AT131097B - Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen von Kunstseidespinnkuchen und kuchenähnlichen Fadenwickeln. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen von Kunstseidespinnkuchen und kuchenähnlichen Fadenwickeln.

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AT131097B
AT131097B AT131097DA AT131097B AT 131097 B AT131097 B AT 131097B AT 131097D A AT131097D A AT 131097DA AT 131097 B AT131097 B AT 131097B
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cakes
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen von   Kunstseidespinnkuchen   und kuchenähnlichen Faden- wickeln. 
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  Das Trocknen von Spinnkuchen in den üblichen Trockenkammern oder Trockenöfen dauert sehr lange, da die inneren Fadenlagen erst nach verhältnismässig langer Zeit trocken werden. 



   Es wurde nun gefunden, dass die Trockendauer bedeutend abgekürzt werden kann, wenn die Kuchen durch aussen und innen vorbeistreichende Luftströme vorgetrocknet werden, so dass schliesslich Luft durch die inneren Lagen hindurchgeblasen werden kann. Erfindungsgemäss werden daher die Kuchen durch an der Aussen-und Innenseite entlanggeleitete Luftströme soweit vorgetrocknet, dass die Fadenlagen für Luft durchlässig werden und hierauf wird bis zur völligen Trocknung der Luftstrom durch die Fadenlagen des Kuchens hindurchgeleitet. 



   Eine zur Durchführung des Verfahrens geeignete Trockenvorrichtung in Form eines Trockenkastens und eines Kanaltrockenofens sind auf den beifolgenden Zeichnungen veranschaulicht :
Fig. 1 zeigt einen Trockenkasten mit eingesetzter Kuchensäule im Schnitt ; Fig. 2 zeigt in ver- 
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   Nunmehr soll zuerst die Trockenanordnung nach Fig. 1 und 2 beschrieben werden :
Die Kuchen   a   werden auf zylindrische, gelochte, unten tellerförmig   ausgebildete Träger b gebracht,   die so ineinander passen, dass die Abstände der einzelnen Teller der   Kuchenhöhe   entsprechen. Die so 
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 versehen, durch welche die erwärmte Luft in das Innere der Kuchen zugeleitet wird. Da die völlig nassen Kuchen, wie sie aus der Kuchenwäsche kommen, noch keine Luft hindurchlassen, sind am Deckel e kleine Löcher angebracht, die einen schwachen Luftstrom im Inneren der   Knrhensäule   ermöglichen, wodurch die Kuchen an ihrer inneren Oberfläche vorgetrocknet werden. 



   Der Boden c der Kammer hat gleichfalls kleine Löcher h, durch welche ein an der Aussenseite der Kuchen entlangstreichender Luftstrom zieht, wodurch die Kuchen auch dort vorgetrocknet werden. 



  In dem   Masse,   als die Kuchen an der Oberfläche trocknen, werden sie auch luftdurchlässig, so dass sehr bald die Hauptmenge der zugeführten Luft infolge des sinkenden Widerstandes der   Kuehenlagen   durch g in das Innere der Kuchen und von dort durch die Fadenlagen   hindurchströmt.   Es kann bei dieser Haupt-   trocknung die Stärke des Luftstromes gesteigert werden, in welchem Falle die durch die erwähnten feinen Öffnungen an Boden und Deckel streichende Luftmenge gering ist im Vergleich zu der durch die Faden-   lagen der Kuchen hindurchgehenden. 
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   Ein zur   Ausübung   des Verfahrens geeigneter   Kanahrockenofen soll nunmehr   an Hand der Fig. 3-6 beschrieben werden. 

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   Die   nassen   Spinnkuchen a werden einzeln auf Träger b gebracht, die ineinandergesteckt und zu Säulen angeordnet werden. Diese Kuchensäulen werden auf Gestellen p so angebracht, dass sich auf der Tragplatte c unter jeder Kuchensäule eine Öffnung g befindet, die zur Zuführung der vorgewärmten Luft dient. Die   Kuchensäulen   werden oben durch Deckel e gehalten und verschlossen, die durch Federn f   niedergedrückt   werden. 



   Die so ausgerüsteten Gestelle mit den nassen Kuchen werden nacheinander in den Trockenofen an dem einen Ende desselben eingeführt, der als Kanalofen mit zwei durchgehenden Kanalwänden o 
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 Trockenzone, Kühl-und eventuell   Befeuehtungszone,   hindurchgeführt. Die Luft wird hiebei z. B. durch die Heizkörper i vorgewärmt und hierauf von unten durch die Öffnungen g der Bodenplatten e den Kuchen zugeführt. Dabei ist Sorge zu tragen, dass die Platte c seitlich soweit mit den Kanalwänden o abdichtet, dass die Hauptmenge der Luft gezwungen ist, ihren Weg durch die Öffnungen g zu nehmen. Eine kleinere Menge Luft strömt an der Bodenplatte und seitlich an den Kuchen vorbei. Diese Luft dient zur oberflächlichen Vortrocknung.

   Falls die seitlich an den Bodenplatten vorbeistreichende Luft hiezu nicht   ausreicht, können   die Bodenplatten auch noch mit kleinen Öffnungen versehen werden, die zwischen den einzelnen Löchern gausserhalb der Kuchensäulen angeordnet sind ; es ist auch zweckmässig, die Deckel e mit kleinen Öffnungen zu versehen, damit auch ein Luftstrom an der Innenseite der Kuchen entlang streichen und dieselben vortrocknen kann, bis die Hauptmenge der Luft durch die Fadenlagen des vorgetrockneten Kuchens selbst strömt. 



   Die zum Trocknen benutzte Luft kann hierauf durch in der Decke des   Trockenkanals   angebrachte Öffnungen oder Schlitze m mittels der Ventilatoren oder   Schleudergebläse     i !   abgesaugt und den Heizkörpern   i   wieder zugeführt werden. Die Luftführung im einzelnen erfolgt nach an sich bekannten Methoden. 



   Die einzelnen Gestelle tragen unten an einer Seite quer zum Kanal liegende Bleche k, die die aufeinanderfolgenden Abschnitte des Trockners in der   Längsrichtung   gegeneinander abgrenzen, um ein Übertreten der Luft unterhalb der Platten von einer Trockenzone zur andern zu verhindern, wobei die einzelnen Trochkenzonen jeweils der Länge eines oder mehrerer Kuehengestelle in   Längsrichtung   des Trockenkanals entsprechen. 



   Das Vertrocknen der Kuchen kann auch in beliebigen andern Trockeneinrichtungen geschehen. 



  Wesentlich ist nur, dass die Kuchen soweit vorgetrocknet werden, dass hierauf ein Luftstrom durch die Fadenlagen derselben hindurchgeleitet werden kann. 



   Die Trockenzeit wird durch dieses Verfahren auf etwa ein Viertel der Zeit abgekürzt, die   erforderlieh   ist, wenn der Kuchen in der bisher üblichen Weise in den Trockenofen gebracht wird. 



   Die Träger, auf denen die Kuchen zum Trocknen ruhen, finden zweckmässig bereits vorher zum Waschen und Nachbehandeln der Kuchen Verwendung, so dass diese während der ganzen Nachbehandlung einschliesslich des   Trocknens   nicht von Hand angefasst zu werden brauchen. 



   Ausser bei den mittels des Spinntopfverfahrens hergestellten Spinnkuchen kann das Verfahren natürlich auch zum Trocknen   kuchenähnlicher   Fadenwickel verwendet werden, die auf Spinnspulen gesponnen und von diesen abgenommen wurden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Trocknen von Kunstseidespinnkuchen und kuchenähnlichen Fadenwiekeln, bei welchem Trockenluft durch die Kuchen   hindurchstreicht, dadurch gekennzeichnet,   dass eine Vortrocknung der Kuchen durch einen längs ihrer Aussen-und (oder) Innenseite entlang streichenden Trocken luftstrom erfolgt, der dann bei genügend   vorgeschrittener   Vortrocknung in an sich bekannter Weise durch die Fadenlagen der Kuchen streicht.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, bestehend aus einem Trockenkasten dz in dem die zu trocknenden Spinnkuchen auf ineinanderpassenden, durchlochten Trägern (b) angeordnet sind, die oben durch einen gelochten Deckel (e) und eine Feder (f) gehalten werden, wobei der Kasten (d) im Boden unter der Mitte der Spinnkuchen die Hauptluftzuführung (g) und seitlich kleine Luftzuführungsöffnungen (l) besitzt.
    3. Kanaltrockenofen zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die auf besonderen Gestellen übereinander angeordneten Kuchen durch geeignete Transportvorrichtungen nacheinander durch verschiedene Trockenzonen zur Vortrocknung, eigentlichen Trocknung, Kühlung und gegebenenfalls Befeuchtung hindurchgeführt werden, wobei in den Bodenplatten (c) der Gestelle Öffnungen (g) vorgesehen sind, durch welche Luft in das Innere der Kuchen geleitet wird und die Bodenplatten gegen den Boden oder die Wände des Trockenkanals soweit abdichten, dass die Hauptmenge der zugefüllrten Luft durch die Bodenöffnungen (g) und nach erfolgter Vortroeknung der Kuchen durch deren Fadenlagen hindurchströmen muss.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der Troekenluft an der Bodenplatte vorbei und gegebenenfalls durch kleine Öffnungen in der Bodenplatte, die zwischen den <Desc/Clms Page number 3> einzelnen Löchern (g) ausserhalb der darüber angeordneten Kuchensäulen angebracht sind, hindurch aussen an den Kuchen vorbeigeführt wird.
    5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckel (e) der die Kuehensäulen tragenden Gestelle kleine Öffnungen besitzen.
    6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass in der Decke des Trockenkanals Öffnungen oder Schlitze (m) vorgesehen sind, durch welche die Luft mittels Ventilatoren oder Schleudergebläse u. dgl. abgesaugt und nach etwaiger Wiedererwärmung durch die Bodenöffnungen (g) den Kuchen wieder zugeführt wird.
    7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass Heizkörper (i) zur Erwärmung der Trockenluft auf die jeweils erforderliche Temperatur vorgesehen sind.
    8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Gestelle unten Abschlussplatte (k) tragen, die ein Übertreten der Luft unter den Bodenplatten von einem zum andern Kanalabschnitt verhindern. EMI3.1
AT131097D 1930-05-19 1931-05-16 Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen von Kunstseidespinnkuchen und kuchenähnlichen Fadenwickeln. AT131097B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1079786B (de) * 1952-11-28 1960-04-14 Courtaulds Ltd Trockentunnel fuer Textilgut, insbesondere fuer Kunstseidespinnkuchen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1079786B (de) * 1952-11-28 1960-04-14 Courtaulds Ltd Trockentunnel fuer Textilgut, insbesondere fuer Kunstseidespinnkuchen

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