AT114469B - Verfahren zum Trocknen von in Form einer Miete oder eines Schobers um ein Gerüst aufgeschichteten Gutes, wie Heu u. dgl. - Google Patents

Verfahren zum Trocknen von in Form einer Miete oder eines Schobers um ein Gerüst aufgeschichteten Gutes, wie Heu u. dgl.

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AT114469B
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  Verfahren zum Trocknen von in Form einer Miete oder eines Schobers um ein
Gerüst aufgeschichteten Gutes, wie Heu u. dgl. 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Trocknen von in Form einer Miete oder eines   Sehobers   um ein Gerüst aufgeschichteten Gutes, wie Heu u. dgl. durch Einblasen von erhitzter Luft in eine von dem Gerüst gebildete Kammer. Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass der Aufbau der Miete oder des Schobers um das Gerüst derart erfolgt, dass nach dem Setzen des Gutes die Wege der erhitzten Luft von der hohlen Kammer zur   Aussenfläche   des Schobers oder der Miete von unten nach oben in dem Masse grösser werden, als die Dichte der Lagerung des Gutes zufolge des Setzens abnimmt. 



   Es ist schon vorgeschlagen worden, zwecks Trocknens von Heu od. dgl. im Schober kalte Aussenluft durchzublasen, wodurch im allgemeinen die natürliche Oxydation und die Gärungsvorgänge im feuchten Gut befördert werden. Um die hiedureh veranlasste Temperatursteigerung des Gutes herabzumindern, wurde das   Durchblasen   zeitweilig unterbrochen ; und diese Vorgänge wurden wiederholt, bis 
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 mässigen Trocknung aller Teile des Schobers eine Luftverteilungskammer von dreieckigem lotrechtem Schnitt in der Mitte des Schobers anzuordnen und die Aussenseite des Schobers so zu gestalten, dass im wesentlichen alle Punkte der   Aussenfläche   des Schobers gleichen Abstand von dieser Verteilungskammer haben.

   Es ist ferner vorgeschlagen worden, das Trocknen von   Heusehobern   u. dgl. durch einen Strom erhitzter oder trockener Luft vorzunehmen und hiebei, abgesehen von den gebräuchlichen gelochten oder Ventilationsrohren, ein konisches Ventilationsrohr mit einer Anzahl von Abteilen zu verwenden, die durch übereinanderliegende Querwände gebildet werden, deren Öffnungen durch Registerplatten geregelt werden können. Der Schober wurde dabei nach und nach um das konische Rohr aufgebaut und das Gut der Einwirkung der Luft in dem Sinne aufeinanderfolgend ausgesetzt, dass die Löcher in den genannten Querwänden nacheinander nach Massgabe der Aufschichtung der verschiedenen Lagen des Gutes geöffnet wurden. Dabei konnte auch das Durchströmen der Luft nach Massgabe der Dichte der aufeinanderfolgenden Schichten geregelt werden. 



   Es hat sich nun gezeigt, dass die Grundbedingung des guten Trocknens von Heu u. dgl. die ist, dass der vom Schober dem Durchgang des Luftstromes entgegengesetzte Widerstand an allen Stellen und in allen Richtungen im wesentlichen derselbe ist, damit das Gut in allen seinen Teilen gleichmässig getrocknet werde, ohne dass feuchte Stellen   zurückbleiben   oder es an anderen Stellen bis zur Zersetzung kommt, Dabei ist zu beachten, dass der Widerstand gegen den Durchgang des Luftstromes auch durch das Setzen des   aufgeschichteten   Gutes an verschiedenen Stellen beeinflusst wird. Allen diesen Bedingungen wird durch die vorliegende Erfindung Rechnung getragen, deren Wesen im Vorstehenden dargelegt wurde. 



   In der Zeichnung sind Fig. 1 und 2 ein Aufriss bzw. ein Grundriss einer Einrichtung zur Ausführung des vorliegenden Verfahrens. 



   Um eine in der Mittelachse des Schobers gelegene konische Kammer a ist das zu trocknende Gut in Form eines oben gespitzten Schobers b von kreisförmiger   Grundfläche   aufgeschichtet, u. zw. so, dass die grössere Dicke der Gutmasse an den Stellen des geringeren Druckes und damit auch des Setzens in den oberen Teilen des Schobers die Ausgleichung des Durchgangswiderstandes des Luftstromes sichert, so dass dieser Durehgangswiderstand an allen Stellen des Schobers im wesentlichen gleich ist. Bei einer Mittelkammer von anderer, z.

   B. rechteckiger oder   pyramidaler   Gestalt wird der Schober nach den gleichen   Grundsätzen   aufgebaut und die   Grundfläche   des Schobers und sein oberes spitz zulaufendes Ende werden 
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   strömt durch   das Rohr i und den Kanal c im Schober b in die Kammer a. Ein Gebläse in einer Kammer e   fordert   die Luft zum Erhitzer ; i ist ein Traktor od. dgl., der die Triebkraft für das Gebläse liefert und 11 ist eine kleine Kammer oder ein abnehmbares Strohbündel am oberen Ende des die Kammer a um-   schliessenden Gerüstes   ; sie dient zur Erleichterung des Aufbaues des Schobers.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zum Trocknen von in Form einer Miete oder eines Schobers um ein Gerüst aufge- ; chichteten Gutes, wie Heu u. dgl. durch Einblasen von erhitzter Luft in eine von dem Gerüst gebildete Kammer, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufbau der Miete oder des Schobers um das Gerüst derart EMI2.2 EMI2.3
AT114469D 1924-03-05 1925-02-27 Verfahren zum Trocknen von in Form einer Miete oder eines Schobers um ein Gerüst aufgeschichteten Gutes, wie Heu u. dgl. AT114469B (de)

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