AT119096B - Sohlendichtung für Wehrverschlüsse. - Google Patents

Sohlendichtung für Wehrverschlüsse.

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AT119096B
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Maschf Augsburg Nuernberg Ag
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B7/00Barrages or weirs; Layout, construction, methods of, or devices for, making same
    • E02B7/20Movable barrages; Lock or dry-dock gates
    • E02B7/54Sealings for gates

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  • Barrages (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Sohlendichtung für   Wehrverschlussanlagen,   bei welchen ein am   Verschlusskörper   des Wehres angebrachtes Stauschild mit der unteren Kante, beim Absenken des   Verschlusskörpers   in die   Schliesslage,   an der   Diehtungskante   der abfallenden Wehrsohle vorbeigeht, worauf sich das Stauschild oder ein an ihm befestigter Dichtungsbelag gegen die   Diehtungskante     dei   Sohle anlegt. 



   Die bisher bekannten Sohlendiehtungen dieser Art bieten keine Mittel, bei grossen   Wehrversehlüssen   mit starker Durchbiegung des Wehrkörpers das federnde   Stauschild   die durch die grosse Durchbiegung bedingten, verschieden grossen Bewegungen ausführen zu lassen, die erforderlich sind, das Schild an der Dichtungskante überall vollkommen zum Anliegen zu bringen. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine Sohlendichtung mit Stauschild, welche diese Möglichkeit 
 EMI1.2 
 gelenkig am oberen angehängt und mit dem unteren Ende durch federnde Streben am   Verschlusskörper   abgestützt ist. 



   Die Einrichtung ist dabei vorteilhaft so getroffen, dass an Vertikalspanten des beweglichen Stausehildteiles, die im Verein mit   Horizontalversteifungen   zur Versteifung dieses Teiles dienen, Pufferstangen angreifen, deren andere Enden in starr mit dem Verschlusskörper des Wehres verbundenen Führungen gleiten und mit Pufferfedern zusammenwirken, die sich auf die hintere Führungswand einerseits und auf einen festen Anschlag der Pufferstangen anderseits   stützen.   Die hintere Führungswand dient somit zur Begrenzung des Hubes der Pufferstangen und des beweglichen Stauschildteiles in Richtung zum Unterwasser, und um zu vermeiden, dass der bewegliche Stauschildteil aus irgendeinem Grunde, z.

   B. beim Bruch einer Feder, vor dem Oberwasserdruck an dieser Stelle zu weit ausweichen kann, sind die Pufferstangen vorteilhaft vor einer vorderen Führungswand mit festen   Anschlägen versehen   oder das Stauschild selbst legt sich mit Auflagerplatten auf die starre Konstruktion auf, wodurch eine Hubbegrenzung in Richtung zum Unterwasser gebildet wird. 



   Nach der Oberwasseiseite zu müssen die einzelnen Federn, deren Stärke sich nach dem Druck des Oberwassers richtet, so viel Spiel haben, wie mindestens der Grösse der Durchbiegung des Verschlusskörpers an den den einzelnen Federn entsprechenden Stellen entspricht. Dieses Spiel ist erfindungsgemäss durch vorteilhaft aus Bronze bestehende Doppelmuttern einstellbar, die auf das durch die hintere Führungswand durchgehende Ende der Pufferstangen von hinten aufgeschraubt sind und somit die Regelung des Hubweges nach dem Oberwasser zu erlauben. 



   Die Zeichnung zeigt im Schnitt durch einen Walzenwehrverschluss und die Wehrsohle ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. 



   Der Walzenzylinder a ist mit einem zweiteiligen Stauschild b, c ausgerüstet, dessen oberer Teil z. B. durch Winkelstücke d starr mit dem Walzenzylinder verbunden ist, wogegen der untere Teil c an dem oberen b durch ein   wasserdichtes Gelenk e,   das in beliebiger und bekannter Weise ausgebildet sein kann, angehängt ist. 



   An Vertikalspanten f des unteren Stauschildteiles c greifen gelenkig befestigte Stangen g an, deren freie Enden durch sie kreuzende, am Walzenzylinder a starr befestigte Führungswände h, i hindurchgehen, welche zusammen mit festen Winkeleisen k eine Art Gehäuse bilden. Innerhalb dieser 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Gehäuse sind um die Stangen g Pufferfedern   I   herumgelegt, welche sich einerseits gegen die hintere Führungswand h und anderseits gegen einen auf den Stangen g angebrachten Bund m anlegen. Auf   den aus der Gehäuserückwand herausragenden Enden der Stangen sind Doppelmuttern o, p aufgeschraubt,   welche zur Regelung des Federhubes dienen. Vor der vorderen Führungswand   i   ist auf den Stangen g ein fester Bund q angebracht.

   Dieser dient zur hinteren Begrenzung der Bewegungen der Stangen g und des beweglichen Stauschildteiles e, wenn dieser durch den Oberwasserdruck, z. B. bei Bruch einer Feder, an der   entsprechenden : Stelle   verdrängt wird. Die Begrenzung der Bewegung in einem solchen 
 EMI2.1 
 platten auf die starre Konstruktion auflegt. 



   Die Einstellung der Federn durch die Doppelmuttern o, p erfolgt auf einen Hub, bei dem die Bewegungsfreiheit in Richtung zum Oberwasser mindestens der Durchbiegung des Walzenkörpers an der Stelle der einzelnen Pufferfedern entspricht, in der Mitte also mindestens der   Maximaldurchbiegung   des Walzenzylinders a angepasst ist. Es wird auf diese Weise erreicht, dass in der   Schliesslage   des Walzenzylinders der bewegliche Stauschildteil sich an allen Stellen dicht gegen die Dichtungskante der abfallenden Wehrsohle anlegt und somit eine vollkommene Sohlendichtung erzielt wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Sohlendichtung für Wehrverschlüsse, bei welchen ein am   Verschlusskörper   des Wehres angebrachtes Stauschild sich in der Schliesslage des   Verschlusskörpers   gegen eine Dichtungskante der abfallenden Wehrsohle anlegt, dadurch gekennzeichnet, dass das Stauschild zweiteilig ausgebildet und dass der untere Teil gelenkig am oberen angehängt und mit dem unteren Ende durch federnde Streben am   Verschlusskörper   abgestützt ist.

Claims (1)

  1. 2. Sohlendichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die federnde Abstützung des EMI2.2 wirkende Stangen (g) erfolgt, deren Hub durch Anschläge (i) und (o, p) begrenzt ist, von denen die das Spiel der Federn begrenzenden Anschläge (o, p) so verstellbar sind, dass der Federhub mit der Durchbiegung des Verschlusskörpers (a) an den den einzelnen Federn entsprechenden Stellen in Einklang gebracht werden kann.
    3. Sohlendichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Pufferstangen (g) mit einem Hilfsanschlag (q) versehen sind, der vor einem Widerlager (i) liegt und zur Begrenzung der Stauschildbewegung in Richtung zum Unterwasser beim Versagen der Puffervorrichtung dient.
AT119096D 1928-10-06 1929-09-23 Sohlendichtung für Wehrverschlüsse. AT119096B (de)

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AT119096B true AT119096B (de) 1930-09-25

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AT146246D AT146246B (de) 1928-10-06 1935-08-29 Sohlendichtung für Versenk-Wehrverschlüsse.

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WO2011035364A1 (en) * 2009-09-22 2011-03-31 Water Solutions (Aust) Pty Ltd Separator

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AT146246B (de) 1936-06-25
US1814881A (en) 1931-07-14
DE525900C (de) 1931-05-30
FR682553A (fr) 1930-05-30

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