AT115482B - Wippkran mit einfachem Ausleger. - Google Patents

Wippkran mit einfachem Ausleger.

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Wippkran mit einfachem Ausleger. 
 EMI1.1 
 wird ein einfacher Kreislenker verwendet, welcher die Lastseilumlenkrolle und gegebenenfalls auch das Ausgleichsgewicht für das Eigengewicht des Auslegers trägt. Die Umlenkrolle bzw. das Ausgleichsgewicht bewegen sich also auf einer   kreisförmigen   Bahn, welche den Drehpunkt des Lenkers zum Mittelpunkt hat. 



  Am Oberende stützt sich dieser Lenker auf den Ausleger ab, welcher mit einer Steuerkurve versehen ist. 



  Auf der Steuerkurve rollt das Lenkerende während der Einziehbewegung ab, u. zw. ist die Kurve so gestaltet, dass ein genau waagrechter Wippweg der Last und zugleich auch ein Gewichtsausgleich für den Ausleger erzielt wird. 



   Es kann auch für die Umlenkrolle und das Gegengewicht je ein besonderer Lenker mit je einer Steuerkurve am Ausleger vorhanden sein. Das Gewicht kann auch gegenüber dem Lenker beweglich sein und schliesslich kann die Steuerkurve zugleich als Teil des Einziehwerkes ausgebildet werden, wie an Hand der Zeichnungen erläutert werden soll, in denen verschiedene Anwendungen des Erfindungsgedankens dargestellt sind. 



   Der Kran nach Fig. 1 besitzt ein Drehgerüst 1, auf welches sich der Ausleger 2 abstützt, der um die Achse 3 drehbar ist. Im Hinterende 4 des Auslegers ist die Steuerkurve 5 angeordnet. 



   Am Drehgestell befindet sich ferner eine Achse   8,   um die der Lenker 7 geschwenkt werden kann. 



  Dieser Lenker trägt am Oberende eine Umlenkrolle 10 für das Lastseil 11 und ein Gegengewicht 12 und stützt sich mit Rollen 6 gegen die Kurve 5 des Auslegers ab. Das Seil kommt von der   Trommel 1. 3,   läuft 
 EMI1.2 
 Wird der Ausleger 2 eingezogen, so bewegt sich die Rolle 10 bzw. ihr Lenker 7 von der gestrichelt gezeichneten in die mit ausgezogenen Linien dargestellte Lage, das Lastseil wird dabei naehgelassen u. zw. derart, dass ein genau waagreehter Lastwippweg erzielt wird. 



   Bei derselben Einziehbewegung wird der Schwerpunkt des Auslegers gehoben, zugleich aber wird das Gegengewicht   J   gesenkt, so dass der Einziehmotor nur eine geringe Arbeit zu leisten hat, die in der Hauptsache zur   Überwindung   der Reibung dient. 



   Durch dasselbe Gewicht wird auch das Kippmoment in bezug auf die Achse A-B ganz oder teilweise ausgeglichen, so dass das Moment des Auslegerschwerpunktes in jeder Lage gleich dem Moment des   Gegengewichtes   ist. 



   In der Zeichnung ist das Gegengewicht an der Achse der Rollen 6 angeordnet, mit welchen das 
 EMI1.3 
 oder hinter diesen Rollen sowie in seitlichem Abstand von diesem angebracht werden. 



   Das Gegengewicht 12 kann auch beweglich am Lenker 7 angeordnet sein, wie in Fig. 2 angegeben. 



  In diesem Falle ruht es auf der   Schlittenführung.'2. 3   od. dgl. und ist an einen Seilzug 26 angehängt, der am   Ausleger bei.' angelenkt   ist. Das Seil 26 wird dabei über eine Umlenkrolle 27 am Lenker 7 geführt. 
 EMI1.4 
 Seil auch am festen Krangerüst befestigt sein. Die   Fiihrung am Lenker kann aueh gekrümmt ausge-   führt sein. 

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 EMI2.1 
 



   Es ist aber auch noch ein weiterer Lenker 26 vorhanden, der sich auf eine zweite Kurve   26   am Ausleger abstützt und das Gegengewicht 12 trägt. Mit dieser Anordnung kann der Eigengewichtsausgleich so genau gemacht werden, dass auf den Einziehmotor keinerlei Reaktionskräfte des Auslegers einwirken, weil diese kleiner gehalten werden können wie die Reibungskräfte des Wippsystems. Man beherrscht damit die Wippbewegung vollständig und kann z. B. den Motor als normalen Hauptstrommotor ausbilden, ohne   befürchten   zu   müssen,   dass seine Drehzahl stark schwankt, wie das bei ungenauem Gewichtsausgleich der Fall ist. 



   Der Antrieb für das Einziehwerk selbst wird   zweckmässig   mit der   Steuerkurve   am Ausleger verbunden, dergestalt, dass die Kurve bzw. das hintere Auslegerende mit einer Verzahnung versehen ist, in welche ein Ritzel am Lenker eingreift. Ein solcher Antrieb ist in Fig. 4 dargestellt, die im übrigen denselben Kran wie die vorangegangenen Figuren zeigt. 
 EMI2.2 
 das mit einer Verzahnung 24 an der Kurve 5 kämmt. Der Lenker 7 ist also zugleich als Träger des Schwenkantriebes ausgenutzt. 



   Wie Fig. 4a zeigt, kann der Einziehmotor 14 auch am Lenker 7 selbst angeordnet sein, wobei er die Spindel 20 direkt antreibt. Im dargestellten Beispiel treibt diese Spindel zugleich das   Gegengewicht 1' !,   welches sich ähnlich wie in Fig. 2 relativ zum Lenker bewegt. 



   Statt einer mit dem Ausleger bewegten Kurve kann man auch, ohne den Bereich der Erfindung zu verlassen, in kinematischer Umkehrung eine feststehende Kurve und dementsprechend einen um einen Punkt des Auslegers drehbaren Lenker verwenden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Wippkran mit einfachem Ausleger und einer vom Ausleger gesteuerten beweglichen Umlenkrolle für das Lastseil zur Erzielung eines waagrechten Lastwippweges, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlenkrolle an einem um eine feste Achse drehbaren Kreislenker angebracht ist, dessen freies Ende   sieh   bei der Wippbewegung auf einer   Kurvenführung   des Auslegers abrollt.

Claims (1)

  1. 2. Wippkran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlenkrolle auf der Achse der Laufrollen sitzt. EMI2.3 lenker zugleich das Ausgleiehgewieht für das Auslegereigengewicht bewegt.
    4. Wippkran nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausgleichgewicht auf der Laufrollenachse angeordnet ist.
    5. Wippkran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an dem unmittelbar vom Ausleger gesteuerten Kreislenker ein Gegengewicht entsprechend der Auslegerbewegung entlang geführt wird.
    6. Wippkran nach den Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Gegengewicht an einem Seilzug aufgehängt ist, welcher an einem Punkt des Auslegers bzw. des festen Gerüstes ange- schlossen ist.
    7. Wippkran nach den Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass das am Lenker geführte Gewicht durch eine Spindel, z. B. die Antriebsspindel des Einziehwerkes, im Lenker beim Wippen verschoben wird.
    8. Wippkran nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausgleichgewicht an einem besonderen, vom Ausleger gesteuerten Lenker angeordnet ist, welcher in ähnlicher Weise wie der Lenker für die Umlenkrolle durch eine Kurve am Ausleger geführt ist.
    9. Wippkran nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Wippantrieb von dem vom Ausleger unmittelbar gesteuerten Lenker aus erfolgt, indem ein Ritzel am Lenker in einen Triebstock od. dgl. an der Kurvenfuhrung des Auslegers eingreift.
    10. Wippkran nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Wippmotor auf dem Lenker angeordnet ist.
    11. Wippkran nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Wippmotor im Kranhaus angeordnet ist und seine Drehbewegung auf das Ritzel durch den Drehpunkt des Lenkers mittels Kegelräder od. dgl. übertragen wird.
AT115482D 1927-04-28 1927-09-02 Wippkran mit einfachem Ausleger. AT115482B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE115482X 1927-04-28
DE115482X 1927-07-07
DE115482T 1927-07-22

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AT115482B true AT115482B (de) 1929-12-27

Family

ID=29407143

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