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Luftkissen mit einer Aufblasvorrichtung.
Die Erfindung bezieht sich auf medizinische und chirurgische Gebrauchsgegenstände und im besonderen auf Luftkissen und Luftringe. in welchen das Luftkissen mit einer U-förmigen aufblasbaren Hülle versehen ist, welche als Sitzunterlage benutzt wird.
Das Ziel der Erfindung ist, ein Luftkissen, einen Luftring oder eine ähnliche pneumatische Vorrichtung, mit einer Vorrichtung zu versehen, welche im Innern der aufblasbaren Hülle angeordnet ist und dazu dient, die Hülle aufzublasen. Dadurch wird vermieden, dass man die Hülle mit dem Mund aufblasen oder eine besondere Pumpe von aussen anbringen muss. Ein weiterer Zweck der Erfindung ist, das Entweichen der Luft aus der Hülle zu gestatten, während das Kissen sich im Gebrauch befindet.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt :
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unterer Teil nach aufwärts gerichtet ist, so dass eine Tasche 14 entsteht. Im Innern des Endes 15 der Hülle 10 ist ein verhältnismässig starker und schwerer, jedoch zusammendrückbarer Hohlkörper 16 angeordnet, welcher an einer Seite des Endteiles 7-3 mittels einer Klammer 77 befestigt ist. in welcher sich ein Rückschlagventil befindet, durch welches Aussenluft in das Innere des Hohlkörpers eintreten kann.
Wenn gewünscht, kann im Innern des Hohlkörpers 16 eine Feder 18 angeordnet werden, welche die Ausdehnung des Hohlkörpers 16, nachdem derselbe zusammengedrückt ist, unterstützt.
Der Hohlkörper 16 ist ferner mit einem Auslassrückschlagventil 19 versehen, durch welches die Luft von dem Innern des Hohlkörpers 16 in das Innere der aufblasbaren Hülle 10 gelangt. Das
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geöffnet werden kann. Der Stift 21 kann selbstverständlich entfernt werden.
In vielen Fällen ist es wünschenswert, die Luftkissen ohne eine Schürze 1 : 3 und der damit verbundenen Tasche 14 zu versehen, um dem Luftkissen eine andere Form zu geben. In Fig. 6 ist beispielsweise eine etwas andere, mehr quadratische Form des Luftkissens dargestellt. Die Form des Luftkissens oder der aufblasbaren Hülle ist jedoch für die Erfindung gleichgültig, denn es ist ohne weiteres einleuchtend, dass der Hohlkörper 16, welcher zum Aufblasen des Luftkissens dient, in jeder beliebigen pneumatischen Hülle angebracht werden kann. In Fig. 7 ist ein pneumatischer Ring 22 dargestellt, dessen Inneres nicht durch ein Gummituch abgeschlossen ist.
Vorzugsweise werden die pneumatischen Hüllen mit einem Gewebe umgeben, welches die Hüllen namentlich an schwächeren Stellen bei grösserem Luftdruck vor dem Platzen schützen. Ferner kann man. wenn das Luftkissen mit einer U-förmigen Hülle versehen ist, in jedem Ende der Hülle eine Aufblasvorriehtung, bestehend aus dem Hohlkörper 16 anordnen.
Aus dem obigen geht hervor, dass die Aufblasevorrichtung an den verschiedensten Arten von Luftkissen angeordnet werden kann, wobei jegliche von aussen angebrachte Pumpvorrichtung, welche gewöhnlich zum Aufblasen der Luftkissen notwendig ist, vermieden wird.
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gewiinschten Luftmenge versehen ist. Will man zu irgendeinem Zeitpunkt einen Teil, oder die ganze Luft aus dem Kissen herausströmen lassen, dann ist es nur notwendig, das Ventil 20 zu öffnen.
Durch diese neuartige Konstruktion der Aufblasevorrichtung wird das unangenehme Aufblasen der Luftkissen mit dem Mund oder die umständliche Aufblasung der Kissen mit einer daran befestigten Pumpe vermieden, denn die eigentliche Pumpvorriehtung für das Kissen befindet sich im Innern desselben und ist niemals im Wege. Luftkissen und Luftringe der beschriebenen Art sind bekannt und es ist nicht beabsichtigt, solche Gebrauchsgegenstände zu beanspruchen, sondern dieselben werden lediglich in Verbindung mit einer im Innern derselben angebrachten Aufblasevorrichtnng beansprucht, durch welche das Kissen mit jeder beliebigen Luftmenge gefüllt werden kann.