DE909313C - Vlieswickler fuer Bandvereinigungsmaschinen - Google Patents

Vlieswickler fuer Bandvereinigungsmaschinen

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DE909313C
DE909313C DEC5698A DEC0005698A DE909313C DE 909313 C DE909313 C DE 909313C DE C5698 A DEC5698 A DE C5698A DE C0005698 A DEC0005698 A DE C0005698A DE 909313 C DE909313 C DE 909313C
Authority
DE
Germany
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racks
switch
motor
fleece
electromagnet
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Expired
Application number
DEC5698A
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English (en)
Inventor
Gaston Lalevee
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CONST MECANIQUES LORRAINES
Original Assignee
CONST MECANIQUES LORRAINES
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G27/00Lap- or sliver-winding devices, e.g. for products of cotton scutchers, jute cards, or worsted gill boxes
    • D01G27/04Lap- or sliver-winding devices, e.g. for products of cotton scutchers, jute cards, or worsted gill boxes with automatic discharge of lap-roll or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

  • Vlieswickler für Bandvereinigungsmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf einen Vlieswickler für Bandvereinigungsmaschinen, d. h. Maschinen, die mehrere Bänder aus Textilfasern. z. B. aus Baumwolle, zii einem Vlies vereinigen, das anschließend weiter verarbeitet wird, z. B. durch Strecken oder Kämmen.
  • Bei diesen Maschinen wird das erzeugte Vlies auf eine Spule gewickelt, die zwischen zwei einstellbare Wangen eingespannt ist. Diese Wangen sind auf senkrecht beweglichen Zahnstangen drehbar gelagert. Der Wickel liegt dabei auf Treibwalzen und ist auf diese durch eine Druckwalze gepreßt, die gleichfalls auf senkrecht beweglichen Zahnstangen drehbar gelagert ist.
  • Bei den üblichen Maschinen dieser Art wird die Maschine selbsttätig zum Stillstand gebracht, sobald der Wickel eine der für das Vlies gewünschten Länge entsprechende Dicke erreicht hat, die von einem Vlieslängezähler angezeigt wird. Daraufhin muß der Wickel durch Hochheben der Zahnstangen von den Treibwalzen und von der Preßwalze freigegeben werden, die seitlichen Wangen müssen gelöst «-erden, der Wickel herausgenommen, das Futter aus der Spule herausgezogen und in eine andere leere Spule eingeführt, die Wangen gegen diese wieder angezogen, die neue Spule durch Senken der Zahnstangen in Berührung mit den Walzen gebracht, das Faservlies abgeschnitten und schließlich die Maschine wieder in Gang gebracht werden.
  • Um ein selbsttätiges Ausführen dieser oder ähnlicher Arbeitsgänge zu erreichen, ist schon vorgeschlagen worden, eine mechanische Vorrichtung mit einer zwischen dem Antriebsmotor und der Zuführeinrichtung der Maschine (Streck«verk und Lieferwalze) angeordneten Kupplung zu verwenden. Beim Lösen der Kupplung wird die Zuführeinrichtungder Maschine stillgesetzt, wodurch das Faservlies abgebrochen wird. Die durch die Bewegungen der Zahnstangen gesteuerten Vorrichtungen zum Anziehen oder Lösen der Wangenzum Herausnehmen des Wickels und Einlegen einer neuen Spule zwischen die Walzen sind dabei verhältnismäßig einfach, die anderen Vorrichtungen dagegen sehr umständlich. Dies gilt insbesondere für die Vorrichtungen zum Lösen der Kupplung beim Erreichen der gewünschten Länge und zum Verstellen der Zahnstangen zuerst nach oben und nachher nach unten.
  • Die Erfindung bezweckt nun, einen Vlieswickler für Bandvereinigungsmaschinen zu schaffen, bei denen der fertige Wickel gegen eine Spule auf verhältnismäßig einfache Weise selbsttätig ausgewechselt wird und das Ein- und Ausrücken der Kupplung sowie das Verstellen der Zahnstangen auf elektrischem Wege erfolgt.
  • Diese Aufgabe ist gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die zwischen dem Antriebsmotor und der Speiseeinrichtung der Maschine angeordnete Kupplung durch einen Elektromagneten gesteuert ist, der selbsttätig die Kupplung beim Erreichen der Solldicke des Wickels ausschaltet und dann selbsttätig wieder einschaltet, wenn die Zahnstangen am Ende ihrer Senkbewegung angelangt sind, und daß ferner zum Verstellen der Zahnstangen ein Elektromotor vorgesehen ist, der um dieselbe oder ungefähr dieselbe Zeit, bei der die Kupplung ausgeschaltet wird, in Gang gesetzt wird und der anhält, wenn die Zahnstangen am Ende ihrer Senkbewegung angelangt sind, wobei der Drehsinn des Elektromotors mit Hilfe von mindestens einem Kontaktschalter umgekehrt wird, der von den Zahnstangen am Ende ihres Hubes betätigt wird. Wenn also das Vlies die gewünschte Länge erreicht hat, dann bewirkt der Elektromagnet zuerst das Anhalten der Speiseeinrichtung der Maschine und somit auch den Bruch des Vlieses. Nunmehr setzt das Heben der Zahnstangen ein. Beim Erreichen ihrer höchsten Stellung wird der Drehsinn des sie antreibenden Elektromotors umgekehrt, und die Zahnstangen beginnen sich abwärts zu bewegen. Beim Erreichen ihrer niedrigsten Stellung wird der Motor abgeschaltet, und die Speiseeinrichtung der Maschine läuft wieder an.
  • Der zum Betätigen der Kupplung vorgesehene Elektromagnet wird vorzugsweise durch zwei Kontaktschalter gesteuert, wobei der eine auf den Elektromagneten im Sinne des Auskuppelns wirkende Schalter durch den üblichen Vlieslängezähler der :Maschine gesteuert wird, während der andere auf den Elektromagneten entgegengesetzt wirkende Schalter dann betätigt wird, wenn die Zahnstangen ihre niedrigste Stellung erreichen.
  • Der Stromkreis des Verstellmotors der Zahnstangen kann vorzugsweise mit Hilfe von zwei Schaltern geschlossen «-erden, wobei der den Motor im Sinne der Aufwärtsbewegung der Zahnstangen einschaltende Schalter durch den von dem Vlieslängezähler gesteuerten Kontaktschalter geschlossen und durch einen Kontaktschalter geöffnet wird, der von den Zahnstangen gegen das Ende ihres Aufwärtshubes hin betätigt wird, während der den Motor im entgegengesetzten Drehsinne einschaltende Schalter durch einen Kontaktschalter geschlossen wird, der von den Zahnstangen am Ende ihres Aufwärtshubes betätigt wird, und durch einen Kontaktschalter geöffnet wird, der von den Zahnstangen am Ende ihrer Abwärtsbewegung betätigt wird.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausfiihrungsbeispiel des Vlieswicklers nach der Erfindung, und zwar zeigt Fig. z eine Seitenansicht, Fig. 2 die Anordnung der Getriebe, Fig. 3 die Steuerung der Kupplung, Fig.4 die Steuerung der Zahnstangen und der Wangen, Fig. 5 das Schaltbild und Fig.6 die Auswurf- und die Beschickungsvorrichtungen. .
  • Fig. I zeigt die Hauptteile des ''lieswicklers. Die Bänder i werden durch `'Falzen 2 zu geriffelten Kalanderwalzen 3 geführt und anschli°ß:nf1 zwischen eine zweite Reihe von geriffelten Walzen geführt. Der Wickel 5 liegt auf Treibwalzen 6 auf und wird auf diesen von einer Preßwalze 7 gehalten. Der Wickel ist zwischen zwei Wangen 8 eingespannt, die auf je einer senkrecht bewegbaren Zahnstange g drehbar gelagert sind (Fi-g. 4). Die Preßwalze 7 ist auf zwei ebenfalls senkrecht bewegbaren Zahnstangen io drehbar gelagert. Eine dieser Zahnstangen io trägt einen Arm i i, auf dem einstellbare Schrauben 12 befestigt sind, die einerseits einen normalerweise geschlossenen Schalter 13 und einen normalerweise geöffneten Schalter 14 betätigen, wenn die Zahnstange am Ende ihres Aufwärtshubes angelangt ist, und anderseits einen normalerweise geschlossenen Schalter 15 betätigen, wenn die erwähnte Zahnstange das Ende ihrer Abwärtsbewegung .erreicht hat. Die Aufgabe dieser Schalter wird später beschrieben «-erden. Die verschiedenen Walzen werden von einem Motor v6 angetrieben, dessen Welle durch °inen Riemen 17 mit einer Scheibe 18 verbunden ist. Mit io ist der Antriebsmotor der Zahnstangen bezeichnet, dessen Welle mit einem L'ntersetzungsgetriebe 20 Verbunden ist.
  • Auf der `'Felle der Riemenscheib: 18 sitzt ein Zahnrad 21, das ein frei auf einer Welle 2-sitzendes Zahnrad 23 und anderseits Zahnräder 22 antreibt, die auf der Welle der Treibwalzen 6 festsitzen (Fig. 3). Das Zahnrad 23 ist mit einer gezahnten Kupplungsscheibe 25 verbunden, mit der eine zweite gezahnte Kupplungsscheibe 26 in Eingriff kommen kann. Letztere ist gegenüber einem Zahnrad 27 axial beweglich, das lose auf der Welle 24 sitzt; sie ist aber auf diesem Zahnrad 27 verkeilt. Beide Scheiben 25 und 26 werden durch eine Feder 28 im Eingriff gehalten, so daß beide Räder 23 und 27 dabei miteinander verbunden sind. Ein Winkelhebel 29 trägt an einem Ende einen Finger 3o, der in eine ringförmige Rille 31 der Kupplungsscheibe 26 eingreift, wobei das andere Ende des Hebels an eine Stange 32 angelenkt ist, die mit dem Kern 33 eines Elektromagneten 34 verbunden .ist.
  • Das Zahnrad 27 steht mit einem Zahnrad 35 im Eingriff, das Zahnräder 36, die auf den Wellen der Walzen 4 festsitzen, sowie die auf den Wellen der Walzen 3 sitzenden Zahnräder 37 und ein auf der Welle der Walzen 2 sitzendes Ritzel 38 antreibt. Das Zahnrad 35 treibt außerdem ein Zahnrad 39 an. das mit einem Zahnrad 4o im Eingriff steht, dessen Welle durch einen schwenkbar gelagerten Hebel 41 getragen ist, wobei die zwei Räder 39 und 4o durch eine Feder 42 miteinander im Eingriff gehalten werden. Diese Zahnräder 39 und 40 sind mit Nasen 43 und 44 versehen, die den Hebel 41 zum Ausschwenken bringen, der dann die normalerweise geöffneten Schalter 45 und 46 schließt.
  • Die Sekundärwelle des Getriebes 20 treibt ein auf einer Welle48 sitzendes Zahnrad47 an (Fig.4). Auf dieser Welle sind Ritzel49 verkeilt, die mit den Zahnstangen io im Eingriff stehen. Außerdem sind auf dieser Welle Ritzel 5o frei gelagert, die mit den Ritzeln 51 im Eingriff stehen. Auf der Welle 48 sind schließlich noch Ritzel 52 frei gelagert, die einerseits mit den Zahnstangen 9 und anderseits mit den auf den Wellen der Ritzel 5i festsitzenden Zahnritzeln 53 im Eingriff stehen. Die Ritzel 5o, 51, 52 und 53 bilden also zusammen ein Untersetzungsgetriebe, so daß die Bewegung der Zahnstangeng kleiner ist als die der Zahnstangen io.
  • Wie aus Fig. 5 ersichtlich, ist der Auskupplungsmagnet 34 über einen Ausschalter 55 mit der Stromspeiseleitung 54 verbunden. D.ie Spule dieses Ausschalters ist an die Sekundärwicklung eines die Spannung herabsetzenden Transformators 56 angeschlossen, und in deren Stromkreis sind die Kontaktschalter 15 und 45 zwischengeschaltet, wobei ein Kontakt des Ausschalters 55 mit dem Schalter 45 parallel geschaltet ist, damit die Erregung des Ausschalters aufrechterhalten wird, wenn die Wirkung auf den Schalter 45 aufgehört hat. Eine Lampe 57 zeigt an, daß der Elektromagnet 34 unter Strom steht.
  • Der Antriebsmotor i9 der Zahnstangen ist über zwei Ausschalter 58 und 59 mit der Leitung 54 verbunden, wobei der Ausschalter 58 die Drehung des Motors in dem der Aufwärtsbewegung der Zahnstangen entsprechenden Sinne und der Ausschalter 59 die entgegengesetzte Drehung des Motors bewirkt. Die Spule des Ausschalters 58 ist über den Schalter 46, einen normalerweise geschlossenen Handschalter 6o und den Schalter 15 an die Sekundärwicklung des Transformators 56 angeschlossen. Mit dem Schalter 46 ist ein Haltekreis parallel geschaltet, der durch einen Arbeitskontakt des Ausschalters 58 und durch den Schalter 13 gebildet ist. Parallel zum genannten Arbeitskontakt ist schließlich ein normalerweise geöffneter Schalter 61 angeordnet. Die Erregerspule des Ausschalters 59 ist ihrerseits an die Sekundärwicklung des Transformators 56 über die Schalter 15 und r4 angeschlossen. Parallel zum Schalter 14 ist einerseits ein aus einem Arbeitskontakt des Schalters 13 und aus dem Handschalter 6o bestehender Haltekreis und anderseits ein normalerweise geöffneter Handschalter 62 angeschlossen.
  • Wie aus Fig. i und 4 ersichtlich ist, sitzt die Drehachse einer der Wangen 8 fest, während die andere in eine Gewindemuffe 63 geschraubt ist, die in der Längsrichtung festsitzt und mit einem Ritzel 64 verbunden ist. Das Ritzel 64 steht mit einem Ritzel 65 im Eingriff, auf dessen Welle eine Kur-bei 66 sitzt, bei deren Drehung die Muffe63 mit der Drehachse der Wange 8 verschoben wird, wodurch die Wange gegen den Wickel 5 gedrückt oder von diesem entfernt werden kann. Auf dem Ständer der :Maschine ist ein Anschlag 67 befestigt, auf den die Kurbel 66 stößt, wenn die Zahnstangen etwa am Ende ihrer Aufwärtsbewegung angekommen sind, und der die Kurbel im Sinne des Entspannens der Wangen verschwenkt. Auf dem Ständer ist außerdem ein Hebel 68 drehbar gelagert, auf den die Kurbel 66 stößt, wenn sie etwa am Ende ihrer Abwärtsbewegung angelangt ist, wodurch die Kurbel im Sinne des Einspannens der Spule verschwenkt wird.
  • In dem Vorratsbehälter 69 (Fig. i und 6) sind die Spulen 70 für die Wickel enthalten. @'on dem Aufnehmer 71 werden die ausgeworfenen Wickel aufgenommen. Auf einer im Ständer der Maschine drehbar gelagerten Welle 72 sitzt ein Wickelauswerfer 73 sowie ein Verschluß für den Vorratsbehälter 69, der aus Schenkeln 74 und Schenkeln 75 besteht. Außerdem sitzt auf der Welle 72 ein Gegengewicht 76. Im normalen Betrieb wird die Vorrichtung durch einen Haken 77 über einen Finger 78 des Gewichtes 76 in der in der Zeichnung dargestellten Lage festgehalten. Auf der Welle 72 ist eine über eine Stange 8o mit den Zahnstangen io verbundene Scheibe 79 drehbar gelagert, die mit Fingern 81 versehen ist, die in entsprechende Öffnungen 82 einer zweiten auf der Welle 72 festsitzenden Scheibe 83 eingreift. Die Scheibe 79 weist einen Ansatz auf, der mit einem Finger 77a des Hakens zusammenwirkt, wenn sich die Scheibe 79 dreht, um den Finger 78 von dem Haken 77 freizugeben.
  • Die Preßwalze7 ist mit den Treibwalzen6 mittels einer nicht dargestellten Kniegelenkübertragung verbunden.
  • Die Wirkungsweise des Vlieswicklers ist folgende: Wenn der Wickel die gewünschte Dicke erreicht hat, kommen die entsprechend eingestellten Nasen 43 und 44 der Zahnräder 39 und 40 in Eingriff und verschwenken den Hebel 41, wodurch zunächst der Schalter 45 und dann der Schalter 46 geschlossen wird.
  • Das Schließen des Schalters 45 bewirkt ein Erregen des Elektromagneten 34; dieses wird durch das Aufleuchten der Lampe 57 angezeigt. Die Kupplungsscheiben 25 und 26 kommen dabei außer Eingriff. Die Speise- und Streckwalzen hören auf sich zu drehen, während die Treib- und Preßwalzen 6 und 7 ihre Bewegung fortführen. Infolgedessen bricht das Vlies.
  • Das Schließen des Schalters 46 bewirkt das Schließen des Ausschalters 58 und somit das Drehen des Motors i9 im Sinne des Aufstieges der Zahnstangen 9 und io. Die Preßwalze 7 gibt den Wickel 5 frei, und dieser wird gleichzeitig von den Treibfalzen 6 freigegeben.
  • Während der Aufwärtsbewegung der Zahnstangen 9 trifft die Kurbel 66 auf den Anschlag 67, wodurch das Lösen der Wangen 8 bewerkstelligt wird. Anderseits dreht sich die über die Stange 8o von den Zahnstangen io angetriebene Scheibe 79 um ihre Achse 72. Nahe am Ende des Hubes der Zahnstangen gibt die Scheibe 79 das Gegengewicht 76 von dem Haken 77 frei, und der Auswerfer 73 stößt den Wickel 5 in den Aufnehmer 71 hinein. Gleichzeitig gleitet die am Ende. des Vorratsbehälter befindliche Spule auf die Treibwalzen 6, während die nächsten Spulen durch die Schenkel 75 des Verschlusses gehalten werden.
  • Am Ende der Bewegung nach oben bewirken zunächst die leicht in der Höhe versetzten Schrauben 12 das Öffnen des Schalters 13 und danach das Schließen des Schalters 14. Demzufolge wird der Ausschalter 58 geöffnet, wodurch der Motor i9 anhält. Hierauf schließt der Ausschalter 5:9 den Stromkreis, wodurch der Motor i9 wieder läuft, aber im entgegengesetzten Sinne. Dabei gehen die Zahnstangen 9 und io abwärts.
  • Während der Bewegung der Zahnstangen dreht sich die Scheibe 79 und nimmt die Scheibe 83 über die Fingerbi mit. Die Auswurf- und Beschickungsvorrichtung nimmt dabei ihre Außerbetriebstellung wieder ein, indem sie durch den Haken 77 festgehalten wird, und die Spulen 70 werden von den Schenkeln 74 des Verschlusses gehalten. Die Zahnstangen 9 gehen wieder abwärts, die Kurbel 66 trifft auf den Hebel 68, und die Wangen werden gegen die Spule 70 gedrückt.
  • Am Ende der Bewegung der Zahnstangen wird der Schalter 15 geöffnet, wodurch der Motor ig anhält und die Speisung des Elektromagneten 34 unterbrochen wird, während die Speiseeinrichtung des Vli:eswicklers wieder in Bewegung gesetzt wird.
  • Mit Hilfe des Knopfes 6o kann der Motor ig von Hand angehalten werden. Dieser Motor kann entweder im Sinne der Aufwärtsbewegung der Zahnstangen durch Betätigen des Druckknopfes 61 oder im entgegengesetzten Sinne entsprechend der Abwärtsbewegung dieser Zahnstangen durch Betätigen des Knopfes 62 wieder in Betrieb gesetzt werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vlieswickler für Bandvereinigungsmaschinen mit einem die Speiseeinrichtung (Streck- und Zuführungswalzen) antreibenden Motor sowie mit Treibwalzen für den Wickel und mit einer zwischen dem Antriebsmotor und der Speiseeinrichtung angeordneten Kupplung und mit senkrecht beweglichen, den Wickel und eine Preßwalze tragenden Zahnstangen, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung (25, 26) durch einen Elektromagneten .(34) gesteuert ist, der selbsttätig beim Erreichen der Solldicke des Wickels die Kupplung ausschaltet und selbsttätig wieder einschaltet, wenn die Zahnstangen (9 und io) am Ende ihrer Senkbewegung angelangt sind, und daß zum Verstellen der Zahnstangen ein Elektromotor (r9) vorgesehen ist, der um dieselbe oder ungefähr dieselbe Zeit, bei der die Kupplung ausgeschaltet wird, in Gang gesetzt wird und dann anhält, wenn die Zahnstangen am Ende ihrer Senkbewegung angelangt sind, wobei der Drehsinn des Elektromotors mit Hilfe von mindestens einem Kontaktschalter (i4) umbekehrt wird, der von den Zahnstangen am Ende ihres Hubes betätigt wird.
  2. 2. Vlieswickler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromagnet (34) durch zwei Kontaktschalter gesteuert ist, wobei der eine auf den Elektromagneten im Sinne des Auskuppelns wirkende Schalter (45) durch den üblichen Vlieslängezähler gesteuert wird, während der andere auf den Elektromagneten entgegengesetzt wirkende Schalter (46) dann betätigt wird, wenn die Zahnstangen ihre niedrigste Stellung erreichen.
  3. 3. Vlieswickler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromkreis des Verstellmotors der Zahnstangen mit Hilfe von zwei Schaltern geschlossen wird, wobei der den Motor im Sinne der Aufwärtsbewegung der Zatnstangen einschaltende Schalter (58) durch den von dem Vlieslängezähler gesteuerten Kontaktschalter (46) geschlossen und durch einen Kontaktschalter (i3) geöffnet -wird, der von den Zahnstangen am Ende ihrer Aufwärtsbewegung betätigt wird, während der die Drehung des Motors im entgegengesetzten Sinne bewirkende Schalter (59) von einem Kontaktschalter (i4) geschlossen wird, der von den Zahnstangen am Ende ihres Aufwärtshubes betätigt wird, und durch einen Kontaktschalter (i5) geöffnet wird, der von den Zahnstangen am Ende ihrer Abwärtsbewegung betätigt wird.
DEC5698A 1951-04-23 1952-04-17 Vlieswickler fuer Bandvereinigungsmaschinen Expired DE909313C (de)

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DE (1) DE909313C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1083160B (de) * 1955-11-12 1960-06-09 Spinnerei Karl Marx Veb Vlieswickler

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1083160B (de) * 1955-11-12 1960-06-09 Spinnerei Karl Marx Veb Vlieswickler

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