AT113803B - Verfahren zur Herstellung von ultramikroskopisch-porösen Schichten in Lumineszenzlampen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von ultramikroskopisch-porösen Schichten in Lumineszenzlampen.

Info

Publication number
AT113803B
AT113803B AT113803DA AT113803B AT 113803 B AT113803 B AT 113803B AT 113803D A AT113803D A AT 113803DA AT 113803 B AT113803 B AT 113803B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
ultramicroscopic
production
porous layers
luminescent lamps
substances
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Clarum Glaswarenerzeugungs Und
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Clarum Glaswarenerzeugungs Und filed Critical Clarum Glaswarenerzeugungs Und
Application granted granted Critical
Publication of AT113803B publication Critical patent/AT113803B/de

Links

Landscapes

  • Manufacture Of Electron Tubes, Discharge Lamp Vessels, Lead-In Wires, And The Like (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur   Herstellung von ultramikroskopisch-porösen Schichten in Lumineszenz-   lampen. 



   Im Patente Nr. 109393 wurde die neue Tatsache festgestellt, dass ultramikroskopisch poröse Schichten, wenn auch mit gesättigten chemischen Valenzen unter Einwirkung der elektrischen Entladung mehratomige Gase in ihren Kapillarräume festhalten. Dieses Patent erstreckt sich auch darauf, in die ultramikroskopiseh poröse Schichte Stoffe mit bekannter Getterwirkung einzubringen. 



   Gegenstand der vorliegenden Anmeldung ist die alleinige Verwendung von Stoffen mit bekannter Getterwirkung zur Herstellung ultramikroskopisch poröser Schichten. Der der Erfindung zugrunde liegende Gedankengang ist folgender :
Sublimierbare Stoffe, wie Arsen, Jod, Schwefel, Phosphor, werden in geringen Spuren durch das entgaste und entlüftete heisse Leuchtrohr getrieben, und es wird das Gefäss ausgepumpt. Die Dampfspannung aller dieser Stoffe ist so klein, dass sie auch durch die modernsten Hochvakuumpumpen nicht restlos entfernt werden können. Kühlt man nun das Rohr ab, so kondensieren sich die   zurückbleibenden   Dämpfe der verwendeten Stoffe und kleiden die Innenwand des Rohres gewissermassen automatisch mit einer nur wenige Moleküle starken ultramikroskopisch porösen Schichte aus. Wird nun in dieses so präparierte Rohr z. B.

   Neon gefüllt, so wirkt   die Auskleidung   des Rohres schon infolge ihrer   freien"   chemischen Valenzen im Betriebe oder bei neuerlicher Erwärmung des Rohres reinigend und nach der im Betrieb nach einiger Zeit eintretenden Neutralisierung durch Verbindung der genannten Stoffe, wie Arsen, Jod, Schwefel oder Phosphor, mit den nicht inerten mehratomigen Gasen, wie Wasserdampf, Sauerstoff, Stickstoff usw., wirkt die Auskleidung weiter reinigend als neutrale ultramikroskopisch poröse
Schicht. 



   Die Verwendung   mancher   der genannten Stoffe ist in der Industrie der elektrischen Glühlampen bekannt, neu ist aber ihre Anwendung und die vorliegende Anwendungsart für Lumineszenzlampen. 



  Die Dämpfe der angeführten Stoffe sind ausnehmend schlechte Leiter und würden den Durchgang jeglicher Entladung unmöglich machen, wenn sie nicht bis auf einen minimalen Rest durch Kondensation oder die Pumpe entfernt werden würden. Das ist anscheinend auch der Grund, warum diese Stoffe bisher in den Leuchtröhren keine Verwendung gefunden haben. 



   Es muss jedenfalls soviel von diesen Stoffen, wie. z. B. Phosphor, in der Leuchtröhre zurückbleiben, 
 EMI1.1 
 sich beim Auskühlen des Rohres an der   Wandung   nieder, wodurch er aus der Strombahn gelangt, und wird beimBetriebe, z. B. der Neonleuchtröhre, durch die das Neon verunreinigenden Gase (Wasserdampf, Sauerstoff, Stickstoff) in stabile Phosphorverbindungen umgewandelt, so dass nachher auch beim Erwärmen des Rohres auf höhere Temperaturen kein Phosphordampf mehr frei wird und die Leitfähigkeit des Rohres nicht leidet. 



   Wenn die Leuchtröhre sehr lang und vielfach gewunden ist, ist es kaum zu vermeiden, dass manche Stellen rascher abkühlen als andere und deshalb   der Phosphor sich ungleichmässig abscheidet.   In einem solchen Falle ist es vorteilhaft, den Niederschlag auf diejenigen Teile des Leuchtrohres zu beschränken, deren Lichtabgabe beim Gebrauch nicht in Betracht kommt, denen also keine zeichenbildende Wirkung zukommt. Dies geschieht dadurch, dass diese Teile z. B. gekühlt oder statisch aufgeladen werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung ultramikroskopischporöser Schichten auf der Innenwand von Lumineszenzlampen nach Patent Nr. 109393, dadurch gekennzeichnet, dass Jod, Arsen, Schwefel, roter Phosphor oder analoge sublimierbare Stoffe mit Getterwirkung in einer dem geringen Gasdruck dieser Körper entsprechenden Menge auf der Innenwand des Rohres, z. B. durch allmähliche Abkühlung, nieder- 
 EMI1.2 
 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. usw. beschränkt werden.
    3. Lumineszenzlampen gemäss dem Verfahren nach Anspruch 1 oder 2 hergestellt, dadurch gekennzeichnet, dass die ultramikroskopischporöse Schicht aus stabilen Verbindungen von Jod, Arsen, Schwefel, Phosphor oder analogen sublimierbaren Stoffen mit Getterwirkung besteht. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT113803D 1926-11-20 1927-02-12 Verfahren zur Herstellung von ultramikroskopisch-porösen Schichten in Lumineszenzlampen. AT113803B (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT109393T 1926-11-20
AT113803T 1927-02-12

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT113803B true AT113803B (de) 1929-07-25

Family

ID=29402369

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT113803D AT113803B (de) 1926-11-20 1927-02-12 Verfahren zur Herstellung von ultramikroskopisch-porösen Schichten in Lumineszenzlampen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT113803B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2225308C3 (de) Hochdruckgasentladungslampe
AT113803B (de) Verfahren zur Herstellung von ultramikroskopisch-porösen Schichten in Lumineszenzlampen.
DE2046186B2 (de) Glühlampe
AT145767B (de) Elektrische Entladungsröhre.
AT145076B (de) Gasgefüllte elektrische Glühlampe mit wendelförmigem Glühkörper.
DE2303282C3 (de) Niederdruck-Gasentladungslampe
AT130025B (de) Elektrische Glimmentladungsröhre mit einer ein Alkalimetall enthaltenden Elektrode.
DE564984C (de) Verfahren zur Herstellung von Elektroden mit starkstrahlender dunkler Oberflaeche
AT29271B (de) Elektrische Vakuumröhrenlampe.
AT134760B (de) Elektrische Leuchtröhre mit Glühelektroden und doppelter Wandung.
DE2316554C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Halogenglühlampen
AT120578B (de) Elektrische Entladungsröhre.
AT106991B (de) Elektrische Glühlampe.
AT56161B (de) Verfahren zur Herstellung leuchtender Röhren, die mit seltenen, schwer verdichtbaren Gasen gefüllt sind.
DE701087C (de) Elektrische Entladungslampe oder Leuchtroehre mit einer Fuellung aus Edelgasen und Quecksilber und einer durch die Quecksilberstrahlung angeregten Luminophorschicht
AT155872B (de) Hochdruckbogenlampe.
AT124035B (de) Quecksilberdampflampe.
AT128596B (de) Vorrichtung mit einer gasgefüllten elektrischen Entladungsröhre.
AT140942B (de) Elektrische Entladungsröhre.
DE3912223A1 (de) Ultraviolett-metallohalogen-roehre
AT135807B (de) Schutzvorrichtung für die Wandung von Hochdruckmetalldampflampen gegen Angriffe positiver Ionen.
AT135896B (de) Verfahren zur Herstellung von elektrischen Gaslampen.
DE584563C (de) Verfahren zur Herstellung besonders aktiver Leuchtschirmsubstanzen fuer Kathodenstrahlerregung
DE931424C (de) Splittersicherer Hohlkoerper fuer Beleuchtungs- und Bestrahlungszwecke
DE591043C (de) Gasgefuellte Entladungsroehre, in der sich ausser den Elektroden fuer die Strahlen aussendende Entladungsbahn noch ein in demselben Raum wie die Elektroden angeordneter Gluehkoerper zum Aussenden von sichtbarem Licht befindet