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Transportable, elektromagnetisch angetriebene Membranpumpe
Die Erfindung betrifft eine transportable, elektromagnetisch angetriebene Membranpumpe mit einer einen lippenartigen Rand aufweisenden, freischwingenden Membran, bei welcher der elektromagnetische Antriebsteil im Gehäuseunterteil untergebracht und die Membranpumpe im Gehäuseoberteil angeordnet ist, die Strom zuführung von oben her durch das Pumpengehäuse erfolgt und die Druck- und Saugleitungsanschlüsse im Gehäusedeckel vorgesehen sind.
Es sind bereits derartige Pumpen bekanntgeworden, die als Bruhnenpumpen auf der Wasseroberfläche schwimmen, wobei jedoch die Pumpenkammer sich im unteren, im Wasser eingetauchten Teil befinden, während der möglichst trocken zu haltende Elektromagnet oben angeordnet ist.
Bei anderen bekannten Ausführungen ist wohl der Elektromagnet unten angeordnet, doch ist die schwingendeMembranalseingespannteMembran ausgebildet, welche die Pumpenkammer abschliesst. Es sind daher noch eine Reihe weiterer Membranen erforderlich, welche den Pumpenaufbau kompliziert und störanfällig gestalten.
Bei einer weiteren bekannten Ausführung sind die ringförmig ausgebildeten Elektromagneten beiderseits der Pumpenkammer angeordnet, die verhältnismässig flach ausgebildet ist und aussenRippen auf- weist.
Alle diese Ausführungen sind jedoch mehr für stationären Betrieb vorgesehen, weshalb der Leitungsführung für das geförderte Medium sowie dem Arbeitsstrom keine besondere Sorgfalt gewidmet ist. Auch
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Stabilität kein Wert gelegt, da dies bei stabilen, fest angeordneten Aggregaten nicht so ins Gewicht fällt.
Alle diese Nachteile werden bei der erfindungsgemässen Ausbildung dadurch vermieden, dass die Druckleitung aus einem mit dem Gehäusedeckel aus einem Stück bestehenden Hosenrohr gebildet ist, das gleichzeitig als Traggriff für das Pumpenaggregat dient, und dass der Deckel eine konische Innenmantelfläche aufweist, die mit der lippenartigen Membran zusammenwirkt.
. Nach einem weiteren Kennzeichen der Erfindung ist der den Magnetantrieb umschliessende Teil des Pumpengehäuses in an sich bekannter Weise mit Kühlrippen versehen, wobei die Kühlrippen von einem elastischen, den Sockel des Pumpenaggregates bildenden Teil umfasst sind, der die Schwingungen dämpft.
Dadurch wird trotz der Stabilität ein möglichst leichtes und einfaches Aggregat geschaffen, das auch für sandhältige, verschmutzte Flüssigkeiten geeignet ist, ohne zu Verstopfungen undubermässigem Verschleiss zu neigen.
Der Erfindungsgegenstand ist. in der Zeichnung beispielsweise dargestellt. Darin zeigt Fig. 1 einen Aufriss, während Fig. 2 einen zum Teil geschnittenen Kreuzriss darstellt.
Wie aus der Zeichnung erkennbar ist, besteht die Pumpe im wesentlichen aus einem unten angeordneten Elektromagnet mit Kern 1 und Anker 3, der von einem wasserdichten, mit Rippen 18 versehenen Gehäuse 17 umschlossen ist, und einer oben aufgesetzten Pumpenkammer. Das Gehäuse 17 wird von einem elastischen, die Schwingungen dämpfenden Sockel 14 umfasst. An das Gehäuse 17 schliesst sich oben über einen Bund 19 ein Zwischengehäusetel1 an, der seitlich den elektrischen Klemmenanschluss 26 trägt und in dem mittels eines hohlen Gummipuffers 5 die Triebstange 4 gelagert ist, die an ihrem oberen Ende die lippenartige Pumpenmembran 8 und am unteren Ende den Anker 3 trägt.
Im obersten Teil des Gehäuses befindet sich die eigentliche Pumpenkammer, die von der Lippen-
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membran 8 in eine obere Saugkammer 13 und untere Druckkammer 22 geteilt wird. Sie wird vom Gehäusedeckel 21 nach oben abgeschlossen. Der Gehäusedeckel weist auch im Bereich der Lippenmembran 8 eine konische Innenmantelfläche 12 für dieselbe auf und ist mit dem als Hosenrohr für den Druckanschluss ausgebildeten Traggriff25 aus einem Stück gefertigt. Er ist mit einem Dichtungsring auf das Gehäuse aufgesetzt und trägtauch dasSaugventil. Das gesamte Gehäuse wird von vier Schraubenbolzen 20 zusammengehalten.
Die Wirkungsweise der Pumpe ist kurz folgende : Durch Wechselstrom oder pulsierenden Gleichstrom wird der Magnet 1 erregt und zieht den Anker 3 an. Die Schwingungen des Ankers werden Über die Triebstange 4 auf die aus elastischem Werkstoff bestehende lippenartige Membran 8 übertragen, die somit auf und ab bewegt wird. Wird dabei die Membran von oben nach unten bewegt, so saugt sie durch das hier als Membranventil ausgebildete Saugventil Flüssigkeit in den Saugraum 13, welche beim Zurückbewegen der Membran 8 unter Herabbiegen der elastischen Lippen zwischen diesen und der konischen Innenmantelfläche 12 vom Saugraum 13 in den Druckraum 22 übergeht, von wo sie über die Leitung 25 abfliesst.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Transportable, elektromagnetisch angetriebene Membranpumpe mit einer einen lippenartigen Rand aufweisenden, freischwingenden Membran, bei welcher der elektromagnetische Antriebsteil im Gehäuseunterteil untergebracht und die Membranpumpe im Gehäuseoberteil angeordnet ist, die Stromzuführung von oben her durch das Pumpengehäuse erfolgt und die Druck- und Saugleitungsanschlüsse im Gehäusedeckel vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckleitung aus einem mit dem Gehäu-
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das Pumpenaggregat dient, und dass der Deckel (21) eine konische Innenmantelfläche (12) aufweist, die mit der lippenartigen Membran (8) zusammenwirkt.