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Zigarettenmaschine für zwei Zigarettenstränge.
Es sind Zigarettenmaschinen bekannt, sogenannte Duplexmaschinen, die zwei Zigarettenstränge zu gleicher Zeit erzeugen. Jeder der beiden nebeneinander laufenden Zigarettenstränge hat seine besondere Tabakzuführung, Aufdruckvorrichtung, Papierbandzuführung für die Hüllenbildung, Strangformvorrichtung, Klebe-und Schliessvorrichtung und eigene Zigarettensammler. Nur die Abschneidevorrieh- tung und die Aufreissvorrichtung dienen beiden Strängen gemeinsam. Der Antrieb und die arbeitenden Maschinenteile sind so ausgebildet, dass jede der beiden Strangbildungsvorrichtungen unabhängig von der anderen weiterarbeiten kann, wenn ein Bruch in einem Strang eintritt.
Bei diesem mit etwa 800 Umläufen arbeitenden Maschinen ist die Trägheit des Systems einem glatten Anlassen und Anhalten hinderlich und führt zu starkem Abfall und Verlust an Tabak und Papier.
Daher werden diese Maschinen ebenso wie andere in bekannter Weise mit unternormaler Geschwin- digkeit angelassen. Die Geschwindigkeit wird dann in bekannter Weise allmählich gesteigert, bis die erwünschte Höchstgeschwindigkeit erreicht ist. In bekannter Weise erfolgt auch das Anhalten der Maschine nicht bei der Höchstgeschwindigkeit.
Erfindungsgemäss wird mittels der Steuervorrichtung zuerst die Geschwindigkeit der Hauptwelle herabgesetzt, worauf dann erst eine zur Strangbildung dienenden Vorrichtungen angehalten werden kann. Die die beiden Zigarettenstränge bildenden Formvorrichtungen oder deren Tabakzuführungsvorrichtungen sind mit der Hauptwelle der Maschine durch zwei Kupplungen verbunden, von denen immer nur eine Kupplung ausgerückt werden kann, wenn die Geschwindigkeit der Hauptwelle bereits herabgesetzt ist.
Die beiden Kupplungen können durch ein gemeinsames Steuerorgan gesteuert werden, das mit dem Steuerorgan des Geschwindigkeitswechselgetriebes mittels eines Hubscheibengetriebes verbunden ist.
Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiele.
Fig. 1 und la sind Seitenansichten der Maschine, Fig. 2 und 2 a Grundrisse der Antriebseinrich- tungen zum Zeil im Schnitt, Fig. 3 ist eine Rückansicht nach Linie 3-3 der Fig. la, die den Antrieb der Tabakzuführungsvorrichtung für einen Zigarettenstrang veranschaulicht, Fig. 4 ein Grundriss der Kapplungssteuerung für den Hauptantrieb der beiden Gruppen arbeitender Teile und Fig. 5 ein Einzelteil der Kopplung, Fig. 6 zeigt eine Seitenansicht der Antriebssteuerung, Fig. 7 eine Queransicht nach Linie 7-7 der Fig. 6 ;
und Fig. 8 einen Schnitt nach Linie 8-8 nach Fig. 6, Fig. 9 ist ein Schnitt nach Linie 9-9 der Fig. 6, Fig. 9a zeigt die Teile der Fig. 9 in Ansicht von links und Fig. 9b mehrere Teile der Fig. 9 in Draufsicht, Fig. 10 zeigt einen Schnitt nach Linie 10-10 der Fig. 1.
In den Fig. 1, 1 a, 2 und 2 a bezeichnen A und B die beiden Zigaretten-oder Tabakstränge, C sind die beiden Papierbandrollen, deren untere die Papierbahn für den hinteren Tabakstrang A, die obere die Papierbahn für den vorderen Strang B bildet. D bezeichnet eine Aufdruekvorrichtung mit zwei Zylindern, Farbwalzen usw. zum Aufdrucken von Namen, Monogrammen u. dgl. auf jeden einer Zigarette entsprechenden Längenabschnitt der Papierbahn.
E bezeichnet die mit getrennten Tabakbehältern und Abgaberinnen ausgestattete Doppelvorrichtung zum Liefern des Tabaks für die zu bildenden Tabakstränge oder Schnüre, F sind die beiden Wickelbänder, G die beiden Strangformvorrichtungen, H die beiden K'ebvorrichtungen, J die beiden Vorrichtungen zum Schliessen der Papierhülle, K die gemeinsame Abschneidvorrichtung und L die beiden Abschneidführungen. N bezeichnet die beiden Seheidebänder oder Riemen, die die geschnittenen Zigaretten von der Vorrichtung K empfangen, scheiden und den beiden Fängern oder Aufnehmern 0 zuführen. P ist eine Rinne, in die fehlerhafte Zigaretten eingeworfen werden um durch den Aufschneider Q aufgerissen zu werden, und M ist der Antriebsmotor.
Alle arbeitenden Teile der Maschine sind auf dem mit Standfüssen 12 versehenen Hauptgestell j ! 2
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Auf der Hauptwelle 21 sitzt ein Stirnrad 26, dass mit zwei Zahnrädern 27 und 28 der die beiden Tabakstränge A und B bedienenden Wellen 29 und 30 (Einzelwerkhauptwellen Fig. 8) kämmt. Eine Schnecke 31 der Welle 29 greift in ein Schneckenrad 32 der mittels eines Schaltrades 36, den Druckzylinder 37 des Tabakstranges B antreibenden Welle 35 (Fig. 2a) und ebenso kämmt eine Schnecke 33 der Welle 30 mit einem Schneckenrad 34 auf einer Muffe 38 der Welle 35 zwecks Antriebes des Druckzylinders 40 für den Tabakstrang A mittels eines Schaltrades 39.
Die Bawegung der Hauptwelle 21 wird durch ein Zahnradgetriebe 41, 42,43 (Fig. 2a) auf eine Zwischenwelle 44 übertragen und von dieser Welle durch ein Zahnradgetriebe 45, 46,47 auf eine zweite Hilfswelle 48, deren Schnecken 49 und 50 in Räder 51 und 52 greifen, die auf die beiden die Druckrollen 55 und 56 tragenden Wellen 53 und 54 aufgekeilt sind. Das Zahnrad 57 der Hauptwelle 21 überträgt deren
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Bewegung durch das Getriebe 58 und 59 auf eine Welle 60, deren Schneckenradgetriebe 61, 62 die die Druekfarbverteiler der beiden Druckrollen tragenden Wellen 63 mitnimmt.
Die Wellen 29 und 66 (Fig. 1, 2) sind durch ein Kegelradgetriebe 64, 65 zwangläufig gekuppelt und ein Kegelrad 67 der Welle 66 kämmt mit einem Kegelrade 68 der Welle 69, die die den Klebstoff
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für den Tabakstrang B sitzt, und die Welle 30 ist durch ein Schneckengetriebe 88, 89 mit einer Welle 90 zwangläufig verbunden, die mittels einer Klinke 91 das Schaltrad 92 der Welle 93 antreibt, welche das Bandrad 94 für den Tabakstrang A trägt und steuert.
Die Zwischenwelle 44 treibt mittels des Riementriebes 96,95, 97 die beiden Strangschliesser J an.
Sie trägt weiter eine Kupplung 98 mit einem Kegelrade 99, das in ein Kegelrad 100 der Welle 101 eingreift, welches seinerseits durch ein Kegelradgetriebe 102, 103 die Welle 104 mit dem die Abschneidvorrichtung K steuernden Exzenter 105 in Umdrehung setzt. Die Welle 44 ist ausserdem durch ein Kegelradgetriebe 106, 107 mit einer Weile 108 zwangläufig verbunden, die mittels eines Kegelradgetriebes 109,
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und B mitnimmt. Die Riemen N laufen über Fühn. ngsscheiben 113 und werden durch die Rollen 114 der Spannvorrichtungen 115 gespannt gehalten.
An der Kl pplung 98 und dem Kegelrad 99 (Fig. 1, 2) sitzt ein Kettenrad 116 mit einer geräuschlosen Kette 117, die über ein Kettenrad der Welle 119 läuft. Diese Welle ist durch einen Riementrieb 120, 121, 122 mit der die Messer 124 und 125 des Aufsehneiders Q führenden Welle 123 zwangläufig gekuppelt.
Eine Trommel 126 (Fig. 1) auf der Welle 119 treibt den Riemen 127 des Aufsehneiders an. Ein Sehneekenradgetriebe 128, 129 verbindet die Welle 119 zwangläufig mit der Welle 130, deren Arm 131 dem Boden des Aufschneiders Q eine Wechselbewegung erteilt. Ein Sieb 132 dient zur Absonderung des Tabaks vom Papier.
Die Welle 108 ist mit einer Welle 136 durch ein Schneckenradgetriebe 133, 134 (Fig. 10) zwangläufig verbunden, und ein Kegelrad 136 der Welle 135 kämmt mit einem Kegelrade 137 der Welle 138, die eine Auffangtrommel 139 antreibt. Die Riemen 140 der Trommel laufen über einstellbare Gegenscheiben 141, deren Wellen 142 in an der Welle 144 angelenkten, gegabelten Spannarmen 143 gelagert sind. Die Einstellspindeln 145 mit Handrädern 146 dienen zum Spannen der Riemen 140. Das Schnecken-
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verbunden, deren Ritzel 156 durch ein Zwischenrad 157 das Zahnrad 158 der Welle 159 antreibt, die ihrer- seits durch einen Zahnradtrieb 160, 161 eine Welle 162 mitnimmt.
Ein Zahnrad 163 dieser Welle kämmt mit einem Rade 164 der Zuführkupplungswelle 165, die zwei Kopplungen-266, je eine für jeden Tabakstrang, besitzt. Hält man einen Strang an, so wird damit die Tabakzuführung für ihn automatisch abgestellt.
Die Welle 165 ist durch-einen Kettentrieb 167, 168 169 mit der Welle 170 der unteren Trommel der linken, den Strang B beliefernden Tabakzuführungsvorriehtung zwangläufig verbunden. Die Kette 168 läuft über ein Spannrad 171 und wird durch das Nebenrad 172 gespannt. Das Kettenrad 173 der Welle 170 nimmt mittels einer Kette 174 die Kettenräder 175, 176 und 177 mit, von denen 175 auf der Welle 178 den kurzen Zuführriemen der Tabakzuführung für den Strang B, und das Rad 176 auf einer Welle 179 den langen Zuführriemen der Tabakzuführung für den Strang B antreibt, während das Rad 177 auf der Welle 180 einer Konkavrolle der Zuführvorrichtung für den Strang B sitzt.
Die Welle 180 ist durch ein Zahnradgetriebe 182, 183 mit der die Pressrolle 185 der Zuführvorrichtung für den Strang B antreibenden Welle 184 zwangläufig verbunden. Die Kette 174 läuft über Führungsräder 186 und 187. Mit der Welle 184 läuft ein Knaggenrad 188, das einen Hebel 189 betätigt, der einen Hammer zum Anschlagen gegen die Rückwand der Schurre 191 bringt, um anhaftenden Tabak und Staub loszuklopfen.
Die Tabakkammer jeder der beiden Zuführvorrichtungen besitzt eine einstellbare Wand, die die Menge des dem Strange zufallenden Tabaks bestimmt und regelt. Diese Wand der Zuführvorrichtung für den Strang B ist an den Stangen 192 und 193 befestigt, deren Kettenräder 194 und 195 durch eine Kette 196 verbunden sind. Die Stange 193 ist durch ein zweites Kettenradgetriebe 197, 198, 199 mit einer Welle 200 verbunden, die mit einer Kurbel für erforderliche Einstellungen ausgestattet ist. Die Kette 198 wird durch ein Spannrad 201 straff gehalten.
Ein Exzenter 202 (Fig. 3) auf der Welle 159 ist durch eine Stange 203 mit einem um eine Welle 205 drehbaren Hebel 204 gekuppelt, der anderseits gelenkbeweglich durch eine Stange 206 mit dem Antriebsarme 207 auf der Welle 208 verbunden ist. Diese Welle 208 greift an die obere Trommel der Tabakzuführvorrichtung für den Strang B an und trägt ein Schaltrad 109, das durch eine am Arm 207 angelenkte
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Klinke 210 nicht bewege, ist das Schaltrad 209 mit einer Bremstrommel 211 ausgerüstet, deren Bremsband 212 durch eine Feder 213 gespannt gehalten wird. Ein an der Welle 208 angelenkter Hebel 214 führt eine Klinke 215 zur Verhütung des Rückgleitens des Schaltrades.
Der Antrieb der Tabakzaführ- vorrichtung für den vorderen Tabakstrang liegt auf der anderen Seite des Zuführkastens E und ist von gleicher Anordnung wie der in der Fig. 3 veranschaulichte, und schliesst sich an die Eupplungswelle 165 an, so dass mittels der Kupplung 166 die eine oder die andere Zufuhr abgestellt werden kann, : o. hne den Weitergang der nicht abgestellten zu stören.
Der Staubsauger für beide Zuführvorrichtungen auf der Welle 216 läuft ununterbrochen bei arbeitender Maschine. Er empfängt seinen Antrieb durch ein Riemengetriebe 217, 218, 219, Fig. 1a, von der Welle 220, auf der auch die übliche Schwinge sitzt. Die Welle 220 ist durch einen Riementrieb 221,222, 223 mit der die gemeinsame Stiftwalze der beiden Zuführvorrichtungen tragenden Welle 224 verbunden.
Die Doppelseheibe 221 erhält durch einen Riemen 225 von der Scheibe 226 der Welle 227 Antrieb, die in einem am Gestell 11 angegossenen Stuhl 228 gelagert ist, durch ein Riemengetriebe 229,230, 231, von der Welle 232 des verstellbaren Riementrommelantriebes 17 Antrieb empfängt, und mittels des über ihre Scheibe 233 laufenden Riemens 234 den Absauger 235 antreibt.
Die Einrichtung zur Überwachung des Antriebes unter Ermöglichung des Abschaltens oder Anhaltens der Arbeitsvorrichtung für den einen Tabak-oder Zigarettenstrang, ohne das Weiterarbeiten am anderen Strange zu stören, ist in den Fig. 4 bis 9, 9a und 9b veranschaulicht. Jede der Wellen 29 und 30 besitzt eine eigenartige Kupplung 236 bzw. 237 (Fig. 5) von solcher Anordnung, dass beide Kupplungen eingerückt sein können, auch jede für sich ein-und ausgerückt werden kann, dagegen beide Kupplungen sich nicht gleichzeitig ausrücken lassen. Zu dem Zwecke besitzen die beiden Wellen 29,30 Muffen 238 mit Federn 239 (Fig. 5), die gegen ein Ende der Muffe und gegen ortsfeste Kragen oder Bunde 240 der Wellen 29 und 30 anliegen.
In zwei diametral liegenden Schlitzen der Bunde 240 sind Sperrklinken 241 angelenkt, die in Nuten 242 der Muffen 238 liegen, wenn diese entgegen der Wirkung der Federn 239 in der Sperrlage gehalten werden. Jede der Wellen 29,30 besitzt in einer diametralen Bohrung eine Feder 243, die gegen die durch die Steuermuffe 244 und 244a in ihrer Lage gehaltenen Sperrklinken 241 anliegen. Die Muffen 244, 244a besitzen äussere Ringrippen oder Kragen 245, 245a, an welche Bunde 247, 248 bzw. 247 a, 248 a den Steuerstangen 246 bzw. 246 anfassen.
Diese Bunde 247, 248 bzw. 247 a, 248 a haben einen solchen Abstand voneinander, dass, wenn beim Verschieben der Muffen 244 bzw. 244a durch die Stangen der Bund 247 an den Kragen 245 angreift, um die Muffe 244 in einer Richtung zu verschieben, der Bund 248 an den Kragen 245a anfasst und die Muffe 244a in entgegengesetzter Richtung verstellt.
Die Stangen 246 und 246a sind an den Armen eines zweiarmigen auf der Welle 250 sitzenden Hebels 249 (Fig. 9 bis 9b) angelenkt. Die in Lagern 251,252 am Gestell gelagerte senkrechte Welle 250 greift mit einem Zahnradsektor 253 in einen Sektor 254 der mit einem Handhebel 256 bewehrten Welle 255.'
Die Bunde 247, 248 und 247 a, 248 a sind auf ihren Stangen in solchem Abstande angeordnet, dass bei der Mittelstellung des Handhebels 256 (Fig. 6) beide Kupplungen eingerückt sind. Um die eine oder die andere auszurücken, braucht der Handhebel 256 nur nach rechts oder links umgelegt zu werden.
Wird die Kupplungsmuffe 244 oder 244a nach links verschoben, so treibt ihre konische Ausbohrung 257 die Sperrklinken 241 einwärts und bringt sie ausser Eingriff mit der Nut 242 der Muffe 238, so dass die damit entlastete Feder 239 die Kupplungsscheibe 258 mit der Gegenscheibe 259 in Eingriff bringt. Für die Ausrüekung sind die Stangen 246 und 246a mit geschlitzten Köpfen 260 und 260a versehen, in welche Stifte oder Zapfen 261 und 261 a der Gabeln 262 und 262a eingreifen, die auf in einem Lager 264 am Gestell 11 gelagerten Wellen 263 und 263a angeordnet sind.
Beim Ausrücken einer der Kupplungen 236 oder 237, wie durch den Pfeil in Fig. 5 angedeutet, wird die Stange der anderen Kupplung in entgegengesetzter Richtung gezogen, so dass die Sperrklinken 241 dieser Kupplung gelöst werden, falls sie es nicht schon sind, und die Feder 239 die Kuupplung einrückt. Da mit dieser Einrichtung nur jeweils eine Kupplung ausgerückt werden kann und damit nur einer der beiden Tabakstränge angehalten wird, so ist überdies noch die Hauptwelle 21 der Maschine mit einer Hauptkupplung 265 (Fig. 6, Fig. 9a) ausgestattet, durch die die ganze Maschine zum Stillstand gebracht werden kann.
Diese Hauptkupplung 265 wird durch den Arm 266 einer in Lagern 268 und 269 geführten Welle oder Stange 267 (Fig. 9 b) gesteuert, wobei der Arm 266 auf einer in dem Stehlager 265 ruhenden Stange 270 geführt wird. Auf der Stange 267 ist ein Hubdaumen 271 verschiebbar zwischen zwei Bunden 272 (Fig. 9 a) angeordnet, so dass er eine kurze Bawegung frei ausführen kann, bevor er die Stange 267 in der einen oder anderen Richtung mitnimmt. Dieser Schubdaumen 271 ist durch einen Lenker 273 mit einem Hebel 274 der Welle 275 verbunden, die in Lagern 70 und 77 ruht und mit einem Handgriff 276 ausgestattet ist.
Um die Hauptkupplung 265 von der anderen Seite der Maschine her bedienen zu können, ist ein Hebel 277 der Welle 275 durch eine Stange 273 mit einem Winkelhebel279 verbunden, der wieder durch eine Stange 280 mit einem Hebel 281 in Verbindung steht, welcher mit dem Handhebel 282 seine Drehachse in der im Stehlager 284 ruhenden Welle 283 findet.
Die Maschine wird mittels eines der beiden Handhebel 276 oder 282 (Fig. 6,9, 9a) angelassen, d. h. durch Einrücken der Hauptkupplung 265 (Fig. 9a) und läuft mit unternormaler Geschwindigkeit an. Zur Beschleunigung des Ganges wird der die Geschwindigkeit regelnde Hebel 285 (Fig. 6) langsam
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der Welle 293 gekuppelt ist, die in Lagern 294, 295 und 296 ruht und durch einen zweiten Arm 297 mittels eines Lenkers 298 mit dem Wechselgetriebe 17 in Verbindung steht.
Die Maschine läuft nunmehr mit hoher Geschwindigkeit. Soll dann aber aus irgendeinem Grunde einer der Tabakstränge angehalten werden, so muss die Maschine vorerst auf geringe Geschwindigkeit zurückgebracht werden. Daher sind alle Hebel zum Ausrücken der Kupplungen mit dem Wechselgetriebe 17 (Fig. 2a) verbunden und bringen die Maschine automatisch auf niedrige Geschwindigkeit, ehe noch eine
Kupplung ausgerückt wird. Zwecks solcher Verbindung der einzelnen die Umsteuerstangen bedienenden
Hebel ist der Zahnradsektor 253 mit einem Daumen 299 versehen, der sich mit dem Sektor bewegt, und an einem Arm 301 der Welle 295 eine Rolle 300 vorgesehen, die gegen die Daumenfläche anliegt.
Der
Daumen 299 ist so gestaltet, dass der Arm 301, Ausrückstellung des Sektors 2J3, durch die Welle 293, den Arm 297 sowie den Lenker 298 das Getriebe 17 auf niedrige Geschwindigkeit umsteuert. Ebenso liegt der die Hauptkupplung 265 steuernde Sehubdaumen 271 gegen eine in einem Arm 303 der
Welle 293 angeordnete Rolle 302 an und betätigt so das Wechselgetriebe 17, bevor die Hauptkupplung ausgerückt wird.
Die die Umsteuerstangen bedienenden Kupplungen lassen sich auch von der r. ndcicn Seite der
Maschine durch einen Hebel 304 auf der Welle 293 umsteuern, deren Arm 305 durch einen Lenker 306 mit einem Winkelhebel 307 der Stange 308 gekuppelt ist, die an ein Gabeleisen 309 angelenkt ist und ebenfalls einen Winkelhebel 279 trägt. Der Winkelhebel 307 ist durch eine Stange 310 mit einem an den
Sektor 254 angeschlossenen Hebel 311 in Verbindung gebracht.
Auf der Welle 250 ist ein Zahnradsektor 312 aufgekeilt, der in einen Sektor 313 der Welle 314 eingreift, die in einem an der Tabakspeisevorriehtung E angeordneten Lager 31-5 ruht. Ein Arm 316 der Welle 314 ist durch eine Stange 317 mit den beiden die Tabakzuführeng überwachenden Kupplungen166 auf der Kuppelstange 165 verbunden. Der Sektor 312 bewegt sieh zugleich mit einem Hebel 249, so dass beim Anhalten eines Tabakstranges durch den Hebel 249 auch die zugehörige Tabakzuführung aufhört.
Um die Tabakzuführung unabhängig von der den Tabakstrang bildenden Vorrichtung abstellen zu können, ist die Stange 318 vorgesehen, durch die die beiden Zuführkupplungen von Hand gesteuert werden können.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Zigarettenmasehine für zwei Zigarettenstränge, deren Formvorrichtungen und deren Tabak- 'zuführungsvorrichtungen von einer mit konstanter Geschwindigkeit umlaufenden Kraftwelle und einem
Gesehwindigkeitsweehselgetriebe mit einer Steuerungsvorrichtung angetrieben werden, die den Antrieb und das Anhalten der Maschine mit unternormaler Geschwindigkeit veranlasst, dadurch gekennzeichnet, dass mittels der Steuervorrichtung zuerst die Geschwindigkeit der Hauptwelle herabgesetzt und erst dann eine der zur Strangbildung dienenden Vorrichtungen angehalten werden kann.