CH136137A - Verfahren zum Zusammenbau von plattenförmigen Elektroden zu galvanischen Elementen bezw. Batterien. - Google Patents

Verfahren zum Zusammenbau von plattenförmigen Elektroden zu galvanischen Elementen bezw. Batterien.

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CH136137A
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Inventor
Aktiengesellschaft Siem Halske
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Siemens Ag
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  Verfahren zum Zusammenbau von     plattenförmigen    Elektroden zu galvanischen  Elementen     bezw.    Batterien.    Die Erfordernisse der Praxis bei dem  Zusammenbau von     plattenförmigen    Elektro  den zu Zellen für Stromerzeugung     bezw.    zu  Batterien sind bei der. bisher vorgeschlagenen  Verfahren wenig berücksichtigt. Die zu stel  lenden Bedingungen müssen .nicht nur be  helfsmässig erfüllt werden, sondern das Ver  fahren muss so ausgestaltet sein, dass es un  ter Aufwand geringsten Lohnes, unter Ver  meidung platzsperrender Zubehörteile eine  feste und exakte     Verbindung    der Zellen ge  währleistet. Das Verfahren nach der Erfin  dung erfüllt diese Bedingungen einwandfrei.  



  Gemäss der Erfindung wird dieses Ziel  dadurch erreicht, dass die     Plattanelektroden     und Zwischenrahmen in einer Form überein  ander geschichtet unter Druck gesetzt wer  den und durch     Vergiessen        züi    einem fest zu  sammenhaftenden     elektrolytdichten    Element       bezw.    Batterie vereinigt werden. Die Form  kann -aus einer- festen     Pressform    mit be-         weglichem    Stempel bestehen. Es kann je  doch auch eine Form verwendet werden,  welche aus elastischem Material besteht.  Eine solche Form wäre beispielsweise ein  normaler Batteriekarton.  



  Die Abbildungen veranschaulichen ein  Ausführungsbeispiel des Verfahrens gemäss  der Erfindung.  



       Fig.    1 stellt eine Endplatte in     Vorder-          und    Seitenansicht,     Fig.    2 einen Zwischen  rahmen zur Bildung der     Elektrolyträume    in  der Montage-     bezw.        Vergussform,        Fig.    3 ei  nen.

   derartigen Zwischenrahmen in Seitenan  sicht,     Fig.    4 einen etwas anders ausgebil  deten Zwischenrahmen,     Fig.        ä,    eine     Verguss-          vorrichtung    in Draufsicht und     Fig.    6 die  Anordnung einer Metallelektrode bei einer  Einzelzelle dar.  



  Zur Ausübung des Verfahrens nach der  Erfindung kann folgendermassen vorgegangen  werden      Die Montage erfolgt .dergestalt, dass auf  den Boden     111    der aufrecht stehenden     Ver-          gussform    eine Endplatte 2 aus irgend einem  steifen Material, zum Beispiel Pappe, gelegt  wird, und zwar dergestalt, dass die umgebo  genen Ecken 3 nach oben zu liegen kommen,  während die Eckchen 4 führend an die In  nenseite der Wände     .1b    und     1     der Form  grenzen. Auf diese Endplatte kommt eine       Depolarisationsmasseplatte    5, deren Lage  sich zwangsläufig durch die eingebogenen  Ecken 3 der Endplatte 2 in der in     Fig.    1  punktierten Art ergibt.

   Auf die     Depolarisa-          tionsmasseplatte5    wird der Zwischenrahmen 6,  der den     Elektrolytraum    bildet, gelegt. Die  ser Zwischenrahmen hat Nasen 7     (Fig.    2),  die sich wiederum führend' an die Kanten     1b     und     1e    der     Vergussform    legen. Ausserdem  hat der Rahmen     angebogene    Eckchen 8       (Fig.    3,) die nach oben zu liegen kommen  und der nun folgenden Metallelektrode 9. so  wohl wieder auf diese montierten     Depolari-          sationsmasseplatte        5a    die richtige Lage an  weisen.

   In den Innenraum des Zwischenrah  men 6 wird ein Mittelstück 10     (Fig.    4) ge  legt, das     eventl.    mit dem Zwischenrahmen 6  in der in     Fig.    4 punktiert dargestellten Art  verbunden sein kann. Dieses Mittelstück hat  den Zweck, ein Durchdrücken und Berühren  der Elektroden 5 und 9 zu verhindern. Diese  Aufgabe könnte eventuell auch dadurch er  füllt werden, dass die zum Schutz des     De-          polarisators    übliche Leinwand oder die Me  tallelektrode kleine Erhöhungen aus isolieren  dem Material in der Stärke des Rahmens 6  erhält.

   Auf die     Depolarisationsmasseplatte          5a    kommt wieder ein Zwischenrahmen     6a    zu  liegen, .dann eine Metallelektrode     9a    und  dann eventuell weitere Platten und Zwi  schenrahmen der beschriebenen Form bis zur  gewünschten Zellenzahl. Auf die letzte     Elek-          trodenplatte    wird eine Endplatte     2     montiert,  deren Ecken nach unten zeigen. Auf die  letzte Endplatte kommt eine genau in die       Vergussform    passende Metallplatte 11 zu lie  gen, welche für die eventuell nun kommende  Batterie als Boden dient.

   Die Beschreibung  des Aufbaues der auf die Metallplatte 11    zu montierenden weiteren Batterie erübrigt  sich, da sie vollkommen mit der geschilder  ten Art übereinstimmt. Auch zeichnerisch  ist in     Fig.    5 nur eine Batterie von 3 Zellen       dargestellt    und der Raum, den die zweite  Batterie zwischen Metallplatte 11 und 12  einnimmt, freigelassen.     Mittelst      Gewinde  spindel 13 werden die zwischen der     Me-          tallpfatte    12 und dem Boden     1     liegen  den Platten und Zwischenrahmen fest zu  sammengepresst, die     Vergussform    wird um  gelegt, so dass die Seite     1e    nach unten zu  liegen kommt,.

   in beziehungsweise auf die  Öffnungen 14 der- Zwischenrahmen. 6 wird  ein Deckel gelegt. Nunmehr wird zwischen  Boden     1a    und Platte 11 beziehungsweise  zwischen. Platte     .11    und Platte 12 eine ge  eignete     Vergussmasse    gegossen, die natürlich  die Räume 15 zwischen der     Vergussform    und den  Elektroden     bezw.    den Zwischenrahmen aus  füllt.

   Wird nach Erkalten der     Vergussmasse     der     Pressdruck    aufgehoben, so sind in dem  beschriebenen Fall zwei Batterien entstanden,  deren äussere     Torm    dein Innenraum der     Ver-          gussform    entspricht und die äusserst fest zu  sammenhalten, weil die eingebogenen Ecken  3 der     Endplatten    2 in die     Vergussmasse     ebenso hineinragen, wie die Ecken 8 der  Rahmen 6.  



  Bei einer     einzigen    Zelle kann man, wie  in     Fig.    6 dargestellt, die Metallelektrode  kürzer machen wie die     Depolarisationsmasse-          platten,    damit das Einfüllen des Elektrolyten  erleichtert ist.  



  Das geschilderte - Verfahren unter Ver  wendung von Endplatten aus steifem Ma  terial erscheint technisch am zuverlässigsten.  Es ist aber auch eine Art des Verfahrens  anwendbar, bei der die Formgebung des       Vergussmaterials    an den Aussenkanten nicht  durch eine feste Hilfsform erfolgt, sondern  durch     Verwendnug    einer Umhüllung (etwa  ähnlich der beute üblichen     Normal-Batterie-          Kartons),    die mit den darin befindlichen  Elektroden und Zwischenrahmen zusammen  gedrückt werden kann, und die seitlich und  unten Raum für die dichtende     Vergussmasse     bietet.

   In diesem Falle ist nur eine Vorrich-           tung    zum     Zusammendrücken    der Platten und  Zwischenrahmen während des     Vergiessens     nötig, da die äussere Formgebung der     Ver-          gussmasse    durch. den Karton erfolgt.  



  Bei Plattenbatterien spielt es zur Ver  ringerung des innern Widerstandes nicht nur  eine Rolle, dass die Metallelektroden bei bi  polarer Ausgestaltung fest an den Kohlen  elektroden liegen, sondern dass auch die       Stromentnahmkontakte    möglichst innige Ver  bindung mit den entsprechenden Elektroden  haben. Bei den Metallelektroden ist dies ein  fach dadurch erreichbar, dass Teile der Me  tallelektrode selbst infolge ihrer Formgebung  als Kontakt dienen. Bei der     Kohlerielektrode     muss ein besonderer Kontakt angeordnet  werden. Um dessen sichere Lage an gewoll  ter Stelle zu gewährleisten, empfiehlt es sich,  ihn an beziehungsweise in der Umhüllung  zu befestigen, beispielsweise so, wie es in       Fig.    1 bei einer Endplatte aus steifem Ma  terial dargestellt ist.

   Platte 2 hat zwei  Schlitze, durch die der     Kontakt    16 von  aussen nach innen oder     umgekehrt    geführt  wird. Die Befestigung der Kontakteinrichtung  kann natürlich auch so eingerichtet werden  (zum Beispiel     Nietung),    dass sie dauernd fe  dernd bleibt, also ausser ihrer Kontaktwir  kung einen Druck auf die Konstruktionsteile  der Batterie ausübt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Zusammenbau von plat- tenförmigen Elektroden zu galvanischen Ele menten beziehungsweise Batterien, dadurch gekennzeichnet, dass die Plattenelektroden und Zwischenrahmen in einer Form überein ander geschichtet unter Druck gesetzt werden und durch Vergiessen zu einem fest zusammen haftenden elektrolytdichten Element bezie hungsweise Batterie vereinigt werden. UINTTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten und Rahmen zwischen den Endplatten aus steifem Material in einer festen Form mit beweglichem Stempel aufgeschichtet und unter Druck gesetzt werden. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten und Rahmen in einer elastischen Hülle aufge schichtet und unter Druck gesetzt werden. 3. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten und Rahmen in einem normalen Batteriekarton aufgestapelt und unter Druck gesetzt werden.
CH136137D 1927-12-09 1928-11-12 Verfahren zum Zusammenbau von plattenförmigen Elektroden zu galvanischen Elementen bezw. Batterien. CH136137A (de)

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CH136137D CH136137A (de) 1927-12-09 1928-11-12 Verfahren zum Zusammenbau von plattenförmigen Elektroden zu galvanischen Elementen bezw. Batterien.

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