DE440439C - Haengetrockner fuer Gewebebahnen - Google Patents
Haengetrockner fuer GewebebahnenInfo
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- DE440439C DE440439C DEM88509D DEM0088509D DE440439C DE 440439 C DE440439 C DE 440439C DE M88509 D DEM88509 D DE M88509D DE M0088509 D DEM0088509 D DE M0088509D DE 440439 C DE440439 C DE 440439C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F26—DRYING
- F26B—DRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
- F26B13/00—Machines and apparatus for drying fabrics, fibres, yarns, or other materials in long lengths, with progressive movement
- F26B13/10—Arrangements for feeding, heating or supporting materials; Controlling movement, tension or position of materials
- F26B13/101—Supporting materials without tension, e.g. on or between foraminous belts
- F26B13/102—Supporting materials without tension, e.g. on or between foraminous belts the materials, e.g. web, being supported in loops by rods or poles, which may be moving transversely, e.g. festoon dryers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
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Description
- Hängetrockner für Gewebebahnen. Die Erfindung bezieht sich auf einen Hängetrockner für Gewebebahnen mit stufeneise immer weiter erhitzter Trockenluft, welcher sich dadurch kennzeichnet, daß die die Trockenluft parallel der Gewebefläche leitenden bzw. ableitenden Seitenwände der Trockenkammer zonenweise dem Grade der Abtrocknung des Gutes entsprechend in unterschiedlichem Maße in der Größe und in Höhe siebartig ausgebildet sind, so daß der Trockenluftstrom nach dein Ausgang des Trockengutes hin von Zone zu Zone in seinen Höhenausmaßen abnimmt, wodurch eine Übertrocknung oberer, bereits-genügend getrockneter Gewebeteile vermieden und eine günstigere Wirtschaftlichkeit des Trockenvorganges durch Anwendung hoher Lufttemperaturen erzielt «erden soll. Auf der Zeichnung ist schematisch ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
- Abb. i zeigt einen Längsschnitt im Aufriß, Abb. 2 einen OOuerschnitt und Abb. 3 einen Grundriß desselben mit teilweisem Schnitt.
- Der Trockengang a ist hier z. B. in fünf Zonen I, II, III, IV und V unterteilt. Jeder Zone entspricht eine senkrechte Luftzuführungskammer b auf der einen Seite und eine senkrechte Luftableitungskammer c auf der anderen Seite des Ganges a. Die Kammer b findet ihre Fortsetzung in einer wagerechten, oberhalb des Ganges a liegenden Kammer b1. In letzterer befindet sich der Lufterhitzer d. Auf jeder der Kammern b1 ist ein Gehäuseventilator c angeordnet; welcher in die unter ihm befindliche Kammer bl bläst und durch einen Krümmer e1 aus der Kammer c der benachbarten, vorgängigen Zone Luft aussaugt. Der Ventilator e der Zone V saugt Luft aus dem Freien. Durch ein Rohr k zieht die Luft aus der Zone I ins Freie ab.
- Das hängend weiterwandernde Gut f wird bei der Zone I dem Trockengang a 'zugeleitet und verläßt den letzteren bei Zone V. In der letzten Zone V wird sich Wasser nur noch ganz unten im hängenden Trockengut f befinden, während in der Zone I das Gut in seiner ganzen Höhe naß ist. In den Zonen II, III und IV wird das Wasser im Trockengut von Zoll II nach Zone IV hin stetig nach unten hin abnehmen, et-%va wie durch die Linie x-y in Abb. i angedeutet ist.
- Diesem Höhenstand des Wassers im Trokkengut f in den einzelnen Zonen entsprechend sind nun auch die Luftzuführungsschlitze ä in der Trennungswand lt zwischen den Kamrnern b bzw. die Luftabführungsschlitze g1 in der Trennungswand hl zwischen den Kammern c und dem Trockengang a angeordnet. In der Zone I sind die Schlitze g, g1 in den Trennungswänden lt, hl auf die ganze Höhe der Hängefalten verteilt, und sie nehmen dann eine von Zone zu Zone sich verringernde Höhe ein, wobei aber der gesamte Luftdurchlaßquerschnitt in den verschiedenen Zonen gleichbleibt, was durch Weitermachen und Näherzusammenrücken der Schlitze von Zone zu Zone leicht erreichbar ist, so daß die Menge der jede Zone durchziehenden Luft die gleiche bleibt. Die obere Begrenzung der Schlitze g, g1 ist durch die Wasserstandslinie x-y im Trockengut f gegeben.
- Die vom Ventilator e der Zone V angesaugte Luft wird von diesem in die Kammer b1 dieser Zone geleitet, erwärmt sich hier an dem Lufterhitzer d, tritt in die Kammer b und von dieser durch die- Schlitze g in den Trockengang a. Die warme Luft durchzieht dann wagerecht, den feuchten unteren Teil des Gutes umspülend und diesem Wasser entziehend, quer durch den Trockengang a und tritt durch die Schlitze g1 in die betreffende Kammer c. Aus dieser saugt nun der Ventilator e der anschließenden Zone IV die Luft vermittels des Krümmers e1 heraus, leitet sie in die Kammer b1 dieser Zone, um darin den gleichen Weg bei dieser Zone zu machen, -wie bei Zone V eben beschrieben. In gleicher Weise durchwandert die Luft nacheinander auch die Zonen III, II und I, um schließlich, genügend gesättigt, durch das Rohr h ins Freie befördert zu werden.
- Uni auch mit teilweiser Zirkulationsluft in den einzelnen Zonen selbst arbeiten zu können, ist zwischen zwei benachbarten Kammern c eine Klappe iia eingebaut. Bei geöffneter Klappe in kann durch den Krümmer cl einer Zone, z: B. der Zone IV, nicht nur Luft aus der Kammer c dieser Zone, sondern auch solche aus der nächstfolgenden, z. B. der Zone III angesaugt «=erden. Es macht dann das betreffende Luftgemisch den beschriebenen Kreislauf.
- Bei diesem Fortschreiten der Luft von Zone zu Zone erfährt sie eine stetige Wärmezufuhr, wodurch sie wieder zur Wasseraufnahme geeigneter gemacht wird. Sie kann mit verhältnismäßig schon hoher Temperatur in die Zone V eingeleitet werden und in jeder Zone eine weitere Steigerung der Temperatur erfahren, ohne daß diese hohen Lufttemperaturen schädlich auf das zu trocknende Gut wirken könnten-, weil die heiße Luft bei dem Trockner nach dieser Erfindung stets nur wasserhaltige Gewebe umspült; letztere werden aber infolge der durch die Wasserverdampfung bei allen umspülten Gewebeteiien eintretenden Kühlung infolge Wärmebindung niemals eine der Trockenlufttemperatur auch nur angenäherte Temperatur annehmen. Würde aber z. B. auch nur wesentlich weniger erwärmte Luft das in Zone V hängende Gut in seiner ganzen Höhe umspülen, so würden die oberen, hier bereits vollkommen trockenen Gewebeteile durch Übertrocknung leiden.
- Neben Vorteilen dieser neuen Trocknung wird aber auch die Wirtschaftlichkeit des Trocknens gemäß dieser Erfindung wesentlich erhöht, da, 7 e höher die Lufttemperatur ist, desto geringere Luftmengen zur Erzielung der gleichen Trockenwirkung aufzuwenden sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Hängetrockner für Gewebebahnen -mit stufenweise immer weiter erhitzter Trokkenluft, dadurch gekennzeichnet, daß die die Trockenluft parallel der -Gewebefläche leitenden bzw. ableitenden Seitenwände (h, hl) der Trockenkammer (a) zonenweise (I bis V) dem Grade der Abtrocknung des Gutes entsprechend in unterschiedlichem Maße in der Größe und in der Höhe siebartig (g) ausgebildet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM88509D DE440439C (de) | 1925-02-21 | 1925-02-21 | Haengetrockner fuer Gewebebahnen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM88509D DE440439C (de) | 1925-02-21 | 1925-02-21 | Haengetrockner fuer Gewebebahnen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE440439C true DE440439C (de) | 1927-02-07 |
Family
ID=7321038
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM88509D Expired DE440439C (de) | 1925-02-21 | 1925-02-21 | Haengetrockner fuer Gewebebahnen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE440439C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE973047C (de) * | 1953-12-05 | 1959-12-03 | Krantz Soehne H | Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen durchlaufenden Gutes, insbesondere von Gewebebahnen, mittels wesentlich kreisender Heissluft |
-
1925
- 1925-02-21 DE DEM88509D patent/DE440439C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE973047C (de) * | 1953-12-05 | 1959-12-03 | Krantz Soehne H | Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen durchlaufenden Gutes, insbesondere von Gewebebahnen, mittels wesentlich kreisender Heissluft |
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