AT115678B - Transportable Mühle für Weichzerkleinerung. - Google Patents

Transportable Mühle für Weichzerkleinerung.

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AT115678B
AT115678B AT115678DA AT115678B AT 115678 B AT115678 B AT 115678B AT 115678D A AT115678D A AT 115678DA AT 115678 B AT115678 B AT 115678B
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transportable
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sieve
mill
housing
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Inventor
Karol Berbeka
Original Assignee
Karol Berbeka
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  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description


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  Transportable Mühle fiir   Weichzerkleinermig.   



   Die Erfindung bezweckt die Schaffung einer verhältnismässig kleinen transportablen Mühle für   Weichzerkleinerung, welche   das Getreide nicht nur zu   versehroten,   sondern es völlig zu zermahlen und das erhaltene Mehl so weit zu sortieren gestattet, dass die erzielten Mahlprodukte den Erzeugnissen grosser Mühlen nicht nachstehen. 



   Das'Neue beruht darauf, dass die transportable   Mutile   die folgenden Einrichtungen in Kombination enthält : einen Vormahlgang und eine Sichtvorrichtung beliebiger Bauart sowie einen Zerstäuber in Form einer Schlagtrommel. Das Ganze bildet ein transportables Aggregat mit Göpel-, Hand-oder Motorantrieb von derartiger Leistung, dass die neue Vorrichtung in einzelnen Landwirtschaften verwendet werden kann. 



   Die Schlagtrommel besteht erfindungsgemäss aus parallel am Umfange angeordneten   Stäben.,.   die im Inneren eines festen Gehäuses mit gewellter oder gebrochener Oberfläche kreisen, wobei zwischen den Stäben radiale Flügel eingebaut sind, die einen starken Luftstrom erzeugen. Hiedurch wird die Blaswirkung zum Betriebe der Sichtvorrichtllng verwendet und gleichzeitig eine Kühlung des Inneren der Mühle erzielt. 



   Die Sichtvorriehtung ist   erfindungsgemäss   so gebaut, dass sie bei kleinem Rauminhalt eine grosse Sichtwirkung ergibt. Sie be. sitzt eine Rüttelvorrichtung und besteht aus mehreren flachen, winklig gebrochenen Sieben mit einer Winkelkante, die dem Mahlgutstrom entgegengerichtet ist, aus oberen Leitsieben hinter jedem winkligen Siebe, einem oberen schrägen Abschlusssiebe über den Leitsieben und je einem schräg abwärts unter jedem winkligen Sieb angeordneten Siebe, welches zu je einem gesonderten Sammelgefäss führt. 
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 reile dar, Fig. 3 ist ein waagreehter Schnitt durch den Zerstäuber und die Sichtvorrichtung. 



   Den oberen Teil der Mühle bildet ein an sich bekannter Walzen-od. dgl. Vormahlgang, welchem las Getreide durch die Zufuhrvorrichtung 1 zufliesst. Diese letztere ist mit einer festen Wand 2 und mit ler beweglichen Wand 3 versehen, die mittels Handgriffs gegenüber der Wand 2 beliebig eingestellt werden kann. Die Wände 2 und 3 bilden den Kanal, durch den das Getreide den um die Achsen 6 und 7 drehbaren Walzen zugeführt wird. Durch entsprechende Einstellung des Handgriffs 4 entsprechend den Öffnungen 5   : ann   der zwischen den Wänden 2 und 3 fliessende Getreidestrom verengt oder erweitert werden. Die um lie Achse 7 drehbare Walze kann mit grösserer oder kleinerer Kraft an die andere Walze angedrückt werden, da sie um die Achse 9 verdreht und durch die Feder 8 an die Walze 6 gepresst werden kann.

   Zur Regelung der Anpressungskraft zwischen den Walzen dient der Handgriff 10, dessen Drehung die Druckcraft der Feder 8 verringert oder vergrössert. 



   Das   verschrotete   Getreide fliesst von den Walzen durch den Kanal 11 dem Zerstäuber in Form   : iner Schlagtrommel   zu. Derselbe besitzt die Achse 14, die in den Lagern 45 gelagert ist und mit grosser Geschwindigkeit gedreht wird. Die Achse trägt eine Scheibe, auf deren Umfang zahlreiche parallele 
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 md so das Mahlgut durch den Kanal 18 nach der   Siehtvorrichtung     hinausschleudern.   Die Trommel 14,   '5   rotiert im Inneren des festen   Gehäuses M, welches   (Fig. 1) mit Wellblech 13 oder aber mit dreieckigen ) zw. halbrunden Leisten oder schliesslich mit rauhen Sehmirgelleisten ausgelegt ist.

   Dieser Belag bezweckt las Zerstäuben der durch die Stäbe 15 fortgeschleuderten Körner, die an die vorstehenden Wellen bzw. 

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 geschleudert werden usw. Um einem Abfluss des Mahlgutstromes nach dem Zuflusskanal 11 vorzubeugen, ist das Trennblech 11'vorgesehen, das den Luftstrom so leitet, dass er an der Kante des Zuflusskanals 11 vorbeiströmt. Der ganze Luftstrom fliesst mit dem zerstäubten Mahlgut durch den Kanal 18 nach der   Sichtvorriehtung.   



   Wenn es nötig ist, die Körner vorläufig von den Schalen zu befreien, entfernt man die Walzen so weit voneinander, dass ein Zermalmen der Körner vermieden wird. Hierauf wird der Mahlgutstrom, statt nach der Sichtvorrichtung, unmittelbar nach der schrägen Abflussrinne 34 geleitet. Dies erfolgt in der Weise, dass die Klappe 17 aus der Lage 17'in die in Fig. 1 gestrichelt dargestellte Lage gedreht wird, in welcher Klappe 17 den Kanal 18 verschliesst und die Schlagtrommel mit der Rinne 34 verbindet.
Auf diese Weise kann gegebenenfalls der Vorrichtung entschältes und entstaubtes Getreide entnommen werden, was bei der Herstellung sehr feinen Mehls einem dringenden   Bedü1fnis   entspricht. 



   Die Sichtvorrichtung, nach welcher der Mahlgutstrom aus dem Kanal 18 strömt, besteht aus einem hin und her bewegten Gefässe, das eine Reihe hintereinander angeordneter paralleler Siebe von winklig gebrochener   Form 19, 19', 19" enthält,   deren Winkelkanten dem Mahlgutstrom entgegengerichtet sind. Über diesen Winkelsieben sind schräge obere Leitsiebe   19a, 19a', 19a" und Über   den letzteren ein etwas geneigtes oberes schräges   Absehlusssieb   19b angebracht.

   Unterhalb der Winkelsiebe sind schräg abwärts angeordnete   Siebe 20, 20', 20" angebracht,   die das Mahlgut verschiedener Feinheitsgrade durch die Hosen- röhren 21,   21', 21"den einzelnen Mahlsammeigefässen   22, 22',   22"zuführen.   Alle aufgezählten Siebe sind innerhalb des Kastens 31 angeordnet, der hin und her bewegt wird, und mit Rücksicht darauf gegen- über allen festen Teilen der Vorrichtung durch biegsame Röhren 21, 21', 21" sowie durch biegsame
Platten   47,   47', 48, 48'gedichtet sein muss. 



   Zum Bewegen der Sichtvorrichtung 31 dient der Hebel 26, der um die Achse 24 drehbar ist und dessen unterer Arm am Kasten 31 angelenkt ist. Das vordere Ende des Kastens ist mittels Lasche 25, deren oberes Ende um den im festen Gehäuse 29 angeordneten Zapfen 23 schwingt, aufgehängt. Der obere
Arm des Hebels 26 wird durch die   Kurbelstange   27 hin und her bewegt, die mittels des um Zahnrade 42 angebrachten   Kurbelzapfens 2   vorwärts und   rückwärts   verschoben wird. Das Zahnrad 42 dient, unter
Zwischenschaltung eines zweiten Zahnrades 43, zum Antrieb der   SchlagtrommelweJ1e   14 (Fig. 2).

   Der
Antrieb des Vormahlganges und der Schlagtrommel erfolgt im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 und 2 in der Weise, dass die die Welle 7 unmittelbar drehende Riemenscheibe 46 mittels der Zahnräder 38 und 39 die Welle 6 antreibt, die in den Lagern 44 gelagert ist. Am andern Ende der Welle 6 ist das verhältnismässig 
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   Der aus dem   Siehtvorrichtnngskasten 31 durch die vordere Mündung entweichende Mehlstaub wird im  
Inneren des Gehäuses 29 in einer Reihe von Gefässen, z. B. 30,37, gesammelt. Dies geschieht in der Weise, dass diese Gefässe in Entstäubungskammern 36 von verhältnismässig grossem Querschnitt angeordnet sind, die untereinander durch entsprechende Öffnungen in Verbindung stehen. Diese Einrichtung hat eine Verringerung der grossen   Ausflussgeschwindigkeit   der aus der Schlagtrommel durch die Sichtvor- richtung entweichenden Luft zum Zweck. Infolge der plötzlichen Gesehwindigkeitsverringerung setzt sich der Mehlstaub in den Gefässen 30 und 37 nieder. 



  Um einem unmittelbaren Niederströmen des Luftstromes samt Mahlgut nach Verlassen des
Kanals 18 entgegenzuwirken, wird unterhalb des letzteren die   schräge     Leitfläche   32 angeordnet. In derselben befindet sich eine Öffnung 33, die in der Weise gebildet ist, dass ein Teil des Materials der Wand 32 nach oben, ein zweiter dagegen nach unten abgebogen ist. Diese Gestalt der Wandöffnung bezweckt, einem unmittelbaren Herabfallen des Mahlguts unterhalb der   Leitfläche   32 vorzubeugen, so dass   nur Wo   derjenige Teil des   Mahlguts   niederfallen kann, der vom ersten Winkelsiebe 19 der   Sichtvorriehtung   zurück- geworfen wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Transportable Mühle für Weiehzerkleinerung, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe ausser einem Vormahlgang und einer Sichtvorrichtung beliebiger Bauart eine   Schlagtrommel   enthält.

Claims (1)

  1. 2. Transportable Mühle nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass in die Schlagtrommel Ventilatorflügel (16) eingebaut sind, um die Blaswirkung der Sehlagtrommel zum Betriebe der Sicht- vorrichtung zu verwenden.
    3. Transportable Mühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse der Schlag- trommel innen mit Wellblech ausgekleidet ist.
    4. Transportable Mühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse der Schlagtrommel im Inneren mit dreieckigen oder halbrunden Leisten ausgelegt ist. <Desc/Clms Page number 3>
    5. Transportable Mühle nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse der Schlagtrommel innen mit Schmirgelleisten ausgelegt ist.
    6. Transportable Mühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Auslass des Schlagtrommelgehäuses zur Sichtvorriehtung oder unmittelbar aus der Mühle heraus umstellbar ist.
    7. Transportable Mühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass deren Sichtvorrichtung eine Rüttelvorrichtung aufweist und aus mehreren flachen, winklig gebrochenen Sieben (19, 19', 19") mit dem Mahlgutstrom entgegengerichteter Winkelkante, oberen Leitsieben (19a, 19a', 19a") hinter jedem winkligen Siebe, einem oberen schrägen Abschlusssiebe (19b) über den Leitsieben und je einem schräg abwärts unter jedem winkligen Sieb angeordneten Sieb (20, 20', 20") besteht, das zu je einem gesonderten Sammelgefäss (22, 22', 22") führt. EMI3.1
AT115678D 1929-01-07 1929-01-07 Transportable Mühle für Weichzerkleinerung. AT115678B (de)

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