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Schaltungsanordnung zur Zeitzählung in Fornspreehanlagen.
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Relais J erfolgt über : Erde, Kontakt 19d2, Relais J, Batterie, Erde. Das Relais J öffnet seinen Kontakt 20i, so dass der Drehmagnet D2 aberregt wird und dadurch auch der Erregerkreis des Relais Jam Kontakt 19d2 wieder unterbrochen wird ; dadurch ist der Gruppenwähler um einen Schritt fortgeschaltet worden. Ist die vom Gruppenwähler erreichte Leitung besetzt, so wiederholt sich das Spiel zwischen dem Drehmagneten D 2 und dem Relais J von neuem. Ist die belegte Verbindungsleitung dagegen frei, so erfolgt
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c-l-Arm des Gruppenwählers GW, Widerstand Wi, Batterie, Erde im nicht dargestellten LW.
Durch Erregung des Relais P 1 wird der Erregerkreis des Drehmagneten D 2 am Kontakt 25 p 1 aufgetrennt und so der Gruppenwähler GW stillgesetzt. Durch Schliessen des Kontaktes 29 p 1 wird die hochohmige Wicklung II des Relais P 1 kurzgeschlossen, so dass der belegte Leitungswähler gegen jede weitere Belegung gesperrt ist. Durch Aussendung weiterer Stromstossreihen, die wiederum eine stossweise Aberregung des Relais A im Gruppenwähler GW zur Folge haben, kann nun der nicht dargestellte Leitungswähler auf den gewünschten Teilnehmer eingestellt werden. Die Übertragung der Stromstösse erfolgt dabei in der Weise, dass ein Erdpotential über die Kontakte 31 a und 30 c an die eine Ader und ein Minuspotential über die Kontakte 33 v 2,32 c und den Widerstand Wi an die andere Ader angelegt wird.
Ist der gewünschte Teilnehmer frei, so wird in bekannter Weise Rufstrom ausgesandt. Meldet sich der gewünschte Teilnehmer, so wird über die Leitungsschleife desselben das Speisebrückenrelais H des Leitungswählers LW erregt. Durch diese Erregung des Relais- wird über eine Drosselspule Dr 2 und den Kontakt 37 a1 ein Erdpotential an die an den a-l-Arm des Gruppenwählers GW angeschlossene Ader angelegt.
Um die Gesprächszeit zu messen, ist eine mehreren Gruppenwählern gemeinsame Zeitschalteinrichtung ZS vorgesehen. Der Antrieb dieser Zeitschalteinrichtung erfolgt durch Erregung des Drehmagneten D 1 in dem Kreise : Erde, Relaisunterbrecher RU 1, Drehmagnet D 1, Batterie, Erde. An die einzelnen Kontakte dieser Zeitschalteinriehtung sind die verschiedc1'cn der Zeitschalteinrichtung ZS zugeordneten Verbindungswege (Gruppenwähler) angeschaltet.
Erreicht in unserem Ausführungsbeispiel der Schaltarm 2 der Zeitschalteinrichtung ZS den belegten Gruppenwähler GW, so erfolgt eine Erregung des Relais P über : Erde, Batterie, Relais P, Schaltarm 2 der Zeitschalteinrichtung ZS, Übertragerwicklung, Kontakt 35 p j !, a-Z-Ann. des Gruppenwählers GW, Kontakt 37 a J !, Drosselspule Dr 2, Erde. Durch Schliessen des Kontaktes. 13 p wird über einen Widerstand Wt eine Stromverstärkung hervorgerufen, die eine Beeinflussung des Zählers Z des anrufenden Teilnehmers herbeiführt.
Dieser Stromkreis verläuft über Erde, Widerstand Wi, Kontakt 13 p, Schaltarm 1 der Zeitschalteinrichtung ZS,
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(parallel dazu Wicklung ! des Relais T), Kontakt 7t, Batterie, Erde, und wird, so oft das Relais P in dem schon erwähnten Kreise erregt wird, stets von neuem über den Kontakt 13 p geschlossen. Durch diese Einrichtung wird also gemäss dem Ausführungsbeispiel die vom Melden des gewünschten Teilnehmers an bis zum Auflegen des Hörers an der gewünschten Teilnehmerstelle verstrichene Zeit gemessen.
Legt nach Gesprächsschluss der angerufene Teilnehmer seinen Hörer auf, so wird infolge Unter-
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Erregerstromkreis für das Relais P der Zeitsehalteinrichtung. Ausserdem wird das über den Widerstand Wi im nicht dargestellten Leitungswähler LW angeschaltete Potential auf irgendeine Weise abgetrennt, so dass das Relais P 1 im Gruppenwähler GW stromlos wird.
Legt jetzt auch der Teilnehmer Tn
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Relais Vj 1 aufgetrennt, so dass dieses aberregt wird und den Gruppenwähler GW durch Erregung seines Auslösemagneten M 2 in dem Kreise : Erde, Batterie, Auslösemagnet M 2, Kontakte 21 v 1, 23 v 2,
Kopfkontakt 24 k, Kontakt 25 p 1, Erde. auslöst. Während der Erregung des Auslösemagneten M 2 wird der Kontakt 11 m 2 geöffnet, so dass auch der Erregerkreis des Relais T im Vorwähler VW aufgetrennt wird. Der Vorwähler VW wird durch Erregung seines Drehmagneten D über Erde, Relaisunterbrecher RU, Drehmagnet'D, Kontakt 8 t, d-Arm des Vorwählers VW, Batterie, Erde in die Ruhelage fortgeschaltet.
Sämtliche Einrichtungen haben demnach ihre Ruhelage wieder erreicht.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schaltungsanordnung zur Zeitzählung in Fernsprechanlagen, dadurch gekennzeichnet, dass einer mehreren Verbindungswegen gemeinsamen während des Bestehens von Verbindungen dauernd laufenden Schalteinrichtung eine Prüfeinrichtung zugeordnet ist, welche nacheinander an die einzelnen Verbindungswege (z. B. an die Gruppenwähler) angeschaltet wird und zwecks Betätigung des Zählers einer Anschlussleitung von den im jeweilig erreichten Verbindungsweg angeordneten Verbindungseinrichtungen (z. B. vom Leitungswähler) beeinflusst wird.