AT115271B - Melkmaschine. - Google Patents

Melkmaschine.

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  Melkmaschine. 



   Die Erfindung bezieht sieh auf Melkmaschinen, u.   zw.   insbesondere auf solche, bei welchen ein von einem Elektromagnet betätigtes Ventil die Pulsatorleitung abwechselnd mit einer   Valmumkammer   und der Aussenluft in Verbindung setzt. Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass bei einer Melkmaschine solcher Bauart die Anordnung der pneumatischen Verbindungsorgane zwischen der Vakuumkammer und der Vakuumquelle einerseits und der elektrischen Verbindungsorgane zwischen dem das Ventil betätigenden Elektromagnet und der Stromquelle anderseits derart getroffen ist, dass gleichzeitig mit der pneumatischen Verbindung auch die elektrische Verbindung selbsttätig hergestellt wird. 



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, einer vollständigen Melkmaschine, Fig. 2 eine Ansicht im Längsschnitt durch ein Ende des Schlauches, der an das Vakuumrohr angeschlossen wird, und der Verbindungen zwischen genanntem Schlauch und dem Ventil, welches den Luftstrom vom Schlauch zum Vakuumrohr steuert, Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie 3-3 in Fig. 2, Fig. 4 eine Ansicht des einen Endes des Schlauches und der Drähte, welche von demselben getragen werden und zu dem elektrischen Stromkreis gehören, Fig. 5 einen Schnitt des Teiles der Melkmaschine, der auf dem   Milchbehälter   montiert ist, des damit abnehmbar verbundenen   Anschlusssehlauches   und der Verbindungen zwischen dem Schlauch und der Maschine. 



   Der sekundäre, pneumatische Pulsator (welcher bei Bedarf   zweckmässigerweise   zur Anwendung kommen soll, obwohl er nicht unumgänglich ist) umfasst eine Pulsatorkammer a, die mit einem Pulsierungsschlauch 9 und einem Vakuumschlauch h in Verbindung steht und mit Sehlauehsoekeln d versehen ist, welche zur Verbindung mit den Pulsierungskammern der Zitzenbecher t dienen, und ein Pulsatorventil, welches mittels Pulsierungen durch den Pulsierungsschlauch g betrieben wird. Weiters ist eine Milchkammer   c   vorgesehen, die mit einem Milchschlauch i verbunden ist und Sockel e aufweist, die für den Anschluss an die Milchkammern in den Zitzenbechern t dienen. Der Milchsehlauch i steht in Verbindung mit dem Inneren des Milchbehälters j. 



   Auf dem Deckel des   Milchbehälters     i     ist zweckmässig   ein Gehäuse k abnehmbar befestigt, das durch eine Wand m in die Kammern   n   und o geteilt ist. Die untere Kammer n ist unter konstantem Vakuum und steht durch die Sperrventile q und ql mit dem Inneren des   Milchbehälters   j in Verbindung. Die Vakuumkammer n ist mit einem für den Anschluss an den   Vakuumsehlaueh   h geeigneten Sockel versehen. Die Kammer o ist mit einem für den   Anschluss   an den Pulsatorsehlaueh   9   geeigneten Sockel versehen. In der Wand   111   ist eine Öffnung p zur Verbindung der Kammern n und o. An die Kammer 0 ist ein senkrechtes Rohr r angeschlossen, das ins Freie hinausführt.

   Ein Tellerventil t in der Kammer o kann derart eingestellt werden, dass es die Öffnung p schliesst und die Öffnung r öffnet oder die   Öffnung r   schliesst und die Öffnung p öffnet. Das Ventil t wirkt also als Pulsator, da es das Rohr abwechselnd mit Atmosphäre und mit Saugen in Verbindung setzt. 



   Das Rohr   r   ist von der Wicklung eines Magnetes b umgeben. Das Ventil t dient als Anker des Magnetes. Der Stromkreis des Magnetes wird abwechselnd geschlossen und geöffnet. Wenn der Magnet erregt wird, wird das Ventil t gehoben. Wenn der Magnet aberregt wird, sinkt das Ventil t unter dem 

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 Einfluss der Schwerkraft ; die Senkbewegung wird durch das konstante Saugen an der Unterseite des Ventils unterstützt. 



   Die Vakuumkammer   n   besitzt einen Sockel u, an dem eine Vakuumleitung von einer Vakuumpumpe angeschlossen ist. Das Gehäuse des Magnetes ist mit einer Öffnung mit Gewinde für einen Pfropfen v aus Isoliermaterial versehen. In dem Pfropfen ist ein Bolzen   w   gelagert, welcher den einen Pol   x   des Magnetes b bildet. Der andere Pol y ist über das Gehäuse    &    mit der Erde verbunden. 



   Die Welle der Vakuumpumpe 10 (die Pumpe kann von beliebiger Type sein und ist schematisch in Fig. 1 dargestellt) hat ein Zahnrad   11,   das mit einem Zahnrad 12 kämmt, das einen halbkreisförmigen   Kontaktstreifen 13 trägt.   Am Pumpengehäuse ist ein Gehäuse 14 befestigt, welches einen elektrischen Generator 15 und das Getriebe   11,   12   umschliesst. Wenn   die Melkmaschine in Betrieb ist, wird eine der   Bürsten 16   am Generator durch eine Leitung 17 mit dem Kontaktbolzen   UJ   verbunden. Die andere Bürste des Generators 18 wird mittels einer Leitung 19 mit einer Bürste 20 verbunden, die am Pumpengehäuse sitzt.

   Während der Rotation des Zahnrades 12 gelangt diese Bürste intermittierend mit dem Streifen   lj'   in Kontakt, so dass der Stromkreis über das Pumpengehäuse und die   Vakuumleitung   21 und das Gehäuse   Je   geschlossen ist. 



   Gemäss vorliegender Erfindung ist mittels eines abnehmbaren Schlauches 22 das Vakuumrohr 21 am Sockel   u   angeschlossen, damit in der Kammer n ein Unterdruck erzeugt wird, wobei der Schlauch 22 ausserdem mit solchen elektrischen Verbindungen versehen und die Anschlüsse zwischen dem einen Ende des Schlauches 22 und dem Sockel   u   und zwischen dem andern Ende des Schlauches 22 und der Rohrleitung 21 derart ausgebildet sind, dass, wenn die Verbindung zwischen dem Vakuumrohr 21 und der Kammer   n   herbeigeführt wird, auch ein elektrischer Stromkreis zwischen dem Leiter 17 und dem Kontakt   10,   wie auch zwischen dem Gehäuse k und dem Vakuumrohr 21 geschlossen wird. 



   Das Vakuumrohr 21 ist mit einer zweckmässigen Anzahl T-Anschlüssen 30 versehen, deren einer Arm ein Hahngehäuse 31 trägt. Auf dem Hahngehäuse, jedoch von demselben isoliert, sind der Halter. 32 und der biegsame elektrische Kontaktfinger 33 angeordnet. Der Halter 32 trägt den Kontakt   34,   mittels welchen der Anschluss an den Leiter 17 erfolgt. Das Hahngehäuse 31 trägt einen Sockel   36   und den die Rohrleitung 21 mit dem Sockel 36 verbindenden Hahn 35. 



   Der Schlauch 22 ist mit Leitungsdrähten 40 und 41 versehen, welche sich spiralförmig längs des Schlauches erstrecken. Der Schlauch 22 trägt und umschliesst ferner das eine Ende eines Metallrohres 42, welches aus dem Schlauchende hervorragt und welches an dem freien Ende mit einem Flansch versehen ist, der an das Hahngehäuse 31 anliegt, wenn das Rohr 42 auf den Sockel 36 gesetzt wird. 



   An dem einen Ende des Schlauches 22 ist ein das Rohr 42 übergreifender Ring 43 aus Isoliermaterial befestigt, der mit einem Loch versehen ist, durch welches ein Ende des Drahtes 40 hinausragt. Auf dem freien Ende des Rohres 42 sitzt eine Hülse 44 aus Isoliermaterial, die von einer andern Hülse   45   aus leitendem Material umschlossen ist und deren eines Ende schräg abgeschnitten ist und in elektrischem Kontakt mit dem freien Ende des Drahtes 40 steht. Die Aussenfläche dieser Hülse 45 wirkt mit dem Kontaktfinger 33 zusammen, wenn der Schlauch 22 auf den Sockel 36 aufgeschoben wird. Das Ende des Drahtes 41 ist zurückgebogen und liegt an das Ende des Rohres 42 an, das im Ende des Schlauches 22 eingeschlossen ist. 



   Es ist offenbar, dass, wenn der Schlauch 22 mit dem Ventilgehäuse   31   vereint wird, eine elektrische Verbindung zwischen Draht 40, Leiter 45, Finger 33 und Halter 32 und Leitungsdraht 17 entsteht ; und ferner, dass eine andere elektrische Verbindung zwischen Draht 41, Rohr 42, Sockel 36, Ventilgehäuse   31,   T-Anschluss 30 und Vakuumrohr 21 gebildet wird. 



   Eine ähnliche Konstruktion ist am entgegengesetzten Ende des Schlauches 22 vorgesehen. Derselbe trägt ein Rohr   52,   welches mit dem Draht   41   in elektrischem Kontakt steht und zum Anschluss an den Sockel   u   dient, weiters einen mit einem Loch versehenen Ring   53,   durch welches Loch das Ende des Drahtes 40 hinausragt, und   schliesslich   eine Hülse 54 aus Isoliermaterial und ein Kontaktstück   Ja,   welches den Draht 40 mit einem biegsamen, am Kontakt   10   befestigten Kontaktfinger z verbindet. 



   Wenn nun die entgegengesetzten Enden des Schlauches 22 mit dem Sockel u bzw. mit dem   Sockel. 36   verbunden werden, um die Melkmaschineneinheit mit der Vakuumleitung zu vereinen, so entsteht ein geschlossener elektrischer Stromkreis durch den Generator 15 und den Magnet b, so dass die Melkmaschine in Betrieb gesetzt wird, sobald der Hahn 35 geöffnet wird. 



   Wie in der Zeichnung veranschaulicht, soll der Leiter 40 vorzugsweise bandförmig ausgebildet sein, um dem Leiter grössere Biegsamkeit zi verleihen als die, welche ein gewöhnlicher dünner Leiter besitzt. Der Leiter kann wesentlich dünner im Querschnitt gewählt werden, als dies auf der Zeichnung gezeigt wird. Ferner ist es zweckmässig, den   Leiter   dem   Schlauche   in Spiralform folgen zu lassen, so dass er sich mit Leichtigkeit mit dem Schlauche biegt, oder er muss an sich eine so grosse Biegsamkeit besitzen, dass er ohne weiteres den Biegungen des Schlauches folgt. 



   Gemäss vorliegender Erfindung ist es nicht mehr notwendig, besondere Elemente zu haben, um den elektrischen   Pulsatorstromkreis manuell   zu schliessen, da dies automatisch erreicht wird, wenn der Schlauch mit der Melkmaschine und der Vakuumleitung verbunden wird, und die Melkmaschine zu arbeiten anfängt, sobald der Hahn   35   geöffnet wird.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Melkmaschine, bei welcher ein von einem Elektromagnet betätigtes Ventil die Pulsierungsleitung alternativ mit einer Vakuumkammer und der freien Atmosphäre oder mit einer andern Quelle höheren Druckes in Verbindung setzt, dadurch gekennzeichnet, dass die Anordnung der pneumatischen Verbindungsorgane zwischen der Vakuumkammer und der Vakuumquelle einerseits und der elektrischen Verbindungsorgane zwischen dem das Ventil betätigenden Elektromagnet und der Stromquelle anderseits derart getroffen ist, dass gleichzeitig mit der pneumatischen Verbindung auch die elektrische Verbindung selbsttätig hergestellt wird.
    2. Melkmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrischen Verbindungen (40, 41) am Vakuumanschlussschlauch (22) der Vakuumkammer (n) befestigt sind und sich längs derselben erstrecken.
    3. Melkmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrischen Leitungen (40, 41) nahezu über ihre ganze Länge in den Schlauch (22) eingebettet sind.
    4. Melkmaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Vakuumanschlussschlauch (22) an beiden Enden mit den Leitungen (40, 41) verbundene Kontaktstücke trägt, welche bei Anschluss des Schlauches (22) an die Vakuumleitung (21) und die Melkmaschineneinheit elektrisch leitende Verbindung zwischen den Polen des Elektromagnetes (b) und der elektrischen Stromquelle (15) herstellen.
    5. Melkmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Pol des Elektromagnetes (b) aus einem mit der Vakuumkammer (n) verbundenen Sockel (u) besteht und der andere Pol benachbart zum Sockel (u) gelegen ist und weiters der eine Pol der Stromquelle aus dem mit der Vakuumleitung (21) verbundenen Sockel (36) besteht und der andere Pol benachbart zum Sockel (36) gelegen ist, derart, dass bei Anschluss des Schlauches (22) an die beiden Sockel (u und 36) eine elektrische Verbindung über die Leitungen (40, 41) zwischen den Polen des Elektromagnetes (b) und der Stromquelle (15) hergestellt wird.
    6. Melkmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die zu den Sockeln (u und 36) benachbarten Pole als elektrische Kontaktfinger (z, 33) ausgebildet sind und an den Enden des Vakuumanschlussschlauches (22) mit einer der Leitungen (40 oder 41) verbundene Rohrstutzen (42, 52) vorgesehen sind, die mit den Sockeln (u bzw. 36) in Kontaktschluss gelangen, und weiters die Rohre (42, 52) unter Zwischenschaltung von Isolation umgebenden Kontaktstücken (45, 55) an den Enden des Schlauches (22) vorgesehen sind, die mit der andern Leitung (40 oder 41) verbunden sind und mit den Kontaktfingern (z, 33) in Kontaktschluss gelangen.
AT115271D 1927-12-24 1928-12-22 Melkmaschine. AT115271B (de)

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