AT117452B - Verfahren, um wachs- oder seifenähnliche Stoffe elektrisch leitend, insbesondere für die Herstellung von Matrizen für Sprechmaschinenplatten geeignet zu machen. - Google Patents

Verfahren, um wachs- oder seifenähnliche Stoffe elektrisch leitend, insbesondere für die Herstellung von Matrizen für Sprechmaschinenplatten geeignet zu machen.

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AT117452B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren, um   wachs-oder seifenähnliche Stoffe   elektrisch leitend, insbesondere für 
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Die Erfindung bezieht sich auf verbesserte Verfahren, um die   Oberfläche   wachsartige Stoffe elektrisch leitend und für die Herstellung von Matrizen für die Pressung von   Sprechlllasehinenplatten   und   ähnliche   Zwecke, wie z. B. zu Druckzweeken geeignet zu machen. Bisher war es bei der Herstellung von   Sprechmaschinenplatten   üblich, an den Originalwaehstafeln, in welchen die Aufnahmen eingeritzt sind, die   Oberfläche   mit Graphit oder andern metallischen Substanzen einzustauben oder einzubürsten, um sie dadurch in elektrisch leitenden Zustand überzuführen und dann auf galvanischem Wege einen metallischen Überzug niederzuschlagen. 



   Die vorliegende Erfindung ermöglicht es, von diesen   Einstaube- oder Bürstoperationen abzu-   sehen. 



   Es istweiters auch bekannt,   die Wachsoberfläche   erst mit   einer Lösung   von Silbernitrat zu behandeln und sie dann der Einwirkung von Schwefelwasserstoff auszusetzen. Hiebei zeigt sich aber der Nachteil, dass die Silbernitratlösung nicht überall auf der Oberfläche gleichmässig anhaftet, es bilden sich viel- mehr winzige, auf den ersten Blick kaum sichtbare Poren oder   Luftbläschen.   Eine Folge davon ist, dass bei der nachherige Einwirkung von Schwefelwasserstoff die entstehende Sulfidsehicht auch nicht gleichmässig ausgebildet und leicht holperig wird, was bei Sprechmasehinenplatten zu   unerwünschten   störenden Geräuschen führt. 



   Nach der Erfindung wird eine wachs-oder seifenartige Masse, in welche eine Aufzeichnung eingeritzt sein kann, in der Weise elektrisch leitend gemacht (und zwar ohne Hinzufügung eines Lösungsmittels), dass dieselbe direkt mit Schwefelwasserstoff oder einem ähnlichen Gas behandelt und das letztere darin absorbiert wird, worauf das Gas so in Reaktion gebracht wird, dass durch dasselbe elektrisch leitende Verbindungen unter bzw. auf der Oberfläche der wachs-oder seifenähnliehen Masse entstehen. 



   Nach der Behandlung mit dem Gas kann die wachsartige Masse in eine geeignete Flüssigkeit eingetaucht werden, wodurch ein elektrisch leitendes Material auf der Oberfläche des Wachses niedergeschlagen wird. 



   Bei der Herstellung einer Sprechmaschinenmatrize kann die als Original dienende Wachsunterlage in eine Kammer eingebracht werden, welche evakuierbar ist und in der ein Vakuum von   250   mm   Queck-   silbersäule oder darüber erzeugt wird, welches gestattet, einen Strom von Schwefelwasserstoff oder eines andern geeigneten Gases langsam in die Kammer einströmen zu lassen, so dass es ungefähr 20 Minuten dauert, bis das atmosphärische Gleichgewicht hergestellt ist. Das Wachs ist nun bis in geringe Tiefe unter seine Oberfläche mit dem Gas imprägniert. Das so vorbehandelte Wachs wird dann in einen gutventilierten Raum gebracht, wo der Überschuss von Sehwefelwasserstoff verflüchtigt wird.

   Das Wachs wird dann in eine   l% ige   Lösung von Silbernitrat oder in eine   l% ige Lösung   von Zinnchlorür eingetaucht, wodurch ein dünnes Häutchen von Silbersulfid oder Zinnsulfür auf der Oberfläche des Wachses entsteht. Das Wachs ist nun für das Elektroplattierungsbad vorbereitet und es kann darauf Nickel oder Kupfer auf gewöhnliche Weise niedergeschlagen werden. 



   Bevor das Wachs, auf welche Art immer, galvanisch'überzogen wird, kann auf dem   Sulfidhäutchen   auf chemischem Wege durch Eintauchen des Wachses in eine   2% ige Silbernitratlösung   in Gegenwart von 
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 kann'auf diese Weise ein vollständiger Spiegel erhalten werden und auf demselben kann dann nach den Üblichen Methoden Kupfer oder Nickel niedergeschlagen werden, um den   Hauptüberzug     zu'erhalten.   



   Anstatt das Wachs dem Schwefelwasserstoff auszusetzen, nachdem die Zeichen in dasselbe eingeritzt worden sind, kann es sich auch als zweckmässig erweisen, die Zeichen erst dann in das Wachs ein-   zuritzen, wenn   dasselbe bereits in der beschriebenen Weise behandelt worden, ist. 



   Das Material, das für die Originale verwendet wird und allgemein als Wachs bezeichnet wurde, ist richtiger als eine unlösliche Seifenkomposition anzusprechen und sind eine grosse Zahl von solchen Kompositionen zu diesem Zweck bekannt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren, um   wachs-oder seifenähnliche   Stoffe elektrisch leitend, insbesondere für die Herstellung von Matrizen für Sprechmaschinenplatten geeignet zu machen, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Stoffe durch direkte Behandlung mit Schwefelwasserstoff veranlasst werden, dieses Gas zu absorbieren und dann in eine geeignete Lösung eines Metallsalzes getaucht werden, wodurch ein elektrisch leitendes Metallsulfid unter oder auf der Oberfläche des Stoffes zur Ausscheidung gebracht wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Stoffe unter vermindertem Druck mit Schwefelwasserstoff behandelt und dann in eine Lösung von Silbernitrat oder Zinnchlorür getaucht werden, wodurch ein Überzug aus Silbersulfid oder Zinnsulffir erhalten wird.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Sulfidüberzug der wachs-oder seifenähnlichen Stoffe in an sich bekannter Weise chemisch ein Silberspiegel erzeugt wird.
AT117452D 1927-03-21 1928-02-16 Verfahren, um wachs- oder seifenähnliche Stoffe elektrisch leitend, insbesondere für die Herstellung von Matrizen für Sprechmaschinenplatten geeignet zu machen. AT117452B (de)

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