DE67779C - Verfahren zur Herstellung weifser abwaschbarer Schreibflächen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung weifser abwaschbarer Schreibflächen

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DE67779C
DE67779C DENDAT67779D DE67779DA DE67779C DE 67779 C DE67779 C DE 67779C DE NDAT67779 D DENDAT67779 D DE NDAT67779D DE 67779D A DE67779D A DE 67779DA DE 67779 C DE67779 C DE 67779C
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DENDAT67779D
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Dr. W. REISSIG in München, Gabelsbergerstr. Nr. 7
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L1/00Repeatedly-usable boards or tablets for writing or drawing

Landscapes

  • Paper (AREA)

Description

KATSTRTrCHES
PATENTAMT.
Die im Haupt-Patent beschriebene Schreibfläche eignet sich auch zu Malflächen der verschiedensten Art.
Für gewöhnlich bleibt das Verfahren dasselbe, jedoch wird das zur Verwendung kommende Pergamentpapier nicht eigens präparirt. Es wird das Papier hier nur vor dem Aufbringen auf die Kalkcase'fnschicht angefeuchtet und dann aufgeprefst oder aufgewalzt.
Statt fertiges Pergamentpapier zur Verwendung zu bringen, kann man auch Rohpapier anwenden , welches in folgender Weise brauchbar gemacht bezw. pergamentirt wird: Man tränkt zunächst das Rohpapier mit einer 5 bis 20 pCt. festes Material enthaltenden Lösung von Natron- oder Kaliwasserglas in Wasser, indem man es durch diese Flüssigkeit zieht und dann sorgfältig trocknet, nachdem der Ueberschufs dieser Flüssigkeit entfernt ist. Man pergamentirt dann dieses Papier in bekannter Weise mittelst Schwefelsäure (wobei man zweckmäfsig eine etwas stärkere Pergamentsäure verwendet als die übliche), wäscht aus, trocknet u. s. w., so wie es die Bereitung des Pergamentpapier erfordert. Wie ersichtlich, enthält dasselbe in seiner Masse freie Kieselsäure, welche die Festigkeit des betreffenden Papieres erhöht.
Die weitere Behandlung ist dieselbe, wie im Haupt-Patent beschrieben.
Das präparirte Papier wird auf die noch feuchte Platte aufgelegt und gut gepreist oder gewalzt, so dafs es sich fest mit derselben verbindet.
Um die Dauerhaftigkeit der beschriebenen Schreib- oder Malfläche zu erhöhen, kann man sie nachträglich noch folgender Behandlung unterziehen:
Dieselbe besteht in der Anwendung von Kali- oder Natronwasserglas oder einem Gemisch beider Körper, und zwar verdünnt man ι Raumtheil 33 proc. Wasserglas mit der 2 bis 8 fachen Menge Wasser. Ein derartiger Anstrich trocknet indessen mit einer gewissen Sprödigkeit ein. Man verhütet das in der Weise, dafs man der Lösung 1 bis 2 proc. reines trockenes, stearinsaures Natron zufügt, oder in Ermangelung genannter Verbindung eine gleiche Menge getrockneter Kernseife.
Noch bessere Nutzeffecte erzielt man aber, wenn man die Wasserglaslösung mit einer dünnen Kleisterlösung verdünnt, die aus irgend einer bekannten Stärkemehlsorte in bekannter Weise hergestellt ist, oder eine aus Gelatine bereitete, ungefähr 5 bis 10 pCt. Gewichtstheile auf 100 Theile Wasser enthaltende Flüssigkeit verwendet.
Statt Kleister oder Gelatine kann man ebensowohl mäfsig dünne Abkochungen von Carraghen, isländisches Moos und ähnliche schleimgebende Substanzen verwenden. Zum guten Gelingen ist es besser, einen dünnen Anstrich in mehrmaliger Ausführung anzuwenden, wobei die bereits gestrichene Fläche

Claims (2)

  1. vollkommen trocken und erhärtet sein mufs, ehe man eventuell noch einen Anstrich folgen läfst.
    Statt der oben beschriebenen Anstriche kann auch mit bestem Erfolg ammoniakalische Schellacklösung als Zusatz zur Wasserglaslösung Verwendung rinden.
    Ebenso giebt ein vorzügliches Resultat der Zusatz einer Lösung von Schellack in Borax zu der beschriebenen Kali- oder Natronwasserglaslösung.
    Diese Anstriche können nicht allein bei Unterlagen, die mit Kalkcase'in, wie beschrieben, vorbereitet sind, angewendet werden, sondern sie erweisen sich sehr zweckdienlich für Unterlagen, die keine vorherige Präparirung erfahren haben, die auch keinen Pergamentpapierüberzug erhielten.
    Man wird für diesen Fall die zweckentsprechende Unterlage einfach mit mehrmaligen Anstrichen versehen.
    Man erhält damit eine sehr billige Schreibbezw. Malfläche, die den gewöhnlichen Ansprüchen vollkommen entspricht.
    Pa ten τ-Ansprüche:
    ι. B?kdem\durch Patent Nr. 5829QgeSchützten Verfanverr^ur Herstellung>ron abwaschbaren Schreib- oder Mitirlächen statt der Verwendung ate uräparirten Pergamentpapieres die Y^rfendung von gewöhnlichem Pergajffentpaplfe^, welches vor dem Aufpress^ffoder Aufwafeso auf die KaIkcassHTnache gut angefeuchtet>sird.
  2. 2. Bei dem durch Patent No. 5829g geschützten Verfahren statt des gewöhnlichen oder präparirten Pergamentpapieres die Verwendung von Rohpapier,, welches in einer 5 bis 20 pCt. festes Material enthaltenden Lösung von Natron und Kaliwasserglas in Wasser getränkt in bekannter Weise pergamentirt wird.
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