DE504158C - Verfahren zur Herstellung von Anodenbatterien - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Anodenbatterien

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DE504158C
DE504158C DES80825D DES0080825D DE504158C DE 504158 C DE504158 C DE 504158C DE S80825 D DES80825 D DE S80825D DE S0080825 D DES0080825 D DE S0080825D DE 504158 C DE504158 C DE 504158C
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cups
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BATTERIEN und ELEMENTE FABRIK
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BATTERIEN und ELEMENTE FABRIK
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M6/00Primary cells; Manufacture thereof
    • H01M6/42Grouping of primary cells into batteries
    • H01M6/44Grouping of primary cells into batteries of tubular or cup-shaped cells

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
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  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Sealing Battery Cases Or Jackets (AREA)

Description

Die Herstellung der besonders für Radiozwecke benötigten Anodenbatterien geschieht bisher derart, daß die einzelnen Zellen, bestehend aus einem zylindrischen Zinkbehälter, in dem die Kohle durch den Elektrolyten enthaltenden Kleister befestigt ist, voneinander isoliert und je nach der Schaltungsart miteinander derart verbunden werden, daß sie bei wechselnden Spannungen kleinere oder
ίο größere Strommengen liefern. Jede Zelle pflegt eine Spannung von 1,5 "Volt zu besitzen, so daß zur Herstellung einer normalen Batterie von 90 Volt 60 Einzelzellen zusammengestellt werden müssen. Diese Einzelzellen weisen z. T. Ableitungen auf, die aus an die Zinkbecher angelöteten Röhrchen ο. dgl. bestehen und so angeordnet sind, daß der Batterie jede Strommenge entnommen werden kann. Die Isolierung der Zellen voneinander geschieht entweder durch Einsetzen der Zellen in wabenartig unterteilte Pappkästen oder dadurch, daß um jede Zelle zwei sich kreuzende U-förmige Pappstreifen gelegt werden, so daß ein viereckiger kastenartiger Körper entsteht. Um die so geschaffene Isolierung aufrechtzuerhalten, muß jede Verschiebung der trennenden Teile bei der Fabrikation, beim Transport und im Gebrauch verhindert werden. Zu diesem Zweck wird die im übrigen fertiggestellte Batterie gewöhnlich in eine nichtleitende, in der Wärme flüssige, in der Kälte starre Masse eingebettet, die aber das Gewicht der Batterie übermäßig steigert und die Zellen durch die Erwärmung beim Übergießen mit der heißflüssigen Masse ungünstig beeinflußt. Man hat deshalb diese Masse durch leichte, feste Füllstoffe, wie Sägemehl, Korkmehl, Vulkanfiberabfälle u. dgl., zu ersetzen gesucht, muß dann aber durch Rütteln dafür sorgen, daß der Füllstoff gleichmäßig verteilt wird, und führt dadurch leicht Berührungen zwischen den Zellen oder Ableitungen herbei. Auch diese Isolierungsart bietet deshalb keine Sicherheit; sie kann auch nicht verhindern, daß beim Leckwerden einzelner Zellen der Elektrolyt eine elektrische Verbindung zwischen den Zellen herstellt und Kurzschlüsse hervorruft.
Die erwähnten Übelstände und Nachteile werden gemäß der Erfindung durch ein Aufbauverfahren für die Batterien verhindert, das in der Zeichnung beispielsweise erläutert ist.
Danach werden die Zinkbecher 1 der ZeI-len mit der Öffnung nach unten in eine Platte 2 eingesteckt, die mit Aussparungen 3 von nur wenig größerem Durchmesser als die Becher 1 versehen ist. Die Aussparungen sind auf der Platte so verteilt, wie es der endgültigen Anordnung der Zinkbecher 1 entspricht, und weisen gegebenenfalls je eine Ausbuchtung 4 für die Steckbuchse jedes Bechers und eine kleinere Ausbuchtung 5 für den aus jedem Becher herausragenden Leitungsdraht auf. Die Platte 2 liegt auf einem größeren Brett 6 mit Bohrungen 7 für die Steckbuchsen und S für die Verbindungs-
drähte. Die Becher ι werden durch Reibung in den Aussparungen 3 der Platte 2 festgehalten, sind also während der nun folgenden Arbeiten in ihrer endgültigen Lage zueinander fixiert. Nunmehr wird um den Rand der Platte 2 eine kastenartige Hülle 9 aus Papier oder dünner Pappe und um diese eine feste Hülle 10 herumgelegt, die beide höher sind als die Becher 1.
Man kann jetzt in dem so gebildeten Kasten Vergußmaße eingießen und die Zwischenräume zwischen den Bechern dadurch oder mittels anderer Füllmassen vollkommen ausfüllen. Zweckmäßiger ist es aber, eine verflüssigte Vergußmasse einzugießen und dann durch Umkehren der Anordnung wieder zum größeren Teil abfließen zu lassen, so daß nur über der Platte 2 eine kräftige Schicht 11 von rasch fest werdender Vergußmasse verbleibt; auch die Außenwand und der Boden der Becher sind natürlich mit der erstarrenden Masse überzogen, während die Zwischenräume zwischen den Bechern im übrigen frei bleiben. Die Becher sind nun durch die 2S Schicht 11 dauernd gegeneinander fixiert und wurden beim Herausziehen aus der Schablonenplatte 2 fest miteinander verbunden bleiben. Um sie aber noch stärker zu fixieren und gegen Kurzschluß zu sichern, wird nunmehr zweckmäßig ein Pappdeckel 12 über den Becherböden in den Rahmen eingelegt, der über jedem Becherboden ein zentrisches, durch Stanzen hergestelltes Loch aufweist, dessen Rand 13 beim Stanzen derart ausgebogen ist, daß die Platte 12 durch die Lochränder in einem Abstand von einigen Millimetern von den Becherböden gehalten wird, wie dies Abb. 1 deutlich zeigt. Wird nunmehr eine Schicht flüssiger Vergußmasse 14 auf den Pappboden 12 aufgegossen, so dringt sie in die Löcher ein und fixiert durch Haftung an den Becherböden die Becher auch auf der Bodenseite. Gleichzeitig bildet der durch die erhöhten Lochränder geschaffene Zwischenraum zwischen den Becherböden und dem Pappboden 12 die Möglichkeit zur Aufnahme etwa aus einem Becher ausfließenden Elektrolyten, der jetzt Kurzschluß zwischen den Bechern nicht mehr herstellen kann. Natürlich kann man vor Auflegen des Pappbodens 12 die Zwischenräume zwischen den Bechern durch Isoliermaterial, wie Korkmehl o. dgl., ausfüllen, im allgemeinen genügt aber schon die vorhandene Luftisolierung. 5S Man kann nun die Hüllen 9 und 10 mit den Bechern, die durch die Schichten 11 und 14 darin festgehalten werden, von dem Brett 6 abheben und sie mittels eines Stempels, wie in Abb. 3 und 4 dargestellt ist, auch aus der Schablonenplatte 2 herausdrücken. Man nimmt dann die äußere Hülle 10 ab und setzt die in der inneren dünnen Hülle 9 fest gelagerte Becherbatterie aufrecht in einen Transportkasten aus Pappe, Holz o. dgl., der bis zu den Becherrändern mit Vergußmasse ausgegössen werden kann. Die Verbindung zwischen den einzelnen Bechern kann nun in der üblichen Weise fertiggestellt werden, und eine so hergestellte Batterie ist den wie üblich hergestellten in bezug auf Isolation erheblich überlegen, während die Herstellungskosten geringer sind, da das verwendete Material geringerer Bearbeitung bedarf und die Zusammenstellung rascher vor sich geht. Auch das Gewicht einer solchen Batterie ist erheblich geringer, da die Menge der zu verwendenden Vergußmasse auf ein Minimum beschränkt werden kann. Kriechströme und Kurzschlüsse können nicht mehr auftreten, da, abgesehen von der jeden Becher überziehenden Isolierschicht, auch die erhöhte Lage der Becher über dem Boden 12 eine Verbindung der Becher durch auslaufenden Elektrolyten verhindert.

Claims (7)

  1. 85 Patentansprüche:
    i. Verfahren zur Herstellung von Anodenbatterien, dadurch gekennzeichnet, daß die Zellenbecher mit der Öffnung nach unten in einer zweiteiligen Schablone zunächst fixiert, sodann durch Aufgießen einer Schicht von Vergußmasse auf die Schablonenplatte in ihrer Lage dauernd befestigt werden und schließlich die zur Fixierung benutzte Schablone wieder entfernt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß über die Becherböden ein Boden (12) gelegt und mit Vergußmasse o. dgl. hintergossen wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden
    (12) entsprechend der Becheranordnung durchlocht wird, so daß die Vergußmasse 105. durch die Löcher zu den Becherböden treten und diese am Boden befestigen kann.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ränder no
    (13) der Bodenlöcher derart aufgebogen werden, daß sie die Becherböden in einigem Abstand von dem gemeinsamen Boden (12) halten.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Schablone stehenden Becher von einer gemeinsamen dünnen Hülle (9) aus Papier, Pappe o. dgl. umgeben werden, die einen Teil der fertigen Batterie bildet und wäh- iao rend der Arbeit von einer festen äußeren Hülle (10) umgeben sein kann.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schablonenplatte (2) mit den Bechern auf ein Brett (6) aufgelegt wird, das Aussparungen (7, 8) für die an den Bechern sitzenden Polkontakte aufweist.
  7. 7. Schablone zur Ausübung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus zwei Platten (2 und 6) besteht, die mit Aussparungen (3, 4, 5, 7, 8) versehen sind, um die Elementbecher mit ihren Polkontaktzuführungen in ihrer beabsichtigten Lage zu fixieren, und daß die unterste Platte (6) in ihrer Dicke die Länge oder Kontaktzuführungen übersteigt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES80825D 1927-07-24 1927-07-24 Verfahren zur Herstellung von Anodenbatterien Expired DE504158C (de)

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