DE495231C - Maschine zum Entrippen von Tabakblaettern - Google Patents

Maschine zum Entrippen von Tabakblaettern

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DE495231C
DE495231C DEA56314D DEA0056314D DE495231C DE 495231 C DE495231 C DE 495231C DE A56314 D DEA56314 D DE A56314D DE A0056314 D DEA0056314 D DE A0056314D DE 495231 C DE495231 C DE 495231C
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rollers
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DEA56314D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24BMANUFACTURE OR PREPARATION OF TOBACCO FOR SMOKING OR CHEWING; TOBACCO; SNUFF
    • A24B5/00Stripping tobacco; Treatment of stems or ribs
    • A24B5/02Stripping tobacco; Treatment of stems or ribs by plucking out the stem

Landscapes

  • Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)

Description

  • Maschine zum Entrippen von Tabakblättern Die Erfindung bezieht sich auf Maschinen zum Entrippen von Tabakblättern, die mit einer Zange o. dgl. versehen sind, mittels welcher die Rippe am zweckmäßigsten in einigem Abstande von der Spitze des Blattes erfaßt wird, worauf der Zange und dem Blatte eine geeignete Bewegung zueinander gegeben wird.
  • Bei Maschinen dieser Art kann es vorkommen, daß die Rippe abgebrochen wird, besonders an oder nahe -derjenigen Stelle, wo sie erfaßt wird und wo sie gewöhnlich verhältnismäßig schwach ist.
  • Es kann auch vorkommen, daß die Zange die Rippe losläßt, wenn während des Entrippens der Widerstand gegen das Ausreißen der Rippe allzusehr erhöht wird, z. B. wenn die Stärke der Rippenverzweigungen besonders zunimmt, je weiter dieselben sich dem Blattgrunde nähern. Es muß dann ein zeitraubendes Ausreißen der Rippen von Hand vorgenommen werden.
  • Entrippungsmaschinen der vorliegenden Art sollen zweckmäßig mit einer sogenannten Reinigungsvorrichtung versehen sein, die die an der Rippe nach dem Entrippen noch haftenden Blattreste entfernt. Der Widerstand gegen das Ausreißen der Rippe wird dadurch «-eiter erhöht. Die Erfindung wird in der Hauptsache dadurch gekennzeichnet, daß eine Walzenvorrichtung zum Vorschieben der Rippe derart neben der Bewegungsbahn der Zange angeordnet ist, daß sie in unwirksamer Lage gehalten wird, wenn die Zange sich an derselben vorbeibewegt, aber danach eine solche Lage einnimmt, daß sie die Rippe erfaßt und zusammen mit oder anstatt der Zange das weitere Ausreißen der Rippe aus dem Blatte bewirkt.
  • Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und zwar zeigt: Abb. i eine Seitenansicht beim Beginn des Entrippungsvorganges.
  • Abb. 2 zeigt die Vorrichtung von vorn in Richtung des Pfeiles a in Abb. i gesehen.
  • Die Abb. 3 und q. zeigen die Vorrichtung in Seitenansicht (teilweise im Schnitt) während des Entrippungsvorganges.
  • Abb. 5 ist ein Schnitt nach der Linie V-V in Abb. q..
  • Abb. 6 ist ein Schnitt nach er Linie VI-VI in Abb. .4.
  • Das Tabakblatt 30 wird auf die Zange i gesteckt, wenn dieselbe ihre obere Lage (Abb. i) einnimmt, wobei die Zange um die Blattrippe 3 i in einer größeren oder kleineren Entfernung von der Blattspitze greift, die sich über die untere der beiden zu- und voneinander beweglichen Bandbahnen ,2 und 3 hineinstreckt, welche in ihrer zusammengefalteten Lage (s. Abb. 3 und 4) eine Vorrichtung zum Hineinschieben des Blattes in eine Bündlungsmaschine bilden.
  • 4 bezeichnet den Zangenhalter, welcher die Form eines um die Welle 5 auf und nieder schwingbaren Armes hat, der die Zange von der oberen Lage in eine niedrigere Lage bringt, um danach die Zange in die Ausgangslage zurückzuführen.
  • Gemäß der gezeigten Ausführungsform wird derfi Blatt und der Rippe eine solche relative Bewegung zueinander gegeben, daß das Entrippen auf der Vorderseite der vor-; deren Walze 32 (wie aus Abb. 3 und 4 hervorgeht) der Vorschubbahn 3 geschieht.
  • Die genannte Walzenvorrichtung zum Vorschieben und Ausreißen der Rippe, nachdem dieselbe teilweise von der Zange ausgerissen worden ist, besteht gemäß der dargestellten Ausführung aus zwei Walzen oder Rollen 6 und 7, von welchen die eine, 6, an einer im Maschinengestell 8 gelagerten Welle 9 befestigt ist und in der Richtung des Pfeiles fo (Abb. i) von der Antriehswelle i i der Maschine vermittels des auf der Welle g befestigten Kettenrades 12, des auf der Antriebswelle befestigten Kettenrades 13 sowie der Antriebskette i4 in Umdrehung gebracht wird. Die andere Walze 7 ist auf einem Zapfen 15 drehbar gelagert, der an dem als Gabel ausgebildeten oberen Teil 17 des Armes 16 befestigt ist. Der Arm 16 ist fest verbunden mit einer im Maschinengestell 8 drehbar gelagerten Welle 18 und erhält durch eine zweckmäßige Anordnung eine Bewegung zu und von der Walze 6. Gemäß der Zeichnung besteht die diese Bewegung übertragende Anordnung teils aus einer auf der getriebenen Welle 2o angebrachten Nockenscheibe 19, mit der eine Rolle 21 auf einer um ein Führungsstück 25 auf der Welle 20 greifenden Gabel 22 zusammenwirkt, welche mittels der Zugstange 23 mit .einem Arm 24 verbunden ist, der mit der Welle 18 fest verbunden ist, und teils aus der Feder 26, die zwischen dem Gestell 8 und dem Arm 24 befestigt ist.
  • Die Umfangsflächen der Walzen 6 und 7 sind glatt oder geriffelt.
  • Die beiden auf die Rippe einwirkenden Glieder 33 und 34 der Reinigungsvorrichtung sind unmittelbar oberhalb der Walzen 6 und 7 gelegen, nämlich zwischen diesen und der vorderen Führungsrolle 32 für die untere Bandbahn 3. Das eine Glied 34 ist ortsfest, und seine der Rippe zugekehrte Fläche ist mit einer kleinen Vertiefung für die Rippe versehen, während das andere Glied 33 aus einem gezahnten Rad oder Messer besteht, das auf einer Welle 35 befestigt ist, die an dem oberen gabelförmigen Ende eines Armes 36 drehbar gelagert-ist, der mit seinem unteren Ende auf der Welle 18 drehbar gelagert ist. Die Messerwelle 35 wird in der Richtung des Pfeiles 37 von der Antriebswelle i i unter Vermittlung der auf dieser Welle befestigten Seilscheibe 38, des Seiles 39, der auf dem Rohr 44 welches die Welle 18 umschließt, befindlichen Seilscheibe 40, der auf dem Rohr 41 außerdem noch vorhandenen Seilscheibe 42, des Seiles 43 und der Seilscheibe 44 auf der Messerwelle 35 in -Umdrehung versetzt.
  • Das Glied 34 ist mittels einer Schraube auf einer Querstange 54 befestigt, die zwischen den langen Schenkeln von zwei Bügeln 51 angebracht ist, die auf der Welle .der Führungsrolle 32 der Riemenbahn 3 angeordnet sind und an dieser Welle mittels einer Xleminschraube 52 festgeklemmt gehalten werden.
  • Der Arm 36, der das Messerrad 33 trägt, wird mittels eines auf demselben angebrachten Absatzes 45 gegen einen Absatz 46 des Armes -16 unter Einfluß der zwischen den Armen angebrachten Zugfeder 47 gehalten.
  • Zwecks Reinhaltens der Walzenflächen und um zu verhindern, daß sich die Rippe auf die Walzen aufrollt, ist neben der einen Walze oder, wie auf der Zeichnung, an beiden Walzen ein Abkratzer 27 angebracht. Der eine derselben ist einstellbar an einem mit der Querstange 54 fest verbundenen Teil 28 befestigt, während der andere einstellbar an .dem gabelförmigen Ende 17 des Armes 16 befestigt ist.
  • Wenn die Zange i in ihrer oberen Lage steht, ist die Walze 7 und das Messerrad 33 in ihrer äußeren (linken) (Abb. i) Grenzlage, um der Zange freien Durchgang zwischen einerseits der Walze 7 und dem Messerrad 33 und andererseits der Walze 6 und dem Reini- i gungsglied 34 zu gewähren.
  • Wenn die Zange sich senkt, beginnen durch die Wirkung der Zugfeder 26 der Arm 16 und damit die Walze 7 ihre Bewegung in Richtung zur Walze 6, wobei der Arm 36 mitgenommen wird, bis dessen unteres Ende 48 den Absatz 49 auf der zum Gestell gehörenden Querstange 5o trifft. Der Arm 36 finit dem Messerrad 33 hat dann seine innere Grenzlage erreicht, und die Reinigung beginnt. Die Zange hat sich dann zwischen den Reinigungsgliedern 33 und 34 gerade vorbeibewegt und tritt zwiGchen die Walzen 6 und 7.
  • Der Arm 16 mit der Walze 7 setzt indessen seine Bewegung nach innen zur Walze 6 unter Einfluß der Feder 26 fort, bis die Walze 7 in wirksame Lage (Abb. 4) zur Welle 6 kommt. Inzwischen ist die Rippe auf Grund der fortgesetzten Bewegung der Zange nach unten zwischen die Walzen gelangt und wird zwischen denselben festgeklemmt, so daß die umlaufende Walze 6 die Walze 7 unter Mitnahme der Rippe in Umdrehung bringt. Das Ziehen der Rippe, das vorher von der Zange ausgeführt worden ist, wird somit jetzt von den Walzen übernommen.
  • Bei der Bewegung des Armes 16 zurück zur Ausgangslage, welche von der Nockenscheibe ig geregelt wird, trifft der Absatz 46 des Armes 16 den Absatz 45 -des Armes 36, so daß der letztgenannte in die Bewegung des Armes 16 zur Ausgangslage in Abb. i mitgenommen wird.
  • Die Vorrichtung ist zweckmäßigerweise derart, daß die Zange, nachdem die Walzen die Rippe umfaßt haben, sich mit einer größeren-Geschwindigkeit als derjenigen bewegt, die die Walzen der Rippe geben, wodurch die Rippe aus der Zange gezogen wird und diese letztere ihre Bewegung aufwärts nicht so schnell zu geschehen braucht, wie es sonst der Fall sein würde.
  • Die Drehgeschwindigkeit der Walzen im Verhältnis zur Bewegung der Zange abwärts kann natürlich auch eine solche sein, daß die Walzen und die Zange, nachdem die ersteren die Rippe erfaßt haben, gemeinsam die weitere Entrippungsarbeit ausführen.
  • Aber die Antriebsvorrichtung der Zange kann auch eine solche sein, daß die Zange stehen bleibt und geöffnet wird, wenn die Walzen deren Aufgabe übernommen haben. Die Zange erhält dadurch eine kürzere Bahn und kann sich somit verhältnismäßig langsam zurückbewegen.
  • Es können auch beide Walzen in Richtung zueinander beweglich sein oder die innere Walze 6 auf einem schwingbaren Arm angebracht und die äußere Walze 7 ortsfest sein. Das Messerrad 33 und die Walze 7 können auch auf einem und demselben Arm angebracht sein. Auch können die Walzen je für sich von der Antriebswelle i i getrieben werden.
  • Die Welle 6o, auf welcher die hintere Führungsrolle der oberen Bandbahn 9 drehbar gelagert ist, ist starr mit der Welle der vorderen Rolle genannter Bandbahn verbunden, so daß die Bandbahn um die Welle 6o auf und nieder schwingen kann, wie aus Abb. i hervorgeht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Maschine zum Entrippen von Tabakblättern, bei der die Rippe mittels einer Zange aus dem Blatt gerissen wird; gekennzeichnet durch zwei (oder mehrere) beiderseits der Bewegungsbahn der Zange (i) angeordnete, zum Vorschieben der Rippe 'dienende Walzen oder Rollen (6, 7), von welchen wenigstens die eine angetrieben wird und welche jeweils nach dem Vorbeigange der Zange die Rippe erfassen, wobei wenigstens die eine Walze auf einem in Richtung auf die andere Walze hin beweglichen, zweckmäßig schwingbaren Träger (16) angebracht ist. z. Maschine gemäß Anspruch i, bei der eine Vorrichtung zum Reinigen (Abschaben) von an der Rippe nach dem Entrippen haftenden Blattresten vorgesehen ist, welche nach dem Vorbeigang der Zange in Wirksamkeit tritt, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzenvorrichtung (6, 7) unmittelbar hinter der Reinigungsvorrichtung (33, 3.4) (in Richtung der Entrippungsbewegung der Zange gerechnet) angebracht ist. 3. Maschine gemäß Anspruch z, bei welcher genannte Reinigungsvorrichtung aus zwei beiderseits der Rippe angebrachten Teilen besteht, von welchen wenigstens der Träger des einen Teiles in Richtung auf deal anderen Teil hin beweglich ist, dadurch gekennzeichnet, daß der hin und her bewegliche Träger (16) der einen Walze (7) und der Träger (36) des einen Reinigungsteiles (33) zueinander so angeordnet sind, daß der Walzenträger (16) den anderen Träger (36) bei seiner Bewegung mitnimmt und dadurch die Reinigungsvorrichtung in oder außer Eingriff mit der Rippe bringt. q.. Maschine gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß neben der einen oder beiden Walzen ein Abschaber (a7) angebracht ist, der das Aufrollen der Rippe um die Walzen verhindert bzw. die Walzen von anhaftenden Rippenteilen reinigt.
DEA56314D 1928-12-08 1928-12-28 Maschine zum Entrippen von Tabakblaettern Expired DE495231C (de)

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