AT56161B - Verfahren zur Herstellung leuchtender Röhren, die mit seltenen, schwer verdichtbaren Gasen gefüllt sind. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung leuchtender Röhren, die mit seltenen, schwer verdichtbaren Gasen gefüllt sind.

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AT56161B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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   Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung   leuchtender   Röhren, in denen das.   Leuchtvermögen   reiner Edelgas, insbesondere des Neons und des Heliums oder ihrer Gemische. ausgenutzt wird, um Lichtquellen von grossem Glanz und hohem Nutzeffekt zu erzeugen. 



   Nach vielen   erfolglosen   Versuchen hat sich herausgestellt, dass, wenn schon das Leuchtvermögen der fraglichen Gase tatsächlich ganz bedeutend ist, es sich in seinem ganzen Glanze und unter regelmässigem Betrieb der Röhren nur unter ganz bestimmten Bedindungen zeigen kann, die ziemlich schwer zu verwirklichen sind. 



   Es wurde nämlich erkannt, dass die Gegenwart von sehr kleinen Mengen fremder Gase oder Dämpfe den Widerstand der Röhren beträchtlich vermehrt und die Lichtausbeute in weit   höherem   Grade als in allen bekannten Fällen beeinträchtigt, indem z. B. der Widerstand der Röhren auf das Zehnfache vergrössert und die Leuchtkraft auf ein Hundertstel vermindert wird. 



  Selbst wenn die in die   Röhre   eingeführten seltenen Gase sehr rein sind, so setzen die in der Wandung oder in den Elektroden eingeschlossenen Gase, die durch die Erhitzung des Rohres oder den 
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   wobei ausserdem   die Farbe des Lichtes völlig verändert wird. 



   Diese Bedingung   äusserster Reinheit,   die bisher nicht recht beachtet wurde, ist der Grund, weshalb die bisher erzielten Erfolge keine guten gewesen sind, und die vorliegende Erfindung   bezieht sich hauptsächlich   auf die Mittel, diese Bedingung zu verwirklichen. 



   Ein bequemes Mittel, um diese Reinheit zu erzielen, bildet das Hauptmerkmal der vor-   lipgpnden Erfindung   und besteht in folgendem Verfahren, die leuchtenden Röhren herzustellen :
Wie Fig. 1   der Zeichnung   erkennen lässt, ist die Elektrodenröhre T durch Verschmelzen oder durch einen   Vakuumschlauch   c oder sonstwie dicht mit einem gläsernen oder metallenen   Behälter R verbunden,   der mit Kohle gefüllt ist. Nachdem man durch t mit der Luftpumpe oder sonstwie eine gute Luftleere im   Innern   des Rohres und des Behälters hergestellt und die Feuchtig- 
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 man in das Rohr durch einen Dreiweghahn und bis zu einem passenden Druck (beispielsweise 2   r-w Quecksilber)   das Neon.

   Helium oder ein Gemisch von beiden in dem gewünschten   Verhältnis   
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 unter Vakuum setzt und eine zweite Portion davon einführt, Dies ist nicht unbedingt erforderlich, denn, wie man sehen wird, hat die folgende Operation die Wirkung, dass alle anderen Gase, 
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 Luft oder flüssigen Stickstoff. Infolge der eintretenden Wärmeleitung, Diffusion und infolge Volumsänderung des Gemisches und der absorbierenden Wirkung der Kohle geht der grösste Teil der Moleküle des   Gasraumes   der Röhre nacheinander in den Kohlebehälter hinein, und der Innendruck vermindert sich z. B. auf 1 oder 2 mm. Der ganze Stickstoff, der ganze Sauerstoff   und   ein Teil des Neons und des Heliums werden bald absorbiert.

   Trotzdem geht der Strom zunächst nur   schwer zwischen   den Elektroden über und ruft nur ein winziges Leuchten hervor, wahr-   scheinlich infolge   von Spuren fremder Gase, die von den Wänden oder den Elektroden abgegeben    \widen.   Erst nach sehr langer Zeit, zwei oder drei Stunden oder mehr, unter   kräftigem   Erhitzen 
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 Leuchten der nicht absorbierten Edelgase in seinem   ganzen Glanze,   und   man   kann endlich die   Leuchtröhre   von dem Kohlebehälter durch Ahsehmelzen bei S trennen. 



    Man kann natürlich mehrere Röhren von demselben Kohlebehälter abzweigen. Man kann auch umgekehrt, wenn die Röhre sehr lang ist, mehrere passend verteilte Kohlebehälter von thr   abzweigen. 



   Eins von den fremden (rasen. die sich während der Behandlung entwickeln, ist der Wasser- 
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 überführt, etwa mittels Kupferoxyd oder eines anderen geeigneten Reagenz, das in das Rohr eingebracht und durch den Wasserstoff schon bei der während des Betriebes der Röhre herrschenden 
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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung lichtstarker leuchtender Röhren mit schwer verdichtbaren seltenen Gasen, dadurch gekennzeichnet, dass, nachdem durch ein beliebiges Mittel in Verbindung mit dem Durchleiten starker elektrischer Ströme eine gute Luftleere im Innern der Röhre hergestellt ist, in diese unter passendem Druck, beispielsweise von 1 cm Quecksilber das seltene Gas eingeführt und hierauf mit Hilfe eines oder mehrerer, Kohle oder ein anderes Absorptionsmittel enthaltenden,
    in flüssigen Sauerstoff oder Stickstoff oder flüssige Luft tauchenden und mit dem Innern der Röhre kommunizierenden Behältern die in dem angewendeten seltenen Gase oder in den Elektroden oder den Wandungen der Röhre enthaltenen und durch das Erwärmen oder den Stromdurchgang allmählich freigemachten Verunreinigungen absorbiert werden, so dass der innere Druck vermindert wird, aber schliesslich bei l oder 2 mm Quecksilber stehen bleibt, worauf die Behälter von der Röhre getrennt werden. EMI2.1
AT56161D 1910-03-07 1911-03-06 Verfahren zur Herstellung leuchtender Röhren, die mit seltenen, schwer verdichtbaren Gasen gefüllt sind. AT56161B (de)

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