AT118053B - Verfahren zur Herstellung längsgeschweißter Ketten. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung längsgeschweißter Ketten.

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AT118053B
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Ferdinand Schar
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Ferdinand Schar
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung längsgeschweisster Ketten. 



   Der Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung längsgeschweisster Ketten jener Art, bei welcher die Kettenglieder aus schraubenförmig gewundenen   Werkstücken   bestehen. Es sind Verfahren bekannt, bei welchen ein auf   Schweisshitze   gebrachter   schraubenförmig   gewundener, offener Ring unter gleichzeitiger Umdrehung gegen die fertigen Kettenglieder vorbewegt wird, so dass er durch einen oder mehrere Glieder greift, mit welchen er nach dem Verschweissen oder Schmieden verkettet ist. Das   Schweissen   oder Schmieden erfolgt hiebei gleichzeitig während der Vorbewegung des schraubenförmig gewundenen Ringes durch hin-und hergehende Gesenke od. dgl. 



   Die bekannten Verfahren dieser Art haben den Nachteil, dass sie nur für grosskalibrige, schwere Ketten grosser Baulänge Anwendung finden können und ist auch die Schweissung an der Überlappungsstelle der Werkstückenden oft mangelhaft, weil die richtige Schweisshitze nur eine sehr beschränkte Zeit besteht   und 11er   Arbeitsvorgang eine verhältnismässig längere Zeit erfordert. 



   Um auch längsgeschweisste Ketten kleineren Kalibers und kürzerer Baulänge herstellen zu können, ist das Verfahren der Erfindung gemäss derart ausgebildet, dass die Umformung der Kettenglieder aus der Vorform zum fertigen Kettenglied vor bzw. nach der in gesondertem Arbeitsgang   durchgeführten   Verschweissung an der Überlappungsstelle der Werkstückenden erfolgt. 



   Die   Verschweissung   wird an der an der Längsseite der Vorform des Kettengliedes liegenden Überlappungsstelle durchgeführt, worauf die   Schweissstelle   durch Verschwenken des Kettengliedes in die Längsachse der Kette gebracht werden kann. Dies hat den Vorteil, dass die   Schweissstelle   an jene Stelle des Kettengliedes gelangt, welche am geringsten beansprucht ist ; bekanntlich ist die Beanspruchung an den in der   Längsachse   der Kette liegenden Stelle der Kettenglieder beträchtlich geringer, als in den auf Zug und Biegung in Anspruch genommenen Schenkeln derselben. Hiedurch wird die Festigkeit der fertigen Ketten wesentlich erhöht. 



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform eines Verfahrens gemäss der Erfindung in vier Verfahrensstufen schematisch unter Fortlassung aller Werkzeuge und Maschinendetails zur Darstellung gebracht. 



   Fig. 1 zeigt den an sich bekannten Vorgang, bei welchem in ein zunächst noch kreisrundes Kettenglied 1 ein   schraubenförmig gewundener im Querschnitt rechteckig   gestalteter Stab 2 durch Drehen im Sinne des Pfeiles 3 eingeführt wird. Gleichzeitig mit dem Einführen bzw. nach demselben wirken die an sich bekannten, in der Zeichnung nicht dargestellten hin und her gehenden Gesenke in Richtung der   Pfeile. 4, 5   auf das Werkstück, so dass der   schraubenförmig   gewundene Stab 2 zum kreisrunden Ring geschlossen wird. 



   Gemäss der Erfindung werden die aneinandergeketteten, kreisrunden Glieder in eine schwach elliptische   Umrissform   gebracht, wie Fig. 2 darstellt. Die Überlappungsstelle 6 der Glieder 7 liegt hiebei etwa in der Mitte der einen Längsseite. 



   In dieser Einstellung der Kettenglieder 7 wird die Kette beispielsweise durch einen Schweissofen geführt, in welchem die Überlappungsstellen 6 auf Schweisshitze gebracht werden. Nach dem Verlassen des Schweissofens erfolgt das Verschweissen an der Überlappungsstelle 6 durch geeignete Werkzeuge in bekannter Weise. Hiebei kann gleichzeitig oder vorher der Querschnitt aus dem rechteckigen in das kreisrunde Profil übergeführt werden oder es kann diese Umformung auch später erfolgen. 



   Nach dem   Verschweissen   an der Überlappungsstelle 6 wird das Kettenglied 7 an der   Schweissstelle   6 abgegratet und sodann in der Richtung des Pfeiles 8 der Fig. 2 in die in Fig. 3 gezeichneten Lage gebracht, in welcher die   Schweissstelle   6 in die   Längsachse   der fertigen Kette zu liegen kommt. Durch in der 

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 Zeichnung nicht dargestellte profilierte Pressstempel wird nun das Kettenglied 7 in der Pfeilrichtung 9 gestaucht, so dass es gestreckt wird und die ursprüngliche schwach elliptische, stehende Form in die normale, elliptische, liegende Form übergeführt wird. 



   Hierauf folgt des weiteren die bekannte Arbeit des Kalibrierens, während die Umformung des rechteckigen Querschnittes in dem kreisrunden Querschnitt vor oder nach der   Verschweissung   oder gleichzeitig mit dieser erfolgen kann. 



   Dadurch, dass die   Verschweissung   an den Überlappungsstellen der   Werkstückenden   in einem gesonderten Arbeitsvorgang an der bereits   zusammengefügten   Kette vorgenommen wird, kann die nur eine sehr kurze Zeit dauernde   Schweisshitze,   unabhängig von der andern Bearbeitung der Kettenglieder vorgenommen werden und ist gleichzeitig die Möglichkeit geboten, die   Schweissstelle   sodann an jene Stelle des Kettengliedes zu bringen, welche die geringste Beanspruchung erleidet. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung längsgeschweisster Ketten aus   schraubenförmig   gewundenen Werkstücken, dadurch gekennzeichnet, dass die Umformung der Kettenglieder aus der Vorform zum fertigen Kettenglied vor bzw. nach dem in gesondertem Arbeitsgang durchgeführten Verschweissen an der Überlappungsstelle der Werkstückenden erfolgt.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ver- schweissung an der an der Längsseite der Vorform des Kettengliedes liegenden Überlappungsstelle durchgeführt und die Schweissstelle durch Verschwenken des Kettengliedes in die Längsachse der Kette gebracht wird.
    3. Ausführungsform des Verfahrens nach den Ansprüchen l und 2, dadurch gekennzeichnet, dass den während des ZusammenfÜgens der einzelnen Glieder, kreisrunden Werkstücken eine schwach elliptische, die Überlappungsstelle an einer der beiden hängsseitpn aufweisenden Form gegeben wird, worauf nach dem Verschweissen an der Überjappungsstelle und Verschwenken der Schweissstelle in die Längsachse der Kette das geschweisste Kettenglied durch Stauchen bzw. Strecken in die endgültige Umrissform gebracht wird. EMI2.1
AT118053D 1929-05-07 1928-06-20 Verfahren zur Herstellung längsgeschweißter Ketten. AT118053B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1223231B (de) * 1962-04-27 1966-08-18 Werner Seelbach Verfahren und Vorrichtung zum Richten von Ringen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1223231B (de) * 1962-04-27 1966-08-18 Werner Seelbach Verfahren und Vorrichtung zum Richten von Ringen

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AT121101B (de) 1931-02-10

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