AT113726B - Elastischer Radreifen und Verfahren zu seiner Herstellung. - Google Patents
Elastischer Radreifen und Verfahren zu seiner Herstellung.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Elastischer Radreifen und Verfahren zu seiner Herstellung. Es ist bereits bekannt, elastische Radreifen als Vollreifen derart herzustellen, dass weiche Gummiabfälle, Lederstüekehen und Korkstücke in einen Schlauch gefüllt werden, der dann zur Erzielung genügender Festigkeit mehrfach umwickelt wird. Die Füllstoffe liegen lose aneinander oder werden durch Bindemittel zusammengehalten. Die Erfindung betrifft einen elastischen Radreifen, dessen Füllung im wesentlichen aus Kork-, Gummistücken u. dgl. gebildet wird, die durch Bindemittel zusammengehalten werden und derart eine zusammenhängende elastische Masse bilden. Die Füllung wird nach einem besonderen Verfahren hergestellt, in warmem Zustande in einen üblichen Laufreifen eingepresst und unterliegt nach dem Erstarren bei gewöhnlicher Beanspruchung keinerlei Veränderungen ausser den elastischen Formänderungen. Der innige Zusammenhang der Füllstoffe in der erkalteten Masse wird geiräss der Erfindung dadurch erzielt, dass drei-bis viermal soviel Kork verwendet wird als Gummi und die Gesamtheit der Bindemittel den achten bis zwölften Teil der festen Stoffe beträgt. Zur Herstellung der Masse wird z. B. folgendermassen vorgegangen : Korkabfälle werden in einer beliebigen Schneidmaschine in kleine, zweckmässig würfelige Stücke zerschnitten und in einem mit einem Wassermantel versehenen Kessel erhitzt, bis der Kork eine plastische Masse bildet. Gummiabfälle, z. B. alte Luftschäuche u. dgl., werden in Zerkleinerungsmaschinen, wie sie z. B. für Fleisch benützt werden, im trockenen Zustande verarbeitet. Die so erhaltenen kleinen Gummi- stückehen werden in eine zu gleichen Teilen Gummi und Maisstärke enthaltende wässrige Lösung gebracht und diese hierauf über den heissen Kork geschüttet, wobei sofort mit kräftiger Rührarbeit eingesetzt wird. Nachdem der Brei gut durchgemischt ist, wird er in eine vorgewärmte Pressmaschine gefüllt und in noch heissem Zustande mit 1-2 Atm. Überdruck in den Radreifen gepresst. Der Vorgang ist ähnlich dem Aufpumpen des Reifens, nur werden entsprechend grössere Füll- öffnungen ohne Rückschlagventil verwendet. Um eine leichtere Verteilung der Masse im Schlauche zu ermöglichen, empfiehlt es sich, zwei einander gegenüberliegende Füllöffnungen anzuordnen, deren jede zur Füllung ungefähr einer Schlauchhälfte dient. Als Schlauch kann ein üblicher Laufreifen aus Gummi verwendet werden, mit dessen Innenfläche sich die heisse Masse innig verbindet. Bei der erwähnten Zusammensetzung ergibt sich nach dem Erkalten und Erstarren der Masse eine sehr elastische und dennoch widerstandsfähige pralle Schlauchfüllung, die die üblichen Luftreifen vollkommen zu ersetzen vermag, jedoch den Vorteil grösster Betriebssicherheit besitzt, da ein Platzen des Reifens überhaupt nicht in Betracht kommt. So ist z. B. das Eindringen von EMI1.1 Luftreifens entfällt ebenso wie die Mitnahme von Ersatzrädern. Der Radreifen gemäss der Erfindung ist natürlich ungleich dauerhafter und daher billiger als Luftreifen. PATENTANSPRÜCHE : 1. Elastischer Radreifen, dessen Füllung im wesentlichen aus durch Bindemittel zusammengehaltenen Kork, Gummistücken u. dgl. besteht, dadurch gekennzeichnet, dass die verwendete Menge Kork das Drei-bis Vierfache der Menge von Gummi und die Gesamtheit der Bindemittel den achten bis zwölften Teil der festen Stoffe beträgt. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- 2. Elastischer Radreifen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Bindemittel aus einer wässrigen Lösung besteht, die zu gleichen Teilen Gummi und Maisstärke enthält.3. Verfahren zur Herstellung des Radreifens nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass kleingeschnittener Kork bis zur Erzielung plastischer Eigenschaften gedämpft und mit zerkleinerten Gummiabfällen sowie einer Lösung von Gummi und Maisstärke zusammengebracht wird, worauf die durch starke Rührbewegung erhaltene breiige Masse in heissem Zustande mittels einer Pressmaschine in den Radreifen gepresst wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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