AT118053B - Verfahren zur Herstellung längsgeschweißter Ketten. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung längsgeschweißter Ketten.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung längsgeschweisster Ketten. Der Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung längsgeschweisster Ketten jener Art, bei welcher die Kettenglieder aus schraubenförmig gewundenen Werkstücken bestehen. Es sind Verfahren bekannt, bei welchen ein auf Schweisshitze gebrachter schraubenförmig gewundener, offener Ring unter gleichzeitiger Umdrehung gegen die fertigen Kettenglieder vorbewegt wird, so dass er durch einen oder mehrere Glieder greift, mit welchen er nach dem Verschweissen oder Schmieden verkettet ist. Das Schweissen oder Schmieden erfolgt hiebei gleichzeitig während der Vorbewegung des schraubenförmig gewundenen Ringes durch hin-und hergehende Gesenke od. dgl. Die bekannten Verfahren dieser Art haben den Nachteil, dass sie nur für grosskalibrige, schwere Ketten grosser Baulänge Anwendung finden können und ist auch die Schweissung an der Überlappungsstelle der Werkstückenden oft mangelhaft, weil die richtige Schweisshitze nur eine sehr beschränkte Zeit besteht und 11er Arbeitsvorgang eine verhältnismässig längere Zeit erfordert. Um auch längsgeschweisste Ketten kleineren Kalibers und kürzerer Baulänge herstellen zu können, ist das Verfahren der Erfindung gemäss derart ausgebildet, dass die Umformung der Kettenglieder aus der Vorform zum fertigen Kettenglied vor bzw. nach der in gesondertem Arbeitsgang durchgeführten Verschweissung an der Überlappungsstelle der Werkstückenden erfolgt. Die Verschweissung wird an der an der Längsseite der Vorform des Kettengliedes liegenden Überlappungsstelle durchgeführt, worauf die Schweissstelle durch Verschwenken des Kettengliedes in die Längsachse der Kette gebracht werden kann. Dies hat den Vorteil, dass die Schweissstelle an jene Stelle des Kettengliedes gelangt, welche am geringsten beansprucht ist ; bekanntlich ist die Beanspruchung an den in der Längsachse der Kette liegenden Stelle der Kettenglieder beträchtlich geringer, als in den auf Zug und Biegung in Anspruch genommenen Schenkeln derselben. Hiedurch wird die Festigkeit der fertigen Ketten wesentlich erhöht. In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform eines Verfahrens gemäss der Erfindung in vier Verfahrensstufen schematisch unter Fortlassung aller Werkzeuge und Maschinendetails zur Darstellung gebracht. Fig. 1 zeigt den an sich bekannten Vorgang, bei welchem in ein zunächst noch kreisrundes Kettenglied 1 ein schraubenförmig gewundener im Querschnitt rechteckig gestalteter Stab 2 durch Drehen im Sinne des Pfeiles 3 eingeführt wird. Gleichzeitig mit dem Einführen bzw. nach demselben wirken die an sich bekannten, in der Zeichnung nicht dargestellten hin und her gehenden Gesenke in Richtung der Pfeile. 4, 5 auf das Werkstück, so dass der schraubenförmig gewundene Stab 2 zum kreisrunden Ring geschlossen wird. Gemäss der Erfindung werden die aneinandergeketteten, kreisrunden Glieder in eine schwach elliptische Umrissform gebracht, wie Fig. 2 darstellt. Die Überlappungsstelle 6 der Glieder 7 liegt hiebei etwa in der Mitte der einen Längsseite. In dieser Einstellung der Kettenglieder 7 wird die Kette beispielsweise durch einen Schweissofen geführt, in welchem die Überlappungsstellen 6 auf Schweisshitze gebracht werden. Nach dem Verlassen des Schweissofens erfolgt das Verschweissen an der Überlappungsstelle 6 durch geeignete Werkzeuge in bekannter Weise. Hiebei kann gleichzeitig oder vorher der Querschnitt aus dem rechteckigen in das kreisrunde Profil übergeführt werden oder es kann diese Umformung auch später erfolgen. Nach dem Verschweissen an der Überlappungsstelle 6 wird das Kettenglied 7 an der Schweissstelle 6 abgegratet und sodann in der Richtung des Pfeiles 8 der Fig. 2 in die in Fig. 3 gezeichneten Lage gebracht, in welcher die Schweissstelle 6 in die Längsachse der fertigen Kette zu liegen kommt. Durch in der <Desc/Clms Page number 2> Zeichnung nicht dargestellte profilierte Pressstempel wird nun das Kettenglied 7 in der Pfeilrichtung 9 gestaucht, so dass es gestreckt wird und die ursprüngliche schwach elliptische, stehende Form in die normale, elliptische, liegende Form übergeführt wird. Hierauf folgt des weiteren die bekannte Arbeit des Kalibrierens, während die Umformung des rechteckigen Querschnittes in dem kreisrunden Querschnitt vor oder nach der Verschweissung oder gleichzeitig mit dieser erfolgen kann. Dadurch, dass die Verschweissung an den Überlappungsstellen der Werkstückenden in einem gesonderten Arbeitsvorgang an der bereits zusammengefügten Kette vorgenommen wird, kann die nur eine sehr kurze Zeit dauernde Schweisshitze, unabhängig von der andern Bearbeitung der Kettenglieder vorgenommen werden und ist gleichzeitig die Möglichkeit geboten, die Schweissstelle sodann an jene Stelle des Kettengliedes zu bringen, welche die geringste Beanspruchung erleidet. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung längsgeschweisster Ketten aus schraubenförmig gewundenen Werkstücken, dadurch gekennzeichnet, dass die Umformung der Kettenglieder aus der Vorform zum fertigen Kettenglied vor bzw. nach dem in gesondertem Arbeitsgang durchgeführten Verschweissen an der Überlappungsstelle der Werkstückenden erfolgt.
Claims (1)
- 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ver- schweissung an der an der Längsseite der Vorform des Kettengliedes liegenden Überlappungsstelle durchgeführt und die Schweissstelle durch Verschwenken des Kettengliedes in die Längsachse der Kette gebracht wird.3. Ausführungsform des Verfahrens nach den Ansprüchen l und 2, dadurch gekennzeichnet, dass den während des ZusammenfÜgens der einzelnen Glieder, kreisrunden Werkstücken eine schwach elliptische, die Überlappungsstelle an einer der beiden hängsseitpn aufweisenden Form gegeben wird, worauf nach dem Verschweissen an der Überjappungsstelle und Verschwenken der Schweissstelle in die Längsachse der Kette das geschweisste Kettenglied durch Stauchen bzw. Strecken in die endgültige Umrissform gebracht wird. EMI2.1
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT121101T | 1929-05-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT118053B true AT118053B (de) | 1930-06-10 |
Family
ID=29274320
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT118053D AT118053B (de) | 1929-05-07 | 1928-06-20 | Verfahren zur Herstellung längsgeschweißter Ketten. |
| AT121101D AT121101B (de) | 1929-05-07 | 1929-05-07 | Verfahren zur Herstellung längsgeschweißter Ketten. |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT121101D AT121101B (de) | 1929-05-07 | 1929-05-07 | Verfahren zur Herstellung längsgeschweißter Ketten. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (2) | AT118053B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1223231B (de) * | 1962-04-27 | 1966-08-18 | Werner Seelbach | Verfahren und Vorrichtung zum Richten von Ringen |
-
1928
- 1928-06-20 AT AT118053D patent/AT118053B/de active
-
1929
- 1929-05-07 AT AT121101D patent/AT121101B/de active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1223231B (de) * | 1962-04-27 | 1966-08-18 | Werner Seelbach | Verfahren und Vorrichtung zum Richten von Ringen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT121101B (de) | 1931-02-10 |
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