrical
motor vehicles
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Expired
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DER80871D
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RYERSON AND HAYNES Inc
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RYERSON AND HAYNES Inc
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D85/00Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials
    • B65D85/02Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials for annular articles
    • B65D85/06Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials for annular articles for tyres

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Hüllen für
Reservereifen von Kraftfahrzeugen. Die bisher gebräuchlichen Reifenhüllen bestehen meist aus Gewebe, welches leicht zerrissen wird und unschön aussieht.
Es sind aber auch schon Reifenhüllen aus Metall bekannt, welche aus zwei Teilen bestehen, deren einer einen Teil des Reservereifens überdeckender, kappenförmiger Teil am Kraftwagen befestigt ist und deren anderer Teil einen Deckel bildet.
Derartige Hüllen haben aber ein verhältnismäßig großes Gewicht und sind umständlich zu handhaben. Außerdem kann durch solche Hüllen der Reservereifen nur geschützt werden, solange er am Kraftwagen befestigt ist. Schließlich sind bei den bekannten Hüllen außer den Einrichtungen zur Befestigung des Hüllendeckels noch besondere Vorkehrungen
ao notwendig, um Bewegungen der Hülle gegenüber dem Reservereifen zu verhindern.
Das Neue der Erfindung besteht darin, daß an dem freien Ende des zylindrischen Teiles der Metallkappe eine Vielzahl von nachgiebigen Zungen und ein alle Zungen erfassendes und gleichzeitig nach innen umlegendes Zugorgan angeordnet ist. Zweckmäßig ist das Zugorgan mit einer Spannvorrichtung versehen. Die Hülle kann ferner an der Innenseite des zylindrischen Teiles Blattfedern aufweisen, welche den Ersatzreifen festlegen.
Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes zeigt die Zeichnung, und zwar:
Fig. ι eine Ansicht der Hülle,
Fig. 2 den Schnitt nach Linie A-A der Fig. ι in vergrößertem Maßstab und bei geöffneter Hülle,
Fig. 3 einen teilweisen Grundriß der Hülle,
Fig. 4 eine Stirnansicht auf das freie Ende des zylindrischen Teiles der Hülle und
Fig. 5 eine andere Ausführungsform des Verschlusses der Hülle.
Die Hülle besteht aus biegsamem Stahl oder anderem ähnlichen Werkstoff und ist zur Erleichterung der Herstellung aus mehreren Teilen zusammengesetzt, die durch Verfalzung, Verschweißung oder auf ähnliche Weise miteinander verbunden sind. Der Ring ι ist entsprechend der Form der einen Reifenseite gewölbt, und sein innerer Rand 2 ist nach einwärts gebogen, so daß eine gewisse Versteifung und eine Rundung erzielt wird, um Verletzungen beim Einbringen des Reservereifens in die Hülle zu vermeiden. Der äußere Rand 3 des Ringes 1 ist aufgebogen und steht durch Verfalzung in Eingriff mit dem entsprechend gebogenen Rand 4 des zylindrischen Teiles 5.
An dem freien Ende ist der zylindrische Teil 5 mit Einschnitten versehen, so daß eine Vielzahl von nachgiebigen Zungen 6 gebildet ist. An den Zungen 6 ist ein als Zugorgan 7 dienender Draht befestigt. Zu dem Zwecke ·
sind die Enden der Zungen 6 zu Ösen 8 aufgebogen, in welchen das Zugorgan 7 geführt ist.
An dem zylindrischen Teil 5 ist eine mit einem Lager 12 versehene Platte 13 befestigt.
An dem Lager 12 ist mittels eines Bolzens'ii ein mit einem Griffansatz 10 versehener Spannhebel 9 angelenkt, durch welchen das Zugorgan 7 gespannt wird und die Zungen 6 nach einwärts gebogen werden. Die Platte 13 ist so lang, daß sie sich über mehrere Zungen 6 erstreckt. Der Spannhebel 9 kann selbstverständlich auch unmittelbar an einem aufgebogenen Ansatz des zylindrischen Teils 5 befestigt sein.
Ein Ende des Zugorgans 7 durchsetzt einen an dem Spannhebel 9 drehbar angebrachten Ansatz 14 und wird in diesem durch eine Klemmschraube 15 verstellbar festgehalten. zo Das andere Ende 16 des Zugorgans 7 ist an einem Vorsprung 17 der Platte 13 befestigt (Fig. 3 und 4).
Um ein Aufklappen des Spannhebels 9 zu ermöglichen, ist das Zugorgan 7 außen über eine oder mehrere Zungen 6' hinweggeführt. Diese können durch einen besonderen, gestrichelt angedeuteten Draht 7' zusammengehalten werden oder ein geschlossenes Stück ohne Einschnitte bilden.
Der zylindrische Teil 5 ist mit einer Rille 17' versehen, welche eine Verstärkung bildet und das Einbiegen der Zungen 6 erleichtert. Die Anbringung der Hülle an einem Reservereif en erfolgt nun in folgender Weise: Die Zungen 6 nehmen in geöffnetem Zustand der Hülle die in Fig. 2 gezeigte Stellung ein, wobei der Spannhebel 9 in die in Fig. 4 gestrichelt angegebene Lage zurückgeschlagen ist. Die Hülle wird sodann über den Reservereifen geschoben und der Spannhebel 9 in die in Fig. 4 in vollen Linien gezeichnete Lage gebracht. Dabei wird auf das Zugorgan 7 ein Zug ausgeübt, so daß die biegsamen Zungen 6 nach innen in die Stellung von Fig. 4 gezogen werden. Bei diesem Vorgang gleitet das Zugorgan 7 in den Ösen 8 der Zungen 6. Das Zugorgan 7 -bleibt so lange in dieser gespannten Lage, bis der Spannhebel 9 wieder von Hand geöffnet wird, da der Angriffspunkt des Zugorgans 7 am Ansatz 14 tiefer liegt als der Drehpunkt 11 des Spannhebels 9. An der Innenseite der Hülle sind zweckmäßig Blattfedern 17" vor- ■ gesehen, welche sich gegen den Reservereifen legen und dessen Spielräume in der Hülle ausgleichen.
Um die Hülle vom Reservereifen abzunehmen, wird der Spannhebel 9 wieder geöffnet, so daß die Zungen 6 die in Fig. 2 gezeichnete Lage einnehmen. Die Hülle kann dann einfach durch seitlichen Zug vom Reservereifen abgenommen werden.
In Fig. 5 ist eine andere Art der Spannvorrichtung dargestellt. In diesem Fall hat die Platte 13 ein Lager 18, welches mit einer Bohrung zur Durchführung des Zugorgans 7 ausgestattet ist. Das freie Ende des Zugorgans 7 ist mit einem Ring 20 versehen, an welchem gezogen wird, um das Zugorgan 7 zu spannen. In das Lager 18 ist eine Stellschraube 19 eingesetzt, welche gegen das Zugorgan 7 drückt und es in seiner Lage festhält. Die Zungen 6 können auch aus federndem Werkstoff bestehen, so daß sie selbsttätig die in Fig. 2 gezeigte Stellung einnehmen.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Hülle für Reservereifen von Kraftfahrzeugen, welche aus' einer einen Teil des Reservereifens überdeckenden Metallkappe besteht, dadurch gekennzeichnet, daß an dem freien Ende des zylindrischen Teiles (5) der Metallkappe eine Vielzahl von nachgiebigen Zungen (6) und ein alle Zungen (6) erfassendes und gleichzeitig nach innen umlegendes feststellbares Zugorgan (7) angeordnet ist.
2. Hülle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugorgan (7) mit einer Spannvorrichtung (9) versehen ist.
3. Hülle nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch am zylindrischen Teil (5) angebrachte, den Ersatzreifen festlegende Blattfedern (17"). "
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DER80871D 1930-05-23 1931-03-01 Huelle fuer Reservereifen von Kraftfahrzeugen Expired DE566411C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US455009A US1911848A (en) 1930-05-23 1930-05-23 Tire cover

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE566411C true DE566411C (de) 1932-12-16

Family

ID=23806992

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DER80871D Expired DE566411C (de) 1930-05-23 1931-03-01 Huelle fuer Reservereifen von Kraftfahrzeugen

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US (1) US1911848A (de)
DE (1) DE566411C (de)
FR (1) FR712040A (de)
GB (1) GB365360A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
US1911848A (en) 1933-05-30
FR712040A (fr) 1931-09-23
GB365360A (en) 1932-01-21

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