AT117516B - Maschine zum Entrippen von Tabakblättern. - Google Patents
Maschine zum Entrippen von Tabakblättern.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Maschine zum Entrippen von Tabakblättern. Die Erfindung bezieht sich auf Entrippungsmaschinen für Tabakblätter, die mit einer Zange od. dgl. versehen sind. mittels welcher die Rippe in einiger Entfernung von der Spitze des Blattes gefasst wird, worauf der Zange und dem Blatt eine geeignete Bewegung im Verhältnis zueinander gegeben wird. Dieses Entrippen wird gewöhnlich Halb-oder Hosenentrippen genannt. Um indessen auch Deck-, Umblätter u. dgl. gänzlich durchentrippen zu können, befindet sich auf der Maschine eine Scherenvorrichtung, die später näher erläutert werden soll. die das Teilen des Blattes (des Bundes) in zwei Hälften ermöglicht, wie bei Maschinen, wo die Rippen in ihrer Ganzheit ausgeschnitten werden (Vollentrippen). Dadurch wird die Maschine, die in erster Linie für Entrippen von Einlagetabak dienen soll. für welchen Zweck es früher keine Maschine gab. auch Maschinen für Vollentrippen ersetzen können und wird somit ganz universal. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den beigefügten Zeichnungen dargestellt. Fig. 1 zeigt die Maschine in Anfangslage, von der rechten Seite gesehen, aber mit dem linken Trethebel ausgelassen. Fig. 2 zeigt die Maschine von der linken Seite mit der Zange abwärtsgehend. Fig. 3 ist eine Vorderansicht der Maschine in Anfangsstellung. Fig. 4 zeigt ein durch das Ausschneiden der Rippe vollentripptes Blatt. Fig. 5 zeigt ein durch Ausreissen halbentripptes Blatt. Fig. 6 zeigt wie die Rippe während des Entrippens aus dem Blatt ausgerissen wird. Fig. 7 zeigt die Zange und naheliegende Teile in Vorderansicht bei Anfangsstellung der Maschine, wenn die Zange offen ist. Fig. 8 zeigt die Zange und die naheliegenden Teile in Vorderansicht mit der Zange geschlossen und übrigen Teilen in entsprechenden Stellungen. Fig. 9 zeigt ein Tabakblatt in Vergrösserung auf die Zange gesteckt, deren Schenkel durch das Blatt gedrungen sind und sich auf je einer Seite an die Rippe anlegen. Fig. 10 zeigt das Tabakblatt, nachdem die Zange sich geschlossen und ein mit dem Zangenschenkel verbundenes Messer die Rippe abgeschnitten hat. Fig. 11 zeigt, wie die Rippe aus der Zange bei deren unteren Grenzlage ausgestochen wird. Fig. 12 stellt dar, wie die Rippe verhindert wird. der Zange hei deren Aufwärtsbewegung zurück zu der Anfangsstellung mitzufolgen. Fig. 13 zeigt in Vertikalschnitt und in Seitenansicht eine Vorrichtung für Reinigung der ausentrippten Rippe von haftenden Blattresten. Fig. 14 zeigt dieselbe Vorrichtung in Horizontalschnitt und Draufsicht. 1 bezeichnet den Zangenhalter, von welchem drei Schenkel (Fig. 6-10) 2, 4 und 5 ausragen, wovon, wenn das Blatt auf die Zange aufgesteckt ist, der Schenkel 2 auf der einen Seite der Rippe liegt und die Schenkel 4 und 5 auf der ändern Seite derselben liegen. Die Schenkel 2 und 4 sowie das für das Abschneiden querüber der Rippe dienende Messer 3 sind mit dem Zangenhalter 1 steif verbunden, während der Schenkel 5 auf einem Halter 6 befestigt ist. der um eine mit dem Zangenhalter 1 steif verbundene Welle 7 drehbar ist. d. h. der Schenkel 5 ist drehbar im Verhältnis zu den Schenkel 2 und 4. Das Tabakblatt 18 (mit der Spitze nach innen gerichtet) wird von dem Arbeiter über die Zange hinabgeschoben (aufgesteckt), wenn die Zange die in den Fig. 1. 3. 7 und 9 gezeigte Stellung einnimmt, wobei si-offen ist, Die Maschine befindet sich dann in Ruhe. <Desc/Clms Page number 2> In dieser offenen. Stellung wird die Zange gegen die Wirkung der Feder 17 gehalten, indem ein mit dem Halter 6 fest verbundener Arm 8 unter einen Riegel 9 greift, der an dem an der Stütze 11 drehbar befestigten Arm 10 eines Winkelhebels einstellbar befestigt ist, dessen anderer Arm 12 mit der Zugstange 13 lenkbar verbunden ist. Die letztgenannte Stange ist durch den am Gestell drehbar befestigten Arm 16 und das Gelenk 15 mit dem Trethebel 14 verbunden (Fig. 1 und 3). Nachdem das Tabakblatt auf der Zange aufgesteckt ist, wobei es mit seinem Vorderteil über dem unten näher beschriebenen endlosen Band 19 hervorragt, wird der Trethebel betätigt, wobei der Riegel 9 den Arm 8 freimacht, so dass die Zange sich schliesst, d. h. der Schenkel 5 bewegt sich gegen den Schenkel 2 (Fig. 8 und 10) durch die Wirkung der Feder 17, und die Rippe 20 wird von dem Messer 3 an dem der Spitze des Blattes am nächsten gelegenen Rand abgeschnitten an einem Punkt, der in einer gewissen Entfernung von der Spitze des Blattes liegt. Zwecks Sicherstellung des Abschneidens der Rippe, wenn die Kraft der Feder 17 unzureichend sein sollte, befindet sich auf dem Arm 10 ein Absatz 21, der bei der fortgesetzten Betätigung des Trethebels gegen den Absatz 22 auf dem Arm 8 geführt wird und die Zange zusammenzwingt. Dies geschieht gleich, bevor der Winkel- hebel 10, 12 die in Fig. 8 gezeigte Stellung erreicht hat. Die Schenkel 4 und 5 bilden. wenn die Zange offen ist, zusammen, einen Schenkel von derselben Breite wie der Schenkel 2, so dass das Blatt, wenn es über die Zange hinabgeschoben wird. auf beiden Seiten von der Rippe (Fig. 9) in derselben Länge aufgeschnitten wird. Nur der dem Schenkel 5 gerade gegenüberliegende Teil der Rippe wird von der Zange gefasst, wenn letztere geschlossen wird (Fig. 10), wie sich aus dem Obenstehenden leicht ergibt, indem der von dem Schenkel 4 und dem gegenüberstehenden Teil des Schenkels 2 ausgeschnittene Teil der Rippe freigelassen wird. Durch'den letztgenannten Ausschnitt wird das weitere Ausreissen der Rippe in eine bestimmte Richtung gelenkt, so dass das Blatt nicht in den seitlichen Richtungen bricht. Bei dem fortgesetzten Abwärtsdrücken des Trethebels 14 wird die Maschine in Gang gesetzt, wie aus dem Folgenden hervorgeht. Wenn der mit dem Trethebel14 beweglich verbundene Arm 16 (Fig. l und 3) abwärts geführt wird, wird eine vertikal angeordnete und bei seinem unteren Ende mit dem Arm 16 drehbar verbundene Kupplungsstange 23. senkrecht hinabgezogen, bis zum Aufhören der Anliegung des oberen Teiles der Kupplungsstange 23 gegen einen Arm 24, der an der in dem Maschinenrahmen gelagerten Welle. 35 für die EMI2.1 der die Nabe der auf der Welle 28 lose angebrachten, als Reibungsseheibe ausgeführten Kupplungsscheibe 37 umfasst, welch letztere mit der auf derselben Welle befestigten, als Reibnngsscheibe ausgeführten Kupplungsscheibe. 39 zusammenwirkt. Zwei Schraubenbolzen 117, je in einem der Seitenteile des Bügels 11'9 eingeschraubt, gehen mit ihren nicht gewundenen Enden in Führungsstücke US ein, wobei sie in eine rundlaufende Aussparung der Nabe der Kupplungsscheibe 27 eingreifen. Eine Stütze 125 auf dem Maschinengestell ist mit einem Zapfen 126 versehen, der in einen vertikalen Schlitz 127 der Kupplungsstange 23 eingreift. Die Abwärtsbewegung des Trethebels hört also in dem Augenblick auf, wo der obere Rand des Schlitzes mit dem Zapfen 126 zusammentrifft. Sobald der Trethebel seine untere Grenzlage erreicht hat. ist die Maschine in Gang gesetzt worden, so dass die Bündlungstrommel sich mit einer Umdrehung bewegt. Der Trethebel kann demnach freigemacht werden, unmittelbar nachdem er die untere Grenzlage erreicht hat. In der in Fig. 1 und 3 gezeigten Stellung wird die Scheibe 27 gegen die Wirkung der auf der Triebwelle 28 angebrachten Kupplungsfeder. 36 ausser Eingriff mit der Scheibe 29 gehalten infolge der Sperrung der Kupplungsstange 23 durch den Arm 24. Wenn jetzt, wie obenerwähnt, diese Sperrung aufhört, bringt die Kupplungsfeder 26 (Fig. 3) die Reibungsscheibe 27 zum Eingriff mit der auf der (mittels geeigneten Motors getriebenen) Triebwelle 28 befestigten. Reibungsscheibe 29. Die Bewegung wird auf eine im Gestell gelagerte Zwischenwelle 30 (Fig. 1), durch das auf der Scheibe 27 befestigte Zahnrad 31 und das Zahnrad 32 auf der Welle 30 sowie weiter durch die Kettenscheibe 330 die Kette 34 und die Kettenscheibe 35 auf die Trommelwelle 25 übertragen. Das um die auf der Welle. 35 befestigte Trommel 36 laufende. endlose Band 19, für welches in der Nähe von und hinter der Anfangsstellung der Zange eine Laufrolle 37 vorgesehen ist, erhält dabei eine Bewegung in der Richtung'des Pfeiles 116 (Fig. 1), d. h. der Teil des Bandes, der sich nach hinten (nach innen) von der Überseite der Laufrolle zur Trommel 36 erstreckt, bewegt sich nach hinten (nach innen). Als mitnehmendes Organ für das Tabakblatt dient nebst dem Bande 19 ein endloses Band 38, das um die Rollen 39 und 40 gelegt ist. Die Rolle 39 ist an zwei Armen 41 (Fig. 1) gelagert, die auf der Welle 42 der andern Rolle 40 befestigt sind. Auf dieser Welle ist ein weiterer Arm 43 befestigt, der mit einer auf. der Welle 25 befestigten <Desc/Clms Page number 3> Nockenscheibe 44 zusammenwirkt, so dass die Rolle. 39 und das Band 38 abwechselnd auf und nieder gelehrt werden. Das Band 38 erhält seine Bewegung um seine Laufrollen dadurch, dass die Rolle 40 (Fig. #), und in niedergeklappter Lage auch Band 38. gegen das Band 19 und eine Laufrolle 45 für letztgenanntes Band anliegen. Unmittelbar nachdem die Maschine in Gang gesetzt, d. h. nachdem die Kupplung eingerückt worden ist. wird die Rolle 39 und das Band 38 von der in Fig. 1 mit vollgezogenen Linien gezeigten aufgeklappten Stellung abwärts gegen das Band 19 geführt (Fig. l. strichpunktierte Stellung, und Fig.'6). wobei der Vorderteil (die Spitze) des Tabakblattes 18. der gegen das Band 19 aufruht, von den Bändern 19 und 38 gefangen wird, so dass das Blatt in Bewegung gegen die Trommel 36. d. h. in die Bündlungsvorrichtung versetzt wird. Die Bewegung der Zange zwecks Ausreissens der Rippe aus dem Blatt ist wie folgt. Der Zangenlialter 1 (Fig-1, 6-8) ist auf der Welle 46 befestigt, die in den Armen 47 und 48 drehbar gelagert ist. Auf der Welle 46 ist ein Arm 49 befestigt, der mit einem Absatz 50 (Fig. 2) gegen einen Absatz 51 des Armes 4R unter dem Einfluss der Feder 52 anliegt, wodurch die Zange die in Fig. l, 3.7 und 8 gezeigte aufrechte Stellung erhält. Die Arme 47 und 48 sind auf der Welle 52 (Fig. 1-3) befestigt, die in den beiden Seitenteilen 53 und 54 des Gestelles beweglich gelagert ist. Der Arm 48 ist mittels eines Gelenkes 55 mit dem im Gestellteil 54 drehbar gelagerten Arm 56 beweglich verbunden. Eine auf dem Arm 56 gelagerte Rolle 57 greift in eine Aussparung einer auf der Welle 25 befestigten Kurvenscheibe 58 ein. Wenn die Maschine in Gang gesetzt wird, erhält die Zange eine der Form der Aussparung der Kurvenscheibe 58 entsprechende und derart abgepasste Bewegung, dass zur selben Zeit. wo der Vorschub des Blattes 18 in die Maschine anfängt, EMI3.1 Blatt freilassen. Die Bewegung der Zange in der Fortsetzung ist im Verhältnis zur Vorsehuh- bewegung der Bänder derart abgepasst, dass die Entrippungsstelle 59 (Fig. 6) oder der Punkt, wo die Rippe 20 das Blatt 18 verlässt, immer neben dem Bande 19 gegenüber der Vorderseite der Rolle 37 oder wenigstens in der Nähe davon gelegen bleibt. EMI3.2 <Desc/Clms Page number 4> Öffnung passiert die Rippe, während sie noch von der Zange gehalten wird. Das innere Rad 67 ist auf der Welle 71 (Fig. 1) befestigt, die an den Gestellteilen 53 und 54 drehbar gelagert ist und von der Welle 28 mittels der an der Reibungsscheibe 27 befestigten Kettenscheibe 72, der Kette 73 und der auf. der Welle 71 befestigten Kettenscheibe 74 getrieben wird. Das äussere oder vordere Rad 68 (Fig. 14) ist auf zwei Zapfen 75 gelagert, die in je einem der Schenkel einer Gabel 76 angeordnet sind, die das äussere Ende eines Armes 77 (Fig. 1-3) bildet, welcher auf einer an der Gestellstrebe 79 drehbar gelagerten Welle 78 befestigt ist. Der Arm 77 erhält eine vorwärts-und rückwärtsschwenkende Bewegung von der auf der Trommelwelle 25 befestigten Kurvenscheibe 80 dadurch, dass letztere mit einer mit einer Rolle 81 versehenen Gabel 82 zusammenwirkt, die auf einer mit dem auf der Welle 78 befestigten Arm 84 lenkbar verbundenen Stange 83 befestigt ist. Die Rolle 81 liegt durch Einfluss der Feder 85 (Fig. 2) gegen die Kurvenscheibe 80 an. Wenn die Maschine in Ruhe ist, nimmt der Arm 77 mit dem äusseren Rad 68 die in Fig. 1 angedeutete Lage ein. Wenn die Maschine in Gang gesetzt worden ist, beginnt das Rad 68 sich dem Rade 69 zu nähern. so dass, wenn sich die Zange hinreichend gesenkt hat, die beiden Räder 68 und 69 die Rippe unmittelbar oberhalb der Zangenspitze gänzlich umschliessen. Um die Rippe leichter zwischen die Räder zu führen, sind auf der Nabe des äusseren Rades 68 zwei kegelförmige Scheiben 86 befestigt, die zusammen mit dem Rad eine tiefe Rinne zum Auffangen der Rippe bilden. Auf der Welle 71 des inneren Rades, das von rechts nach links gedreht wird, ist ein Zahnrad 87 und auf der Nabe des Rades 68 ein entsprechendes Zahnrad 88 befestigt. Wenn das Rad 68 sich dem Rade 67 nähert, greifen diese Zahnräder ineinander, wodurch das Rad 68 in Drehung von links nach rechts versetzt wird. Die Messerarme beider Messerräder arbeiten jetzt gegen die Rippe in entgegengesetzter Richtung im Verhältnis zur Eigenbewegung der Rippe und führen zusammen eine effektive Reinigung der Rippe von haftenden Blatteilen herbei. Die Reinigung setzt fort bis die ganze Rippe zwischen den Rädern passiert ist, in welchem Augenblick der Arm 77 durch den Einfluss der Kurvenscheibe 80 in die Ausgangsstellung zurückgeführt wird, dabei den Weg für die Aufwärtsbewegung der Zange freilassend. Wenn die Maschine für einen neuen Arbeitskreislauf durch Betätigung des Trethebels in Gang gesetzt wird, wird die Zange zunächst geschlossen, wobei die Rippe eines neuen. in ihrer Lage angebrachten Tabakblattes abgeschnitten wird, wonach die Vorschubvorrichtung (Bündlungsvorrichtung) in Wirksamkeit gelangt. Das früher entrippte Blatt bewegt sich mit seiner Spitze voran hinab längs der linken Seite der Trommel 36 (Fig. 1) und trifft etwa bei 89 mit dem neuen Blatt zusammen, das jetzt entrippt wird. Dieses neue Blatt gelangt dabei unmittelbar über das erste und übrigens in eine solche Lage bezüglich desselben, dass die Punkte, wo das Entrippen beginnt, zusammenfallen. Sodann wird Blatt nach Blatt in die Bündlungsvorrichtung hineingeführt und kommen wie die Blätter eines Buches zwischen dem Band 19 und der Trommel 36 aufeinanderzuliegen. wie bei 90 in Fig. 1 und 2 ersichtlich. Das Band 19 verläuft, wenn man demselben vor der oberen Seite der Laufrolle 37 und in der Richtung des Pfeiles 116 (Fig. 1) folgt, zunächst zwischen den Rollen 40 und 45 und über der Rolle 91, darauf um den Umkreis der Trommel 36 und um die bei der Vorderseite der Trommel (linker Seite, Fig. 1) vorgesehene Rolle 92, von welcher das Band aufwärts und über den Rollen 93 und 94 oberhalb der Trommel und weiter abwärts auf der rechten Seite und über der Rolle 95 sowie unter der Spannrolle 96 und schliesslich über der Rolle 97 zurück zur Rolle 37 läuft, um deren linke Seite (Fig. 1) das Band gelegt ist. Die Rollen 37. 45, 91, 95 und 97 sind auf Wellen gelagert, deren beide Enden an den Seitenteilen 53 und 54 des Maschinengestells befestigt sind. Die Rolle 94 ist auf der Welle 52 und die Rolle 92 auf der Welle 98 gelagert, welch letztere an den freien Enden zweier Arme 99 befestigt ist. die von der Welle 100 der Rolle 93 ausgehen. Die Welle 100 ist in den Gestellteilen 53 und 54 drehbar gelagert. Die Spannrolle 96, welche den Zweck hat, das Band 19 dermassen gespannt zu halten, das Platz für eine geeignete Anzahl Blätter zwischen dem Bande und der Trommel vorhanden ist, ist auf der Welle 101 gelagert, die an zwei Armen 102 befestigt ist, welche auf der Welle 103 der Rolle 95 drehbar gelagert sind. Die Spannung im Bande wird durch die Federn 104 erzielt, die an der Querstrebe 105 verstellbar befestigt sind. Sowohl das Band 19 als das Band 38 kann durch zwei oder mehrere nebeneinanderlaufende Bänder ersetzt sein. Wenn eine geeignete Anzahl Blätter zwischen dem Bande 19 und der Trommel 36 gesammelt (gebündelt) worden ist, werden dieselben in der Weise ausgeholt, dass die Arme 99 nebst der Rolle 92 von ihrer unteren normalen Lage, in welcher eine zwischen einem Arm 130 der Welle 100 und dem Gestell angeordnete Feder 129 dieselbe in der in Fig. 1 mit strichpunktierten Linien angegebenen Lage zu halten sucht, aufgeklappt werden, so dass <Desc/Clms Page number 5> man mit der Hand das Blattbündel erfassen kann. wenn es an der durch das Aufklappen entstandenen Öffnung vorbeigeht. Das Aufklappen geschieht dadurch, dass der auf dem Arm 106 ausgebildete Griff (Fig. 3) nach links geführt wird (Fig. 1). wobei die Bewegung durch die Zugstange 107 und den auf dem freien Ende der Welle 100 befestigten Arm 108 auf die Arme 99 übertragen wird. Dieses Verfahren zum Sammeln (Bündeln) bzw. Herausnehmen der Blätter aus der Maschine ist an sich bereits bekannt wie auch die Vorrichtung zum Spannen des Bandes 19, gegebenenfalls der Bänder. Wenn das Bund ausgenommen worden ist, soll es, wenn die Blätter als Deckblätter oder gewisse Arten Umblätter dienen sollen, aufgeschnitten werden, so dass zwei gleiche Hälften erhalten werden. Handelt es sich wieder um Umblätter, die für Umblattslappen beabsichtigt sind, soll das Bund zerstückt, d. h. in Lappen von geeigneter Grösse geschnitten werden. Auch Einlage wird häufig in geschnittener Form gewünscht. Zwecks Ermöglichung dieser Schneidungen mit geringstem Zeitaufwand unmittelbar beim Ausnehmen des Bundes ist auf der linken Seite der Maschine (Fig. 2 und 3) eine Schneidevorrichtung montiert. An der Aussenseite des Gestells 54 ist nämlich ein Messer 109 befestigt, das für Zusammenwirken mit einem andern, an dem am Zapfen 111 drehbar gelagerten Arm 112 befestigten Messer 110 beabsichtigt ist. Das Schneiden oder Scheren geschieht, wie leicht zu ersehen ist (Fig. 2). derart, dass der Blattrand (das Bund) auf das feste Messer angebracht wird, worauf man den nach unten und links (Fig. 3) beim Maschinengestell drehbar gelagerten Trethebel 113 betätigt, der durch das Gelenk 114 mit dem mit dem Arm 112 vereinigten . Arm 115 in Verbindung steht. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Maschine zum Entrippen von Tabakblättern, mit einer zweckmässig aus zwei Bandbahnen bestehenden Vorrichtung zwecks Erfassens und Vorschubs des Blattes in die Maschine sowie mit einer im Verhältnis zu dieser Vorrichtung beweglichen Zange od. dgl. zum Erfassen der Rippe bei oder in einiger Entfernung von der Spitze des Blattes, dadurch gekennzeichnet. dass die Zange in der ursprünglichen Lage. in der das Blatt über sie geschoben wird, vor und in geringer Entfernung von der Vorschubvorrichtung (19, 38) für das Blatt gelegen ist und eine derartige Bewegung im Verhältnis zu der Vorschubhewegting der Bandbahnen hat, dass der Teil des Blattes, wo die Rippe vom Blatt getrennt wird. nie während des Ent- rippens von der Vorschubvorrichtung erfasst wird.
Claims (1)
- 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zange von einem Tragorgan oder einer Tragvorrichtung getragen wird. das bzw. die durch geeigneten Mechanismus von der Anfangslage, wo das Blatt auf die Zange aufgeschoben wird, zu einer andern Lage, wo die Rippe von der Zange entfernt wird, bewegt wird. und sich wenigstens während des ersten Teiles der Entrippungsbewegung winkelrecht oder ungefähr winkelrecht zu der Ebene bewegt, in welcher das Band vorgeschoben wird.3. Maschine nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass die Zange im Verhältnis zu den Führungswalzen der Bandbahnen (19. 38) eine derartige Bewegung hat, dass das Entrippen bei oder in der Nähe der Vorderseite der einen der genannten Walzen geschieht.4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die vorderen Führung- walzen (37. 39) der beiden Bandbahnen gegen und voneinander beweglich sind, wobei, wenn sie gegeneinander geführt werden, die Bandbahnen die Spitze des Blattes erfassen, so dass dieses in die Vorschubbewegung der Bänder mitgebracht wird. EMI5.1 übereinander angeordneten Bandbahnen (19. 38) eine Unterlage für die Spitze des Blattes bildet, wenn dieses in der Maschine angebracht wird, und stationär ist. während die obere Bandbahn (38) gegen die und von der unteren Bandbahn weg schwenksar ist.6. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zange zum Erfassen der Rippe zwei Schenkel (4. 5) hat. die auf derselben Seite der Rippe des Tabakblattes liegen, wenn dieses auf die Zange aufgeschoben ist, wobei der eine (5) dieser Schenkel (4, 5) drehbar, der andere (4) dagegen fest mit dem auf der andern Seite der Rippe angreifenden Schenkel (2) verbunden ist, und dazu dient, zusammen mit dem entgegengesetzten Teil des letztgenannten Schenkels (2) beim Aufschieben des Blattes einen Teil der Rippe auszu- schneiden, der unmittelbar an dem Rippenteil liegt, der von den zueinander beweglichen Schenkeln (2 und 5) der Zange erfasst wird.7. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Halter (1) der Zange auf der genannten Tragvorrichtung (47. 48) drehbar angeordnet ist. wobei die Zange in ihrer Anfangslage in vertikaler oder fast vertikaler Stellung mit der Spitze abwärts gekehrt gehalten wird, z. B. dadurch, dass ein Absatz od. dgl. (50) des Halters gegen einen Absatz od. dgl. (51) der Tragvorrichtung unter dem Druck einer Feder (52) stützt. während, <Desc/Clms Page number 6> wenn die Tragvorrichtung mit der Zange sich der Rippenablieferungslage nähert, der Zangenhalter im Verhältnis zu der Tragvorrichtung z. B. dadurch gedreht wird. dass er einen Anschlag od. dgl. (60) am Gestell trifft.8. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Anfangslage der Zange die Zangenschenkel mittels einer Sperrvorrichtung (8, 9, 10, 12) in der offenen Lage gehalten werden, die mittels eines für das Ingangsetzen der Maschine dienenden Trethebels (14) oder einer andern geeigneten Vorrichtung auslösbar ist.9. Bei einer Maschine nach Anspruch 1, die Anordnung eines Organs (61), z. B. in Form einer Lamelle od. dgl.. das derart angebracht ist, dass es, wenn die Zange ihre Rippenablieferungslage erreicht, zwischen die Zangenschenkel (2 und 5) eindringt, so dass die Rippe aus der Zange ausgeschoben wird.10. Maschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Organ (61) derart drehbar angeordnet ist, dass, wenn die Zange sich zur Anfangslage zurückbewegt, die Spitze derselben mit dem Rande des Organs (.), der die Rippe ausgeschoben hat. nicht in Berührung kommt.11. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit einem für das Ingangsetzen der Maschine dienenden Organ (14) verbundener Arm (10) mit einem Teil (21) versehen ist. der bei Betätigung genannten Organs die im Verhältnis zueinander beweglichen Zangenschenkel (2, 5) zusammenklemmt, so dass die Rippe von dem einen der Schenkel sicher in der Querrichtung des in an sich bekannter Weise angeordneten Messers (3) abgeschnitten wird.12. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass neben der Bahn. in welcher sich die Rippe während des Entrippens bewegt, ein. zwei oder mehrere Organe derart angebracht sind, dass sie während der Bewegung der Rippe von derselben nach dem Entrippen noch sitzengebliebene Blatteile abstreichen oder abschaben.13. Maschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Abstreichen oder Abschaben dienenden Organe in verhältnismässig geringer Entfernung von der Ausgangslage der Zange angebracht sind, so dass die Reinigung der Rippe ziemlich unmittelbar nach dem Beginn des Entrippens der Rippe anfängt.14. Maschine nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Abstreichen oder Abschaben dienenden Organe aus zwei auf je einer Seite der Bewegungsbahn der Zange angebrachten Messerrädern (67, 68) bestehen, die, ehe die Zange an der Stelle, wo die Reinigung geschehen soll, vorbeigegangen ist, getrennt sind, aber nachher in Drehung und in eine solche Lage im Verhältnis zueinander und der Rippe gelangen, dass die Messerarme die Blattreste auf der Rippe abschaben.15. Maschine nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle des einen Messerrades (67), die zweckmässig auf einem festen Teil des Rahmens gelagert ist und durch eine geeignete bewegungsübertragende Vorrichtung von der Triebwelle (28) in Drehung versetzt wird, ihrerseits die Welle des andern Messerrades (68) herumdreht, wenn die Räder in Arbeitslage gelangt sind.16. Maschine nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass dasjenige (68) der Messerräder, das von der Welle (71) des andern Rades getrieben wird, auf einem drehbaren Arm (77) gelagert ist, der eine Bewegung gegen und von der Arbeitslage von einer Kurvenscheibe auf einer getriebenen Welle (25) unter Vermittlung eines geeigneten Stangensystems erhält.17. Maschine nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Messerarme der Messerräder (67, 68) an ihren äusseren Rändern mit Aussparungen für den Durchgang der Rippe versehen sind.18. Maschine nach Anspruch 1, bei welcher die genannten Bandbahnen einer sogenannten Sammel-oder Bündlungsmaschine angehören, gekennzeichnet durch die Kupplung (27, 29), die in eingerückter Lage die Drehung der Triebwelle (28) auf die Welle der Bündlungstrommel überträgt, aber die normal in ausgerückter Lage gehalten wird mittels eines EMI6.1 führung ihrer entrippenden Bewegung gebracht wird, derart verbunden ist. dass die Kupplung eingerückt und die Bündlungsvorrichtung in Funktion versetzt wird, wenn der Trethebel ein gewisses Stück heruntergedrückt worden ist.19. Maschine nach Anspruch 1, bei welcher die genannten Bandbahnen einer sogenannten Bündlungsvorrichtung angehören, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Maschinengestell eine scherenähnliche Schneidevorrichtung (109, 110) angeordnet ist, deren Schenkel mittels eines Trethebels geschlossen und geöffnet werden können.
Applications Claiming Priority (2)
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| Country | Link |
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| AT (1) | AT117516B (de) |
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1928
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