AT118755B - Verfahren zum Zusammenbau von plattenförmigen Elektroden zu galvanischen Elementen bzw. Batterien. - Google Patents
Verfahren zum Zusammenbau von plattenförmigen Elektroden zu galvanischen Elementen bzw. Batterien.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 EMI1.2 <Desc/Clms Page number 2> platte wird eine Endplatte 2 a montiert, deren Ecken nach unten zeigen. Auf die letzte Endplatte kommt eine genau in die Vergussform passende Metallplatte 11 zu liegen, welche für die eventuell nun kommende Batterie als Boden dient. Die Beschreibung des Aufbaues der auf die Metallplatte 11 zu montierenden weiteren Batterie erübrigt sich, da sie vollkommen mit der geschilderten Art übereinstimmt. Auch zeich- nerisch ist in Fig. 5 nur eine Batterie von drei Zellen dargestellt und der Raum, den die zweite Batterie zwischen Metallplatte 11 und 12 einnimmt, freigelassen. Mittels der Gewindespindel 18 wird die eine bewegliche Wand 12 auf die darunterliegenden Platten-und Zwischenrahmen gepresst, die Vergussform umgelegt, so dass die Seite 1 c nach unten zu liegen kommt und in bzw. auf die Öffnungen 14 der Zwischenrahmen 6 ein Deckel gelegt. Nunmehr wird" zwischen Boden 1a und Platte 11 bzw. zwischen Platte 11 und Platte 12 eine geeignete Vergussmasse gegossen, die natürlich die Räume 15 zwischen der Vergussform und den Elektroden bzw. den Zwischenrahmen ausfüllt. Wird nach Erkalten der Vergussmasse der Pressdruck aufgehoben, so sind in dem beschriebenen Fall 2 Batterien entstanden, deren äussere Form dem Innenraum der Vergussform entspricht und die äusserst fest zusammenhalten, weil die eingebogenen Ecken 3 der Endplatten 2 in die Vergussmasse ebenso hineinragen, wie die Eckchen 8 der Rahmen 6. Bei einer einzigen Zelle kann man, wie in Fig. 6 dargestellt, die Metallelektrode kürzer machen wie die Depolarisationsmasseplatten, damit das Einfüllen des Elektrolyten erleichtert ist. Das geschilderte Verfahren unter Verwendung von Endplatten aus steifem Material erscheint technisch am zuverlässigsten. Es ist aber auch eine Art des Verfahrens anwendbar, bei der die Formgebung des Vergussmaterials an den Aussenkanten nicht durch eine Hilfsform erfolgt, sondern durch Verwendung einer Umhüllung (etwa ähnlich der heute üblichen Normal-Batteriekartons), die mit den darin befindlichen Elektroden und Zwischenrahmen zusammengedrückt werden kann, und die seitlich und unten Raum für die dichtende Vergussmasse bietet. In diesem Falle ist nur eine Vorrichtung zum Zusammendrücken der Platten und Zwischenrahmen während des Vergiessen nötig, da die äussere Formgebung der Vergussmasse durch den Karton erfolgt. Bei Plattenbatterien spielt es zur Verringerung'des inneren Widerstandes nicht nur eine Rolle, dass die Metallelektroden bei bipolarer Ausgestaltung fest an den Kohlenelektroden liegen, sondern dass auch die Stromentnahmekontakte möglichst innige Verbindung mit den entsprechenden Elektroden haben. Bei den Metallelektroden ist dies einfach dadurch erreichbar, dass Teile der MetaHelektrode selbst infolge ihrer Formgebung als Kontakt dienen. Bei der Kohlenelektrode muss ein besonderer Kontakt angeordnet werden. Um die sichere Lage des Kontaktes und um seine Funktion zu gewährleisten, ist es vorteilhaft, den Kontakt in einer der Kohleendelektrode benachbarten Platte (2) zu befestigen. Die Endplatte 2 besitzt, wie Fig. l zeigt, zwei Schlitze, durch welche der Metallstreifen 16 schleifenförmig hindurchgezogen wird. Der schleifenförmig vorstehende Teil des Metallstreifens besitzt genügend Federung, um einen sicheren Kontakt mit der darüberliegenden Kohlenelektrode zu bilden. Man kann statt der vorgeschlagenen Befestigungsart naturgemäss auch den Metallstreifen durch Nietung od. dgl. befestigen, wodurch eine stärkere Federung erzeugt wird und ausser der Kontaktwirkung ein die Rahmen und Platten zusammenpressender Druck ausgeübt wird. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren um Zusammenbau von galvanischen Elementen bzw. Batterien, die aus Plattenelektroden und Zwischenrahmen bestehen, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten und Rahmen zwischen Endplatten aus steifem Material übereinandergeschichtet, unter Druck gesetzt und durch Vergiessen zu einer fest zusammenhaftenden, elektrolytdichten Batterie vereinigt werden.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten und Rahmen in einer Hilfsfoirm gepresst und vergossen werden, deren eine Wandung beweglich ist.3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten und Rahmen in einer elastichen Hülle z. B. normaler Batteriekarton aufgestapelt, gepresst und vergossen werden.4. Zwischenrahmen zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass er mit Vorsprüngen und umgebogenen Zapfen versehen ist, die den Rahmen in dem Vergussmaterial verankern.5. Stromabnehmer an der Kohleendelektrode zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprühen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass er an der der Kohleendelektrode benachbarten Endplatte befestigt ist, derart, dass er gegen die Kohleendelektrode federnd anliegt.
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| DE118755T | 1927-12-09 |
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|---|---|---|---|
| AT118755D AT118755B (de) | 1927-12-09 | 1928-11-16 | Verfahren zum Zusammenbau von plattenförmigen Elektroden zu galvanischen Elementen bzw. Batterien. |
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1928
- 1928-11-16 AT AT118755D patent/AT118755B/de active
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