AT117165B - Bremseinrichtung an Leonard-Fördermaschinen. - Google Patents
Bremseinrichtung an Leonard-Fördermaschinen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Bremseinrichtung an Leonard-Fördermaschinen. Bei Leonard-Fördermaschinen wurde es bisher immer als ein Nachteil empfunden, dass beim Aus- lösen der Sicherheitsbremse auch gleichzeitig eine elektrische Bremswirkung eintritt, so dass die Erregung der Steuerdynamo notwendigerweise zwecks Entlastung der Maschine abgeschaltet werden musste. Hiebei konnte die elektrische Bremswirkung so stark auftreten, dass sie zusammen mit der mechanischen Bremswirkung die Fördermaschine so stark verzögerte, dass bei den Treibscheibe der Fördermaschine das Seil rutscht. Die Erfindung vermeidet diese Nachteile dadurch, dass die mechanische Bremse in Abhängigkeit von der zunächst bei Rückführung des Steuerhebels auftretenden elektrischen Bremsung erst nach einer einstellbaren Zeit im Gefahrfalle ausgelöst wird. Die elektrische und die mechanische Bremswirkung tritt also nicht gleichzeitig auf, sondern nacheinander, u. zw. derart, dass zuerst nur elektrisch und dann mechanisch gebremst wird. Die mechanische Bremsung tritt sowohl beim Heben als auch beim Senken von Lasten durch die Rückführung des Steuerhebels ein, d. h. wenn die Erregung der Steuerdynamo abgeschaltet wird. Diese Bewegung kann im Notfalle zur verzögerten Auslösung der mechanischen Bremse dadurch benutzt werden, dass an der Steuerhebelrückführeinrichtung (die den Steuerhebel im Gefahrfall zurücklegt) eine Auslösevorrichtung für die mechanische Bremse angeordnet ist, die diese Bremse erst nach der elektrischen Bremswirkung auslöst. Die mechanische Bremse setzt also erst kurz vor Stillstand der Fördermaschine ein, nachdem die elektrische Bremsung ganz oder zum grössten Teil beendet ist. Man kann nach der Erfindung aber auch im Erregerkreis der Steuerdynamo einen besonderen Notaussehalter vorsehen, der mit der Auslösevorrichtung für die mechanische Bremsung so in Verbindung steht, dass diese erst nach dem Schwächen oder dem Ausschalten der Erregung ausgelöst wird. Endlich kann nach der Erfindung Vorsorge getroffen werden, dass beim Sinken oder Ausbleiben der Erregung oder beim Abschalten des Umformermotors die mechanische Bremse unmittelbar ausgelöst wird. Dies hat den Zweck, das Einsetzen der mechanischen Bremsung in solchen Fällen, wo elektrische Bremsung nicht möglich ist, nicht unnötig zu verzögern. Die Zeichnung gibt ein Ausführungsbeispiel für die Erfindung. Der Auslösemagnet 1 für die mechanische Bremse liegt in einem Stromkreis, der durch einen Kontakt 2 in Abhängigkeit von der zunächst erfolgenden Auslösung der elektrischen Bremsung geöffnet wird. Damit die mechanische Bremse nicht unnötig verzögert wird, wenn die elektrische Bremsung versagt, liegen in Reihe mit dem Kontakt 2 weitere Kontakte 3 und 4, die beispielsweise am Minimalrelais im Erregerstromkreis des Fördermotors und am Hauptschalter für den Umformermotor liegen. Der Auslöseschalter 2 wird im Notfall durch den Elektromagneten 5 geöffnet, dessen Abfallen durch ein einstellbares Hemmwerk 6 verzögert wird. Der Magnet 5 kann beispielsweise durch einen Kontakt 7 am Endausschalter im Schacht, durch einen Kontakt 8 am Maximalrelais im Ankerstromkreis, durch einen Kontakt 9 am Fliehkraftsehalter des Umformers oder durch einen Kontakt 10 am Handhebel der Sicherheitsbremse od. dgl. ausgelöst werden. Beim Abfallen des Elektromagneten 5 wird zunächst der Notausschalter 11 geöffnet. der z. B. als Regelwiderstand ausgebildet sein kann und der die Erregung 12 der Steuerdynamo abschaltet. Erst wenn die Erregung genügend geschwächt oder ganz ausgeschaltet ist, wird der Kontakt 2 aufgestossen und die mechanische Bremse wird ausgelöst. <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 takt 2 nicht aufgestossen wird, dass dagegen beim Rückführen des Steuerhebels im Notfall, z. B. durch einen Druckluftkolben, der durch den Elektromagneten ausgelöst wird, der Kontakt 2 geöffnet wird. Die Anordnung nach der Erfindung gibt die Gewähr dafür, dass die zulässige Bremskraft nicht überschritten wird. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Bremseinrichtung an Leonard-Fördermaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass die mechanische Bremse in Abhängigkeit von der zunächst bei Rückführung des Steuerhebels auftretenden elektrischen Bremsung erst nach einer einstellbaren Zeit im Gefahrfalle ausgelöst wird.
Claims (1)
- 2. Einrichtung nach dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Steuerhebelrückführ- einrichtung eine Auslösevorrichtung für die mechanische Bremse angeordnet ist, die die mechanische Bremse erst nach der elektrischen Bremswirkung auslöst.3. Einrichtung nach dem Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Ausschalter im Erregerkreis der Steuerdynamo, der mit der Auslösevorrichtung für die elektrische Bremse so in Verbindung steht, dass diese erst nach der Änderung der Erregung ausgelöst wird.4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beim Ausbleiben der Erregung die mechanische Bremse unmittelbar ausgelöst wird.5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beim Abschalten des Umformer. motors die mechanische Bremse unmittelbar ausgelöst wird. EMI2.2
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE117165T | 1928-03-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT117165B true AT117165B (de) | 1930-04-10 |
Family
ID=29276713
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT117165D AT117165B (de) | 1928-03-14 | 1929-03-13 | Bremseinrichtung an Leonard-Fördermaschinen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT117165B (de) |
-
1929
- 1929-03-13 AT AT117165D patent/AT117165B/de active
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